Nationalmannschaft: Die Seele des jungen deutschen Fußballs
Gegen Argentinien hat Thomas Müller das deutsche Team mitgerissen. Gegen Spanien wird er fehlen. Für ihn ist das traurig, wird es tragisch enden für die Mannschaft?
© Christophe Simon/AFP/Getty Images

Thomas Müller feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Argentinien
Als Oliver Bierhoff nach langen Bitten gerade dabei war, dem spanischen Fernsehen das neue deutsche Wunder zu erklären, da schlängelte hinter seinem Rücken Thomas Müller mit immer noch weit aufgerissenen Augen durch die Mixed Zone. Hier im Stadionkeller, wo Spieler und Journalisten aufeinander treffen, hatten alle einen traurigen Helden erwartet, einen, der zwar der deutschen Nationalelf den Weg ins Halbfinale gegen Spanien geebnet hatte, aber eben doch zum Zuschauen verdammt sein wird. Was aber machte Müller? Müller machte Mut. Dieser 20-jährige Bursche ließ nicht den geringsten Zweifel daran, dass er noch einmal zum Einsatz kommen werde bei dieser WM. Und auch wenn er es nicht ausdrücklich so sagte, er meinte damit nicht das Spiel um Platz drei, das Match der Halbfinalverlierer.
"Jetzt müssen wir wieder Kräfte sammeln, um das große Ziel zu erreichen", sagte Oliver Bierhoff. Der 42-Jährige wirkte angefasst, ergriffen vom Moment großer Freude und großen Glücks. "Wir haben an die Mannschaft geglaubt, und die Mannschaft hat an unsere Arbeit geglaubt", sagte Bierhoff. "Aber dass sie das so umsetzt, das haben wir nicht erwartet – mein größtes Kompliment."
Bereits nach dem famosen Englandspiel war der deutschen Mannschaft ein großer Empfang in der Heimat sicher. Aber noch einmal konnte sie sich steigern. Und nun? Jetzt geht es um alles, jetzt soll der Titel her. "Alles andere wäre ja zu diesem Zeitpunkt nicht vermittelbar", sagte Bierhoff. Nicht, wenn man so nah dran ist, und erst recht nicht, wenn man Argentinien mal eben 4:0 vom Feld geräumt hat. "Das war begeisternd", sagte Bierhoff und blickte dabei dem vorbeihuschenden Müller hinterher. Die Botschaft lautete: Jetzt ist alles möglich!
Wer soll diese deutsche Mannschaft noch aufhalten? Die Spanier? Wenn überhaupt, dann am ehesten vielleicht Thomas Müller. Er wird am Mittwoch fehlen. Für Müller ist es traurig, hoffentlich wird es nicht tragisch für die Mannschaft.
Thomas Müller ist für diese Mannschaft mehr als nur ein talentierter Spieler, der einen Lauf erwischt hat und ein Tor ans andere reiht. Wie zum Beispiel das blitzschnelle zur Führung gegen Argentinien. Es sind andere Szenen, die über Müllers Wert Auskunft geben. Wie jene gegen Mitte der zweiten Halbzeit, als er in der schwierigsten Spielphase für die Deutschen den entscheidenden Pass auf Podolski gab, der wiederum Klose das 2:0 in den Fuß legte. Halb im Sitzen, halb im Liegen verlieh Müller dem Ball den nötigen Dreh.
Vor vielen, vielen Jahren hatte Deutschland mal einen Spieler, der genau auf diese Art und Weise seine Tore erzielte: Gerd Müller, der bis heute unerreichte Bomber der Nation. Jetzt hat das Land wieder einen Müller, Thomas Müller. Und es gibt keinen anderen Spieler, dem das Müller und die 13 auf dem Trikotrücken besser stehen würden als dem jungen Münchner.
Denn diese eine Szene erzählt mehr, als zu sehen war. Sie zeigt den Charakter, den Willen, das Einfallsreiche, ja das Unwiderstehliche der neuen Generation. Vor allem aber legt sie die Seele des Spiels der Deutschen frei.






Also, ich hoffe, daß alle deutschen Spieler antreten können, aber Frau Merkel ab jetzt zuhause bleibt.
Sollen wir denn jedes Mal 200.000 Euro für ein Fussballticket ausgeben, wenn die deutsche Mannschaft spielt? Angela Merkel hat den deutschen Steuerzahler ihre Eintrittskarte zum Viertelfinale 200.000 Euro bezahlen lassen, indem sie eigens zum letzten Spiel flog, und zwar stilecht mit einem Sonderflug der Flugbereitschaft und nicht wie wir Sterblichen mit einer Linienmaschine.
Das ist das Dümmste, was man in einem hochverschuldeten Land tun kann, wenn man die Bürger davon überzeugen will, daß eisernes Sparen nötig ist. Was wäre denn daran abwegig, eine eigene Lustreise abzusagen, um mit gutem Beispiel voranzugehen?
Vor allem, wenn die größte Fußballparty der Welt, die Berliner Fanmeile, in zehn Minuten vom Kanzleramt aus zu Fuß zu erreichen war? Was sagt Frau Merkel den 350.000 Fans, die in der Hauptstadt mit dem Public Viewing offenbar sehr zufrieden waren?
Mein Vorschlag: "Danke dafür, daß Ihr mir den Flug mit der Sondermaschine bezahlt habt." Sonst heißt sie bald "die Ulla Schmidt der CDU"...
aber woher wollen Sie eigentlich wissen, dass es der Bundeskanzlerin überhaupt Spaß gemacht hat, eine "Lustreise" war? In meinen Augen sah sie eher gequält aus, die Freude erschien mir eher künstlich, aufgesetzt. Also war es anscheinend eine ganz normale dienstliche Angelegenheit wie viele andere auch. Die Medien reden von nichts anderem mehr, Fußball ist Politik, also können Politiker auch auf dieser Bühne auftreten, denke ich. Auf Steuerzahlerkosten.
Also, ich weiß nicht, wie es aussieht, wenn Frau Merkel sich aus ganzem Herzen freut, ich kenne nur diese Art der Körpersprache, die Ihnen "künstlich, aufgesetzt" erscheint und für mich einfach nur dümmlich aussieht.
Meine Theorie: sie will vor dem absehbaren Ende der Koalition noch einmal was Nettes erleben. Zuhause warten schon diejenigen, die an ihrem Stuhl sägen. Irgendwann kommt noch Roland Koch aus der Reserve und gibt ihrer Kanzlerschaft den Fangschuss beim Versuch, vom "Hessen-Hitler" (so die Zeitschrift Titanic über Koch) zum CDU-Führer zu werden.
Hier noch iin kleines Rätsel für Fußballfreunde, das ich heute fand... wer ist das:
Drei Mannschaften stehen auf dem Platz, mit drei Toren, alle versuchen ständig, mit dem Ball eines der anderen Tore zu treffen, wobei das meist aus dem Abseits geschieht. Dabei werden die Gegner übel beschimpft und gefoult bis zur Blutgrätsche, und der Schiri hat eine Sonnenbrille, einen weißen Stock und einen Hund. Die Zuschauer buhen schon seit Beginn des Spiels und übergeben sich mittlerweile auf den Rängen in mitgebrachte Spucktüten, und alle hoffen, daß der Schlusspfiff früher kommt als vorgesehen...
Na?
Ist doch ganz einfach...
CDU, CSU und FDP bei der Regierungsarbeit...
Also, ich weiß nicht, wie es aussieht, wenn Frau Merkel sich aus ganzem Herzen freut, ich kenne nur diese Art der Körpersprache, die Ihnen "künstlich, aufgesetzt" erscheint und für mich einfach nur dümmlich aussieht.
Meine Theorie: sie will vor dem absehbaren Ende der Koalition noch einmal was Nettes erleben. Zuhause warten schon diejenigen, die an ihrem Stuhl sägen. Irgendwann kommt noch Roland Koch aus der Reserve und gibt ihrer Kanzlerschaft den Fangschuss beim Versuch, vom "Hessen-Hitler" (so die Zeitschrift Titanic über Koch) zum CDU-Führer zu werden.
Hier noch iin kleines Rätsel für Fußballfreunde, das ich heute fand... wer ist das:
Drei Mannschaften stehen auf dem Platz, mit drei Toren, alle versuchen ständig, mit dem Ball eines der anderen Tore zu treffen, wobei das meist aus dem Abseits geschieht. Dabei werden die Gegner übel beschimpft und gefoult bis zur Blutgrätsche, und der Schiri hat eine Sonnenbrille, einen weißen Stock und einen Hund. Die Zuschauer buhen schon seit Beginn des Spiels und übergeben sich mittlerweile auf den Rängen in mitgebrachte Spucktüten, und alle hoffen, daß der Schlusspfiff früher kommt als vorgesehen...
Na?
Ist doch ganz einfach...
CDU, CSU und FDP bei der Regierungsarbeit...
Also, ich weiß nicht, wie es aussieht, wenn Frau Merkel sich aus ganzem Herzen freut, ich kenne nur diese Art der Körpersprache, die Ihnen "künstlich, aufgesetzt" erscheint und für mich einfach nur dümmlich aussieht.
Meine Theorie: sie will vor dem absehbaren Ende der Koalition noch einmal was Nettes erleben. Zuhause warten schon diejenigen, die an ihrem Stuhl sägen. Irgendwann kommt noch Roland Koch aus der Reserve und gibt ihrer Kanzlerschaft den Fangschuss beim Versuch, vom "Hessen-Hitler" (so die Zeitschrift Titanic über Koch) zum CDU-Führer zu werden.
Hier noch iin kleines Rätsel für Fußballfreunde, das ich heute fand... wer ist das:
Drei Mannschaften stehen auf dem Platz, mit drei Toren, alle versuchen ständig, mit dem Ball eines der anderen Tore zu treffen, wobei das meist aus dem Abseits geschieht. Dabei werden die Gegner übel beschimpft und gefoult bis zur Blutgrätsche, und der Schiri hat eine Sonnenbrille, einen weißen Stock und einen Hund. Die Zuschauer buhen schon seit Beginn des Spiels und übergeben sich mittlerweile auf den Rängen in mitgebrachte Spucktüten, und alle hoffen, daß der Schlusspfiff früher kommt als vorgesehen...
Na?
Ist doch ganz einfach...
CDU, CSU und FDP bei der Regierungsarbeit...
...für eine kleine, schnelle Imagekampagne. Euphorische Fans sehen die Kanzlerin im Moment des Triumphs der deutschen Nationalmanschaft. Wenn das mal keine emotionale Konditionierung ist.
[...]
Bitte keine unnötige Provokationen. Die Redaktion/is
für wie dämmlich sie sich selber und ihre Mitbürger halten.
Davon abgesehen , darf man mal an solche Leute wie Ulla Schmidt und andere Linke erinnern , die ihre Privelegien in übelster Weise ausgenutzt haben.
[...]
Bitte keine unnötige Provokationen. Die Redaktion/is
für wie dämmlich sie sich selber und ihre Mitbürger halten.
Davon abgesehen , darf man mal an solche Leute wie Ulla Schmidt und andere Linke erinnern , die ihre Privelegien in übelster Weise ausgenutzt haben.
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Bitte keine unnötige Provokationen. Die Redaktion/is
für wie dämmlich sie sich selber und ihre Mitbürger halten.
Davon abgesehen , darf man mal an solche Leute wie Ulla Schmidt und andere Linke erinnern , die ihre Privelegien in übelster Weise ausgenutzt haben.
nur deutsche (zeit-online-leser) schaffen es bei nem beitrag zur neuen deutschen fussi-lust comments zur politik zur schreiben.. 6/6 comments, respect :P
ihr habt ja recht, aber trotzdem nice1, meckert bis die schwarte kracht.. auch bei solchen artikeln
Nein, es war kein offizieller Termin von Angie. Im Interview nach dem Spiel sagte sie selbst, sie sei "als Fußballfan hier".
Den Skandal selbst beim Namen genannt.
Grüße
Hinterfrager
...hätte sie ja auch "als Fan" mit der Lufthansa anreisen können und "als Fan" selbst bezahlen können.
...hätte sie ja auch "als Fan" mit der Lufthansa anreisen können und "als Fan" selbst bezahlen können.
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