Nationalelf "Germany, we love you"

Die Nationalmannschaft begeistert in Südafrika Fans aus der ganzen Welt. Dank des Fußballs hellt sich das Deutschlandbild auf. Von Steffen Dobbert, Kapstadt

In Südafrika ist es cool, Deutschland-Fan zu sein

In Südafrika ist es cool, Deutschland-Fan zu sein

Die beiden Mädels waren Anfang zwanzig: schwarze Oberteile, rote enge Hosen und gelbe Hüte. Als sie versuchten, das, was sie bejubelten, zu benennen, klang es schlimmer als Lothar Matthäus auf Französisch. Mit breiter Brust und mit "Deeeeeutschlaaaand, Deeeeeutschlaaaand"-Rufen zogen sie durch Kapstadts Straßen.

Zwei junge Frauen, die in Südafrika geboren und aufgewachsen sind, die – wie sie beteuern – keinen speziellen Bezug zu Deutschland haben und sich dennoch freiwillig wie PR-Maskottchen des Außenministers verkleiden. Das macht der Fußball.

Es war am Abend nach dem Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien. Die Südamerikaner hatten nichts, die Europäer vier Tore und einen Salto gezeigt. Dieser Sieg passte exakt in das Bild, das Joachim Löws Mannschaft während dieser WM hinterlässt: jugendlich, frisch, international, verspielt, locker, ehrgeizig und erfolgreich.

Efren Rueda ist WM-Veteran, seit 1994 war er bei allen Weltmeisterschaften dabei. Stets hat der grauhaarige Venezolaner Argentinien unterstützt, auch in Südafrika. Am Tag nach dem Aus, lächelt er. Weil er über Deutschland spricht.

 "Ich habe euch vor vier Jahren in Deutschland gesehen. Aber vergesst das, vergesst Ballack," sagt er und hebt den Zeigefinger: "Euer neues Team ist frisch und zauberhaft." Weil er den Namen Schweinsteiger nicht aussprechen kann, nennt er ihn nur den Spieler mit der Nummer sieben. Die Nummer sieben sei immer zuerst am Ball, immer überall auf dem Feld und immer so elegant wie eine schöne Frau.

Efren will nicht sagen, dass er plötzlich Fan des DFB-Teams ist, aber nachdem er eine Viertelstunde von Özil, Müller und Neuer geschwärmt hat, sagt er, Deutschland hinterlasse den schönsten Eindruck bei dieser WM.

In den Stunden des Erfolgs ist es natürlich leicht, sich und die Welt da draußen für etwas Großartiges zu halten. Wer ein Fußballspiel 4:0 gewinnt, kann nur überzeugt haben. Womöglich schwingt derzeit auf den Straßen Kapstadts auch etwas Übertreibung mit. Vielleicht vergeht der Fußballrausch auch wieder ganz schnell. Aber jetzt ist er da.

Leser-Kommentare
    • Isaidy
    • 05.07.2010 um 9:33 Uhr

    den Jungs steigt jetzt der Jubel nicht vor dem Halbfinale zu Kopf. Noch sind sie nicht am Ziel und Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall (siehe Serbien).

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    Wann hat sich denn diese Mannschaft hochmütig gezeigt? Im Gegenteil. Weder vor dem Serbien-Spiel, das sie erwähnen, noch jetzt nach den Siegen über England und Argentinien werden laute große Töne gespuckt. Das macht die Mannschaft umso sympathischer, und einen möglichen "Fall" im Halbfinale umso bedauerlicher.

    wenn man die medienberichte so behandelt, als kämen sie von den Spielern...ein bisschen mehr objektivität könnte ihnen echt nicht schaden.

    Sollte ich mich irren,können sie gern ein Interview von einem Mitglied der Elf zum besten geben...

    Wann hat sich denn diese Mannschaft hochmütig gezeigt? Im Gegenteil. Weder vor dem Serbien-Spiel, das sie erwähnen, noch jetzt nach den Siegen über England und Argentinien werden laute große Töne gespuckt. Das macht die Mannschaft umso sympathischer, und einen möglichen "Fall" im Halbfinale umso bedauerlicher.

    wenn man die medienberichte so behandelt, als kämen sie von den Spielern...ein bisschen mehr objektivität könnte ihnen echt nicht schaden.

    Sollte ich mich irren,können sie gern ein Interview von einem Mitglied der Elf zum besten geben...

  1. Wenn die neu hinzugewonnenen "Fans" aus dem Ausland nur wüßten, wieviele sogenannte "deutsche Fans" abwertend, überheblich, teils rassistisch sich gegenüber den ausländischen Teams äußern.
    Lauft doch am Mittwoch mal mit einer spanischen Flagge in einer mittelgroßen deutschen Stadt herum.

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    "Lauft doch am Mittwoch mal mit einer spanischen Flagge in einer mittelgroßen deutschen Stadt herum."

    Davon wird es hier einige geben, haben hier viele Erasmus-Studenten aus Spanien. Und ich garantiere: Wir werden zusammen feiern und hinterher sind die mit den deutschen Flaggen die glücklicheren.

    Und zwischendurch ein paar Sticheleien oder Spielen mit Vorurteilen, das gehört nunmal dazu.

    • dacapo
    • 05.07.2010 um 10:03 Uhr

    Mach mal halblang, reicht dann auch noch für Miesepampel. Dazu noch eine Empfehlung: Sehen Sie sich mal mehr in der Welt um, damit Sie Vergleichsmöglichkeiten haben.

    Auch das nervt langsam. Sie werden leider immer ein paar Deppen finden, die solche Anlässe gleich für rassistische Äußerungen benutzen. Und ich bin mir sicher, die finden sie auch im englischen, holländischen, spanischen, argentinischen, italienischen Fanlager. Das immer gleich hervorzubringen, an der deutschen Offenherzigkeit zu zweifeln, ist typisch deutsche Miesepeterei. Irgendein Haar in der Supper lässt sich immer irgendwo finden. Freuen Sie sich einfach oder gehen Sie zum Lachen in den Keller.

    • Ete2
    • 05.07.2010 um 11:01 Uhr

    Ich war beim Achtelfinale mit England-Flagge beim Public Viewing unter Hunderten Deutschland-Fans. Mehr als ein paar Sticheleien im Vorfeld (wie ich sie auch ausgeteilt habe) und Schadenfreude nach dem Spiel hab ich dabei nicht erlebt.

    Nein, der internationale Fußball ist heute ein Aushängeschild für Völkerverständigung und Anti-Rassismus. Das muss man den ansonsten eher unbeliebten Fußball-Verbänden hoch anrechnen!

    ...als ich diesen Artikel gelesen habe. Ich bin jetzt seid 21 Jahren in Deutschland, und obwohl ich zur Hälfte Deutscher bin, aber nicht so aussehe wie ein Deutscher, werde ich hier nach meinem Aussehen und meinem Namen beurteilt bzw. VERurteilt.

    Viele von den Fans in Südafrika hätten ein ganz anderes Bild von den Deutschen, wenn sie die Anfeindungen einiger Deutscher selbst erfahren hätten.

    Natürlich sind die meisten Deutschen nicht so. Aber, wenn man von IQ-Tests für Einwanderer, Einbürgerungstests, die die Deutschen nicht mal schaffen und den alltäglichen Anfeindungen in den Medien hört, könnte man meinen die meisten Deutschen seien so.

    Hier in Dresden tun das Einige und es stört niemanden. Ich finde das sympathisch und es geht mir nicht allein so. Die Miesmacher sterben wohl niemals aus :D

    • mio
    • 05.07.2010 um 22:15 Uhr

    Kann ihre Ansicht nur teilen. Als Italiener werde ich seit der WM 2006 nur noch beschimpft und beleidigt. Wenn dann noch Alkohol dazukommt, wird es für mich manchmal unangenehm und ich gehe mit meinen Kindern lieber nach Hause. Eine Flagge auf dem Auto bringen mir auch nur Kratzer im Lack ein. Im Gegensatz zu früher sind Fußball-Turniere für Viele leider nur noch Nebensache bzw. ein Grund, sich zu besaufen und dann die Sau rauszulassen.

    "Lauft doch am Mittwoch mal mit einer spanischen Flagge in einer mittelgroßen deutschen Stadt herum."

    Davon wird es hier einige geben, haben hier viele Erasmus-Studenten aus Spanien. Und ich garantiere: Wir werden zusammen feiern und hinterher sind die mit den deutschen Flaggen die glücklicheren.

    Und zwischendurch ein paar Sticheleien oder Spielen mit Vorurteilen, das gehört nunmal dazu.

    • dacapo
    • 05.07.2010 um 10:03 Uhr

    Mach mal halblang, reicht dann auch noch für Miesepampel. Dazu noch eine Empfehlung: Sehen Sie sich mal mehr in der Welt um, damit Sie Vergleichsmöglichkeiten haben.

    Auch das nervt langsam. Sie werden leider immer ein paar Deppen finden, die solche Anlässe gleich für rassistische Äußerungen benutzen. Und ich bin mir sicher, die finden sie auch im englischen, holländischen, spanischen, argentinischen, italienischen Fanlager. Das immer gleich hervorzubringen, an der deutschen Offenherzigkeit zu zweifeln, ist typisch deutsche Miesepeterei. Irgendein Haar in der Supper lässt sich immer irgendwo finden. Freuen Sie sich einfach oder gehen Sie zum Lachen in den Keller.

    • Ete2
    • 05.07.2010 um 11:01 Uhr

    Ich war beim Achtelfinale mit England-Flagge beim Public Viewing unter Hunderten Deutschland-Fans. Mehr als ein paar Sticheleien im Vorfeld (wie ich sie auch ausgeteilt habe) und Schadenfreude nach dem Spiel hab ich dabei nicht erlebt.

    Nein, der internationale Fußball ist heute ein Aushängeschild für Völkerverständigung und Anti-Rassismus. Das muss man den ansonsten eher unbeliebten Fußball-Verbänden hoch anrechnen!

    ...als ich diesen Artikel gelesen habe. Ich bin jetzt seid 21 Jahren in Deutschland, und obwohl ich zur Hälfte Deutscher bin, aber nicht so aussehe wie ein Deutscher, werde ich hier nach meinem Aussehen und meinem Namen beurteilt bzw. VERurteilt.

    Viele von den Fans in Südafrika hätten ein ganz anderes Bild von den Deutschen, wenn sie die Anfeindungen einiger Deutscher selbst erfahren hätten.

    Natürlich sind die meisten Deutschen nicht so. Aber, wenn man von IQ-Tests für Einwanderer, Einbürgerungstests, die die Deutschen nicht mal schaffen und den alltäglichen Anfeindungen in den Medien hört, könnte man meinen die meisten Deutschen seien so.

    Hier in Dresden tun das Einige und es stört niemanden. Ich finde das sympathisch und es geht mir nicht allein so. Die Miesmacher sterben wohl niemals aus :D

    • mio
    • 05.07.2010 um 22:15 Uhr

    Kann ihre Ansicht nur teilen. Als Italiener werde ich seit der WM 2006 nur noch beschimpft und beleidigt. Wenn dann noch Alkohol dazukommt, wird es für mich manchmal unangenehm und ich gehe mit meinen Kindern lieber nach Hause. Eine Flagge auf dem Auto bringen mir auch nur Kratzer im Lack ein. Im Gegensatz zu früher sind Fußball-Turniere für Viele leider nur noch Nebensache bzw. ein Grund, sich zu besaufen und dann die Sau rauszulassen.

  2. "jugendlich, frisch, international, verspielt, locker, ehrgeizig und erfolgreich" Nichts gegen eine internationale Auswahl, aber ich glaube nicht, daß Internationalität den Sinn einer Nationalmannschaft ausmacht. Im Vereinsfußball mag es üblich zu sein, sich aus aller Welt die fähigsten Spieler zusammenzukaufen, der Sinn einer Weltmeisterschaft sollte das aber eben gerade nicht sein.

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    • dacapo
    • 05.07.2010 um 10:06 Uhr

    Für welches Land spielt eine Nationalmannschaft mit internationalen Spielern?

    Was ist für Sie Deutsch? Boateng ist in Deutschland geboren, hat einen deutschen Pass, darf also für Deutschland spielen. Klose ist Sohn eines Deutschen und einer Polin, ist in Polen geboren und dann nach Deutschland ausgesiedelt. Hat einen Deutschen Pass, darf also für Deutschland spielen. Podolski ist auch ausgesiedelt, hat einen deutschen Pass, dito. Sami Khedira ist in Stuttgart geboren, deutscher Pass, darf für Deutschland spielen.

    Maradona ist übrigens Sohn einer italienischstämmigen Familie. Wenn sie Ihre Maßstäbe ansetzen, hätte er nicht für Argentinien spielen dürfen.

    Verabschieden Sie sich einfach von Ihren Vorstellungen, nur wer deutsches Blut in den Adern hat, ist Deutsch. Diese Zeiten sind zum Glück lange vorbei. Willkommen im 21. Jahrhundert.

    Was für ein Blödsinn! Es gibt keinen einzigen "zusammengekauften" Spieler in dieser Mannschaft. Genauso könnten Sie sahen, die Niedersachsen hätten sich ihren Ministerpräsidenten in Schottland gekauft.

    Ich empfehle Ihnen mal "Des Teufels General" von Gerhard Hauptmann zu lesen.
    Darin wird der General Harras gefragt, was ein Deutscher sei/ist.

    Die Antwort könnte Sie überraschen.

    P.S.

    Wir, eine deutsche Familie

    Sie: Großvater Niederländer
    Er: Vater eingedeutschter Pole

    • dacapo
    • 05.07.2010 um 10:06 Uhr

    Für welches Land spielt eine Nationalmannschaft mit internationalen Spielern?

    Was ist für Sie Deutsch? Boateng ist in Deutschland geboren, hat einen deutschen Pass, darf also für Deutschland spielen. Klose ist Sohn eines Deutschen und einer Polin, ist in Polen geboren und dann nach Deutschland ausgesiedelt. Hat einen Deutschen Pass, darf also für Deutschland spielen. Podolski ist auch ausgesiedelt, hat einen deutschen Pass, dito. Sami Khedira ist in Stuttgart geboren, deutscher Pass, darf für Deutschland spielen.

    Maradona ist übrigens Sohn einer italienischstämmigen Familie. Wenn sie Ihre Maßstäbe ansetzen, hätte er nicht für Argentinien spielen dürfen.

    Verabschieden Sie sich einfach von Ihren Vorstellungen, nur wer deutsches Blut in den Adern hat, ist Deutsch. Diese Zeiten sind zum Glück lange vorbei. Willkommen im 21. Jahrhundert.

    Was für ein Blödsinn! Es gibt keinen einzigen "zusammengekauften" Spieler in dieser Mannschaft. Genauso könnten Sie sahen, die Niedersachsen hätten sich ihren Ministerpräsidenten in Schottland gekauft.

    Ich empfehle Ihnen mal "Des Teufels General" von Gerhard Hauptmann zu lesen.
    Darin wird der General Harras gefragt, was ein Deutscher sei/ist.

    Die Antwort könnte Sie überraschen.

    P.S.

    Wir, eine deutsche Familie

    Sie: Großvater Niederländer
    Er: Vater eingedeutschter Pole

  3. 4. Wandel

    Das Bild Deutschlands hat sich in der Welt schon seit einiger Zeit gewandelt. Ich konnte dies lange vor der WM bei vielfaeltigen Kontakten im Ausland und mit Aulsaendern feststellen. Oft ist aber auch die Bewunderung fuer Deutschland uebertrieben und real existierende Probleme, die Deutschland natuerlich auch hat, werden ausgeblendet. Aber die ehemalige Pickelhauben und Besserwissernation ist endlich dort angekommen wo sie hin gehoert. Eine ganz normale Demokratie, wie viele andere auch. Und das ist gut so.

  4. Vielfalt ist Reichtum. Dazu sagt der allmächtige Gott im Quran (49:13): O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf daß ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig.
    Dann lasst uns friedlich einander kennenlernen und zusammenleben. Für Gott ist egal, ob ein Mensch schwarze, weiße, rote oder gelbe Hautfarbe hat.

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    an positiven Dingen. Die Vielfalt kann man nur feiern, wenn man die vielen Probleme, die aus ihr heraus entstehen in den Griff bekommt.
    Diese Probleme entstehen auch nicht aus unterschiedlichen Hautfarben,
    sondern aus unterschiedlichen Identitäten, Mentalitäten und Interessen usw.

    an positiven Dingen. Die Vielfalt kann man nur feiern, wenn man die vielen Probleme, die aus ihr heraus entstehen in den Griff bekommt.
    Diese Probleme entstehen auch nicht aus unterschiedlichen Hautfarben,
    sondern aus unterschiedlichen Identitäten, Mentalitäten und Interessen usw.

  5. "Lauft doch am Mittwoch mal mit einer spanischen Flagge in einer mittelgroßen deutschen Stadt herum."

    Davon wird es hier einige geben, haben hier viele Erasmus-Studenten aus Spanien. Und ich garantiere: Wir werden zusammen feiern und hinterher sind die mit den deutschen Flaggen die glücklicheren.

    Und zwischendurch ein paar Sticheleien oder Spielen mit Vorurteilen, das gehört nunmal dazu.

    • dacapo
    • 05.07.2010 um 10:03 Uhr

    Mach mal halblang, reicht dann auch noch für Miesepampel. Dazu noch eine Empfehlung: Sehen Sie sich mal mehr in der Welt um, damit Sie Vergleichsmöglichkeiten haben.

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    während des englandspiels war ich in Berlin mit 2 britischen Freunden. denen wurde Wichser als noch "höflichste" Offerte hinterher gerufen.
    Beim Argentinienspiel in meiner Heimatstadt standen 2 argentinische Steakhäuser unter Polizeischutz.
    Natürlich sind das nur 2 Beispiele welche nicht für das Ganze stehen können. Fußball begeistert ja nicht nur den Pöbel sondern auch das Bildungsbürgertum, trotzdem schäme ich mich ab und zu was für Leute sich in die deutsche Flagge einrollen.

    zu ihrer flachen Stichelei bezüglich "mal in der Welt umschauen" muss ich nichts sagen, sie kennen mich ja nicht. von ihnen habe ich jedoch jetzt schon ein recht "gutes" Bild.

    während des englandspiels war ich in Berlin mit 2 britischen Freunden. denen wurde Wichser als noch "höflichste" Offerte hinterher gerufen.
    Beim Argentinienspiel in meiner Heimatstadt standen 2 argentinische Steakhäuser unter Polizeischutz.
    Natürlich sind das nur 2 Beispiele welche nicht für das Ganze stehen können. Fußball begeistert ja nicht nur den Pöbel sondern auch das Bildungsbürgertum, trotzdem schäme ich mich ab und zu was für Leute sich in die deutsche Flagge einrollen.

    zu ihrer flachen Stichelei bezüglich "mal in der Welt umschauen" muss ich nichts sagen, sie kennen mich ja nicht. von ihnen habe ich jedoch jetzt schon ein recht "gutes" Bild.

    • dacapo
    • 05.07.2010 um 10:06 Uhr

    Für welches Land spielt eine Nationalmannschaft mit internationalen Spielern?

    Antwort auf "Ist das der Sinn?"

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