Südafrika Elf Momente dieser WM
Erfolgreich, begeisternd ist diese WM verlaufen. Aber an was werden wir uns in fünf oder zehn Jahren noch erinnern? Elf subjektive Momente, die unvergessen bleiben.
© Dino Panato/Getty Images

Siphiwe Tshabalala erzielt für Südafrika des erste Tor der WM
11. Juni: Das erste Tor der südafrikanischen Nationalmannschaft
Einige Südafrikaner reiben sich verwundert die Augen. Tatsächlich. Das WM-Eröffnungsspiel pünktlich angepfiffen, die Eröffnungsfeier ohne große Probleme über die Bühne bekommen – die erste WM Afrikas hatte nach Plan begonnen. Im Spiel gegen Mexiko bleibt es lange torlos. Auf den Public-Viewing-Plätzen, vor kleinen Fernsehbildschirmen und im Stadion hofft die Regenbogennation auf ihre Nationalmannschaft. Dann die 55. Minute: Tor Tshabalalalalalalalalalalalalala!!! Der Mittelfeldspieler Südafrikas Siphiwe Tshabalala macht es wie Philipp Lahm vor vier Jahren gegen Costa Rica. Er hämmert den Ball aus 14 Metern in den rechten Torwinkel. Südafrikas schönstes WM-Tor. Die Afrikaner tanzen. Die Vuvuzelas tröten lauter als jeder Schiedsrichter pfeifen kann. Für den Moment fühlt sich Südafrika weltmeisterlich.
- Datum 12.07.2010 - 15:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Hat Ozil nicht Deutschland ins Achtelfinale geschossen??? Ist ja keine EM.
[Vielen Dank für den Hinweis, wir werden den Fehler so schnell wie möglich beheben. Freundliche Grüße, /Die Redaktion pt.]
Die Auswahl hier sieht ein bißchen nach Verdrängung aus: Shakira z.B. wird m.E. wenig in Erinnerung bleiben, weil die ja gar nicht zu den eigentlichen Spielen, sondern bloß ins aufgeblähte Rahmenprogramm gehörte. Was für mich unbedingt hängen bleibt, ist der brutale Tritt de Jongs im Finale gegen Alonso, für den der Holländer neben einer Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung auch noch eine lebenslange Sperre erhalten sollte. Dieses "prügelnde" Auftreten bleibt für mich vom niederländischen WM-Auftritt hängen und ist unbedingt ein (leider unsäglich negativer) WM-Moment, der dem Ansehen des (niederländischen) Fußballs nachhaltig geschadet hat - zumal die sich jetzt noch dafür feiern lassen und ausgezeichnet werden...
Auch mir wird definitiv der bewegende Auftritt Nelson Mandelas bei der Abschiedszeremonie eher im Gedaechtnis haften bleiben als dieses Kolumbianische Panfloeten-Luder
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