Europa League Der VfB Stuttgart vermeidet die Blamage

Zwei Tore lag der VfB gegen den Außenseiter Bratislava hinten und zog dennoch in die Gruppenphase ein. Für Leverkusen und Dortmund waren die Rückspiele nur Formsache.

Der Stuttgarter Timo Gebhart feiert sein Tor

Der Stuttgarter Timo Gebhart feiert sein Tor

VfB Stuttgart – Slovan Bratislava 2:2

Gerade noch mal gut gegangen: Mit einer notwendig gewordenen Energieleistung hat sich der VfB Stuttgart für die Gruppenphase qualifiziert und einen Fehlstart in die Saison vermieden. Nach schwachem Beginn und einem 0:2-Rückstand reichte der VfB-Elf im Rückspiel ein 2:2 (0:1) zum letzten Schritt auf die europäische Bühne.

Martin Dobrotka (9. Minute) und Jakub Sylvestr (53.) hatten den slowakischen Vize-Meister und Pokalsieger in Führung geschossen, doch Timo Gebhart (56.) und Christian Gentner (64.) wendeten nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel mit ihren Treffern ein peinliches Ausscheiden gerade noch ab. Gäste-Verteidiger Michal Breznanik sah in der 55. Minute nach einem Rempler gegen Gebhart Gelb-Rot.

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Vier Tage nach dem verpatzten Bundesliga-Auftakt mit dem 0:2 in Mainz merkte man den Schwaben die Verunsicherung zunächst an. Keine zehn Minuten waren gespielt, als Gäste-Kapitän Dobrotka per Kopf erfolgreich war. Die Ankündigungen von VfB-Trainer Christian Gross ("Wir werden alles tun, um das Spiel zu gewinnen. Ich will mit der Mannschaft wieder zum Siegen zurück.") entpuppten sich als Worthülsen. Fast eine Stunde lang agierten die Schwaben verunsichert und umständlich.

Glück hatten die Stuttgarter bei zwei Lattentreffern des slowakischen Pokalsiegers. Nationalspieler Serdar Tasci saß bei den Stuttgartern wieder auf der Bank – Gross schenkte Georg Niedermeier und Khalid Boulahrouz in der Abwehr das Vertrauen. Niedermeier allerdings verstolperte vor dem 0:2 im eigenen Strafraum derart tölpelhaft den Ball, dass sich die Maßnahme des Trainers nicht unbedingt als kluger Schachzug erwies.

Erst Gebharts Anschlusstreffer belebte die lahmen Gastgeber. Nur acht Minuten nach dem 1:2 war der aus Wolfsburg zurückgekommene Gentner zur Stelle und erlöste Mannschaft, Trainer, Fans und den neuen Sportdirektor Fredi Bobic mit einem Fernschuss.

Leser-Kommentare
    • joG
    • 27.08.2010 um 0:12 Uhr

    Leider nicht mit dem Bahnhofsgebäude.

  1. Nach stern.de und welt.de hab ich den Fehler von dpa also auch auf ZEIT ONLINE gefunden: Dortmund ist nicht in Topf 4, sondern in Topf 3. Gestern sind noch ein paar besser gesetzte Teams ausgeschieden, weswegen Dortmund aufgerueckt ist.

  2. Redaktion

    Liebe bananenkiste,

    das stimmt. Die Borussia wird bei der Auslosung heute mittag aus Topf drei gezogen. Wir haben den fehlerhaften Absatz gestrichen, vielen Dank für den Hinweis.

    Viele Grüße
    Christian Spiller

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