Wolfsburg als neuer Mittelpunkt für Gerüchte
Dem Pokerspiel um Diego, mit dessen zahlreichen Beratern gestern bis in die späte Nacht über die Details für einen Vierjahresvertrag verhandelt werden musste, werden weitere personelle Rochaden folgen. Der bisherige Regisseur Misimovic darf den VfL innerhalb der Liga nur verlassen, wenn dadurch kein direkter Rivale wie der interessierte FC Schalke 04 gestärkt wird.
Während der FC Bayern München, dessen offene Personalfragen in diesem Sommer früh geklärt waren, als Branchenführer an ungewöhnlich wenig Transfer-Pokereien beteiligt war, sind die ambitionierten Wolfsburger zu einem neuen Mittelpunkt für Gerüchte aufgestiegen. "Immer und für alles infrage zu kommen, gefällt uns auch nicht. Das macht keinen guten Eindruck", sagt VfL-Boss Hoeneß, der in dieser Saison mit dem Kroaten Mario Mandzukic, dem Dänen Simon Kjær und dem früheren Berliner Arne Friedrich bereits mehr als 20 Millionen Euro ausgegeben hat.
Mit dem Erwerb von Diego, um den selbst der FC Bayern in der vergangenen Saison vergeblich gebuhlt hat, haben die Wolfsburger ihren Anspruch auf große Taten eindrucksvoll untermauert. "Um das Level des FC Bayern München zu erreichen, braucht man Geschichte und Tradition. Es wird Zeit brauchen, bis wir uns einen ähnlichen Status erarbeitet haben", sagt Steve McClaren, der neue Chefcoach des VfL Wolfsburg .
Wer einen Spielmacher wie Misimovic aussortieren darf und dafür einen Ausnahmekönner wie Diego zugeteilt bekommt, steht als Trainer unter Druck. Trotz eines Mannes wie Diego am Ende der Saison einen Platz in der Champions League zu verpassen, wäre für McClaren ein gefährliches Resultat.
- Datum 26.08.2010 - 16:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"Um das Level des FC Bayern München zu erreichen, braucht man Geschichte und Tradition. Es wird Zeit brauchen, bis wir uns einen ähnlichen Status erarbeitet haben"
Geld alleine hält langfristig keine Spieler in einer Stadt, die Jahrzehnte jünger ist, als die meisten Bundesligavereine. Leider momentan nicht mehr als eine Legionärstruppe. Emotionale Bindungen und Identifikation der Spieler an/mit den/m Verein, was wohl ein Traumziel eines jeden Vereines darstellt, sind so nicht zu erwarten.
Der Verfall eines Spielers ... vor gut einem Jahr ist Diego von Turin für angeblich 24,5 Mio. Euro aus Bremen weggekauft worden, wo man froh war, ihn, seinen Vater und seine sonderbare Freundin samt Medienrummel loszuwerden.
Jetzt ist er sozusagen nur ein Spiele später für glatte 10 Mio. Euro weniger zu haben und muss sich einem Verein anschließen, der eher Provinz als große Bühne ausstrahlt.
man hätte ihn in Bremen mit Handkuss wieder genommen und war mitnichten froh, ihn "loszuwerden" im vergangenen Jahr, ganz und gar nicht. Vielmehr ist er unter den Bremer Fans (zu denen ich mich zähle) noch immer sehr beliebt und man hätte viel darum gegeben, ihn halten zu können - leider war dies Werder als einem normal wirtschaftenden Klub, der keinen großen Konzern im Rücken hat (oder FCB heißt), nicht möglich.
Was den Preisverfall angeht: nun, er hatte kein besonders gutes Jahr in Turin (d.h. immer noch 5 Tore 11 Vorlagen in der Liga), was auch den Besten passieren kann, und er war ja schließlich nicht der einzige dort, der nicht am Limit gespielt hat... Außerdem darf man davon ausgehen, dass diese 15 Mio. locker noch nach oben offen sind, vielleicht nicht durch die fixe Ablöse (es war teilweise die Rede von 18 Mio. o.ä.), aber mit Sicherheit durch Sonderzahlungen.
man hätte ihn in Bremen mit Handkuss wieder genommen und war mitnichten froh, ihn "loszuwerden" im vergangenen Jahr, ganz und gar nicht. Vielmehr ist er unter den Bremer Fans (zu denen ich mich zähle) noch immer sehr beliebt und man hätte viel darum gegeben, ihn halten zu können - leider war dies Werder als einem normal wirtschaftenden Klub, der keinen großen Konzern im Rücken hat (oder FCB heißt), nicht möglich.
Was den Preisverfall angeht: nun, er hatte kein besonders gutes Jahr in Turin (d.h. immer noch 5 Tore 11 Vorlagen in der Liga), was auch den Besten passieren kann, und er war ja schließlich nicht der einzige dort, der nicht am Limit gespielt hat... Außerdem darf man davon ausgehen, dass diese 15 Mio. locker noch nach oben offen sind, vielleicht nicht durch die fixe Ablöse (es war teilweise die Rede von 18 Mio. o.ä.), aber mit Sicherheit durch Sonderzahlungen.
man hätte ihn in Bremen mit Handkuss wieder genommen und war mitnichten froh, ihn "loszuwerden" im vergangenen Jahr, ganz und gar nicht. Vielmehr ist er unter den Bremer Fans (zu denen ich mich zähle) noch immer sehr beliebt und man hätte viel darum gegeben, ihn halten zu können - leider war dies Werder als einem normal wirtschaftenden Klub, der keinen großen Konzern im Rücken hat (oder FCB heißt), nicht möglich.
Was den Preisverfall angeht: nun, er hatte kein besonders gutes Jahr in Turin (d.h. immer noch 5 Tore 11 Vorlagen in der Liga), was auch den Besten passieren kann, und er war ja schließlich nicht der einzige dort, der nicht am Limit gespielt hat... Außerdem darf man davon ausgehen, dass diese 15 Mio. locker noch nach oben offen sind, vielleicht nicht durch die fixe Ablöse (es war teilweise die Rede von 18 Mio. o.ä.), aber mit Sicherheit durch Sonderzahlungen.
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