Deutschland - Aserbaidschan Ein Torfestival in Köln
Mehr als ein Pflichtsieg: Im ersten Heimspiel nach der WM zelebrieren die Nationalspieler Offensivfußball und besiegen Aserbaidschan mit 6:1. Der Spielbericht
© Friedemann Vogel/Bongarts/Getty Images

Miroslav Klose (Nummer 11) feiert mit Holger Badstuber (Nummer 14) das dritte Tor des Abends
In einer einseitigen Partie vor 43.751 Zuschauern sorgten Heiko Westermann (28. Minute), Lukas Podolski (45.), Miroslav Klose (45.+2/90.+1), Räsad Sadiqov (53.) mit einem Eigentor und Holger Badstuber (86.) für die deutschen Treffer. Kaum mehr als ein Schönheitsfehler war das Gegentor durch Vaqif Cavadov (57.) nach einem Fehler von Torhüter Manuel Neuer.
Vier Tage nach dem Arbeitssieg in Brüssel zeigte sich die deutsche Mannschaft gegen den 105. der Weltrangliste spielerisch wieder von ihrer Schokoladenseite. Vor allem Podolski blühte vor heimischem Publikum regelrecht auf und erhielt wiederholt Szenenapplaus. Der Kölner hatte sich Löws Kritik nach dem Belgien-Spiel offenbar zu Herzen genommen und gab die Antwort auf dem Platz.
Podolski erzielte überlegt sein 41. Länderspiel-Tor, schoss aus allen Lagen und überzeugte zudem als uneigennütziger Vorbereiter – so etwa, als er Klose den Treffer zum 3:0 auflegte. Der Münchner, der vor der Partie nachträglich für seinen 100. Länderspiel-Einsatz während der WM geehrt wurde, war stets anspielbar und rückte mit seinen Toren 54 und 55 im DFB-Trikot wieder ein Stück näher an Gerd Müller (68) heran.
Auch wenn im Aufbau gegen die mit Mann und Maus verteidigenden Gäste hin und wieder die Präzision fehlte, erinnerte die Spielfreude gelegentlich an den vor Wochen in Südafrika gezeigten Fußball. Nach anfänglichen Problemen steigerte sich Mesut Özil, auch wenn seinen Aktionen weiter die ganz große Brillanz fehlte.
Um das erwartete Defensivbollwerk der Gäste über außen knacken zu können, hatte Löw den Ersatz-Kapitän Philipp Lahm wieder auf die linke Seite beordert. Rechts kam dafür Sascha Riether zu seinem Startelf-Debüt. Heiko Westermann kam bereits in der 11. Minute als Innenverteidiger in die Partie, weil der Abwehrchef Per Mertesacker nach einem Ellbogencheck von Vaqif Cavadov wegen einer blutenden Kopfwunde nicht weitermachen konnte. Um einen Bruch auszuschließen, wurde der Bremer im Krankenhaus näher untersucht.
Die Fans bereiteten dem deutschen Team im ersten Heimspiel nach der WM einen stimmungsvollen Empfang, doch auf den erhofften Angriffswirbel warteten sie zunächst vergeblich. Erst allmählich streiften Schweinsteiger und Co. den Schock über Mertesackers frühe Verletzung ab und kamen dank einer Temposteigerung gefährlich vor das Tor. Allen voran Podolski nahm das Tor von Kamran Agayev unter Beschuss. In der 23. Minute zielte der Kölner knapp über das Gehäuse, wenig später parierte der Keeper von Xäzär Länkäran einen knallharten Podolski-Schuss (25.).
Dann war Westermann an der Reihe, den es kaum noch hinten hielt: In der 25. Minute kratzte Agayev mit einem Reflex den Kopfball des Ex-Schalkers von der Torlinie. Doch keine 180 Sekunden später gelang dem Eingewechselten mit seinem 3. Länderspiel-Treffer die Führung. Westermann überwand den aserbaidschanischen Schlussmann nach Zuspiel von Klose im zweiten Versuch und jagte den Ball mit der Fußspitze zum 1:0 unter die Latte. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgte bereits für die Entscheidung: Erst traf Podolski nach doppeltem Doppelpass mit Özil, dann legte Klose nach Zuspiel des Kölners in der Nachspielzeit nach.
Auch nach Wiederbeginn kombinierte die Löw-Elf immer wieder nach Herzenslust und schnürte den Gegner förmlich ein. Für den vierten Treffer sorgten die Aserbaidschaner allerdings selbst, indem Sadiqov eine scharfe Hereingabe von Khedira ins eigene Netz lenkte. Unnötig war indes der Gegentreffer von Cavadov, der einen Blackout von Neuer bestrafte und eine Ecke direkt verwandelte. Mit Marko Marin für Müller kam noch einmal frischer Wind ins deutsche Spiel. Nach dem fünften Tor durch einen Kopfball von Badstuber, der erstmals im Nationaltrikot traf, erzielte Klose den 6:1-Endstand.
- Datum 08.09.2010 - 10:50 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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... führt Sarazzin ad absurdum. Özil, Cacao und Khedira sind "Gemüsehändler", die mit anderen "Migrationshintergründlern" und "Ur-Deutschen" eine Mannschaft bilden, auf die ich als Deutscher stolz bin.
Muß das denn schon wieder thematisiert werden?
Aber wenn schon:
So ist eben die Rollenverteilung bei uns.
Deutsche bekommen, wenn überhaupt, dank künstlicher Befruchtung mit 37 (Frauen) bzw 41 Jahren (Männer) ihr erstes und einziges Kind, Migranten ein wenig früher, in gesünderen Lebensaltern, auf natürlichem Wege und mit ein paar Geschwistern.
Das Ergebnis sind absonderlich-exzentrische, schwächliche, unattraktive, fortpflanzungsunfähige, aber hochbegabte Kinder auf der einen Seite;
gesunde, athletische Kinder mit Hormonen und Spaß an Sport und Spiel auf der anderen :-)
Die einen sind dann fürs Arbeiten, technische Innovationen und Erhaltung der Wirtschaftskraft zuständig, die anderen kommen in die Nationalmannschaft.
P.S. Cacao – soviele brasilianische Migranten kenne ich in Deutschland nicht. Leider. Die wären eine Bereicherung, finde ich. Man sollte Südamerika in die EU aufnehmen.
Muß das denn schon wieder thematisiert werden?
Aber wenn schon:
So ist eben die Rollenverteilung bei uns.
Deutsche bekommen, wenn überhaupt, dank künstlicher Befruchtung mit 37 (Frauen) bzw 41 Jahren (Männer) ihr erstes und einziges Kind, Migranten ein wenig früher, in gesünderen Lebensaltern, auf natürlichem Wege und mit ein paar Geschwistern.
Das Ergebnis sind absonderlich-exzentrische, schwächliche, unattraktive, fortpflanzungsunfähige, aber hochbegabte Kinder auf der einen Seite;
gesunde, athletische Kinder mit Hormonen und Spaß an Sport und Spiel auf der anderen :-)
Die einen sind dann fürs Arbeiten, technische Innovationen und Erhaltung der Wirtschaftskraft zuständig, die anderen kommen in die Nationalmannschaft.
P.S. Cacao – soviele brasilianische Migranten kenne ich in Deutschland nicht. Leider. Die wären eine Bereicherung, finde ich. Man sollte Südamerika in die EU aufnehmen.
Ich dachte das Spiel ging 6:1 aus. Wo bleibt der letzte Treffer von Klose?
..."so, da passiert nix mehr", hat auf "abschicken" gedrückt und sich ein Bier geholt.
..."so, da passiert nix mehr", hat auf "abschicken" gedrückt und sich ein Bier geholt.
..."so, da passiert nix mehr", hat auf "abschicken" gedrückt und sich ein Bier geholt.
Muß das denn schon wieder thematisiert werden?
Aber wenn schon:
So ist eben die Rollenverteilung bei uns.
Deutsche bekommen, wenn überhaupt, dank künstlicher Befruchtung mit 37 (Frauen) bzw 41 Jahren (Männer) ihr erstes und einziges Kind, Migranten ein wenig früher, in gesünderen Lebensaltern, auf natürlichem Wege und mit ein paar Geschwistern.
Das Ergebnis sind absonderlich-exzentrische, schwächliche, unattraktive, fortpflanzungsunfähige, aber hochbegabte Kinder auf der einen Seite;
gesunde, athletische Kinder mit Hormonen und Spaß an Sport und Spiel auf der anderen :-)
Die einen sind dann fürs Arbeiten, technische Innovationen und Erhaltung der Wirtschaftskraft zuständig, die anderen kommen in die Nationalmannschaft.
P.S. Cacao – soviele brasilianische Migranten kenne ich in Deutschland nicht. Leider. Die wären eine Bereicherung, finde ich. Man sollte Südamerika in die EU aufnehmen.
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