Extrembergsteigerinnen Unehrlich auf fast alle Gipfel
Oh Eun Sun ließ sich als erste Frau feiern, die alle 14 Achttausender bestieg. Doch die Beweise blieb sie schuldig. Nun gibt es eine neue Titelträgerin.
Die Südkoreaner konnten Ende April live im Fernsehen verfolgen, wie die Bergsteigerin Oh Eun Sun die Landesflagge auf dem Gipfel des 8091 Meter hohen Annapurna in Nepal in den Schnee steckte. Es war angeblich der 14. Achttausender, auf dessen Gipfel sie stand. Zu Hause wurde sie wie eine Heldin gefeiert – vor allem in den Medien. Die Südkoreanerin war die erste Frau der Welt, der es gelungen war, die 14 höchsten Berge der Welt zu besteigen. Es war ein knappes Rennen. Nur drei Wochen danach schaffte es auch die spanische Alpinistin Edurne Pasabán.
Lange konnte sich Oh Eun Sun allerdings nicht darüber freuen, das weibliche Pendant von Reinhold Messner geworden zu sein, dem es bereits 1986 als erstem Mann gelungen war, alle 14 Achttausender zu erklimmen. Ende August hat der südkoreanische Bergsteiger-Verband ihr diesen Titel "aberkannt".
Der Grund: Der Verband hält die von Sun vorgelegten Fotos, auf denen sie angeblich im Mai 2009 auf dem 8586 Meter hohen Gipfel des Kangchendzönga steht, nicht für beweiskräftig. Die Umgebung auf den unscharfen Foto, auf denen außerdem nur eine völlig vermummte Person zu sehen ist, würden "nicht mit der tatsächlichen Landschaft übereinstimmen", sagte Lee Eui Jae, Generalsekretär des südkoreanischen Bergsteiger-Verbands.
Oh Eun Sun will die Entscheidung nicht akzeptieren. Die 44-jährige Sun spricht sogar von einem "Komplott". Großes Ansehen genießt die zierliche, gerade einmal 1,50 Meter große Südkoreanerin nicht in der internationalen Bergsteigerszene. Sie stieg erst spät ins Rennen auf die Achttausender ein. Der Kampf wurde für Südkorea allerdings zum Prestigeobjekt, die Expeditionen Suns teils vom Staat mit Millionen von Euro unterstützt. Fragen des Stils, etwa der von den Europäerinnen praktizierte Verzicht auf Flaschensauerstoff, spielten für die Südkoreanerin keine Rolle. Es ging nur darum, in kürzester Zeit so viele Achttausender abzuhaken wie möglich. Sie ließ sich ihr Material von sogenannten Sherpas Richtung Gipfel tragen. Um Zeit zu sparen, flog sie mit Hubschraubern von einem Basislager zum nächsten. So konnte sie allein im vergangenen Jahr vier Achttausender bewältigen.
Doch bereits vor der Entscheidung ihres Heimat-Verbands kamen immer wieder Zweifel an ihrem Rekord auf. Einer ihrer damaligen Sherpas, mit dem sie angeblich auf dem Gipfel des Kangchendzönga, dem dritthöchsten Berg der Erde, gewesen sein soll, sagte, sie hätten aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse damals gar nicht den Gipfel erreicht.
- Datum 03.09.2010 - 15:18 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Kaltenbrunner brach ihren K2 Versuch nicht auf 5.200 Metern ab. Auf ihrer Internetseite wird der Unfall beschrieben:
http://www.gerlinde-kalte...
Sie befand sich mit ihrem Kletterpartner Fredrik Ericsson auf 8300 Metern, die Leiche Ericssons wurde nach dem Absturz oberhalb des Lager 3 (7200 m) entdeckt.
Lieber Wanderer, merk dir das.
Bleib auf dem Steig, geh nicht ins Gras.
Damit man dich kann ohne Müh´,
unterscheiden von dem Vieh!
Diese Universalweisheit kann man im Vinschgau auf dem
Weg von St. Martin zur Fermoispitze entdecken :-).
Wer die koreanische Medienlandschaft etwas kennt, und die Verquickung selbiger mit der derzeitigen Regierungspartei, der weiß, dass die Bersteiger-Dame tatsächlich unter einen Turbodruck gesetzt wird, der keinen Anstand und kein bisschen Gnade kennt. In keinem anderen Land begehen sogenannte Stars so viele Selbstmorde wie in Korea (meist Schauspieler, Sänger etc.). Bewundernswert ist da die kleine Eiskunstläuferin Kim Yuna, die diesen Druck gekonnt abfedert und längst nicht mehr in Korea (sondern in den USA) lebt...anders wäre sie schon längst am Ende.
"Auf einen Achttausender mit Hilfe von Sauerstoffflaschen zu steigen, ist in etwa so, wie den Giro d’Italia mit einem Moped statt einem Rennrad in Angriff zu nehmen".
..und - allein bemessen an der Möglichkeit eine Höhenkrankheit aufgrund des niedrigen O2-Gehalts zu entwickeln - absolut lebensgefährlich.
Wer zur Höhenkrankheit neigt und dennoch gerne hoch hinaus will, soll dem das Klettern verboten werden?
der sollte die Höhe meiden.
Ist doch wohl logisch, oder?
der sollte die Höhe meiden.
Ist doch wohl logisch, oder?
Die Sauerrstoffmangel auf grosse Hohe steigt ins Gehirn: Betrug liegt ganz na. Bergstieger haben eine Ehrencode.
Wenn einder behauptet schon mal auf ein Gipfel gestanden zu haben, muss Man den glauben.
Schade, schade. So geht dass nicht. Schon seit anfang der Bergsteigersport gibt ess Betrug.
Ich komme aus Holland, und auch dort gibt es gravierende falle von Betrug. Bart Vos und Ronald Naar, beide allerdings gute Bergstieger haben die Leute verarscht. Erstbesteigung wofur ess letzendlicht kein Beweis vorliegt. Und grundlegende Zweifel an ihre behauptungen und Beweisvorlagen (hinterher!!).
Derr fall Oh Eun Sun is ein trauriger Beweis dafur dass Bergsteigen nichts mit Sport, aber alles mit Politik zu tun hat. Sich mit Flugzeuge fasst zum Gipfel bringen zu lassen hat mit Sport gar nischts zu tun.
Dann sollte man lieber nix dazu sagen, danke.
Es ist ganz klar unehrenhaft und unsportlich sich mit Helicopter und allerlei technischem Gerät auf einen hohen Gipfel zu befördern bzw. befördern zu lassen.
Und: Ja, sobald man Doping oder unerlaubte Hilfsmittel nachweisen kann, gehören Sportler und wie beim Radfahren auch ggf. eine ganze Sportart kollektiv geschmäht.
Dann sollte man lieber nix dazu sagen, danke.
Es ist ganz klar unehrenhaft und unsportlich sich mit Helicopter und allerlei technischem Gerät auf einen hohen Gipfel zu befördern bzw. befördern zu lassen.
Und: Ja, sobald man Doping oder unerlaubte Hilfsmittel nachweisen kann, gehören Sportler und wie beim Radfahren auch ggf. eine ganze Sportart kollektiv geschmäht.
Habe ich da etwas nicht mitgekriegt? Ich glaube es interessiert bis auf ein paar ambitionierte Bergsteiger, keine Seele (in Deutschland und der Welt), wer die/der erste Frau/Mann auf allen 14 8000er war. Das ist doch nur eine Randnotiz, verwaltet von irgendwelchen Sonderlingen in Nepal. Aber nach diesem Bericht zu urteilen, ist Armstrong nur eine arme Wurst, der es gerade mal bis zum Mond geschafft hat.
Lug und Trug auch noch in dünner Luft. Bei welcher Sportart - ausser dem Sackhüpfen vielleicht - wird denn nun heute nicht mehr besch... und gelogen. Danke Churchill das du mich von selbigem so trefflich abhälst...
"Auf einen Achttausender mit Hilfe von Sauerstoffflaschen zu steigen, ist in etwa so, wie den Giro d’Italia mit einem Moped statt einem Rennrad in Angriff zu nehmen"
Fahrrad fahren ist ein scheiß gegen Höhenbergsteigen, tut mir leid das ich das so deutlich machen muss, aber ab 7000m Höhe bekommen viele Bergsteiger Probleme mit der dünnen Luft, ohne Sauerstoff hätten wir noch mehr Tote zu verzeichnen als bisher.(und demenstprechend mehr Pseudo-Negativ-Meldungen als bisher)
Inwiefern hier ein Vergleich mit einer Sportart, die kaum Risiko hat, möglich ist, lässt sich in Frage stellen.
Lug und Betrug gibts überall, da bleibt auch das Bergsteigen leider nicht verschont von.
Aber wenn man sich hier die Kommentare durchliest, dann dürfte man NICHTS mehr ansehen, denn egal ob es Olympia, Tour de France oder Fußball ist, überall wird gedopt oder es werden Spiele manipuliert etc...
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