Auf einen Achttausender mit Hilfe von Sauerstoffflaschen zu steigen, ist in etwa so, wie den Giro d’Italia mit einem Moped statt einem Rennrad in Angriff zu nehmen
Nun hat die wohl wichtigste Instanz für Himalaja-Expeditionen ein Machtwort gesprochen. Die in Nepal ansässige US-Amerikanerin Elizabeth Hawley, die seit mehr als 40 Jahren Archiv über die Gipfelbesteigungen der Achttausender führt und darüber richtet, wer wirklich oben war oder nicht, unterstützte die Entscheidung des südkoreanischen Bergsteiger-Verbands. Hawley legte Oh Eun Sun ans Herz, nochmals den Kangchendzönga-Gipfel zu besteigen und diesmal ein „beweiskräftiges Foto“ mitzubringen. Die Himalaja-Chronistin äußerte bereits vor Monaten Zweifel, da auf dem Foto von Sun eine Person auf einem Felsuntergrund abgebildet ist, auf den Gipfelbildern anderer Bergsteiger in der gleichen Saison aber nur Schnee zu sehen sei.
Die Spanierin Edurne Pasabán, die sich nun die erste Frau der Welt nennen darf, die alle 14 Achttausender bestiegen hat, empfindet unterdessen "Mitleid" mit Sun. "Ich denke, Sun stand unter enormem Druck seitens ihrer Sponsoren und des südkoreanischen Fernsehens", sagt Pasabán im Gespräch mit ZEIT ONLINE.
Die 36-jährige Spanierin macht keinen Hehl daraus, dass Sun nicht gerade eine Freundin sei. Sun habe niemals den Berg gelebt und genossen, wie es sie und die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner, die Dritte im Wettlauf auf die Summits, gemacht hätten. "Sun sieht nur das Ziel. Der Stil war ihr egal", sagt Pasabán.
Der Ahrntaler Extrembergsteiger Hans Kammerlander formulierte das spitzer: "Auf einen Achttausender mit Hilfe von Sauerstoffflaschen zu steigen, ist in etwa so, wie den Giro d’Italia mit einem Moped statt einem Rennrad in Angriff zu nehmen". Pasabán möchte aber nicht noch mehr Holz ins Feuer werfen. "Egal, wie Sun es gemacht hat. Die Leistung einer Person, die es geschafft hat, einen Achttausender zu besteigen, muss man respektieren".
Pasabán äußerte mehrmals Zweifel am Sieg der Südkoreanerin, sah ihre Niederlage aber immer sportlich und hatte der Rivalin zum Sieg gratuliert. "Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Sherpas ihr damals auf dem Kangchendzönga wegen des schlechten Wetters einfach gesagt hatten, dies sei der Gipfel, um schnell wieder umkehren zu können", sagt die Spaniern.
Natürlich freue es sie, dass sie nun die Bergsteigerin sei, die als erste alle Achttausender bewältigt habe. "Aber mein Leben wird das nicht verändern. Mich freut viel mehr, dass ich es nach neun langen Jahren überhaupt geschafft habe, alle 14 Berge zu besteigen", so Pasabán. "Davon abgesehen, hätte
Gerlinde Kaltenbrunner
diesen Titel mehr verdient als ich. Gerlinde ist technisch eine viel bessere Alpinistin", sagt die Extrembergsteigerin aus dem baskischen Tolosa. Die 39-jährige Österreicherin Kaltenbrunner brach vor einigen Wochen die Besteigung des K2, ihres letzten Achttausenders, auf rund 5.200 Metern Höhe ab, nachdem ein Kamerad in den Tod gestürzt war.
- Datum 03.09.2010 - 15:18 Uhr
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Kaltenbrunner brach ihren K2 Versuch nicht auf 5.200 Metern ab. Auf ihrer Internetseite wird der Unfall beschrieben:
http://www.gerlinde-kalte...
Sie befand sich mit ihrem Kletterpartner Fredrik Ericsson auf 8300 Metern, die Leiche Ericssons wurde nach dem Absturz oberhalb des Lager 3 (7200 m) entdeckt.
Lieber Wanderer, merk dir das.
Bleib auf dem Steig, geh nicht ins Gras.
Damit man dich kann ohne Müh´,
unterscheiden von dem Vieh!
Diese Universalweisheit kann man im Vinschgau auf dem
Weg von St. Martin zur Fermoispitze entdecken :-).
Wer die koreanische Medienlandschaft etwas kennt, und die Verquickung selbiger mit der derzeitigen Regierungspartei, der weiß, dass die Bersteiger-Dame tatsächlich unter einen Turbodruck gesetzt wird, der keinen Anstand und kein bisschen Gnade kennt. In keinem anderen Land begehen sogenannte Stars so viele Selbstmorde wie in Korea (meist Schauspieler, Sänger etc.). Bewundernswert ist da die kleine Eiskunstläuferin Kim Yuna, die diesen Druck gekonnt abfedert und längst nicht mehr in Korea (sondern in den USA) lebt...anders wäre sie schon längst am Ende.
"Auf einen Achttausender mit Hilfe von Sauerstoffflaschen zu steigen, ist in etwa so, wie den Giro d’Italia mit einem Moped statt einem Rennrad in Angriff zu nehmen".
..und - allein bemessen an der Möglichkeit eine Höhenkrankheit aufgrund des niedrigen O2-Gehalts zu entwickeln - absolut lebensgefährlich.
Wer zur Höhenkrankheit neigt und dennoch gerne hoch hinaus will, soll dem das Klettern verboten werden?
der sollte die Höhe meiden.
Ist doch wohl logisch, oder?
der sollte die Höhe meiden.
Ist doch wohl logisch, oder?
Die Sauerrstoffmangel auf grosse Hohe steigt ins Gehirn: Betrug liegt ganz na. Bergstieger haben eine Ehrencode.
Wenn einder behauptet schon mal auf ein Gipfel gestanden zu haben, muss Man den glauben.
Schade, schade. So geht dass nicht. Schon seit anfang der Bergsteigersport gibt ess Betrug.
Ich komme aus Holland, und auch dort gibt es gravierende falle von Betrug. Bart Vos und Ronald Naar, beide allerdings gute Bergstieger haben die Leute verarscht. Erstbesteigung wofur ess letzendlicht kein Beweis vorliegt. Und grundlegende Zweifel an ihre behauptungen und Beweisvorlagen (hinterher!!).
Derr fall Oh Eun Sun is ein trauriger Beweis dafur dass Bergsteigen nichts mit Sport, aber alles mit Politik zu tun hat. Sich mit Flugzeuge fasst zum Gipfel bringen zu lassen hat mit Sport gar nischts zu tun.
Dann sollte man lieber nix dazu sagen, danke.
Es ist ganz klar unehrenhaft und unsportlich sich mit Helicopter und allerlei technischem Gerät auf einen hohen Gipfel zu befördern bzw. befördern zu lassen.
Und: Ja, sobald man Doping oder unerlaubte Hilfsmittel nachweisen kann, gehören Sportler und wie beim Radfahren auch ggf. eine ganze Sportart kollektiv geschmäht.
Dann sollte man lieber nix dazu sagen, danke.
Es ist ganz klar unehrenhaft und unsportlich sich mit Helicopter und allerlei technischem Gerät auf einen hohen Gipfel zu befördern bzw. befördern zu lassen.
Und: Ja, sobald man Doping oder unerlaubte Hilfsmittel nachweisen kann, gehören Sportler und wie beim Radfahren auch ggf. eine ganze Sportart kollektiv geschmäht.
Habe ich da etwas nicht mitgekriegt? Ich glaube es interessiert bis auf ein paar ambitionierte Bergsteiger, keine Seele (in Deutschland und der Welt), wer die/der erste Frau/Mann auf allen 14 8000er war. Das ist doch nur eine Randnotiz, verwaltet von irgendwelchen Sonderlingen in Nepal. Aber nach diesem Bericht zu urteilen, ist Armstrong nur eine arme Wurst, der es gerade mal bis zum Mond geschafft hat.
Lug und Trug auch noch in dünner Luft. Bei welcher Sportart - ausser dem Sackhüpfen vielleicht - wird denn nun heute nicht mehr besch... und gelogen. Danke Churchill das du mich von selbigem so trefflich abhälst...
"Auf einen Achttausender mit Hilfe von Sauerstoffflaschen zu steigen, ist in etwa so, wie den Giro d’Italia mit einem Moped statt einem Rennrad in Angriff zu nehmen"
Fahrrad fahren ist ein scheiß gegen Höhenbergsteigen, tut mir leid das ich das so deutlich machen muss, aber ab 7000m Höhe bekommen viele Bergsteiger Probleme mit der dünnen Luft, ohne Sauerstoff hätten wir noch mehr Tote zu verzeichnen als bisher.(und demenstprechend mehr Pseudo-Negativ-Meldungen als bisher)
Inwiefern hier ein Vergleich mit einer Sportart, die kaum Risiko hat, möglich ist, lässt sich in Frage stellen.
Lug und Betrug gibts überall, da bleibt auch das Bergsteigen leider nicht verschont von.
Aber wenn man sich hier die Kommentare durchliest, dann dürfte man NICHTS mehr ansehen, denn egal ob es Olympia, Tour de France oder Fußball ist, überall wird gedopt oder es werden Spiele manipuliert etc...
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