Homosexualität im Fußball Gomez fordert zum Outing auf

Der Nationalspieler Mario Gomez hat homosexuelle Fußballer ermutigt, sich zu outen. Ein überraschender Zwischenruf in der Debatte um Homosexualität im Fußball.

Der Fußballer Mario Gomez

Der Fußballer Mario Gomez

Es gilt noch immer als das größte Tabu im Profifußball: Homosexualität. Noch hat sich in Deutschland kein schwuler Fußballer geoutet, obwohl es als offenes Geheimnis gilt, dass es auch Profifußballer gibt, die Männer lieben.

Nun hat Nationalspieler Mario Gomez von Bayern München schwule Fußballer ermutigt, sich zu outen. "Sie würden dann wie befreit aufspielen. Schwulsein ist doch längst kein Tabuthema mehr", sagt der 25-jährige Stürmer in einem Interview mit der Illustrierten Bunte .

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"Wir haben einen schwulen Vizekanzler, der Berliner Bürgermeister ist schwul. Also sollten sich auch Fußballprofis zu ihrer Neigung bekennen", sagt Gomez.

Gomez ist der erste namhafte Profifußballer, der homosexuellen Kollegen rät, sich zu offenbaren. Im April hatte sein Nationalmannschaftskollege Tim Wiese in der gleichen Zeitschrift Profis von einem Outing abgeraten: "Der würde von den Fans niedergemacht. Fußball ist trotz der vielen Frauen im Stadion ein Machosport." Er bedauere, dass "Fans da so erbarmungslos sind".

Philipp Lahm hatte sich vor einem Jahr ähnlich kritisch geäußert: "Der Spieler, der sich jetzt outen würde, der geht jedes Wochenende vor zigtausend Zuschauern seinem Job nach. Ein Guido Westerwelle spielt nicht jedes Wochenende vor 60.000 Zuschauern Fußball", sagte Lahm dem Playboy .

Der Deutsche Fußball-Bund kämpft zwar gegen Homophobie, sieht aber auch die Probleme. "Der erste Homosexuelle, der sich im Profifußball outet, wird keinen leichten Weg zu gehen haben. Ich habe geglaubt, das kann nicht sein. Denn in Politik, Kunst und Kultur ist das ja gar kein Problem mehr. Auch der Amateurfußball geht inzwischen besser damit um. Aber der Profifußball ist da offenbar noch einmal fester gefügt", sagte der DFB-Präsident Theo Zwanziger im Dezember 2009 in einem Zeitungsinterview. Er kündigte aber auch an, ein mögliches Coming-out mit allen Mitteln zu begleiten und zu unterstützen.

 
Leser-Kommentare
  1. Als stinknormaler Hetero freut es mich, dass endlich ein prominenter Kicker den Mund aufmacht und sagt, was in allen anderen Lebensbereichen längst selbstverständlich ist. Schwule Männer sind nichts Besonderes – weder im positiven noch im negativen Sinn. Höchste Zeit, dass wir uns auch im Sport von überholten Verkrampfungen frei machen. Ich bin sicher, ein schwuler Fußballer, der er selbst sein darf, kickt gleich 'ne Ecke besser. Ich empfehle dem DFB dringend, ein anonymes Forum einzurichten, in dem sich schwule Kicker organisieren und später GEMEINSAM outen können. Schirmherr und Garant für seriösen Ablauf: Theo Zwanziger.

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    Herren ihre eigenen Unsicherheiten auf das Publikum projezieren, nicht wahr Herr Lahm?

    Im übrigen sind schwul und machohaft keine unvereinbaren Gegensätze, wenn ich das hier mal anmerken darf.

    Herren ihre eigenen Unsicherheiten auf das Publikum projezieren, nicht wahr Herr Lahm?

    Im übrigen sind schwul und machohaft keine unvereinbaren Gegensätze, wenn ich das hier mal anmerken darf.

  2. Was für ein Thema. Aber gut, wenn Mario Gomez meint die Zeit wäre reif für ein solches Outing, ein brennendes Interesse sei in dieser Fußballgemeinde und darüberhinaus vorhanden, sollte er mit gutem Beispiel vorangehen.

    Übrigens, mich interessiert ein derartiges Outing nicht.

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    • zacc
    • 10.11.2010 um 13:36 Uhr

    "Übrigens, mich interessiert ein derartiges Outing nicht."

    Es ist ja schön dass sie das nicht interessiert, aber um ihre Gefühle geht es ja nicht.
    Würden es alle so sehen wie Sie hätten wir kein Problem aber ich schätze mal dass jemand der schwul ist sich tatsächlich gehemmt fühlt wenn er sein Outing nur in Gedanken mit sich rumschleppt. Er muss sich ja fühlen als mache er den zigtausend Zuschauern (und noch viel mehr vor den Fernsehern) etwas vor.
    Sieht sich da jemand nicht unter Druck gesetzt ist das natürlich gut. Da ich aber keinen schwulen Profisportler kenne, kann ich nur spekulieren dass das für einige von denen auch eine Belastung sein muss.

    Ich glaube auch dass der erste, der sich outet, zum Ziel der Attacken von reaktionären Fans wird. Aber je schneller ihm andere nachfolgen, desto schneller würden auch Häme und Ausgrenzung isoliert werden. Mit Unterstützung der restlichen Mannschaft eben nur umso schneller.

    • Buh
    • 10.11.2010 um 13:40 Uhr

    Wenn es nicht "interessant" also ein Thema wäre, wären schon längst homosexuelle Fußballprofis bekannt.

    Outings sind wichtig! Sie zeigen der Gesellschaft, dass Homosexualität existiert und zwar vielfach und so viel, dass es als Normalität gelten kann. Es ist normal, dass es Homosexuelle gibt und man sollte aufhören Fußballer deswegen unter druck zu setzen, wie es manche Profifußballer tun, indem sie Ihren anonymen schwulen Kollegen raten sich nicht zu outen.

    Ein Outing wäre schon, wenn man seine Beziehung zu seinem Freund nicht verheimlicht, sondern genauso stolz lebt wie die Fußballer mit ihren "Fußballfrauen" im Publikum.

    Es interessiert Sie. Glauben Sie mir.

    Mind. 10% der Bevölkerung ist nach langjährigen Schätzungen - mal gibt es Zahlen darüber mal darunter - homosexuell. Kennen Sie 10 Menschen oder mehr? Dann überlegen Sie mal wer alles in ihrem Freundeskreis, ihrer Kollegen... ihrer Familie homosexuell ist ohne dass Sie es wissen. Freilich, über Sexualität als Privatsache muss man nicht mit Jedermann sprechen das ist eine intime Sache. Aber dass Sie es dennoch nicht wissen, weil zB der Neffe seinen Freund zum Grillfest mitgebracht hat, zeigt dass "Outtings" als Ritus halt leider notwendig sind. Weil sich Heteros nicht im Mindesten der Schwierigkeiten bewusst sind die sie Homosexuellen bereiten (das beginnt schon in der Schule; "Schwuchtel" gilt als üble Beschimpfung die man sofort abstreiten muss...und stellen Sie sich vor wie man sich fühlt wenn man feststellt dass man solch eine "Schwuchtel" ist, da fühlt man sich sehr alleingelassen). Und in dieser Männerbastion Fußball, da wird geschrien, dicke altere Herrschaften malen ganz ungeniert ihre Vereinsfarben auf die Wampe und liegen sich jubelnd in den Armen... da will man "die Warmen" halt nicht dabei haben. Und oh weh, wenn es gar der Kumpel ist den man gerade in den Armen hat, ist ja vielleicht doch ansteckend...(es sind meist auch die häßlichsten Typen im ganzen Freundeskreis die dann betont angeekelt fragen "Du willst aber nichts von mir oder?", demütigender geht es kaum).

    Glauben Sie mir, Sie wären erstaunt wieviele Schwule und Lesben Sie kennen... OHNE SIE ZU KENNEN!

    Und was interessiert es uns, dass Sie ein Outing [übrigens falsche Wortwahl: um ein Coming Out geht's] nicht interessiert? Homophobie hat viele Gesichter. Und alle haben Pickel.

    Der erste offen schwule Profifußballer war vermutlich der Brite Justin Fashanu (1961-1998). Und er ist vermutlich an der Nichtunterstützung durch das Fußball-Establishment zerbrochen.

    • zacc
    • 10.11.2010 um 13:36 Uhr

    "Übrigens, mich interessiert ein derartiges Outing nicht."

    Es ist ja schön dass sie das nicht interessiert, aber um ihre Gefühle geht es ja nicht.
    Würden es alle so sehen wie Sie hätten wir kein Problem aber ich schätze mal dass jemand der schwul ist sich tatsächlich gehemmt fühlt wenn er sein Outing nur in Gedanken mit sich rumschleppt. Er muss sich ja fühlen als mache er den zigtausend Zuschauern (und noch viel mehr vor den Fernsehern) etwas vor.
    Sieht sich da jemand nicht unter Druck gesetzt ist das natürlich gut. Da ich aber keinen schwulen Profisportler kenne, kann ich nur spekulieren dass das für einige von denen auch eine Belastung sein muss.

    Ich glaube auch dass der erste, der sich outet, zum Ziel der Attacken von reaktionären Fans wird. Aber je schneller ihm andere nachfolgen, desto schneller würden auch Häme und Ausgrenzung isoliert werden. Mit Unterstützung der restlichen Mannschaft eben nur umso schneller.

    • Buh
    • 10.11.2010 um 13:40 Uhr

    Wenn es nicht "interessant" also ein Thema wäre, wären schon längst homosexuelle Fußballprofis bekannt.

    Outings sind wichtig! Sie zeigen der Gesellschaft, dass Homosexualität existiert und zwar vielfach und so viel, dass es als Normalität gelten kann. Es ist normal, dass es Homosexuelle gibt und man sollte aufhören Fußballer deswegen unter druck zu setzen, wie es manche Profifußballer tun, indem sie Ihren anonymen schwulen Kollegen raten sich nicht zu outen.

    Ein Outing wäre schon, wenn man seine Beziehung zu seinem Freund nicht verheimlicht, sondern genauso stolz lebt wie die Fußballer mit ihren "Fußballfrauen" im Publikum.

    Es interessiert Sie. Glauben Sie mir.

    Mind. 10% der Bevölkerung ist nach langjährigen Schätzungen - mal gibt es Zahlen darüber mal darunter - homosexuell. Kennen Sie 10 Menschen oder mehr? Dann überlegen Sie mal wer alles in ihrem Freundeskreis, ihrer Kollegen... ihrer Familie homosexuell ist ohne dass Sie es wissen. Freilich, über Sexualität als Privatsache muss man nicht mit Jedermann sprechen das ist eine intime Sache. Aber dass Sie es dennoch nicht wissen, weil zB der Neffe seinen Freund zum Grillfest mitgebracht hat, zeigt dass "Outtings" als Ritus halt leider notwendig sind. Weil sich Heteros nicht im Mindesten der Schwierigkeiten bewusst sind die sie Homosexuellen bereiten (das beginnt schon in der Schule; "Schwuchtel" gilt als üble Beschimpfung die man sofort abstreiten muss...und stellen Sie sich vor wie man sich fühlt wenn man feststellt dass man solch eine "Schwuchtel" ist, da fühlt man sich sehr alleingelassen). Und in dieser Männerbastion Fußball, da wird geschrien, dicke altere Herrschaften malen ganz ungeniert ihre Vereinsfarben auf die Wampe und liegen sich jubelnd in den Armen... da will man "die Warmen" halt nicht dabei haben. Und oh weh, wenn es gar der Kumpel ist den man gerade in den Armen hat, ist ja vielleicht doch ansteckend...(es sind meist auch die häßlichsten Typen im ganzen Freundeskreis die dann betont angeekelt fragen "Du willst aber nichts von mir oder?", demütigender geht es kaum).

    Glauben Sie mir, Sie wären erstaunt wieviele Schwule und Lesben Sie kennen... OHNE SIE ZU KENNEN!

    Und was interessiert es uns, dass Sie ein Outing [übrigens falsche Wortwahl: um ein Coming Out geht's] nicht interessiert? Homophobie hat viele Gesichter. Und alle haben Pickel.

    Der erste offen schwule Profifußballer war vermutlich der Brite Justin Fashanu (1961-1998). Und er ist vermutlich an der Nichtunterstützung durch das Fußball-Establishment zerbrochen.

  3. In meiner Umgebung gibt es etliche Schwule die sich geoutet haben. Allerdings ist die Uni auch ein andere Umgebung. Vollkommen gedankenlos jeden Homosexuellen aufzufordern sich zu outen, wirkt ein wenig nach "im Endeffekt interessiert mich ja nicht". Wer deutsche Stadien kennt, weiß um den Männeranteil und den Bierkonsum, ebenso wie Beleidigungen und Schmährufe.
    Ein Outing sollte gut überlegt sein und der Anfang vl. eher von älteren, abgehärteteren schulen Spielern gemacht werden. Denn wenn wir vom Outing durch Fussballspieler reden, dürfen wir nicht vergessen, dass der Großteil gerade mal zwischen 20 und 30 Jahren alt ist. Ein Wowereit hat sich auch erst mit 48 Jahren öffentlich (!) geoutet, als er mit möglichen Reaktionen wohl besser hätte umgehen können. Und Politik und Fussballstadion sind zwei paar verschiedene Schuhe.
    Wenn also vom Outing gesprochen wird, darf man weder das Umfeld noch das Alter bzw. den Charakter der betreffenden Person ausser Acht lassem. Erst wenn wirklich alle Faktoren zusammenpassen, kann man den nächsten Schritt angehen.

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    • Buh
    • 10.11.2010 um 13:43 Uhr

    Jeder Homosexuelle soll seine Homosexualität leben, wie jeder Heterosexuelle.

    Dieses ganze brumborium, wer sich outen dürfe um den unterbelichteten Fans kein Futter zu geben geht mir auf die Nüsse. Zudem unterschätzt man da seine eigenen Fans. Ich bin mir sicher, dass auch Fußballfans Vernunft besitzen und keine Intoleranten Menschen sind.

    Outet euch! Lebt offen und ohne euch zu verstecken. Ihr habt jedes Recht dazu.

    • Buh
    • 10.11.2010 um 13:43 Uhr

    Jeder Homosexuelle soll seine Homosexualität leben, wie jeder Heterosexuelle.

    Dieses ganze brumborium, wer sich outen dürfe um den unterbelichteten Fans kein Futter zu geben geht mir auf die Nüsse. Zudem unterschätzt man da seine eigenen Fans. Ich bin mir sicher, dass auch Fußballfans Vernunft besitzen und keine Intoleranten Menschen sind.

    Outet euch! Lebt offen und ohne euch zu verstecken. Ihr habt jedes Recht dazu.

    • Kr.M.
    • 10.11.2010 um 13:16 Uhr

    welche sexuelle Orientierung(en) jemand hat. Allerdings bin ich auch kein Stadiongänger.

    Beim Tanzen gibt es immer wieder schwule Tanzpaare und da hätte ich überhaupt kein Problem mal mit einem Mann zu tanzen.

    Eine Leser-Empfehlung
    • zacc
    • 10.11.2010 um 13:36 Uhr

    "Übrigens, mich interessiert ein derartiges Outing nicht."

    Es ist ja schön dass sie das nicht interessiert, aber um ihre Gefühle geht es ja nicht.
    Würden es alle so sehen wie Sie hätten wir kein Problem aber ich schätze mal dass jemand der schwul ist sich tatsächlich gehemmt fühlt wenn er sein Outing nur in Gedanken mit sich rumschleppt. Er muss sich ja fühlen als mache er den zigtausend Zuschauern (und noch viel mehr vor den Fernsehern) etwas vor.
    Sieht sich da jemand nicht unter Druck gesetzt ist das natürlich gut. Da ich aber keinen schwulen Profisportler kenne, kann ich nur spekulieren dass das für einige von denen auch eine Belastung sein muss.

    Ich glaube auch dass der erste, der sich outet, zum Ziel der Attacken von reaktionären Fans wird. Aber je schneller ihm andere nachfolgen, desto schneller würden auch Häme und Ausgrenzung isoliert werden. Mit Unterstützung der restlichen Mannschaft eben nur umso schneller.

    • Buh
    • 10.11.2010 um 13:40 Uhr

    Wenn es nicht "interessant" also ein Thema wäre, wären schon längst homosexuelle Fußballprofis bekannt.

    Outings sind wichtig! Sie zeigen der Gesellschaft, dass Homosexualität existiert und zwar vielfach und so viel, dass es als Normalität gelten kann. Es ist normal, dass es Homosexuelle gibt und man sollte aufhören Fußballer deswegen unter druck zu setzen, wie es manche Profifußballer tun, indem sie Ihren anonymen schwulen Kollegen raten sich nicht zu outen.

    Ein Outing wäre schon, wenn man seine Beziehung zu seinem Freund nicht verheimlicht, sondern genauso stolz lebt wie die Fußballer mit ihren "Fußballfrauen" im Publikum.

    Es interessiert Sie. Glauben Sie mir.

    Eine Leser-Empfehlung
    • Buh
    • 10.11.2010 um 13:43 Uhr

    Jeder Homosexuelle soll seine Homosexualität leben, wie jeder Heterosexuelle.

    Dieses ganze brumborium, wer sich outen dürfe um den unterbelichteten Fans kein Futter zu geben geht mir auf die Nüsse. Zudem unterschätzt man da seine eigenen Fans. Ich bin mir sicher, dass auch Fußballfans Vernunft besitzen und keine Intoleranten Menschen sind.

    Outet euch! Lebt offen und ohne euch zu verstecken. Ihr habt jedes Recht dazu.

    Antwort auf "Schwierig..."
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    Es geht ja weniger um die Reaktion der eigenen Fans als vielmehr z.B. die Fans der gegnerischen Mannschaft bei Spielen im Stadion. Man kann sich doch schon vorstellen, welche Sprüche die Fans eines Vereins im Stadion skandieren würden, wenn Spieler X des Gegners sich zuvor als schwul geoutet hätte.

    Da hätte ich auch keinen Bock drauf, deshalb verstehe ich es durchaus, wenn sich schwule Spieler nicht outen.

    Es geht ja weniger um die Reaktion der eigenen Fans als vielmehr z.B. die Fans der gegnerischen Mannschaft bei Spielen im Stadion. Man kann sich doch schon vorstellen, welche Sprüche die Fans eines Vereins im Stadion skandieren würden, wenn Spieler X des Gegners sich zuvor als schwul geoutet hätte.

    Da hätte ich auch keinen Bock drauf, deshalb verstehe ich es durchaus, wenn sich schwule Spieler nicht outen.

  4. ..."glaubwuerden" an. Also Mario, geh Du mit
    gutem Beispiel voran.

    Eine Leser-Empfehlung
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    • agffm1
    • 10.11.2010 um 14:46 Uhr

    Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem hämischen Kommentar die Wichtigkeit des Themas unabsichtlich noch einmal bestätigen. Denn erstens ist Ihre Aussage ein schönes Beispiel für die Unterstellung, dass nur jemand, der selbst schwul ist, sich freiwillig mit einem "solchen" Thema beschäftigen könnte. (In Wahrheit dürfte es bei der homophoben Atmosphäre im Profisport eher umgekehrt sein: Nur weil Gomez höchstwahrscheinlich heterosexuell ist, kann er als Profi in einem Interview so offen über das Thema sprechen.)
    Und zweitens legt Ihr hämischer Spruch nahe, dass Sie die Unterstellung von Homosexualität für eine effektive Form der Beleidigung halten. Könnten Sie das bitte näher erläutern? Oder müssen Sie da erst fünf Bier trinken, um als harter heterosexueller Mann, der Sie ja mit Sicherheit sind, genügend Mut zu fassen?

    Dann kann sich endlich auch Tim W. ohne Angst outen...

    • agffm1
    • 10.11.2010 um 14:46 Uhr

    Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem hämischen Kommentar die Wichtigkeit des Themas unabsichtlich noch einmal bestätigen. Denn erstens ist Ihre Aussage ein schönes Beispiel für die Unterstellung, dass nur jemand, der selbst schwul ist, sich freiwillig mit einem "solchen" Thema beschäftigen könnte. (In Wahrheit dürfte es bei der homophoben Atmosphäre im Profisport eher umgekehrt sein: Nur weil Gomez höchstwahrscheinlich heterosexuell ist, kann er als Profi in einem Interview so offen über das Thema sprechen.)
    Und zweitens legt Ihr hämischer Spruch nahe, dass Sie die Unterstellung von Homosexualität für eine effektive Form der Beleidigung halten. Könnten Sie das bitte näher erläutern? Oder müssen Sie da erst fünf Bier trinken, um als harter heterosexueller Mann, der Sie ja mit Sicherheit sind, genügend Mut zu fassen?

    Dann kann sich endlich auch Tim W. ohne Angst outen...

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