Bundesliga Stuttgart, mit dem Pech eines Absteigers
Freiburg besiegt den VfB. Trotz schwacher Leistung gewinnt der FC Bayern in Bremen. Der BVB bleibt siegessicher und auf St. Pauli tanzen die Fans. Die Spielberichte
Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 0:1 (0:0)
© Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Christofer Heimeroth pariert einen Schuss
Durch ein Tor sechs Minuten vor dem Schlusspfiff von Igor de Camargo hat Borussia Mönchengladbach im Abstiegskampf neue Hoffnung geschöpft. Nach dem Sieg in Frankfurt sind die Gladbacher nun mit 16 Zählern punktgleich mit dem Vorletzten VfB Stuttgart. Die Schwaben kommen am Sonntag nach Mönchengladbach.
"Wir haben den Anschluss geschafft, nun wollen wir endlich auch einmal zu Hause gewinnen. Wir haben noch etwas gut zu machen", sagte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck und hofft auf den ersten Heimsieg der Saison. Drei Punkte sind es noch für die Borussia bis auf einen Relegationsplatz, den die Kölner belegen.
Vor 43.700 Zuschauern waren die Frankfurter über das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft. Allein Caio hätte zum Torhelden werden können. Die Borussia dagegen spielte erst nach der Pause richtig Fußball und kam über viel Kampf ins Spiel. "Normal müssen wir zwei oder drei Tore mehr machen. Wir müssen jetzt langsam an Stuttgart denken. Wir müssen weiter arbeiten, um aus der Situation rauszukommen", sagte de Camargo, der sein Tor seinem einjährigen Sohn Enzo widmete.
Frankfurt gelang in den letzten fünf Spielen nur ein mageres Tor. Gegen den Tabellenletzten blamierten sich die Hessen. "Das war ein guter Konter. Aber auch wir hätten gewinnen können", sagte Frankfurts Trainer Michael Skibbe.
Schon 20 Minuten vor Schluss hatte de Camargo einmal gejubelt, doch seinen Kopfball wehrte der Eintracht-Keeper Oka Nikolov spektakulär ab. Ob vor oder hinter der Linie blieb unklar. Selbst die TV-Zeitlupe konnte keine Klarheit schaffen. "Wenn das Spiel so ausgeht, dann ist mir das egal", sagte Frontzeck.
Vor der Pause gab die Eintracht den Ton an. Im 200. Bundesliga-Spiel von Skibbe spielten die Frankfurter gefällig, waren die weitaus bessere Mannschaft. Doch Tore gab es zunächst nicht. "Wir sind nicht aggressiv genug", klagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl in der Pause.
Allein der abwanderungswillige Brasilianer Caio, der unter der Woche für drei Millionen Euro nach Moskau hatte wechseln wollen, hätte mit Toren viel Werbung in eigener Sache machen können. Sein Wechsel nach Russland war nach dem Medizincheck geplatzt, gegen Gladbach war er topfit, aber glücklos. Erstmals knallte er nach neun Minuten das Leder gefährlich auf das Tor der Gladbacher. Dann ging ein Freistoß knapp vorbei. In der 33. Minute traf er sogar den Pfosten. Zwei Minuten vor der Pause wäre er beinahe mit einem Freistoß erfolgreich gewesen. Skibbe konnte es kaum glauben, sagte aber trotzdem: "Ich bin froh, dass er noch da ist."
Eintracht Frankfurt: Nikolov - Jung, Franz (86. Altintop), Russ, Tzavellas (86. Amanatidis) - Schwegler - Ochs, Meier, Caio, Köhler - Fenin (70. Gekas)
Bor. Mönchengladbach: Heimeroth - Levels, Stranzl, Dante, Daems - Nordtveit, Neustädter - Idrissou, Reus - de Camargo (90.+1 Marx), Hanke (46. Matmour)
Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen)
Zuschauer: 43.700
Tor: 0:1 de Camargo (84.)
Gelbe Karten: - / Neustädter (1), de Camargo (1)
Beste Spieler: Schwegler, Caio / de Camargo, Stranzl
- Datum 30.01.2011 - 21:59 Uhr
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- Quelle dpa
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Die Bayern wollen Meister werden, Vize ist kein Ziel. Also haben sie doch bei gleicher Punkteausbeute wie Dortmund ein Tor an der Tordifferenz eingebüßt oder sehe ich das falsch?
Bin auch nicht so recht dahinter gestiegen, warum auf der Seite so viel über die Schalker steht, eigentlich hatte ich was über die Bayern erwartet, ... Naja...
Seh ich genauso
Seh ich genauso
FC Barcelona. Was wird hier vom Autor von den Münchenern verlangt - 5:0-Siege wie sie die katalanische Spitzenmannschaft sammelt?
Die Bremer Mannschaft hat nicht wesentlich mehr gekämpft, als die Bayern-Akteure. Nur erscheint das den "Experten" angesichts der sonst so zombiartigen Auftritte der Werderaner eben als solches. Die Chancenverteilung spricht auch für die Bayern, Bremen war die ersten 15 Minuten etwas mehr als ebenbürtig, danach brachte die Mannschaft von der Weser kaum attraktives auf den Platz. Einziger wirklicher Lichtblick war Frings, der Schweinsteiger komplett aus dem Spiel nahm. Aus diesem Grund wurde er so früh ausgewechselt.
Vergessen wollen wir auch mal nicht, dass Werder einen Handelfmeter nicht zugesprochen bekommen hat - hmmm!? Das Spiel hätte auch völlig anders laufen können - fünf Euro ins Phrasenschein von mir! *lach*
Seh ich genauso
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