Lance Armstrong Ein System steht auf dem Prüfstand
Bei den jüngsten Vorwürfen gegen den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong geht es um mehr als nur Doping. Auch Kontrolleure und Prüfer sollen vertuscht haben.
© Bryn Lennon/Getty Images

Lance Armstrong (r.) mit seinem ehemaligen Teamchef Johan Bruyneel während der Tour de France 2010
Was Tyler Hamilton mit zittriger Stimme und wässrigen Augen in der amerikanischen Fernsehsendung 60 Minutes vorige Woche über Lance Armstrong erzählte, hatte auf den ersten Blick wenig Neuigkeitswert. "Ich sah Epo in seinem Kühlschrank. Ich sah mehr als einmal, wie er sich gespritzt hat. Wir alle taten es – viele, viele Male", sagte Hamilton, der von 1998 bis 2001 an der Seite von Armstrong im US-Postal-Team fuhr und an drei Tour-de-France-Siegen des Texaners beteiligt war.
Ähnliches hatte Armstrongs einstiger Kollege Floyd Landis vor einem Jahr behauptet, dessen Aussagen die Ermittlungen des gefürchteten Fahnders Jeff Novitzky auf den Plan riefen. Der hatte schon die gedopte Sprinterin Marion Jones wegen Meineids ins Gefängnis gebracht.
Der Verdacht, den Hamilton über den Radweltsportverband (UCI) äußerte, dürfte jedoch für Aufregung in der Sportwelt sorgen. Er stellt das Dopingkontrollsystem in Frage, denn angeblich sei eine positive Dopingprobe Armstrongs vertuscht worden.
"Ich weiß, dass er einen positiven Test hatte, auf Epo, bei der Tour de Suisse 2001", sagte Hamilton, "er hat es mir gesagt." Hamilton berichtete weiter, dass sich Armstrong deswegen aber keine großen Sorgen gemacht habe, obwohl solch ein Ergebnis doch erhebliche Konsequenzen für sein ganzes Team gehabt hätte. "Er war sehr entspannt dabei, sagte es so nebenbei und lachte darüber."
Warum Lance Armstrong damals unbesorgt blieb, erklären weitere Enthüllungen des Senders. Der Chef des zuständigen Schweizer Labors in Lausanne, das Armstrongs Probe analysierte, soll vor Ermittlern bestätigt haben, die Probe als "verdächtig" und "mit dem Gebrauch von Epo übereinstimmend" eingestuft zu haben. Anschließend habe die UCI ein Treffen mit Armstrong und dessen Teamchef Johan Bruyneel arrangiert, es sei über das Testverfahren gesprochen worden.
Ein Vertreter der UCI habe gebeten, dass der verdächtige Test nicht weiter verfolgt werden soll. Dies habe der Labordirektor der Bundespolizei (FBI) in einer Eidesstattlichen Erklärung versichert. Tyler Hamilton sagte, "Armstrongs Leute und Leute von der anderen Seite, ich glaube, von der offiziellen Seite des Sports, haben einen Weg gefunden, um da raus zu kommen."
- Datum 24.05.2011 - 15:03 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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nur ekelhaft und sicherlich mehr durch die werbewirtschaft und die gier einzelner funktionäre motiviert-strafen androhen brachte bis jetzt nicht viel-vielleicht sollte man den radsport dieser art einfach einstellen bis es klare regeln die eingehalten werden gibt
Jan Ullrich hat öffentlich nie gesagt, dass er nicht gedopt habe.
Seine Aussage war stets:
""Ich habe niemanden betrogen!""
Und diese Aussage scheint korrekt zu sein.
Wie kann ein mit Epo gedopter Armstrong von Jan Ullrich, evtl. ebenfalls mit Epo versehen, in einer solchen Patt-Situation betrügen?
Alles spricht nun für diese Version des Doping-Patts, wo alle sich gleichermassen Schach-Matt setzen.
Ich bin vollkommen einverstanden! Ullrich, sicherlich sehr stur (eben ein echter Mecklenburger... :) ) & ohne PR-Profis
ist der grosse Verlierer der Fuentes Affäre. Der Italiener Basso z.B ist nach langer Sperre wieder dick im Geschaeft und faehrt dieses Jahr die Tour de France & hat in 2010 den Giro d'Italia gewonnnen, macht Werbung und ist sehr beliebt in Italien. Auch Armstarong hat auf jeden Fall in den letzten Jahren viel Geld verdient. Ich hoffe, sein Lügengebäude fällt bald zusammen. Sein Kampf gegen den Krebs ist sicherlich positiv zu sehen und nach seiner Leidenszeit auch glaubhaft. Allerdings sollte man nicht übersehen, dass seine Krebserkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit erst durch die Einnahme von Dopingsubstanzen verschiedenster Art in seiner jungen Karriere (erst als Triathlet, dann als Profiradsportler) ausgelöst wurde.
Ich bin vollkommen einverstanden! Ullrich, sicherlich sehr stur (eben ein echter Mecklenburger... :) ) & ohne PR-Profis
ist der grosse Verlierer der Fuentes Affäre. Der Italiener Basso z.B ist nach langer Sperre wieder dick im Geschaeft und faehrt dieses Jahr die Tour de France & hat in 2010 den Giro d'Italia gewonnnen, macht Werbung und ist sehr beliebt in Italien. Auch Armstarong hat auf jeden Fall in den letzten Jahren viel Geld verdient. Ich hoffe, sein Lügengebäude fällt bald zusammen. Sein Kampf gegen den Krebs ist sicherlich positiv zu sehen und nach seiner Leidenszeit auch glaubhaft. Allerdings sollte man nicht übersehen, dass seine Krebserkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit erst durch die Einnahme von Dopingsubstanzen verschiedenster Art in seiner jungen Karriere (erst als Triathlet, dann als Profiradsportler) ausgelöst wurde.
Leider lebt die ganze Leistungssportwelt heute von intelligentem Doping, es geht immer nur noch um den Nachweis, oder darum, welches Mittel auf der Liste steht und welches nicht.
Auf die Idee ohne Chemie zu Erfolg zu kommen, auf diese Idee braucht im Leistungssport niemand zu kommen , wenn er erfolgreich sein und Geld verdienen will.
Es reicht auch nicht, zu gewinnen, nein es muss schon ein Weltrekord sein.
Darum habe ich den Leistungssport ganz , auch Olympiaden , aus meiner Interesse-liste gestrichen.
was 1954 mit vitamin C Spritzen von Sepp Herberger anfing ist heute entsprechend ausgeuffert. Wer versorgt eigentlich die unbekannten Sportkrüppel die schon auf dem Weg gescheitert sind ? Unsere Krankenversicherung ?
Doping, auch wenn dieses nur mit Aspirin ( bei Amateuren sehr beliebt ) erfolgt sollte als Betrug an der Gesellschaft bestraft werden und erschlichene Kassenleistungen zurückgefordert werden.
Gibt es auf diesem Planten denn noch irgendwo ehrliche Menschen?
Man könnte langsam verzweifeln, sobald ein bisschen Gewinn dahintersteckt, wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen.
"Mehr als 20 Jahre Karriere. 500 Dopingtests weltweit, im Wettkampf und außerhalb. Nie negativ getestet worden. Womit alles gesagt wäre."
Das Zitat ist etwas unglücklich formuliert, wenn er nie "negativ" getestet wurde, könnte man meinen, alle Proben
wären positiv gewesen und hätten damit Doping nachgewiesen.
Hier ist das Originalzitat:
"20+ year career. 500 drug controls worldwide, in and out of competition. Never a failed test. I rest my case."
http://twitter.com/#!/lancearmstrong/statuses/71358750434402306
Liebe Radsport-Fans1
Ihr erwartet von uns, dass wir immer schneller die Berge hinauf und hinab fahren - und wir tun es für Euch!
Ihr wollt uns siegen sehen und nicht verlieren - und wir tun es für Euch!
Ihr kommt an die Strecken und jubelt uns zu, obwohl Ihr schon lange Bedenken über unseren Sport habt - und wir tun es für Euch!
Ihr bringt zusätzliche Einnahmen für die Gewerbe und Menschen an den Etappenstrecken - und wir tun es für Euch!
Ihr wisst ganz genau, dass solche Leistungen mit normalen Mitteln nicht möglich sind - und wir tun es für Euch!
Liebe Sponsoren, Ihr verdient an uns "fahrenden Litfaßsäulen" eine Menge Geld - und wir tun es für Euch!
Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir schaffen und erhalten Arbeitsplätze - und wir tun es für Euch!
Liebes Volk - wir tun DAS ALLES NUR FÜR EUCH!
Ohne unseren körperlichen Einsatz und unsere unermüdliche Spitzfindigkeit führen wir Euer Gesundheitswesen in eine neue Ära:
WIR treiben mit unserem TREIBEN die Medizin auch für EUCH VORAN!
Wir sind nicht TÄTER, sondern bringen das größte Opfer, dass ein Mensch für Euch und den Kommerz bringen kann:
WIR SETZEN FÜR KOMMERZ, MEDIEN UND EURE GESUNDHEIT DIE UNSRIGE AUFS SPIEL!
SIE wollen länger leben und erfolgreich sein?
Wir sind es für Sie - und da rede noch jemand von Doping?
Ups, verdamm' mich - alles nur ein böser Traum.
Schweiß gebadet wache ich auf, ich wendelin89, der sich in seiner Jugend dem Radsport verschrieben hatte und ihn ausübte, weil er nur Spaß daran hatte!
Lieber greuel,
Sie haben natürlich Recht. Es müsste heißen "Nie positiv getestet worden". So heißt es jetzt auch.
Danke fürs aufmerksame Lesen.
Ich bin vollkommen einverstanden! Ullrich, sicherlich sehr stur (eben ein echter Mecklenburger... :) ) & ohne PR-Profis
ist der grosse Verlierer der Fuentes Affäre. Der Italiener Basso z.B ist nach langer Sperre wieder dick im Geschaeft und faehrt dieses Jahr die Tour de France & hat in 2010 den Giro d'Italia gewonnnen, macht Werbung und ist sehr beliebt in Italien. Auch Armstarong hat auf jeden Fall in den letzten Jahren viel Geld verdient. Ich hoffe, sein Lügengebäude fällt bald zusammen. Sein Kampf gegen den Krebs ist sicherlich positiv zu sehen und nach seiner Leidenszeit auch glaubhaft. Allerdings sollte man nicht übersehen, dass seine Krebserkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit erst durch die Einnahme von Dopingsubstanzen verschiedenster Art in seiner jungen Karriere (erst als Triathlet, dann als Profiradsportler) ausgelöst wurde.
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