Lügenforscher "Im Radsport lügt sich's leichter als in der Leichtathletik"
Wieso Teamsportler wie Lance Armstrong besser mit der Unwahrheit leben können, und warum Frauen weniger, aber intelligenter lügen, erklärt der Psychologe Peter Stiegnitz.
© Mandel Ngan/AFP/Getty Images

Lance Armstrong
ZEIT ONLINE: Herr Professor Stiegnitz, wie definieren Sie aus wissenschaftlicher Sicht den Begriff Lüge?
Peter Stiegnitz: Eine Lüge ist nichts anderes als die bewusste Abwendung von der Wirklichkeit und unterscheidet sich dahingehend von einem Irrtum. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Schädigungsabsicht, man nimmt bewusst in Kauf, jemandem anderen Schaden zuzufügen.
ZEIT ONLINE: Was bedeutet das übertragen auf den Radsport?
Stiegnitz: Hier entfernen sich die Protagonisten von der Wirklichkeit – aus Angst davor, ihr Fehlverhalten könnte aufgedeckt und sanktioniert werden. Die Lüge ist ein Hilfsmittel. Man traut sich nicht, die Verantwortung für die eigenen Untaten zu übernehmen. Solche Verhaltensmuster sind bei Menschen ab dem fünften oder sechsten Lebensjahr erkennbar.
ZEIT ONLINE: Es gibt ehemalige Teamkollegen, die bezeugen, dass Lance Armstrong gedopt hat. Doch der siebenfache Tour-de-France-Sieger bleibt dabei, keine verbotenen Mittel genommen zu haben. Sollte er tatsächlich lügen, wie lebt es sich in einer solchen Situation?
Stiegnitz: Sehr schlecht. In diesem Fall würde er sich jenseits der moralischen Grenze bewegen, die dort verläuft, wo ich mit einer Lüge mir oder anderen Schaden zufüge. Wenn er wirklich gedopt hat, aber weiterhin das Gegenteil behauptet, dann ist das Selbstschädigung. Die Lüge wird als letzte Rettung empfunden, sie wird zu einer Art Droge. Wichtige Teile des Ichs werden ausgeklammert. Man steht scheinbar fest auf dem Boden, aber eben nur auf einem Bein. Der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Virtualität verschwimmt zusehends.
ZEIT ONLINE: Ein Sportler muss sehr willensstark sein. Wirkt sich das auch auf die Standhaftigkeit beim Lügen aus?
Stiegnitz: Das ist schon möglich. Was wir unter Seele verstehen, wird im Sportleralltag vernachlässigt. Das mentale Training ist voll auf den Sport bezogen. Gefühle werden ausgeklammert.
ZEIT ONLINE: Es gab Radrennfahrer, etwa Erik Zabel und Rolf Aldag, die Doping zugegeben haben, ohne dass sie bei Kontrollen erwischt worden waren, warum wohl?
Stiegnitz: Offensichtlich war der Druck zu hoch. Früher oder später fällt jeder Baum um. Mit jeder Lüge bauen wir uns eine Scheinwelt auf. Nimmt die Scheinwelt überhand, wird sie zerstörerisch. [Zabel und Aldag waren vor ihrem Geständnis wie viele andere des Telekom-Radstalls von ihrem ehemaligen Teambetreuer des Dopings beschuldigt worden. Die Red.]
- Datum 27.05.2011 - 12:19 Uhr
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In 2 Punkten irrt Herr Stiegnitz:
1. Ganz am Anfang sagt er, dass zu einer Lüge die Absicht gehört, einen anderen zu schädigen. Das ist nicht der Fall. Erstaunlicherweise liefert Herr Stiegnitz dafür selbst am Ende ein Gegenbeispiel: "Wenn ich einen Freund, der Krebs hat, auf der Straße treffe, kann ich ihm doch nicht sagen, dass er schlechter als vor ein paar Tagen aussieht." Es wird auch oft gelogen, um Gefühle anderer Menschen nicht zu verletzen.
2. Die Beschreibung eines guten Lügners auf Seite 2 unten ist ebenfalls sehr oberflächlich. Ein hervorragender Lügner durchdenkt und visualisiert seine Lüge so weit, dass sie in seinem Gedächtnis die gleiche Struktur hat wie ein Ereignis, das sich ein seinem Leben tatsächlich abgespielt hat. Er erschafft eine alternative Realität, in der die Lüge wahr sein könnte. Und dann versetzt er sich - ähnlich wie ein hervorragender Schauspieler - komplett in diese virtuelle Realität, alle Ereignisse, die er schildert, und alle Gefühle, die er empfindet, bauen vollständig auf der erlogenen virtuellen Realität auf. Wichtig ist auch, dass der Lügner im Idealfall keinen einzigen Mitwisser hat, der ideale Lügner ist völlig verschwiegen.
Die Analogie zu einem guten Film ist sehr passend. Ein hervorragender Lügner ist gleichzeitig ein sehr guter Drehbuchautor (wenn er die Lüge vorher durchdenkt) und ein sehr guter Schauspieler (wenn er die Lüge seinen Mitmenschen erzählt).
@Garonthil: aufmerksam bemerkt und sehr gut beschrieben: stimme in beiden Punkten vollends zu.
@Garonthil: aufmerksam bemerkt und sehr gut beschrieben: stimme in beiden Punkten vollends zu.
Lance Armstrong ein Team-Sportler?
Dass das "fahrende Pharma-Labor" in einem Team gefahren ist, macht ihn noch lange nicht zu einem Team-Sportler.
Armstrong war ein Unternehmer, der sich für SEINEN ERFOLG SEINE LEUTE engagierte.
Tut mir Leid, aber unter einem Team-Sportler verstehe ich etwas anderes.
Auch wenn er den ausgepumpten Ullrich mal hat wieder ran kommen lassen - mehr als ein medienwirksames Kalkül war dies auch nicht.
Das Geld fließt nur bei den entsprechenden Einschaltquoten und ein Armstrong, der von Anfang bis zum Ende stets unangefochten durch fährt, der wird auch langweilig.
Wer Lügt, um sich dardurch ein Vorteil zu verschaffen, weil er ein Minderwertigkeitsproblem an sich fest gestellt hat und das damit ausgleichen möchte, bekommt dafür eine Warteposition, die sich im Leben irgendwann wieder zurück dimensioniert.
Durch Lüge ersetzt man nicht das, was andere haben, auch nicht kurzfristig.
Der Ersatz, des nicht selber können und durch Unrealistik gleichstellen wollen, schadet denen viel mehr die es Praktizieren, als die die man diesen Vorteil nehmen möchte.
Wartepositionen sind wie Krankheitsgeschwüre die sich sehr schwer behandel lassen.
Alles so meine Meinung und Wahrnehmung, was dem großen Problem Lüge angeht.
Weil das ist ja nun mal das Hauptproblem unserer Gesellschaft, was die alten Leute, ich sag mal über 70, nicht mehr verstehen.
Sie sind schon 20 Jahre über die Generation Lüge hinausgeschlittert, zum Glück sag ich euch Rentner mit 70,
seid Froh, ihr Große old Generation.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen und differenzierten Kommentaren an der Debatte. Danke. Die Redaktion/ew
Frauen luegen manipulativer, aber sicherlich nicht intelligenter.
Frauen sind intelligenter als Maenner? Ich wuerde gerne sehen, mit welchen Daten diese Behauptung untermauert wird.
Die Standard-IQ Tests sind so gestaltet, dass Maenner und Frauen den gleichen IQ haben. Das ist per design so: die Bereiche, in denen Frauen im Durchschnitt besser abschneiden, werden genau so gewichtet, dass sie die Bereiche, in denen Maenner besser abschneiden, wieder ausgleichen.
Frauen sind intelligenter im sprachlichen, Maenner im analytischen Bereich. Tut mir leid, das ist leider sowohl ein Kllischee als auch Stand der aktuellen Forschung!
Maenner hingegen haben eine groessere Varianz, d.h. es gibt sowohl mehr hochbegabte als auch mehr minderbegabte Maenner als Frauen.
bei Maennern, stimmt doch dann die Aussage, dass Frauen "im Allgemeinen" intelligenter sind. ;-)
Das heisst doch nichts anderes als dass es in der Masse mehr intelligente Frauen als intelligente Maenner gibt, In Bezug auf diesen Durchschnittswert. Die Ausschlaege nach oben oder unten werden in einer Formulierung wie "im Allgemeinen" eben gerade nicht beruecksichtigt.
Aber natuerlich wird hier wieder mal der alte Topos von der Frau als Allegorie der Luege bedient.
dafür, wie Lügen unseren Alltag charmanter machen können.
Nach meinem Kenntnisstand der neusten Forschung gilt die Annahme, dass Männer besser im analytischen und Frauen besser im sprachlichen Bereich seinen, längst als passée. Es finden sich aber Hinweise, dass die Pflege des Klischees der matheunbegabten Frau und des sprachlichen "Krüppels" Mann dazu führen, dass sich diese Ergebnisse in Tests tatsächlich wiederfinden. Werden Frauen und Männern nicht in Klischees erzogen, verschwinden diese Unterschiede.
Sogar das langjährig gehegte Bild, dass es überhaupt Menschen gebe, die Sprachen leichter lernen, gerät in neuster Zeit ins Wanken. Neueste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die allermeisten Menschen etwa gleich gut Sprachen lernen (und einige wenige supergut). Einige Menschen machen es einfach lieber als andere - vermutlich darum der falsche Rückschluss, das manche weniger fähig seien.
Herzlichen Dank für Ihre Klischeepflege. Danke, auf diese Weise werden Knaben nie wagen, Kindergärtner zu werden und Mädchen Mathematik studieren.
Ich wuerde gerne die Daten kennen, die Sie haben.
Ich kann Wikipedia als Quelle angeben.
In diesem Artikel:
Ian J. Deary, Lars Penke and Wendy Johnson:
The neuroscience of human intelligence differences
Nature Reviews Neuroscience, 2010
Steht folgendes:
Males have a slight but consistently wider
distribution than females at both ends of the range.
Hierbei bezieht sich der Artikel auf einen weiteren Artikel von 2008 (Perspectives in Psychological Sciences), den ich nicht gelesen habe.
Ich halte beide Quellen fuer serioes und relativ neu. Ich halte daher meine Behauptung, dass Maenner eine groessere Varianz als Frauen aufweisen, als dem letzten Stand der Forschung entsprechend.
Die Behauptung, Maenner seien staerker im analytischen Bereich, Frauen im sprachlichen, stammt aus Wikipedia und als Quelle wird ein Buch von David G. Myers von 2004 angegeben.
Welche neuere Informationen haben Sie?
Insbesondere wuerden mich die Studien mit den Erziehungsunterschieden interessieren. Ich frage mich, wie Sie eine kontrollierte "Nicht-Klischee-erzogen" Gruppe und eine "Klischee-erzogen" Gruppe definieren, und wie stark die Effekte in diesen Gruppen auf die relative Staerke des IQ sind.
Ich muss hierbei sagen, dass bei dieser Quellenlage, Ihre Behauptung, ich wuerde Klischees verbreiten, schon recht gewagt ist.
Herzlichen Dank fuer Ihr Unverstaendnis der Statistik. Wenn es einen statistisch messbaren Unterschied in der analytischen Leistungsfaehigkeit zwischen Maennern
und Frauen gibt, dann heisst das noch lange nicht, dass deshalb alle Maenner analytisch besser als alle Frauen sind.
Zum Glueck verhalten sich die Menschen nicht so, wie es Ihr falsches Verstaendnis der Statistik scheinbar empfiehlt.
Es gibt immer mehr Frauen, die sich in den vormaligen Maennerdomaenen Mathe und Physik beweisen.
Sie hingegen bestaetigen mein Klischee, dass wenige Menschen wirklich begreifen, was Statistik ist.
Wegen Ihren falschen Verstaendnisses von Statistik machen Sie mir einen Vorwurf, der sich nicht halten laesst, denn ich kann meine Behauptungen mit Quellen verweisen.
Da die analytischen Vorteile der Maenner nur statistischer Natur sind, gibt es natuerlich immer wieder Frauen, die es mit jeder Menge Maenner aufnehmen koennen. Ihre Behauptung, meine Festellung von Tatsachen wuerde Menschen davon abhalten, sich in gewissen Bereichen zu engagieren (Frauen kein Mathe studieren...), ist hingegen geradezu gefaehrlich.
Sie versuchen dadurch, mir einen Maulkorb anzulegen, da Ihrem falschen Verstaendnis von Statistik nach zu Resultaten fuehrt, die Sie nicht moegen.
Ich bin nur froh, dass Sie weder Recht haben, dass ich Klischees verbreite, noch damit Recht haben, dass das Festsellen von statistischen Unterschieden zu einer starken Abschreckung von Studienrichtungen fuehrt.
bei Maennern, stimmt doch dann die Aussage, dass Frauen "im Allgemeinen" intelligenter sind. ;-)
Das heisst doch nichts anderes als dass es in der Masse mehr intelligente Frauen als intelligente Maenner gibt, In Bezug auf diesen Durchschnittswert. Die Ausschlaege nach oben oder unten werden in einer Formulierung wie "im Allgemeinen" eben gerade nicht beruecksichtigt.
Aber natuerlich wird hier wieder mal der alte Topos von der Frau als Allegorie der Luege bedient.
dafür, wie Lügen unseren Alltag charmanter machen können.
Nach meinem Kenntnisstand der neusten Forschung gilt die Annahme, dass Männer besser im analytischen und Frauen besser im sprachlichen Bereich seinen, längst als passée. Es finden sich aber Hinweise, dass die Pflege des Klischees der matheunbegabten Frau und des sprachlichen "Krüppels" Mann dazu führen, dass sich diese Ergebnisse in Tests tatsächlich wiederfinden. Werden Frauen und Männern nicht in Klischees erzogen, verschwinden diese Unterschiede.
Sogar das langjährig gehegte Bild, dass es überhaupt Menschen gebe, die Sprachen leichter lernen, gerät in neuster Zeit ins Wanken. Neueste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die allermeisten Menschen etwa gleich gut Sprachen lernen (und einige wenige supergut). Einige Menschen machen es einfach lieber als andere - vermutlich darum der falsche Rückschluss, das manche weniger fähig seien.
Herzlichen Dank für Ihre Klischeepflege. Danke, auf diese Weise werden Knaben nie wagen, Kindergärtner zu werden und Mädchen Mathematik studieren.
Ich wuerde gerne die Daten kennen, die Sie haben.
Ich kann Wikipedia als Quelle angeben.
In diesem Artikel:
Ian J. Deary, Lars Penke and Wendy Johnson:
The neuroscience of human intelligence differences
Nature Reviews Neuroscience, 2010
Steht folgendes:
Males have a slight but consistently wider
distribution than females at both ends of the range.
Hierbei bezieht sich der Artikel auf einen weiteren Artikel von 2008 (Perspectives in Psychological Sciences), den ich nicht gelesen habe.
Ich halte beide Quellen fuer serioes und relativ neu. Ich halte daher meine Behauptung, dass Maenner eine groessere Varianz als Frauen aufweisen, als dem letzten Stand der Forschung entsprechend.
Die Behauptung, Maenner seien staerker im analytischen Bereich, Frauen im sprachlichen, stammt aus Wikipedia und als Quelle wird ein Buch von David G. Myers von 2004 angegeben.
Welche neuere Informationen haben Sie?
Insbesondere wuerden mich die Studien mit den Erziehungsunterschieden interessieren. Ich frage mich, wie Sie eine kontrollierte "Nicht-Klischee-erzogen" Gruppe und eine "Klischee-erzogen" Gruppe definieren, und wie stark die Effekte in diesen Gruppen auf die relative Staerke des IQ sind.
Ich muss hierbei sagen, dass bei dieser Quellenlage, Ihre Behauptung, ich wuerde Klischees verbreiten, schon recht gewagt ist.
Herzlichen Dank fuer Ihr Unverstaendnis der Statistik. Wenn es einen statistisch messbaren Unterschied in der analytischen Leistungsfaehigkeit zwischen Maennern
und Frauen gibt, dann heisst das noch lange nicht, dass deshalb alle Maenner analytisch besser als alle Frauen sind.
Zum Glueck verhalten sich die Menschen nicht so, wie es Ihr falsches Verstaendnis der Statistik scheinbar empfiehlt.
Es gibt immer mehr Frauen, die sich in den vormaligen Maennerdomaenen Mathe und Physik beweisen.
Sie hingegen bestaetigen mein Klischee, dass wenige Menschen wirklich begreifen, was Statistik ist.
Wegen Ihren falschen Verstaendnisses von Statistik machen Sie mir einen Vorwurf, der sich nicht halten laesst, denn ich kann meine Behauptungen mit Quellen verweisen.
Da die analytischen Vorteile der Maenner nur statistischer Natur sind, gibt es natuerlich immer wieder Frauen, die es mit jeder Menge Maenner aufnehmen koennen. Ihre Behauptung, meine Festellung von Tatsachen wuerde Menschen davon abhalten, sich in gewissen Bereichen zu engagieren (Frauen kein Mathe studieren...), ist hingegen geradezu gefaehrlich.
Sie versuchen dadurch, mir einen Maulkorb anzulegen, da Ihrem falschen Verstaendnis von Statistik nach zu Resultaten fuehrt, die Sie nicht moegen.
Ich bin nur froh, dass Sie weder Recht haben, dass ich Klischees verbreite, noch damit Recht haben, dass das Festsellen von statistischen Unterschieden zu einer starken Abschreckung von Studienrichtungen fuehrt.
Der Herr Stiegnitz scheint sich in eingefahrene Muster einreihen zu wollen, wenn er behauptet, durch die Standhaftigkeit der Lüge steigert man sich in die letzte Rettung bzw. wenn die Wahrheit offensichtlich ist und der Lance immernoch weiterlügt, sei das dann Selbstzerstörung.
Zum Einen ist es ganz offensichtlich, dass solche Sportler Einkommensquellen haben und hatten, die davon abhingen, wie sauber und gut ihr Image im Sport war und ist - z.B. Werbeeinnahmen. Wenn er jetzt zugeben würde, er hätte gedopt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass das einem Vertragsbruch gleichkommt und somit bleibt er rein wegen des Geldes bei der Unwahrheit.
Zum Anderen kann man ja ganz gut beobachten, dass ihn selbst die Berichterstattung über sein Doping oder sein jetziges Image ihm selbst überhaupt nicht mehr schadet, egal wie offensichtlich die Faktenlage ist.
Aber diese Methode kann man auch überall im Alltag beobachten. Dort wo Geld eine (zu) große Rolle spielt, lohnt es sich einfach zu lügen, auch rückwirkend um Verträge nicht zu brechen. Und das Lügen nur sehr milde abgestraft wird, sieht man an (fast) jedem Politiker - in Deutschland ist es ja schon hoffähig im Wahlkampf zu lügen, dass sich die Balken biegen - und in der Regierung/Opposition, tja mal ehrlich, wen interessiert das schon dann noch...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
Entfernt. Bitte richten Sie Ihre Kritik an unserer Moderation an community@zeit.de. Der öffentliche Raum ist für die themenbezogene Debatte vorhergesehen. Danke. Die Redaktion/ew
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