Fußball und Rechtsextremismus: Der NPD-Schiedsrichter aus der Kreisliga
Stephan Haase ist Schiedsrichter des DFB und möchte "den Ausländeranteil in Deutschland Richtung null fahren". Aus dem Buch "Angriff von Rechtsaußen" von R. Blaschke
© Ronny Blaschke

Nur ein Hobby? Stephan Haase in Rönsahl
Stephan Haase hat einen Auftrag erhalten. Am Dienstag hatte er eine E-Mail in seinem Postfach. Adresse, Uhrzeit, Spielansetzung. Nun, am Sonntagmorgen, führt ihn sein Hobby nach Rönsahl, eine Gemeinde mit wenigen hundert Einwohnern, gleich hinter Kierspe, 30 Kilometer von Lüdenscheid entfernt. Haase, groß gewachsen, schlank, Brille, mustert den Hof der örtlichen Schule. Junge Männer in grünen Trikots trotten ihm entgegen, lustlos, verschlafen. "Guten Morgen", ruft Haase. "Wo kann ich mich umziehen?" Ihm wird ein kleiner Raum zugewiesen, in dem sich sonst Kinder auf die Sportstunde vorbereiten. Haase streift sich ein schwarzes Trikot über, schlüpft in weiße Schuhe, prüft seine Utensilien: Gelbe Karte, Rote Karte, Pfeife, Notizblock. Er nimmt sich Zeit, geht gewissenhaft vor. Dann macht er sich auf den Weg zum Fußballplatz. "Guten Morgen", "Wie geht’s?", "Alles gut?" Haase ist freundlich, doch sein Name bleibt unerwähnt, sein Beruf sowieso. Keine seiner Unterhaltungen wird länger als zwei Minuten dauern. Er ist nicht hier, um zu reden.
Bevor man sich mit der Freizeit von Stephan Haase genauer beschäftigt, sollte man sich seine politischen Ziele anhören. "An erster Stelle steht für mich der Erhalt des deutschen Volkes, wie es geschichtlich gewachsen ist, diesem Ziel würde ich alles unterordnen", sagt der NPD-Funktionär aus Lüdenscheid. "Je mehr Fremde dazukommen, desto unwohler fühle ich mich. Wir wollen Deutsche in Deutschland bleiben." Stephan Haase hat keine politische Macht, er wird nie politische Macht haben. Doch hätte er sie, sagt er, würde er den "Ausländeranteil so weit wie möglich Richtung null fahren. Danach würden Deutsche einen Vorzug auf der Suche nach Arbeitsplätzen erhalten." Hätte Haase einen Sohn, er würde ihn bei einem Fußballklub mit einem geringen Einwandereranteil anmelden, bei einem "deutschen Verein mit Tradition". Diese Suche könnte in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen schwer werden, Stephan Haase weiß das – er ist seit 2007 Schiedsrichter.
Fast jedes Wochenende läuft Haase, geboren 1968, mit einer Pfeife über einen holprigen Rasen in der Kreisliga C, am Bodensatz des Fußballs. An diesem Sonntagmorgen im April 2011 ist er in Rönsahl aktiv, wo die zweite Mannschaft des heimischen TSV gegen TuS Halver antritt. Der Kunstrasen liegt zwischen Hügeln und Einfamilienhäusern, Vögel zwitschern, hier spielt man aus Spaß, vor nicht einmal 20 Zuschauern. Der Trainer Rönsahls hat italienische Wurzeln, auf dem Feld kicken Deutsche, Türken, Griechen miteinander und gegeneinander. Im 30 Kilometer entfernten Lüdenscheid haben 15 Prozent der 76.000 Einwohner einen Migrationshintergrund, sie stammen aus fast hundert Nationen. Haase trifft auf Teams wie Türkgücü Lüdenscheid, Hellas Werdohl, Polonia Lüdenscheid. Kann jemand, der sich eine Gesellschaft ohne Migranten wünscht, neutral gegenüber Migrantenvereinen sein?
- "Angriff von Rechtsaußen"
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© Verlag Die WerkstattDieser Text ist ein Auszug aus dem Buch:
Ronny Blaschke: Angriff von Rechtsaußen – Wie Neonazis den Fußball missbrauchen
224 Seiten, Paperback
16,90 Euro
"Als Schiedsrichter schaue ich auf die Beine, nicht aufs Gesicht. Ich hätte keine Zeit, um mir nach einem Foul Gedanken über die Herkunft der Spieler zu machen", sagt Haase. "Mir hat noch niemand Unfairness nachgewiesen. Ob ein deutscher Spieler einen türkischen Spieler beschimpft oder umgekehrt: Bei einer Roten Karte mache ich keinen Unterschied." Haase knüpft sorgfältig formulierte Sätze aneinander, plumpe Hetze ist ihm fremd, zumindest während des Interviews für dieses Buch. Er hat gelernt, auf Vorwürfe zu reagieren, bevor diese unangenehm für ihn werden können. Viele in seinem Umfeld geben sich damit zufrieden, auch deshalb sind Proteste gegen ihn verstummt.
Haase bezeichnet sich selbst als Nationalisten: "Leider leben wir nicht in einer Demokratie. Die Meinungsfreiheit ist stark eingeschränkt, es gibt keine Parteienfreiheit. Auch bestimmte geschichtliche Themen darf ich laut Gesetz nicht ansprechen." Kann Haase, der die Verfassung für fragwürdig hält und nicht an die Demokratie glaubt, auf dem Rasen als Schiedsrichter Gleichberechtigung fördern? Kann er seine Gesinnung für 90 Minuten ausblenden? Selbst wenn nicht: Bis April 2011 hat er etwa 50 Spiele gepfiffen.
Seit 1987 ist Stephan Haase politisch aktiv. Zunächst in der "Nationalistischen Front", bis diese am 16. November 1992 verboten wird, wegen ihrer "Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus". Haase ist lange einer der Betreiber des "Donner Versandes", eines großen Vertriebs für Rechtsrock und einschlägige Devotionalien. 1995 werden in dessen Räumen ein Video des Holocaust-Leugners Thies Christophersen und T-Shirts mit dem Emblem der verbotenen Wehrsportgruppe Hoffmann beschlagnahmt. Haase wird wegen Volksverhetzung und Verbreitung von Kennzeichen einer verfassungsfeindlichen Organisation zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, die Haftstrafe wird in der Berufung auf sechs Monate reduziert. Zwischen 2002 und 2008 ist Haase Landesvorsitzender der NPD in Nordrhein-Westfalen, inzwischen ist er Stellvertreter. Er lässt sich bei neun Wahlen als NPD-Kandidat aufstellen, auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Seit September 2009 sitzt Haase als einziges NPD-Mitglied im Stadtrat von Lüdenscheid. Rund 250 Stimmen haben ihm gereicht, eine Fünfprozent-Hürde gibt es nicht mehr. Er ist einer von 50 Ratsherren. Anträge für die Tagesordnung darf er nicht stellen, dafür bräuchte seine Partei einen zweiten Sitz. Politisch ist er isoliert – im Fußball ist er ein geschätztes Mitglied der Familie.
Eine Etatdebatte im Stadtrat beginnt Haase im November 2010 mit den Worten: "Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Volksgenossinnen und Volksgenossen". Daraufhin stellt der Sozialdemokrat Dieter Dzewas, seit 2004 Bürgermeister Lüdenscheids, Strafanzeige gegen Haase, da er den Begriff des Volksgenossen im historischen Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus verortet, im Januar 2011 wird das Verfahren eingestellt. Dieter Dzewas sagt, er habe eine Einstellung nicht ausgeschlossen, doch er wollte ein Zeichen setzen, öffentlich: "Wir dürfen nicht denken, dass sich das Problem von selbst erledigt. Herr Haase und seine 250 Wähler repräsentieren keine Mehrheit, aber seine Stimmen stehen auch für Stimmungen. Er versucht Bedrohungsängste, Vorurteile und Wagenburgmentalitäten für sich zu nutzen. Damit müssen wir uns offensiv auseinandersetzen."
Dieter Dzewas, 1955 in Lüdenscheid geboren, nimmt sich an einem Sonntag ausführlich Zeit für ein Interview. Links neben seinem Schreibtisch hängt ein Porträt seines politischen Vorbilds: Erwin Welke. Der Sozialdemokrat hatte sich mehrfach gegen die Nationalsozialisten erhoben, wurde dafür immer wieder verhaftet. Dzewas erinnert an die sechziger Jahre, als drei NPD-Mitglieder im Stadtrat Lüdenscheids saßen. Er verweist auf Mitglieder des rechtsextremen Dortmunder Fanklubs Borussenfront, die in Lüdenscheid für Aufregung gesorgt haben. Er erwähnt die Republikaner, die in den neunziger Jahren in einigen Stadtteilen zweistellige Wahlergebnisse erzielten. Dzewas berichtet von einer Schülerdemonstration gegen Haase, schildert Ausstellungen des ansässigen Museums über den Nationalsozialismus. "Für Jugendliche brauchen wir zeitgemäße Formen der politischen Auseinandersetzung. Und wir müssen auch unsere eigene Haltung in den demokratischen Parteien immer wieder kritisch reflektieren."






@Robert56: Das ist aber nicht richtig, dass viele unserer Nationalspieler den Pass nur abgeholt haben. Tasci und Özil sind in Deutschland geboren, ebenso wie Aogo, Boateng, Gomez und Khedira, die außerdem alle deutsche Mütter haben. Klose war acht, Trochowski fünf, Marin und Podolski zwei Jahre alt, als sie nach Deutschland kamen. Der einzige, der nicht hier aufgewachsen ist, ist Cacau (kam mit 18 oder 19). Aber auch er wurde nicht eingebürgert, weil er kicken kann, sondern weil er schon mehr als acht Jahre hier gelebt hat und deshalb einen ganz normalen Anspruch darauf hatte.
Eine zusammengeklaubte Nationalmannschaft fände ich auch nicht gut, aber gerade das kann man eben nicht von unserem Team sagen.
Ich hab gerade den Artikel gelesen. Und ich stelle fest, dass ich mir keine klare Meinung zu diesem Thema bilden kann.
Jemanden mit solchem Gedankengut zwischen Jugendliche und Heranwachsende zu stellen ist sicher problematisch. Andererseits gab es offensichtlich noch keine Beschwerden, demnach scheint er seine Gesinnung ja zurückstellen zu können. Auch wenn ich mir das sehr schwer vorstellen kann.
Außerdem leben wir in einer Demokratie, die in einem großzügigen Rahmen Meinungsfreiheit zusichert und deshalb auch solche Ansichten wie die des Herrn Haase tolerieren muss. Ihm pauschal wegen der Mitgliedschaft in der NPD das Ehrenamt zu verbieten wäre klare Diskriminierung. Vor Gericht würde das Urteil genauso lauten und ihm wieder erlauben zu pfeifen.
Zu dem Satz: "Kann Haase auf dem Rasen als Schiedsrichter Gleichberechtigung fördern?"
Dazu ein Filmzitat von FC Venus: "In der Kreisliga ist der Schiri Gott." Und Gleichberechtigung gibt es auf dem Platz nicht. Oder sollte demnächst in geheimer Wahl über Elfmeter oder Abstoss abgestimmt werden. Also bitte keine Polemik im Artikel, die wird in meinen Kommentaren auch immer zensiert.
Ich persönlich kann mit diesem rechten Mist nichts anfangen und würde mir wünschen, dass Herr Haase mal in unserem Bezirk Türkiyem Spor gegen Red Stars pfeift. Wenn er das überlebt, hat er nicht gehezt und darf weitermachen. (Das war ironisch, bitte nicht drüber meckern.)
hmmm, finde Ihre Argumentation hinkt etwas. Wenn ich Sie richtig verstehe, würde es ja bedeuten, das jedes mal wenn sich bei einem Bundesligaspiel ein Rudel bildet und dort ein deutscher Spieler und ein Spieler einer anderen Nationalität schubsen/beschimpfen/schlagen, es Auschreitungen zwischen "ethnisch verschiedenen Mannschaften".
Dann könnte man ja bei der Eishockeyweltmeisterschaft, bei dem es fast bei jedem Spiel zu Schlägerei kommt, von Fremdenfeindlichkeit sprechen.
Ich denke das man so nicht diskutieren kann. Denn was hier im Vordergrund steht, ist doch die Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und sie nicht kategorisch ausgeschlossen werden.
In den Sportschulen der Top-Klubs in Deutschland wohnen in den Sportinternaten deutsche und ausländische Spieler zusammen und gehen oftmals in die selbe Schule. Ich denke das dort der Sport einen guten Schritt nach vorne gemacht hat.
[...]
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Frau Merkel ließ v Guttenberg mit der Begründung im Amt, seine Dissertation spiele keine Rolle für sein Ministeramt. Dies brachte ihr jede Menge Kritik ein.
Hier nun haben wir einen Parallelfall, der allerdings einen entscheidenenden Unterschied aufweist: Bei v Guttenberg ging es um seine Vorbildfunktion und das Messen mit zweierlei Maß. Diese Sachlage ist im "Fall" Haase nicht gegeben.
Benscheidts Befürchtung, Haases rechte Gesinnung könne unbewusst beim Pfeifen rauskommen, ist m.E. unbegründet. Im Gegenteil: Vermutlich ist sich kein Schiedsrichter in Deutschland so bewusst darüber wie er, was ein fehlerhafter Auftritt für fatale Folgen haben kann.
Wer sich Toleranz auf die Fahne schreibt, sollte einen Amateurschiedsrichter mit zweifelhafter Gesinnung verkraften können.
PS in eigener Sache: Wer mich im rechten Lager vermutet, möge sich andere Kommentare von mir durchlesen.
wegen Ihres Kommentars in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Ich glaube, diese Angst ist durchaus berechtigt.
Ich nehme Ihren Kommentar eher als geschickte Agitation denn als demokratische Meinungsäusserung wahr.
Wen interessiert denn Bitte die - auch vom Autor zugegeben - korrekte Ausübung eines Schiri-Ehrenamtes in der Provinz.
Aber weil der Mann sich in der NPD engagiert, ereifet sich natürlich sofort jeder selbsternannte "Aufrechte" und empört sich dagegen.
Derartiges muss eine tolerante Gesellschaft meines Demokratieverständnisses nunmal abkönnen, auch wenn die Meinung manchen nicht gefallen mag.
Und Nein, auch ich habe keine Sympathie für Extremisten - zur NPD sowenig wie zur Linkspartei, welche laut aktuellem Verfassungsschutzbericht auch als Extremistisch eingestuft wird...
Diese Distanzierung - wie die vorhergehende - scheint leider nötig, da jedem der diese Meinungsmache und in gewisser Weise selbst extremistische Hetze als solche geißelt sofort die Keule des "Selber-Nazi" unterstellt wird; geschickt, dann braucht man zur Sache selbst nichts mehr sagen...
Ich lese in manchen Kommentaren vor mir ein recht deutliches "Wir wissen was richtig ist; Wer nicht für uns ist, ist gegen uns; und Der Zweck heiligt die Mittel" heraus... Gesinnungsextremismus eben. Scheint gerade sehr Salonfähig zu sein.
wegen Ihres Kommentars in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Ich glaube, diese Angst ist durchaus berechtigt.
Ich nehme Ihren Kommentar eher als geschickte Agitation denn als demokratische Meinungsäusserung wahr.
Wen interessiert denn Bitte die - auch vom Autor zugegeben - korrekte Ausübung eines Schiri-Ehrenamtes in der Provinz.
Aber weil der Mann sich in der NPD engagiert, ereifet sich natürlich sofort jeder selbsternannte "Aufrechte" und empört sich dagegen.
Derartiges muss eine tolerante Gesellschaft meines Demokratieverständnisses nunmal abkönnen, auch wenn die Meinung manchen nicht gefallen mag.
Und Nein, auch ich habe keine Sympathie für Extremisten - zur NPD sowenig wie zur Linkspartei, welche laut aktuellem Verfassungsschutzbericht auch als Extremistisch eingestuft wird...
Diese Distanzierung - wie die vorhergehende - scheint leider nötig, da jedem der diese Meinungsmache und in gewisser Weise selbst extremistische Hetze als solche geißelt sofort die Keule des "Selber-Nazi" unterstellt wird; geschickt, dann braucht man zur Sache selbst nichts mehr sagen...
Ich lese in manchen Kommentaren vor mir ein recht deutliches "Wir wissen was richtig ist; Wer nicht für uns ist, ist gegen uns; und Der Zweck heiligt die Mittel" heraus... Gesinnungsextremismus eben. Scheint gerade sehr Salonfähig zu sein.
Woher weiss Herr Blaschke das? Das Geringschätzen der Gefahr dieser rechten Kader finde ich töricht und sehr gefährlich.
Haase beschwert sich über das Demokratieverständnis der Demokraten.
Stellen Sie sich vor, Herr Haase, Sie laden mehrere Freunde zu sich nach Hause ein. Alle haben verschiedene Meinungen zu einem Standpunkt, den Sie äussern - und einer in der Gruppe hat einen extremen Standpunkt: er sagt ganz offen, dass es sein Ziel ist, Sie zu töten.
Können Sie diesen Mann in Ihrem Haus tolerieren?
Die NPD hat das Ziel, "das System zu überwinden", also die Demokratie abzuschaffen, bedroht sie also mit dem Tod.
Die NPD hat also nicht eine bestimmte Meinung, sondern will das Grundgerüst unserer Gesellschaft zerstören und durch ein anderes nach ihren Vorstellungen ersetzen. Das ist schon eine andere Klasse.
Die NPD hat das Ziel, "das System zu überwinden", also die Demokratie abzuschaffen, bedroht sie also mit dem Tod.
Die NPD hat also nicht eine bestimmte Meinung, sondern will das Grundgerüst unserer Gesellschaft zerstören und durch ein anderes nach ihren Vorstellungen ersetzen. Das ist schon eine andere Klasse.
wegen Ihres Kommentars in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Ich glaube, diese Angst ist durchaus berechtigt.
Beim letzten Spiel der deutschen Nationalmannschaft (gegen Australien am 29.3.) gab es genau zwei Spieler im achtzehnköpfigen Aufgebot, die nicht in Deutschland geboren sind, nämlich Miroslav Klose, der mit 8 Jahren nach Deutschland kam und Lukas Podolski, der mit 2 Jahren nach Deutschland kam.
Geht man davon aus, dass die Sozialisierung in der Gesellschaft erst im Jugendalter stattfindet (vorher sind nur Familie und Spielkameraden relevant, Politik z.B. völlig uninteressant), wäre es vollkommen unlogisch, wenn die beiden für irgendein anderes Land spielen sollten als für Deutschland.
Grüße
Hinterfrager
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