Nationalmannschaft DFB weist Ballacks Vorwürfe zurück

Die Gespräche mit Ballack seien "absolut korrekt und fair" verlaufen, sagte Generalsekretär Niersbach. Bundestrainer Löw teilte mit, er bleibe bei seinen Aussagen.

Michael Ballack nach dem Bundesligaspiel Bayer Leverkusens gegen den Bayern München im April

Michael Ballack nach dem Bundesligaspiel Bayer Leverkusens gegen den Bayern München im April

Joachim Löw reagierte gelassen, der DFB konterte: Einen Tag nach der massiven Kritik von Michael Ballack nach dessen unfreiwilligem Ende in der Fußball-Nationalmannschaft hat Generalsekretär Wolfgang Niersbach die Vorwürfe energisch zurückgewiesen. "Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis, schon gar nicht für Begriffe wie 'Scheinheiligkeit' und 'Farce', die er in diesem Zusammenhang gewählt hat", sagte Niersbach in einem Interview auf der Webseite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Aus meiner Sicht sind alle Gespräche absolut korrekt und fair verlaufen."

Bundestrainer Joachim Löw ging auf Ballacks Angriffe nicht näher ein. "Ich weiß genau, was in meinen Gesprächen mit Michael besprochen wurde. An meinen Aussagen wird sich nichts ändern", ließ er mitteilen. Ballack wird beim Trainingsauftakt seines Vereins Bayer Leverkusen am Sonntag unter großen Medienaufkommen Gelegenheit zur weiteren Replik haben.

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Niersbach stellte die DFB-Sicht auf die Gespräche mit dem langjährigen Kapitän detailliert dar. Er bestätigte, dass Löw bereits am 30. März dem 34 Jahre alten Leverkusener gesagt habe, dass er nicht mehr mit ihm plane. "Es wurde gemeinsam – ich betone: gemeinsam – vereinbart, zunächst Stillschweigen zu bewahren, Michael auch Zeit zu geben, nochmals in aller Ruhe nachzudenken, um dann in einem abschließenden Gespräch mit Joachim Löw festzulegen, wie die Entscheidung letztlich kommuniziert werden sollte", sagte der Generalsekretär.

Nach den drei Länderspielen zum Abschluss der Saison gegen Uruguay, Österreich und Aserbaidschan Anfang Juni habe sich Ballack laut Niersbach äußern wollen. Doch gab es seitdem keinen Kontakt mehr.  Am Donnerstag teilte Löw dann über den DFB mit, dass er künftig auf den 98-maligen Nationalspieler verzichten werde. Einen Tag später warf Ballack dem Bundestrainer "Scheinheiligkeit" vor und lehnte ein vom DFB angebotenes Abschiedsspiel gegen Brasilien am 10. August als "Farce" ab.

"Es ist schade, dass er jetzt so reagiert. Wir haben in den vergangenen Wochen wirklich gute und offene Gespräche geführt", sagte Niersbach. "Danach konnten wir davon ausgehen, dass es durchaus auch in seinem Interesse lag, noch einmal als Kapitän der Nationalmannschaft aufzulaufen."

Der DFB habe ihm sogar angeboten, sowohl gegen Uruguay Ende Mai als auch gegen Brasilien zu spielen, um somit auf 100 Länderspiele zu kommen. Das wollte Ballack aber nicht, "weil ihm die Zahl nicht so wichtig war, dass er sie unter allen Umständen erreichen wollte. So jedenfalls hat er es mir vermittelt", berichtete der Funktionär. Er hoffe, dass sich das Verhältnis wieder bessere. Er könne und wolle nicht an "das Ende der freundschaftlichen Beziehungen zwischen uns glauben".

Der Mittelfeldspieler Ballack hatte die WM 2010 wegen einer Fußverletzung verpasst. Seitdem bestritt er kein Länderspiel mehr. Das junge DFB-Team zeigte mit seinen Erfolgen und seiner Spielweise, dass es ihn trotz aller Verdienste nicht mehr braucht.

 
Leser-Kommentare
  1. Wenn die Darstellung der DFB zutrifft, und es gibt keinen vernünftigen Grund an einer so detaillierten Aussage zu zweifeln, ist wohl eher anzunehmen, dass Ballack in Wirklichkeit Muffensausen hat, noch einmal in der Nationalmannschaft zu spielen und dort seinen sportlich abgetakelten Zustand zu offenbaren.
    Wie viel anständiger wäre es gewesen, wenn er von sich aus ehrlich offenbart hätte dass seine sportliche Leistungsfähigkeit für die in der Nationalelf erforderlichen Form nicht mehr ausreicht. Aber menschliche Größe war noch nie seine Stärke. Und die lässt sich nun mal nicht durch ein großes Maul ersetzen.

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    • chodo
    • 18.06.2011 um 18:40 Uhr

    Vielmehr ist Löw doch anerkannter Maßen dünnhäutig bis zum Gehtnichtmehr und wählt sein Team gar nicht nach sportlichen Kriterien (Bsp: Lahm, Klose (!), Podolski (!!!)) aus, sondern nach rein persönlichen Kriterien. Und die sind klar: Charakter ist nicht gefragt, es kommt darauf an, sich bei Löw anzubiedern (Lahm!!!). Deswegen hat das Team auch keinen echten Führungsspieler. Sowas geht mit Löw einfach nicht.

    Also wenn o.g. Aussage des DFB Vollständig ist wird bestätigt, dass Löw sich nicht an die Absprache gehalten hat. Dies hat er angeblich getan, da er Ballack nicht telefonisch erreichen konnte. Jetzt stellt sich natürlich die Frage über welchen Zeitraum er dies versucht hat und ob er dies auch über seinen aktuellen Trainer versucht hat.

    Wenn er wirklich schon seit März dies entscheiden hat sollte Löw auch noch sagen, warum es jetzt so eilig war, dass er nicht auf das versprochene Gespräch mit Ballack warten konnte.

    Kahn,Kurany,Enke, Frings Kißling,Westerman, Löws liste derer, die auf "interessante" weise ausgemustert wurden ist lang.

    • cvnde
    • 18.06.2011 um 20:09 Uhr

    [...]
    Nach der Erwiderung Ballacks kleinlaut zugeben wird, dass man Ballack, ich nenne es mal "loswerden" wollte egal wie.

    Wennn man diese Sache hier mit der Behandlung von Dave Beckham mal vvergleicht, dann erkennt man eben den Unterschied zwischen Gentlemen "Ehrenmänner".

    Gekürzt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Moderationsentscheidungen bitte an community@zeit.de oder nutzen Sie bitte die Bedenklich-Melden-Funktion. Danke. Die Redaktion/sc

    Dass Sie sich dieses Urteil anmaßen, zeugt nicht von menschlicher Größe.

    Entfernt. Bitte senden Sie sachlich formulierte Kritik an Moderationsentscheidungen an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/lv

    redaktionsempfehlung?

    wie ist das passiert?
    ok, der vorgang ist schwierig.
    aber allein ballack muffensausen zu unterstellen zeugt von sprachlicher und inhaltlicher orientierungslosigkeit.
    ballack ist vom typ her einzelgänger!
    ein solcher orientiert sich nicht am meinungsumfeld und macht sich darüber gedanken.
    der macht sein ding.

    abgesehen davon scheint sich ja offensichtlich löw vor einer entscheidung gedrückt zu haben und wollte sich hinter ballack verstecken.
    soll der mal seinen rücktritt erklären, bitte bitte ...

    nach der wm hätte ein bundestrainer eine klare entscheidung treffen müssen und verkünden.
    eben seine entscheidung, für den job wird er bezahlt.

    preussenempfehlung ;-)

    • chodo
    • 18.06.2011 um 18:40 Uhr

    Vielmehr ist Löw doch anerkannter Maßen dünnhäutig bis zum Gehtnichtmehr und wählt sein Team gar nicht nach sportlichen Kriterien (Bsp: Lahm, Klose (!), Podolski (!!!)) aus, sondern nach rein persönlichen Kriterien. Und die sind klar: Charakter ist nicht gefragt, es kommt darauf an, sich bei Löw anzubiedern (Lahm!!!). Deswegen hat das Team auch keinen echten Führungsspieler. Sowas geht mit Löw einfach nicht.

    Also wenn o.g. Aussage des DFB Vollständig ist wird bestätigt, dass Löw sich nicht an die Absprache gehalten hat. Dies hat er angeblich getan, da er Ballack nicht telefonisch erreichen konnte. Jetzt stellt sich natürlich die Frage über welchen Zeitraum er dies versucht hat und ob er dies auch über seinen aktuellen Trainer versucht hat.

    Wenn er wirklich schon seit März dies entscheiden hat sollte Löw auch noch sagen, warum es jetzt so eilig war, dass er nicht auf das versprochene Gespräch mit Ballack warten konnte.

    Kahn,Kurany,Enke, Frings Kißling,Westerman, Löws liste derer, die auf "interessante" weise ausgemustert wurden ist lang.

    • cvnde
    • 18.06.2011 um 20:09 Uhr

    [...]
    Nach der Erwiderung Ballacks kleinlaut zugeben wird, dass man Ballack, ich nenne es mal "loswerden" wollte egal wie.

    Wennn man diese Sache hier mit der Behandlung von Dave Beckham mal vvergleicht, dann erkennt man eben den Unterschied zwischen Gentlemen "Ehrenmänner".

    Gekürzt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Moderationsentscheidungen bitte an community@zeit.de oder nutzen Sie bitte die Bedenklich-Melden-Funktion. Danke. Die Redaktion/sc

    Dass Sie sich dieses Urteil anmaßen, zeugt nicht von menschlicher Größe.

    Entfernt. Bitte senden Sie sachlich formulierte Kritik an Moderationsentscheidungen an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/lv

    redaktionsempfehlung?

    wie ist das passiert?
    ok, der vorgang ist schwierig.
    aber allein ballack muffensausen zu unterstellen zeugt von sprachlicher und inhaltlicher orientierungslosigkeit.
    ballack ist vom typ her einzelgänger!
    ein solcher orientiert sich nicht am meinungsumfeld und macht sich darüber gedanken.
    der macht sein ding.

    abgesehen davon scheint sich ja offensichtlich löw vor einer entscheidung gedrückt zu haben und wollte sich hinter ballack verstecken.
    soll der mal seinen rücktritt erklären, bitte bitte ...

    nach der wm hätte ein bundestrainer eine klare entscheidung treffen müssen und verkünden.
    eben seine entscheidung, für den job wird er bezahlt.

    preussenempfehlung ;-)

    • chodo
    • 18.06.2011 um 18:40 Uhr

    Vielmehr ist Löw doch anerkannter Maßen dünnhäutig bis zum Gehtnichtmehr und wählt sein Team gar nicht nach sportlichen Kriterien (Bsp: Lahm, Klose (!), Podolski (!!!)) aus, sondern nach rein persönlichen Kriterien. Und die sind klar: Charakter ist nicht gefragt, es kommt darauf an, sich bei Löw anzubiedern (Lahm!!!). Deswegen hat das Team auch keinen echten Führungsspieler. Sowas geht mit Löw einfach nicht.

    Antwort auf "Muffensausen"
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    • TDU
    • 18.06.2011 um 19:48 Uhr

    Lahm ist Führungsspieler und flexibel eisnetz bar. Klos ehat MMonente die Ballack, Kurany und ander gar nciht hatten, an Gomez hat er festgehalten, gut wie man sieht und Podolski ist weg, wenn er nichts an sich tut, sobald sich die Alternative eingelebt hat.

    Im übrigen möchte am Löw liebsten jede Position 2* besetzt haben. Die Posiiton "Mannschaftskapitän" ist da eher keien Kategorie.

    Für wen sollte man Ballack aber eisnetzen?. Er ist gut oder nicht gut. Und wenn man ihn einsetzt muss man gleich das System ändern. Das ist u. a. auch Ballacks Manko.

    erklärung siehe 1. Kommentar 8
    und 2. wer soll bitte "anerkannt" haben dass Löw dünnhäutig ist. Sie schreiben "anerkannter Maßen", also bitte Quellenangabe, wer sieht das so?

    • TDU
    • 18.06.2011 um 19:48 Uhr

    Lahm ist Führungsspieler und flexibel eisnetz bar. Klos ehat MMonente die Ballack, Kurany und ander gar nciht hatten, an Gomez hat er festgehalten, gut wie man sieht und Podolski ist weg, wenn er nichts an sich tut, sobald sich die Alternative eingelebt hat.

    Im übrigen möchte am Löw liebsten jede Position 2* besetzt haben. Die Posiiton "Mannschaftskapitän" ist da eher keien Kategorie.

    Für wen sollte man Ballack aber eisnetzen?. Er ist gut oder nicht gut. Und wenn man ihn einsetzt muss man gleich das System ändern. Das ist u. a. auch Ballacks Manko.

    erklärung siehe 1. Kommentar 8
    und 2. wer soll bitte "anerkannt" haben dass Löw dünnhäutig ist. Sie schreiben "anerkannter Maßen", also bitte Quellenangabe, wer sieht das so?

  2. Als ich gehe davon aus, das es keine Dauerfede geben wird zwischen Capitano Ballack und dem DFB.
    Deutschland würde sich ja lächerlich machen, wenn die Frontprodagonisten in so ein Missverständnisszoff, auseinander gehen würden.
    Das bleibt nicht so stehen, das ist doch anzunehmend abwartend klar!
    Ich bin dafür, das Ballack bei Topform nächstes Jahr auf Abruf für die Natioinalelf im hängenden Kader bleibt, als Kapitän, wenn er spielen würde, und nicht dieses Gnaden Brot alla na hier hast mal noch nen Abschlußspiel.
    Bei Top Form gehört er bei der EM auf den Platz und nicht auf die Tribüne, oder viel mehr vor den Fernseher.
    Die Form entscheidet nächstes Jahr.
    Leistungsprinzip ist das Anzunehmende Logikum im Männerfußball, und hat nichts mit Stinkefinger oder verbotenes Trikot ausziehen auf dem Platz zu tun.

    Ansonsten macht sich dieser Streit, eher negativ aus, für den Fußball insgesammt.

  3. Also wenn o.g. Aussage des DFB Vollständig ist wird bestätigt, dass Löw sich nicht an die Absprache gehalten hat. Dies hat er angeblich getan, da er Ballack nicht telefonisch erreichen konnte. Jetzt stellt sich natürlich die Frage über welchen Zeitraum er dies versucht hat und ob er dies auch über seinen aktuellen Trainer versucht hat.

    Wenn er wirklich schon seit März dies entscheiden hat sollte Löw auch noch sagen, warum es jetzt so eilig war, dass er nicht auf das versprochene Gespräch mit Ballack warten konnte.

    Kahn,Kurany,Enke, Frings Kißling,Westerman, Löws liste derer, die auf "interessante" weise ausgemustert wurden ist lang.

    Antwort auf "Muffensausen"
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    "Kahn,Kurany,Enke, Frings Kißling,Westerman, Löws liste derer, die auf "interessante" weise ausgemustert wurden ist lang."

    Kahn wurde erstens nicht ausgemustert, sondern wenn überhaupt degradiert (man könnte auch sagen: vom leistungsstärkeren Torwart verdrängt) und zweitens war Löw damals noch nicht Cheftrainer, Kuranyi wurde in der Tat aussortiert, weil er während eines Spiels einfach abgehauen ist, Frings hatte seinen Zenit überschritten, stellte aber nach wie vor Ansprüche als hätte er noch die Form von 2006, Kießling war im Kader zur WM 2010 und ist nach wie vor Nationalspieler, und Westermann hat eine sehr schwache Saison gespielt, die eine Nominierung für die Nationalmannschaft z.Zt. nicht rechtfertigt.

    Am unappetitlichsten finde ich allerdings, dass Sie Robert Enke mit auf Ihrer Liste haben. Den hat Löw nämlich ganz gewiss nicht aussortiert. Enke war die Nummer 1 und der sichere Stammtorwart für die WM (Verletzungsfreiheit vorausgesetzt). Das ein solch symphatischer Mensch wie Enke sich auf Grund seiner Krankheit das Leben genommen hat, ist ein sehr trauriges Kapitel im deutschen Fußball. Anzudeuten, und sei es auch nur indirekt, Löw könne daran durch sein Verhalten irgendwie beteiligt sein, finde ich reichlich schamlos.

    "Kahn,Kurany,Enke, Frings Kißling,Westerman, Löws liste derer, die auf "interessante" weise ausgemustert wurden ist lang."

    Kahn wurde erstens nicht ausgemustert, sondern wenn überhaupt degradiert (man könnte auch sagen: vom leistungsstärkeren Torwart verdrängt) und zweitens war Löw damals noch nicht Cheftrainer, Kuranyi wurde in der Tat aussortiert, weil er während eines Spiels einfach abgehauen ist, Frings hatte seinen Zenit überschritten, stellte aber nach wie vor Ansprüche als hätte er noch die Form von 2006, Kießling war im Kader zur WM 2010 und ist nach wie vor Nationalspieler, und Westermann hat eine sehr schwache Saison gespielt, die eine Nominierung für die Nationalmannschaft z.Zt. nicht rechtfertigt.

    Am unappetitlichsten finde ich allerdings, dass Sie Robert Enke mit auf Ihrer Liste haben. Den hat Löw nämlich ganz gewiss nicht aussortiert. Enke war die Nummer 1 und der sichere Stammtorwart für die WM (Verletzungsfreiheit vorausgesetzt). Das ein solch symphatischer Mensch wie Enke sich auf Grund seiner Krankheit das Leben genommen hat, ist ein sehr trauriges Kapitel im deutschen Fußball. Anzudeuten, und sei es auch nur indirekt, Löw könne daran durch sein Verhalten irgendwie beteiligt sein, finde ich reichlich schamlos.

  4. Herr Niersbach verliert schon den Überblick, denn
    das folgende Zitat von Herrn Niersbach bestätig eher die Aussage von Michael Ballack, dass der Bundestrainer ohne Ballack konkret zu informieren an die Presse gegangen ist: "Am 30. April wurde gemeinsam - ich betone: gemeinsam - vereinbart, zunächst Stillschweigen zu bewahren, Michael auch Zeit zu geben, nochmals in aller Ruhe nachzudenken, um dann in einem abschließenden Gespräch mit Joachim Löw festzulegen, wie die Entscheidung letztlich kommuniziert werden sollte." Nach den drei Länderspielen zum Abschluss der Saison gegen Uruguay, Österreich und Aserbaidschan habe sich Ballack laut Niersbach äußern wollen. Doch gab es seitdem keinen Kontakt mehr.
    Also hat der Bundestrainer ohne einen finalen Kontakt die Meldung an die Presse gegeben. Die DFB-Verantwortlichen sind und bleiben eher bauernschlau als wirklich intelligent. Und das Michael Ballack sich gerne noch mal bitten lässt ist doch klar, wir haben es hier mit Spielern zu tun, die moderne Gladiatoren sind, da darf man sich etwas eitel geben und muss sogoar etwas Schauspiel abliefern. Aber das kann man Spielern zugestehen und nicht den Funktionären. Es grüßt Sepp Blatter

    • tisass
    • 18.06.2011 um 18:56 Uhr

    Manchmal haben Spieler ausgedient. Das ist wohl so.
    Ob die Wahrheit nun bei Ballack, dem DFB oder irgendwo in der Mitte liegt, weiß ich nicht.

    Ich weiß aber wie hervorragend und rührend man beim BVB mit dem ausgedienten Spieler Dede umgegangen ist. Es hätte als Vorbild dienen können.

  5. Redaktion

    Vor der Wortmeldung bitte dies zur Kenntnis nehmen:
    http://www.fr-online.de/s...

    Den heutigen Bild-Leitartikel zum Thema verlinke ich nicht.

    Eine Leser-Empfehlung
    • TDU
    • 18.06.2011 um 19:48 Uhr

    Lahm ist Führungsspieler und flexibel eisnetz bar. Klos ehat MMonente die Ballack, Kurany und ander gar nciht hatten, an Gomez hat er festgehalten, gut wie man sieht und Podolski ist weg, wenn er nichts an sich tut, sobald sich die Alternative eingelebt hat.

    Im übrigen möchte am Löw liebsten jede Position 2* besetzt haben. Die Posiiton "Mannschaftskapitän" ist da eher keien Kategorie.

    Für wen sollte man Ballack aber eisnetzen?. Er ist gut oder nicht gut. Und wenn man ihn einsetzt muss man gleich das System ändern. Das ist u. a. auch Ballacks Manko.

    Antwort auf "Quatsch"

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