Frauen im Fußballstadion Nur Tussis tragen rosa Fan-Schals
Etwa ein Drittel aller Besucher in deutschen Fußballstadien sind Frauen. Sie grölen mit, tragen die Farben ihres Clubs und verändern den Umgang in den Fan-Kurven.
Zwei kleine Mädchen tragen die Meisterschale in das Dortmunder Stadion und eröffnen mit dem Präsidenten der Deutschen Fußball Liga die 49. Bundesligasaison. Auf den Rängen des Stadions toben 80.000 Fans. In Block 14 stehen die Dortmund-Fans dicht an dicht. Schwarz-gelbe Leiber hüpfen im Takt der Trommeln auf der Tribüne, unter ihnen viele Frauen. Sie feiern am vergangenen Freitagabend eine Fußballparty mit La Ola, Bierduschen und Körperkontakt mit dem Vordermann. Zimperlich darf man auf der Südtribüne nicht sein.
"Das gehört dazu", sagt Carolin, 24 Jahre, Augenoptikerin und BVB-Fan. "Tussi sein ist nicht angebracht". Für ein Heimspiel des BVB fährt sie 200 Kilometer aus Niedersachsen ins Ruhrgebiet. Ein Sitzplatz käme für sie nicht in Frage: "Ich möchte die Emotionen spüren und so nah wie möglich dran sein. Bei einem Rockkonzert setze ich mich auch nicht hin." Dass dabei das eine oder andere Getränk auf die Hose geht, stört sie nicht.
Frauen wie Carolin kommen viele in die Fan-Blocks. Sie verlassen die Komfortzonen der Stadien, stellen sich zwischen die Männer auf die Stehtribünen. Sie tragen Make up und die Trikots ihrer Lieblingsspieler Götze, Großkreutz oder Barrios. Sie toben nach Schwalben und Abseitstoren. Die Mannschaftsaufstellung brüllen sie, ohne auf die Anzeigetafel zu blicken.
Fan-Rituale und das Gemeinschaftsgefühl machen auch für Frauen den Reiz des Stadionbesuches aus. Nicole Selmer hat ein Buch über weibliche Fußballfans geschrieben. Sie sagt: "Die Frau wird nicht mehr als Frau, sondern als Fan betrachtet. Der wird allgemein männlich charakterisiert. Dies setzt voraus, dass Frauen dieses Verhalten teilweise annehmen." Das spezielle proletarische Männlichkeitsverhalten, das es außerhalb des Fußballs kaum noch gibt, müssten Frauen ebenso wie Männer erst lernen. Nur falle es Männern wesentlich leichter, da es eine "weniger starke Anpassung" sei, sagt Selmer.
Frauen erhalten auf der Tribüne die Chance, eine soziale Rolle einzunehmen, die sich von ihrer sonstigen abhebt. "Im Stadion dürfen Frauen mitfeiern, ihre Meinung und Behauptungen deutlich mitteilen, ohne sich ganz sicher zu sein, dass sie den Tatsachen entsprechen", sagt die Buchautorin.
Laut einer Studie, die im Auftrag der Deutsche Fußball-Liga durchgeführt wurde, waren im Jahr 2010 rund 30 Prozent der Bundesliga-Zuschauer weiblich. Im Jahr 2009 waren es 25,6, zwei Jahre zuvor 23 Prozent der Stadionbesucher.
Mit dem wachsenden Interesse der Frauen ändern sich die Stadien. Die Vereine haben sie an die Bedürfnisse der weiblichen Fans angepasst. Seit der WM 2006 sind sie komfortabler und sicherer geworden. Es gibt mehr Damentoiletten, breitere Fluchtwege, mehr Ordner und Videoüberwachung auf den Stehtribünen.
Die Bundesligaclubs haben dazu spezielle Merchandising-Produkte auf den Markt gebracht. Doch rosa Schals und glitzernde Schlüsselanhänger kommen nicht bei jeder Frau gut an. Sie entsprechen nicht den Vereinsfarben. Frauen, die im Stadion rosa tragen, zeigen Modebewusstsein, nicht aber, dass sie Ahnung vom Fan-Sein haben.
Die Anwesenheit von Frauen wirkt sich auf das Verhalten der Männer aus. Diejenigen, die nichts vom Sauf- und Pöbelgehabe radikaler Fans halten, distanzieren sich davon noch mehr. Machosprüche sind und bleiben jedoch ein Teil der gewachsenen Fan-Kultur auf den Tribünen. Frauenfeindliche und klischeebeladene Äußerungen zu kritisieren, fällt besonders jungen Anhängerinnen schwer. Denn wer meckert, verlässt die Gemeinschaft.
"Es wäre wünschenswert, wenn Frauen sexistisches Verhalten auch mal kritisieren dürften", fordert Nicole Selmer. Stattdessen müssten Frauen oft hart sein und sich anpassen.
Carolin kennt die üblichen Machosprüche, regt sich aber nicht darüber auf. Jeder, der sie kennt, weiß, für welchen Verein ihr Herz schlägt und dass sie sich in der Liga auskennt. "Selbst mit meinem Chef habe ich in der letzten Saison mehr über Fußball als über Brillen gesprochen", sagt sie. In dieser Saison werde er ihr hoffentlich wieder samstags frei geben, damit sie zum Fußballgucken auf die Südtribüne fahren kann.
- Datum 17.08.2011 - 09:38 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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EIn aus meiner Sicht äußerst schwacher, weil oberflächlicher und daher und im Grunde nichtssagender Artikel. Ich halte darber hinaus die These für sehr fragwürdig, dass die Stadien dem Interesse der Frauen angepasst werden (Videoüberwachung, Ordner etc.). Vielmehr muss man darin ein gesellschaftliches Abbild des vorherrschenden Sicherheitsparadigmas sehen, was jegliche unvorhersehbaren Dinge beseitigen möchte. Zudem lässt sicher ein sauberer Sport, ein "Fussballfest" besser vermarkten als "proletarisches Gehabe". Inwiefern die Anwesenheit von Frauen das Verhalten der Männer beinflusst, weiß ich nicht, in diesem Zusammenhang müsste aber an die Autorinnen die Frage gestellt werden, was man unter einem "radikalen Fan" zu verstehen hat und ob damit einher "Sauf- und Pöbelgehabe" gehen. Die Videoumfrage ist wohl eher ein schlechter Scherz und nicht ernst gemeint?! Ich hab allerdings die Antwort vermisst, dass man ins Stadion geht, seit Mario Götze dr neue Superstar ist - auch auf die Gefahr hin, dass dies im Folgenden als Machospruch diskreditiert wird. Wer regelmäßig Spiele besucht, der weiß, dass oft 2-3 Teenie-Idole bekannt, der Rest dagegen unbekannt ist, was im übrigen auch für sehr viele männliche Besucher gilt. Es ist eben mittlerweile "schick", sich als Fan zu outen. Ich möchte diese Gruppe von Zuschauern gerne als "radikale Fans" bezeichnen: radikal eventorientiert.
...jetzt auch noch im Stadion von Frauen belästigt?
;-)
Der Artikel ist nun wirklich nicht gelungen. Ich stehe seit Jahren in dem angeführten Block und Frauen gab es das schon immer viele.
Die angeführten Maßnahmen habe keinesfalls etwas mit erhöhtem Frauenaufkommen zu tun, sondern sind eher als generelle Verbesserungen von Komfort und Sicherheit zu sehen.
Die Aussage "Diejenigen, die nichts vom Sauf- und Pöbelgehabe radikaler Fans halten, distanzieren sich davon noch mehr." zeigt auch nicht unbedingt viel Kenntnis der wie auch immer in Ihren Augen gearteten Fanszene.
Bei einer Entwicklung, die es schon seit Jahren gibt, sollte man vielleicht mehr Hintergrundwissen sammeln, als es hier zu lesen gibt.
Frauen gehören, zumindest in Dortmund, seit Jahren zum festen Teil der Blöcke und setzen auch dort ohne Probleme ihre Ansichten und Meinungen durch.
Da weibliche Werthaltungen nichts wert sind, muss frau sich wie ein Mann gebärden, um sich gesellschaftlich "in" und anerkannt zu fühlen. Nicht umsonst wird auch die statistisch signifikante zunehmende "Verrohung" weiblicher Jugendlicher beklagt.
Schon allein die selbst-abwertende Bezeichnung "Tussi" im Titel dieses ZEIT-Artikels spricht für sich.
Würde ihn frau oder mann sonst überhaupt anklicken?
Wie frau aufgrund der Foristenhäme nicht nur in der ZEIT anlässlich der Frauen-WM erfahren durfte, fühlen sich die meisten Männer am wohlsten unter sich selbst; im Stadion als Trutzburg zur Auslebung ihrer ansonsten "mannhaft" zurückgehaltenen Gefühle:
Dort wollen sie brüllen, schamlos heulen und sich um den Hals fallen dürfen.Beim Abspielen der Hymne inbrünstig schief singen und in diesem "heiligen" Moment weit und breit keine und Frau neben sich haben. Mal ein Kommentar zum Spiel, ansonsten stillschweigendes, wissendes Einverständnis mit dem Nebenmann. Sie wollen nicht, dass eine Frau all das versteht. Im Gegenteil, Fußball ist durch und durch männlich und Frauen passen da ganz einfach nicht rein!
Aufgrund dieses Artikels werde ich mir beim nächsten Hertha-Heimspiel die Fan-Kluft rosa einfärben (ergibt lila!); mein rosa Schal soll Flagge zeigen - Und die verachtenden Blicke aller weiblichen Nicht-Tussi-Fans voll genießen.
Habe mit meinen Jungs schon mal drüber gesprochen:
Die fänden das richtig "COOL" aber "trauste dich doch nicht!".
Doch - im TUSSI - Block!
Wirklich gelungen ist der Artikel aus meine Sicht nicht. Warum? Nun, weil er einfach keine Neuigkeiten enthält und bei mir den Eindruck erweckt, dass etwas geschrieben werde musste um verfügbaren Platz zu füllen.
Als regelmäßiger Besucher von Heim- und Auswärtsspielen des FC St. Pauli mag ich hier aber einiges anders erleben bzw. erlebt haben. Auch mag ich mir in der Vergangenheit noch nie Gedanken gemacht haben, ob den der Frauenanteil nun groß oder klein ist. Es ist doch prinzipiell auch egal. Ebenso ist egal, mit welcher Kleidung bzw. Fan-Utensilien am Erlebnis Fußball mitgewirkt wird. Gerade die Vielfältigkeit macht doch solche Veranstaltungen interessant und wertvoll.
Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle einfach einmal die Frage in den Raum werfen, warum immer noch - gerade auch beim Fußball - so restriktiv zwischen „weiblicher Fan“ und „männlicher Fan“ unterschieden werden muss. Wie gesagt, es ist doch egal…
es gibt eben immer Leute, die den Geschlechterkampf von Neuem anfachen müssen. War sehr schön zu sehen an den durchschnittlich 50-200 Kommentaren unter jedem Artikel zur Frauenfußball-WM.
@reklamation.:
"Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle einfach einmal die Frage in den Raum werfen, warum immer noch - gerade auch beim Fußball - so restriktiv zwischen „weiblicher Fan“ und „männlicher Fan“ unterschieden werden muss. Wie gesagt, es ist doch egal…"
Mit Ihrer Frage und vernunftbegabten Einstellung liegen Sie genau im Trend. Deshalb meine Glosse s.4.
Offenbar ist einigen Journalistinnen jedes Thema recht, um erneut die weidlich ausgeknautschte Gender-Debatte in Endlos-Schleife fortzusetzen. Hierbei geht es nämlich in Wirklichkeit um die Farbe "rosa"
Vor einigen Wochen hatte ich im Frauenfunk des rbb mal Interesse halber eine 1-stündige Sendung über mich ergehen lassen, um zu erleben, wie 3 ältliche Gender-Professorinnen, sich einmütig darüber erregten, dass kleine Mädchen die Farbe "rosa" bevorzugen würden und wie die emanzipierte Frau und Großmutter das doch gefälligst zu unterbinden habe.
Liebe Artikel-Schreiberinnen:
Die Zeit des EMMA-Feminismus ist endgülig over! Auch wenn Ihr es noch nicht bemerkt habt:
Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger.
Doch Fakt ist: ALLE Menschen gleichWERTig, jede(r) auf seine/ihre Art!
Wir dürfen nun Frauen sein, wie es UNS passt: Ohne schlechtes Gender-Gewissen, mal rosa und mal himmelblau. Beim Fußball - und überhaupt.
Sogar als Mütter sind wir endlich wieder gefragt - auch wenn es bis heute noch nicht in Alices Konzept passt.
es gibt eben immer Leute, die den Geschlechterkampf von Neuem anfachen müssen. War sehr schön zu sehen an den durchschnittlich 50-200 Kommentaren unter jedem Artikel zur Frauenfußball-WM.
@reklamation.:
"Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle einfach einmal die Frage in den Raum werfen, warum immer noch - gerade auch beim Fußball - so restriktiv zwischen „weiblicher Fan“ und „männlicher Fan“ unterschieden werden muss. Wie gesagt, es ist doch egal…"
Mit Ihrer Frage und vernunftbegabten Einstellung liegen Sie genau im Trend. Deshalb meine Glosse s.4.
Offenbar ist einigen Journalistinnen jedes Thema recht, um erneut die weidlich ausgeknautschte Gender-Debatte in Endlos-Schleife fortzusetzen. Hierbei geht es nämlich in Wirklichkeit um die Farbe "rosa"
Vor einigen Wochen hatte ich im Frauenfunk des rbb mal Interesse halber eine 1-stündige Sendung über mich ergehen lassen, um zu erleben, wie 3 ältliche Gender-Professorinnen, sich einmütig darüber erregten, dass kleine Mädchen die Farbe "rosa" bevorzugen würden und wie die emanzipierte Frau und Großmutter das doch gefälligst zu unterbinden habe.
Liebe Artikel-Schreiberinnen:
Die Zeit des EMMA-Feminismus ist endgülig over! Auch wenn Ihr es noch nicht bemerkt habt:
Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger.
Doch Fakt ist: ALLE Menschen gleichWERTig, jede(r) auf seine/ihre Art!
Wir dürfen nun Frauen sein, wie es UNS passt: Ohne schlechtes Gender-Gewissen, mal rosa und mal himmelblau. Beim Fußball - und überhaupt.
Sogar als Mütter sind wir endlich wieder gefragt - auch wenn es bis heute noch nicht in Alices Konzept passt.
es gibt eben immer Leute, die den Geschlechterkampf von Neuem anfachen müssen. War sehr schön zu sehen an den durchschnittlich 50-200 Kommentaren unter jedem Artikel zur Frauenfußball-WM.
@reklamation.:
"Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle einfach einmal die Frage in den Raum werfen, warum immer noch - gerade auch beim Fußball - so restriktiv zwischen „weiblicher Fan“ und „männlicher Fan“ unterschieden werden muss. Wie gesagt, es ist doch egal…"
Mit Ihrer Frage und vernunftbegabten Einstellung liegen Sie genau im Trend. Deshalb meine Glosse s.4.
Offenbar ist einigen Journalistinnen jedes Thema recht, um erneut die weidlich ausgeknautschte Gender-Debatte in Endlos-Schleife fortzusetzen. Hierbei geht es nämlich in Wirklichkeit um die Farbe "rosa"
Vor einigen Wochen hatte ich im Frauenfunk des rbb mal Interesse halber eine 1-stündige Sendung über mich ergehen lassen, um zu erleben, wie 3 ältliche Gender-Professorinnen, sich einmütig darüber erregten, dass kleine Mädchen die Farbe "rosa" bevorzugen würden und wie die emanzipierte Frau und Großmutter das doch gefälligst zu unterbinden habe.
Liebe Artikel-Schreiberinnen:
Die Zeit des EMMA-Feminismus ist endgülig over! Auch wenn Ihr es noch nicht bemerkt habt:
Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger.
Doch Fakt ist: ALLE Menschen gleichWERTig, jede(r) auf seine/ihre Art!
Wir dürfen nun Frauen sein, wie es UNS passt: Ohne schlechtes Gender-Gewissen, mal rosa und mal himmelblau. Beim Fußball - und überhaupt.
Sogar als Mütter sind wir endlich wieder gefragt - auch wenn es bis heute noch nicht in Alices Konzept passt.
"Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger."
Das liegt nur nicht am Geschlecht, sondern an der Individualität des Menschen. Die Unterschiede zwischen den Menschen nuf auf Mann/Frau zu beziehen, ist genauso falsch, wie gar keine zu sehen abseits der direkten Fortpflanzung.
Die Spannbreite von Unterschieden sind innerhalb des Geschlechts fast immer weit größer, als zwischen den Geschlechtern.
"Die Zeit des EMMA-Feminismus ist endgülig over! "
Nun , mit dem "endgültig" wäre ich vorsichtig. Die Geschlechterstereotype sitzen tief verankert in den Menschen und bei weitem nicht jedes Mädchen, jeder Junge darf sich so kleiden wie er gerne würde. Gerade hatte ich Besuch von einer Freundin mit ihren dreijährigen Sohn. Er steht auf rosa. Er steht auf Glitzer. Er steht auf Kleider. Ist ja auch kein Problem. AUßer für die Eltern der anderen Kinder im Kindergarten. Außer für die Kindergärtnerinnen. "So etwas kann ein Junge doch nicht tragen! ISt ihnen denn gar nicht bewußt, was sie ihm damit antun?"
Solange das noch so ist, solange diese Stereotype noch so in den Köpfen vernagelt sind, solange werden wir auch noch einen Emma-Feminismus brauchen. Der im übrigen auch nicht zwangsläufig etwas schlechtes oder verwerfliches ist.
"Auch wenn Ihr es noch nicht bemerkt habt:
Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger."
Tatsächlich? Ist dem so? Worin besteht er denn, der große mystische Unterschied zwischen Mann und Frau? Ich erkenne die Unterschiedlichkeit zwischen den Menschen, aber ich erkenne relativ wenige Unterschiede, weil er/sie ein Mann oder eine Frau ist. Männer sind ungleich Männern. Und Frauen sind ungleich Frauen.
[...]
Gekürzt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
"Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger."
Das liegt nur nicht am Geschlecht, sondern an der Individualität des Menschen. Die Unterschiede zwischen den Menschen nuf auf Mann/Frau zu beziehen, ist genauso falsch, wie gar keine zu sehen abseits der direkten Fortpflanzung.
Die Spannbreite von Unterschieden sind innerhalb des Geschlechts fast immer weit größer, als zwischen den Geschlechtern.
"Die Zeit des EMMA-Feminismus ist endgülig over! "
Nun , mit dem "endgültig" wäre ich vorsichtig. Die Geschlechterstereotype sitzen tief verankert in den Menschen und bei weitem nicht jedes Mädchen, jeder Junge darf sich so kleiden wie er gerne würde. Gerade hatte ich Besuch von einer Freundin mit ihren dreijährigen Sohn. Er steht auf rosa. Er steht auf Glitzer. Er steht auf Kleider. Ist ja auch kein Problem. AUßer für die Eltern der anderen Kinder im Kindergarten. Außer für die Kindergärtnerinnen. "So etwas kann ein Junge doch nicht tragen! ISt ihnen denn gar nicht bewußt, was sie ihm damit antun?"
Solange das noch so ist, solange diese Stereotype noch so in den Köpfen vernagelt sind, solange werden wir auch noch einen Emma-Feminismus brauchen. Der im übrigen auch nicht zwangsläufig etwas schlechtes oder verwerfliches ist.
"Auch wenn Ihr es noch nicht bemerkt habt:
Männer und Frauen sind ungleich und Schwarzers ideologischer "kleiner Unterschied" ist ein großer, verschiedenartiger."
Tatsächlich? Ist dem so? Worin besteht er denn, der große mystische Unterschied zwischen Mann und Frau? Ich erkenne die Unterschiedlichkeit zwischen den Menschen, aber ich erkenne relativ wenige Unterschiede, weil er/sie ein Mann oder eine Frau ist. Männer sind ungleich Männern. Und Frauen sind ungleich Frauen.
[...]
Gekürzt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
was für rosa Schals. Worum gehts' hier?
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