Wer spielt gegen wen?

FC Schalke 04 – 1. FC Köln
Hamburger SV – Hertha BSC Berlin
1. FC Nürnberg – Hannover 96
SC Freiburg – FSV Mainz 05
TSG Hoffenheim – Borussia Dortmund
VfL Wolfsburg – Bayern München (alle Samstag, 15.30 Uhr)
Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart (Samstag, 18.30)
1. FC Kaiserslautern – FC Augsburg (Sonntag, 15.30)
Bayer Leverkusen – Werder Bremen (Sonntag, 17.30)

Welches Spiel sollten Sie auf keinen Fall verpassen?

Da wir dazu angehalten wurden, nicht so viel und oft über Götze zu schreiben, quasi keine Götzenverherrlichung zu betreiben, versuchen wir, ohne seine Erwähnung auszukommen. Auch Dortmund sollen und wollen wir nicht "hypen", sonst schimpfen die Medienkritiker wieder. Dann bleibt immerhin Wolfsburg gegen Bayern, das Duell der beiden letzten Meister, die nicht Borussia hießen. Und Felix Magath ist auch wieder dabei, hoffentlich wird sein Wiedergutmachungstrieb gegenüber Bayern nicht überlagert vom Wiedergutmachungstrieb gegenüber Schalke. Anders gesagt, hoffentlich bleibt Bayern sein Lieblingsfeind. Wir erinnern uns an den April 2009, Wolfsburgs 5:1-Rausch gegen die Bayern, Grafites Wahnsinnstor, Bayern-Trainer Klinsmann wird verjagt. Und kurz vor Schluss wechselt Magath den Torhüter aus – eine allgemeinverständliche Demütigungsgeste im Fußball. Besser, umfänglicher kann man sich nicht rächen. Oder fällt Magath, dem bekanntermaßen alles zuzutrauen ist, dieses mal noch etwas Gemeineres ein? Spielt er womöglich ohne Torwart? Könnte ja klappen, denn die Bayern spielten am vergangenen Sonntag wieder so, als würden die Tore an der Seite stehen.

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Gladbach gegen Stuttgart, vor einem halben Jahr Letzter gegen Vorletzter, Abstiegsfinale. Und jetzt soll das ein Spitzenspiel sein?! Da bleiben wir skeptisch. Gladbach stand in München hinten drin und nutzte Neuers Schläfchen, Stuttgart gewann dank Standards gegen Schalke. Nebenbei, kennen Sie den schönen Bruno?

Ein gutes Beispiel dafür, welche Chancen die neue digitale Technik dem Journalismus eröffnet. Fünf Sterne dafür.

Wer steht im Blickpunkt?

Zu wörtlich genommen hat das mit dem Spielverpassen Leverkusens Tormann Fabian Giefer. Sein letztes hat er sogar ganz vergessen. Am vorigen Sonntag legte er dem Mainzer Stürmer den Führungstreffer auf, später jedoch erlitt er eine Gehirnerschütterung samt Amnesie. "Von meinem Fehler weiß ich nichts", sagt Giefer. "Ich kann mich weder an unsere Vorbereitung auf das Spiel, an das Hotel in Mainz, nicht einmal an unser Trainingslager im Zillertal erinnern. Mir fehlt da ein Monat Erinnerung. Das ist schon etwas schaurig." Gegen Bremen wird wahrscheinlich Bernd Leno, den Bayer diese Woche verpflichtet hat, das Tor hüten. Dauerhaften Misserfolg wird der Trainer Robin Dutt seinem Arbeitgeber nicht mit Erinnerungslücken erklären können.