Muskelkater Warum es sich zu leiden lohnt
Der Marathon ist vorbei, die Muskeln schmerzen. Gut so! Warum der Muskelkater besser als sein Ruf ist, erklärt der Sportwissenschaftler Andreas Klose im Interview.
© Ina Fassbender/Reuters

Er dürfte seine Muskeln ausreichend trainiert haben, um gegen den Muskelkater sicher zu sein: ein Bodybuilder bei einem Wettkampf in Essen.
ZEIT ONLINE: Herr Klose, ist Muskelkater etwas Gutes oder Schlechtes?
Andreas Klose: Der Muskelkater schneidet in der öffentlichen Meinung viel zu schlecht ab. Wenn man die Physiologie des Muskelkaters versteht, dann weiß man, wie positiv er wirken kann. Muskelkater verursacht zwar Schmerzen, aber das Endresultat des Muskelkaters ist durchaus als sehr positiv zu bezeichnen.

Andreas Klose ist Lehrbeauftragter an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Dort ist er unter anderem für den Bereich Medizinische Trainingstherapie (MTT) zuständig. Für den Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) ist Andreas Klose als Referent in den Bereichen MTT, Trainingslehre und Sportphysiotherapie tätig.
ZEIT ONLINE: Sagt mir der Muskelkater, dass meine Muskeln wachsen – oder dass ich sie überbeansprucht habe?
Klose: In gewisser Weise beides. Wenn der Körper bestimmte Muskeln nicht mehr beansprucht, baut er sie ab. Führt man nun eine ungewohnte Bewegung durch – beim Sport, beim Krafttraining, bei der Gartenarbeit – kann ein Muskelkater die Folge sein. Der Körper reagiert auf diese übermäßige Belastung mit sogenannten Zerreißungsphänomenen. Aufgrund dieser Überlastungssituation innerhalb der Muskulatur kommt es zu Reparaturmechanismen. Darin liegt der große Vorteil des Muskelkaters. Der Körper repariert die Muskeln so, dass sie nachher ein höheres Niveau erreichen.
ZEIT ONLINE: Ab wann gewöhnt sich der Muskel an eine Belastung?
Klose: Der Körper passt sich relativ schnell der neuen Belastung an. Nach dem ersten Muskelkaterreiz beginnt der Körper sofort mit der Reparatur. Der Muskel ist in der Folgezeit nicht mehr so dehnfähig, fühlt sich insgesamt etwas "steifer" an. Schmerzen treten bei den meisten Menschen ab dem zweiten Tag auf und nehmen in den darauf folgenden Tagen immer weiter ab. Die Reparatur des Schadens läuft aber weiter. Wenn Sie nach etwa zehn Tagen wieder dem gleichen Reiz ausgesetzt werden, tritt der Muskelkater schon nicht mehr so doll in Erscheinung. Beim dritten Reiz ist der Körper in der Regel der Belastung angepasst. Man spürt keinen Muskelkater mehr, da der betroffene Muskel sich auf einem ganz anderen Niveau befindet als vor dem ersten Reiz. Der beste Schutz vor Muskelkater ist also, ihn zu bekommen.
ZEIT ONLINE: Wie lange dauert es, bis sich der verkaterte Muskel vollständig regeneriert hat?
Klose: Etwa zwei bis drei Wochen.
ZEIT ONLINE: Kann ich in jedem Muskel einen Kater bekommen?
Klose: Im Prinzip schon.
ZEIT ONLINE: Was sollte man bei Muskelkater machen: Weitertrainieren oder pausieren?
Klose: Das wird kontrovers diskutiert. Bei einem Muskelkater wird die betroffene Region mehrfach durchblutet. Das heißt: Der Muskel ist bestmöglich vom Körper versorgt. Man muss also nicht zusätzlich trainieren. Man kann aber. Die Leute fühlen sich dadurch besser, weil sich die Schmerzen nach dem Training nicht mehr so stark anfühlen. Die Reparatur des Muskels verläuft jedoch ungeachtet vom eigenen Wohlbefinden. Meine Empfehlung: Moderat trainieren, Fahrrad fahren. Wer mit gleich hoher Intensität weitertrainiert, riskiert eine stärkere Verletzung, beispielsweise einen Muskelfaserriss.
ZEIT ONLINE: Was passiert dabei?
Klose: Ein Muskelfaserriss ist ein viel größerer Schaden. Es reißen wirklich die Muskelfasern durch. Bei der Reparatur vernarbt das Gewebe. Beim Muskelkater passiert das nicht.
ZEIT ONLINE: Es heißt, Dehnen vor dem Sport hilft. Stimmt das?
Klose: Das kann man so nicht mehr stehen lassen. Wir haben Gewebearten im Körper, die müssen auf Dehnung beansprucht werden. Da ist Dehnen sicherlich sinnvoll. Untersuchungen zeigen aber auch, dass Dehnen unmittelbar vor Schnellkraftbewegungen auch negative Konsequenzen haben kann. Man kann heute nicht mehr pauschal sagen, dass Dehnung vor dem Sport Verletzungen vorbeugt. In Bezug auf den Muskelkater ist Dehnung auch eher kontraproduktiv. Sinnvoll ist eine Dehnung der verletzten Muskulatur erst nach fünf bis sieben Tagen.
ZEIT ONLINE: Welchen Effekt – außer Schmerzen – haben Massagen bei Muskelkater?
Klose: Dort, wo der Muskelkater sitzt, sollte man sich nicht massieren lassen, weil der Körper bereits für eine optimale Durchblutung des Muskels sorgt. Häufig wird die Regeneration durch Massagen sogar noch behindert. Wenn man Schmerzen in den Beinen hat, macht aber durchaus eine Rückenmassage Sinn. Dort liegt das vegetative Nervensystem, das unter anderem für die Durchblutung der Muskulatur zuständig ist.
ZEIT ONLINE: Was spricht für einen Saunagang?
Klose: Das hat in etwa denselben Effekt wie ein moderater Ausdauerlauf: Es kommt zu einer Wärmeentwicklung. Das tut einfach gut. Dass sich die Reparatur im Muskel dadurch beschleunigt, ist allerdings nicht bewiesen.
ZEIT ONLINE: Es gibt viele Haushaltsmittel gegen den Kater einer durchzechten Nacht. Gibt es auch ein Geheimmittel, das bei Muskelkater hilft?
Klose: Ein Patentrezept gibt es nicht. Nahrungsergänzungsmittel oder Proteinshakes bringen nichts. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, ist bestens abgesichert.
ZEIT ONLINE: Haben der Kater und der Muskelkater irgendetwas gemeinsam?
Klose: Beide tun weh. Der alkoholisierte Kater hält aber nicht zwei bis drei Wochen an, Gott sei Dank!
- Datum 28.09.2011 - 14:35 Uhr
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"Es heißt, Dehnen vor dem Sport hilft."
Immer lustig, zu sehen, wie Amateurläufer und andere Amateursportler gleich am Anfang Dehnübungen machen und glauben, sich damit etwas Gutes zu tun. Genau das Gegenteil iser Fall!
Dehnübungen sind am sinnvollsten und ungefährlichsten am Ende der eigentlichen Trainingssession: Die Muskulatur ist dann warm, weil sie gut durchblutet ist.
... wenn die sich dehnenden und im Recht wähnenden Anfänger glauben, Läufern, die sich nicht dehnen, überlegen zu sein, und dies durch möchtegernschlaue Blicke zum Ausdruck bringen ;-)
..nach der Belastung verstärkt Dehnen die Mikrotraumata und somit den Muskelkater, was widerrum eine verlängerte Regenerationsphase benötigt.
Wer Wert auf Progression legt, versucht die Trainingsfrequenz hoch zu halten, das geht aber nur bei kurzen Regenerationsphasen.
"Immer lustig, zu sehen, wie Amateurläufer und andere Amateursportler gleich am Anfang Dehnübungen machen und glauben, sich damit etwas Gutes zu tun. Genau das Gegenteil iser Fall!"
Ja woher kommt das denn? Aus dem "Schulsport"!
Wer von Kindesbeinen an über Jahre vor dem Sport Dehnübungen machen musste, der kriegt das nur schwer wieder raus. Wobei die Kinder instinktiv wissen, dass das Quatsch ist und in der Regel nur halbherzig mitmachen, wenn der Lehrer guckt.
Als erwachsene Menschen machen sie die Dehnübungen dann aber mit Ernsthaftigkeit, man ist ja "seriös" geworden.
Sport ist mit Abstand das größte Gesundheitsrisiko im Leben. Bewegung muss nämlich nicht Belastung oder Schweiß bedeuten, dass ist dann immer das Extrem. Bewegung bedeutet viel zu Fuss, Treppen steigen, nicht lange sitzen, auch mal stehen.
Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, zum Bäcker mit dem Auto fährt und in die Wohnung mit dem Lift und sich dann dreimal die Woche "auspowert", landet in der Regel im Krankenhaus und darf sich auf die künstliche Hüfte freuen. Im Alter agile Menschen haben nie "Sport" im heutigen Sinne gemacht, sondern gingen lange spazieren, trugen ihre Einkäufe zu Fuss nach Hause und nutzten das Rad, ohne sich dabei abzuhetzen.
Beim Arzt trifft man zu 80% Sportopfer, 15% Alte und 4% haben ein Viren- oder Bakterienproblem, 1% eine chronische Erkrankung.
Ich weiss gar nicht, wie oft ich meinen Kameraden in der Fussballmannschaft versucht habe zu erklaeren, dass das eher schaedlich ist als etwas zu nutzen. Leider vergebens... :(. Verstehen muss man das aber nicht.
...dehnen ist schädlich, dehnen bringt nichts..bla, bla bla.
Ich bin seit über 35 Jahren Aktiver Sportler und seid langer Zeit zertifizierter Trainer (der sich stätig weiterbildet) aber diese Besserwisser machen mich wütend. Dehnen muss jeder individuell für sich selber entscheiden ob vor oder nach dem Sport.
Wer sich gut fühlt, wenn er vor dem Sport dehnt, na der soll sich dehnen! Logisch ist es besser sich ersteinmal aufzuwärmen, bevor man sich "kalt" dehnt. Aber selbst "Fachleute" reden oftmals wie die Blinden von der Farbe, sie schicken alles Dehnen in das Reich der Fabeln und sagen, dass man weder vor, während oder nach dem Sport dehnen sollte...
Wenn ich mich vor Wettkämpfen nicht gedehnt habe (kam einzweimal vor), zog ich mir Verletzungen zu, die nicht Sportartenbedingt waren. Hingegen, wenn ich mich nach etwas Aufwärmen gedehnt hatte, blieb ich verletzungsfrei!
Aber das bilde ich mir wahrscheinlich nur ein oder es war einfach purer Zufall, Herr "Fachmann"
P.S. ich absolvierte in meiner aktiven Laufbahn mehrer hundert Wettkämpfe und trainiere noch mit jüngeren Wettkämpfern auf gleichem Niveau, übrigens nach Aufwärmen, Dehnen und Verletzungsfrei!
... wenn die sich dehnenden und im Recht wähnenden Anfänger glauben, Läufern, die sich nicht dehnen, überlegen zu sein, und dies durch möchtegernschlaue Blicke zum Ausdruck bringen ;-)
..nach der Belastung verstärkt Dehnen die Mikrotraumata und somit den Muskelkater, was widerrum eine verlängerte Regenerationsphase benötigt.
Wer Wert auf Progression legt, versucht die Trainingsfrequenz hoch zu halten, das geht aber nur bei kurzen Regenerationsphasen.
"Immer lustig, zu sehen, wie Amateurläufer und andere Amateursportler gleich am Anfang Dehnübungen machen und glauben, sich damit etwas Gutes zu tun. Genau das Gegenteil iser Fall!"
Ja woher kommt das denn? Aus dem "Schulsport"!
Wer von Kindesbeinen an über Jahre vor dem Sport Dehnübungen machen musste, der kriegt das nur schwer wieder raus. Wobei die Kinder instinktiv wissen, dass das Quatsch ist und in der Regel nur halbherzig mitmachen, wenn der Lehrer guckt.
Als erwachsene Menschen machen sie die Dehnübungen dann aber mit Ernsthaftigkeit, man ist ja "seriös" geworden.
Sport ist mit Abstand das größte Gesundheitsrisiko im Leben. Bewegung muss nämlich nicht Belastung oder Schweiß bedeuten, dass ist dann immer das Extrem. Bewegung bedeutet viel zu Fuss, Treppen steigen, nicht lange sitzen, auch mal stehen.
Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, zum Bäcker mit dem Auto fährt und in die Wohnung mit dem Lift und sich dann dreimal die Woche "auspowert", landet in der Regel im Krankenhaus und darf sich auf die künstliche Hüfte freuen. Im Alter agile Menschen haben nie "Sport" im heutigen Sinne gemacht, sondern gingen lange spazieren, trugen ihre Einkäufe zu Fuss nach Hause und nutzten das Rad, ohne sich dabei abzuhetzen.
Beim Arzt trifft man zu 80% Sportopfer, 15% Alte und 4% haben ein Viren- oder Bakterienproblem, 1% eine chronische Erkrankung.
Ich weiss gar nicht, wie oft ich meinen Kameraden in der Fussballmannschaft versucht habe zu erklaeren, dass das eher schaedlich ist als etwas zu nutzen. Leider vergebens... :(. Verstehen muss man das aber nicht.
...dehnen ist schädlich, dehnen bringt nichts..bla, bla bla.
Ich bin seit über 35 Jahren Aktiver Sportler und seid langer Zeit zertifizierter Trainer (der sich stätig weiterbildet) aber diese Besserwisser machen mich wütend. Dehnen muss jeder individuell für sich selber entscheiden ob vor oder nach dem Sport.
Wer sich gut fühlt, wenn er vor dem Sport dehnt, na der soll sich dehnen! Logisch ist es besser sich ersteinmal aufzuwärmen, bevor man sich "kalt" dehnt. Aber selbst "Fachleute" reden oftmals wie die Blinden von der Farbe, sie schicken alles Dehnen in das Reich der Fabeln und sagen, dass man weder vor, während oder nach dem Sport dehnen sollte...
Wenn ich mich vor Wettkämpfen nicht gedehnt habe (kam einzweimal vor), zog ich mir Verletzungen zu, die nicht Sportartenbedingt waren. Hingegen, wenn ich mich nach etwas Aufwärmen gedehnt hatte, blieb ich verletzungsfrei!
Aber das bilde ich mir wahrscheinlich nur ein oder es war einfach purer Zufall, Herr "Fachmann"
P.S. ich absolvierte in meiner aktiven Laufbahn mehrer hundert Wettkämpfe und trainiere noch mit jüngeren Wettkämpfern auf gleichem Niveau, übrigens nach Aufwärmen, Dehnen und Verletzungsfrei!
Nach einer umfangreichen Erwärmung sollte man meines Erachtens doch dehnen, genauso wie nach dem Training. Schließlich werden beim Dehnen nicht nur Muskeln, sondern auch Sehnen gedehnt. Jede Bewegung ist ein Zusammenspiel von beidem und die Dehnung vorher hilft das Risiko an Sportverletzungen zu minimieren.
wird da nicht wirklich etwas "gedehnt", lediglich dem ZNS Spannungszustände signalisiert sodass die Spannungstoleranz zunimmt.
wird da nicht wirklich etwas "gedehnt", lediglich dem ZNS Spannungszustände signalisiert sodass die Spannungstoleranz zunimmt.
"Er dürfte seine Muskeln ausreichend trainiert haben, um gegen den Muskelkater sicher zu sein:"
Die Aussage ist definitiv nicht korrekt.
... wenn die sich dehnenden und im Recht wähnenden Anfänger glauben, Läufern, die sich nicht dehnen, überlegen zu sein, und dies durch möchtegernschlaue Blicke zum Ausdruck bringen ;-)
Gerade das Foto zeigt ein Paradebeispiel. Oft ist es nämlich so, daß durch Kraftraining Muskeln verkürzt werden, da sie nur in einem begrenzten Bewegungsbereich trainiert werden. Wer z.B. ständig nur Viertelkniebeugen macht, mit möglichst hohem Gewicht zur Egobefriedigung, der verkürzt seine Beinmuskulatur. Daher sollte nach jedem Krafttraining umfassend gedehnt werden.
Ich habe immer eine Form des PNF-Dehnens (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) benutzt, bei der man in die Dehnung geht, den gedehnten Muskel bewußt anspannt, dann bewußt entspannt und ein kleines Stückchen weiter dehnt.
Ich habe immer so trainiert, daß ich einen Muskelkater hatte. Dann konnte sich der Muskel erholen, was bei mir je nach Muskelgruppe ca. eine Woche bis 10 Tage dauerte. Danach habe ich die Belastung erhöht.
Mein übliches Training bestand aus einem Aufwärmsatz und einem Trainingssatz bis zum Versagen. Dann wurde das Gewicht noch einige Male etwas reduziert und wieder weitergemacht bis zum Versagen. Zum Beispiel hatte ich einmal Seitheben mit den Kurzhanteln gemacht. Angefangen hatte ich mit 17,5kg und bin dann bis auf 1kg runtergegangen - immer bis zum momentanen Versagen. Es sieht witzig aus, wenn man eine 1kg-Hantel nicht mehr seitlich hoch bekommt. Nach so einem Satz kann man sich noch nicht einmal mehr die Nase putzen.
Lediglich die Spannungstoleranz nimmt ab
Lediglich die Spannungstoleranz nimmt ab
Liebe/r hutchence83,
Sie schrieben uns, dass man die Bildunterschrift so nicht stehen lassen könne. Verraten Sie uns den Fehler, damit wir die BU ändern können. Ist es auch einem Maximaltrainierten möglich, Muskelkater zu bekommen?
Vielen Dank für Ihren Beitrag!
Steffen Trumpf
Meine intuitive Vermutung wäre, dass bei dem, der viele Muskeln hat, auch viel abgebaut wird/werden kann. Da beim Training nicht immer alle Muskelpartien gleichmäßig trainiert werden, bekommt man in den Regionen, die man mal (kurzfristig) vernachlässigt hat, beim erneuten Trainieren dieser Bereiche Muskelkater - auch wenn man insgesamt sehr muskolös ist. Und dass manche viel Trainierende Muskelkater bekommen, könnte einerseits daran liegen, dass diese vielleicht etwas unregelmäßiger die Muskelregionen trainieren, andererseits auch an individuellen physiologischen Unterschieden.
Was sagt der Experte dazu, Herr Klose?
Meine intuitive Vermutung wäre, dass bei dem, der viele Muskeln hat, auch viel abgebaut wird/werden kann. Da beim Training nicht immer alle Muskelpartien gleichmäßig trainiert werden, bekommt man in den Regionen, die man mal (kurzfristig) vernachlässigt hat, beim erneuten Trainieren dieser Bereiche Muskelkater - auch wenn man insgesamt sehr muskolös ist. Und dass manche viel Trainierende Muskelkater bekommen, könnte einerseits daran liegen, dass diese vielleicht etwas unregelmäßiger die Muskelregionen trainieren, andererseits auch an individuellen physiologischen Unterschieden.
Was sagt der Experte dazu, Herr Klose?
..nach der Belastung verstärkt Dehnen die Mikrotraumata und somit den Muskelkater, was widerrum eine verlängerte Regenerationsphase benötigt.
Wer Wert auf Progression legt, versucht die Trainingsfrequenz hoch zu halten, das geht aber nur bei kurzen Regenerationsphasen.
Lediglich die Spannungstoleranz nimmt ab
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