Arne Friedrich "Fußballer sollten verpflichtet sein, Deutsch zu lernen"

Im Alles-außer-Fußball-Interview über Sprache verrät Arne Friedrich den Spitznamen von Philipp Lahm und erklärt, weshalb kein Trainer so gut redet wie Joachim Löw.

Arne Friedrich im März 2011 während des Spiels Deutschland gegen Australien

Arne Friedrich im März 2011 während des Spiels Deutschland gegen Australien

ZEIT ONLINE: Herr Friedrich, wie viele Sprachen sprechen Sie?

Arne Friedrich: Zweieinhalb: Englisch, Deutsch und ein wenig Italienisch. Ich stand einmal kurz vor einem Wechsel nach Rom, da hatte ich in Berlin eine Sprachschule gesucht und mit Privatunterricht begonnen. Nachdem ich mich gegen den Wechsel entschieden hatte, endete leider auch mein Unterricht. Aber als ich mich im Frühjahr wegen des Bandscheibenvorfalls nicht bewegen konnte, habe ich wieder angefangen.

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ZEIT ONLINE: Um zu üben, gehen Sie nun nur noch italienisch essen?

Friedrich: Heute war ich zum Frühstück beim türkischen Bäcker.

Alles Außer Fußball

Alles außer Fußball ist die Kolumne von Katja Kraus, Corny Littmann, Thomas Hitzlsperger und Arne Friedrich. Alle zwei Wochen geben wir während der Bundesliga-Saison einem das Wort. Die vier sollen und wollen nicht das Tagesgeschäft kommentieren, klassische Fußballerkolumnen gibt es genug. Alles außer Fußball ist der Versuch, Fußballer Fußball als gesellschaftliches Phänomen betrachten zu lassen. Littmann, Hitzlsperger, Friedrich und Kraus wollen ihre Meinung sagen, beispielsweise zu den Herausforderungen der Bundesregierung, zum Alltag in der Bundesliga und darüber, wie das zusammenhängen kann.

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ZEIT ONLINE: Mit wem sprechen Sie italienisch?

Friedrich: Ich kenne viele Italiener, mit denen ich sprechen könnte, wenn ich es denn könnte. Zum Beispiel mit dem Wirt meines Lieblingsitalieners. Italienisch ist eine unglaublich schöne Sprache, aber bis jetzt bin ich nur bis lezione quattro gekommen.

ZEIT ONLINE: Im Englischunterricht hatten Sie in der Schule immer eine Vier oder Fünf?

Friedrich: Ganz so schlimm war's nicht. Ich hatte immer durchschnittliche Noten. Das Paradoxe ist ja: Weil ich in der Schulzeit Sprachen lernen musste, hatte ich keinen Bock drauf. Heutzutage möchte ich gerne Sprachen lernen, gehe aber leider nicht mehr zur Schule. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich als Schulkind so wenig auf meine Eltern gehört habe. In der Schule hatte ich Französisch, kann aber heute keine einzige Vokabel mehr.

ZEIT ONLINE: Gibt es auch eine Fußballersprache?

Friedrich: Wenn, dann besteht sie aus kurzen englischen und deutschen Schlagwörtern. In der Bundesliga stehen viele Nationalitäten auf dem Platz. Da braucht man keine komplexe Sprache, um sich zu verständigen. In Wolfsburg habe ich mit dem Dänen Simon Kjaer in der Abwehr zusammen gespielt. Mit ihm und dem Torwart habe ich mich meist auf Englisch verständigt.

ZEIT ONLINE: Was passiert, wenn ein südamerikanischer Spieler eingewechselt wird, der weder deutsch noch englisch spricht?

Friedrich: Links, rechts, Hintermann, frei, Leo – die wichtigsten Schlagworte sollten die Spieler auf Deutsch können. Viel geht aber auch über Blickkontakt.

ZEIT ONLINE: Welches Wort fällt am häufigsten auf dem Fußballplatz?

Friedrich: "Leo" ist sehr gebräuchlich. "Scheiße" ist mit Sicherheit auch dabei, wie andere Kraftausdrücke, wenn man flucht.

ZEIT ONLINE: Was heißt Leo?

Friedrich: Leo heißt "lass". Wenn der Eckball in den Strafraum fliegt, der Torwart, zwei Abwehrspieler und ich ihn erreichen könnten, rufe ich "Leo", damit die anderen wissen, dass ich ihn nehme.

ZEIT ONLINE: Das schlimmste Schimpfwort, welches Sie mal auf dem Platz gehört haben?

Friedrich: Das möchte ich nicht sagen.

ZEIT ONLINE: Keine Scheu.

Friedrich: "Ich ficke Deine Mutter!" Aber ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat und ob es um mich ging.

ZEIT ONLINE: Wie wichtig ist Sprache für einen Fußballer?

Friedrich: Der Torwart von Wolfsburg, Diego Benaglio, hat sechs Sprachen gesprochen. Das macht es nicht nur auf dem Feld viel einfacher. Gerade das Zwischenmenschliche, die Integration neuer Spieler, gelingt viel besser. Ich habe mich gern um neue Spieler gekümmert. Wenn ich dabei so viele Sprachen wie Benaglio gekonnt hätte, wäre es viel leichter gewesen.

ZEIT ONLINE: Wie ist das mit den Kabinenansprachen?

Leser-Kommentare
  1. Ist das hier nicht das Alles-außer-Fußball-Interview? In dem nicht über Fußball geredet werden soll? Oder verwechsel ich da was?
    Warum wird dann ausschließlich über Fußball gesprochen ;-)
    Lustig :-)

    Egal, sind ja mal Fragen die lustig und neutral sind und die man auch gerne mal liest.

    Hauptsache unser Arne wird weiterspielen und für die EM weiterkämpfen, dass hat er sich verdient, womöglich sogar mehr als manch anderer. Die Unterstützung seiner Fans ist ihm gewiss. Und so einen Spieler mit dieser Klasse, Qualität und Erfahrung und vorallem mit diesen Einstellungen und Charakter brauchen wir.
    Aus das wir bald wieder seine Freude und Jubel auf dem Rasen sehen!!!

    Gibt es denn schon ein neues Thema auf das wir gespannt sein dürfen?

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    "Hauptsache unser Arne wird weiterspielen und für die EM weiterkämpfen, dass hat er sich verdient,.."

    .........daS hat er sich verdient.........

    "Hauptsache unser Arne wird weiterspielen und für die EM weiterkämpfen, dass hat er sich verdient,.."

    .........daS hat er sich verdient.........

  2. Die Überschrift entspricht dem typisch deutschen Kleingeist. Was ist so toll an der deutschen Sprache, dass sie plötzlich alle lernen sollen?

    Ich bin für ein weltoffenes, multienthinisches und multilinguales Deutschland. Und nein nicht nur wegen unserer Geschichte sondern auch auch wegen der zukunft. Aber den deutschen Kleingeist kann man nur instrumentalisiseren, man kann ihn nicht beseitigen.

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    • eazy-i
    • 24.10.2011 um 17:44 Uhr

    Wie schon in dem Artikel steht: es geht darum, dass sich ein Teamgeist bildet und das ist ohne gemeinsame Sprache schwer möglich. Das ist auch außerhalb des Fußballs so.

    Tja, offenbar können Sie sowenig mit der deutschen Sprache anfangen, dass Sie von Artikeln nur die Überschrift lesen.
    Die Antworten auf Ihren Beitrag hat Arne Friedrichs schon haarklein beantwortet.

    Ja, und sie sind der beste Beweis für deutschen Kleingeist (sieht englischer und französischer Kleingeist eigentlich anders aus? und lässt der sich auch nicht beseitigen?).

    Wie ein pawlowscher Kläffer geht der Alarmbereich im Kopf los, wenn "Deutschland" irgendwo steht.

    Denn eigentlich will man gar kein Deutschland mehr, es überwinden, wie man ja auch selber gleich zugibt.("Ich bin für ein weltoffenes, multienthinisches und multilinguales Deutschland.")

    Esperanto sprechende Abwehrholzer - sicherlich eine lustige Vorstellung.

    Bin ich jetzt ein Kleingeist, weil ich hier deutsch schreibe?
    In welcher Sprache unterhält sich MaxData eigentlich hier in Deutschland?

    Es ist schon etwas skuril, wenn jemand daran Anstoß nimmt, daß man in Deutschland deutsch spricht!

    Dann gehen sie mal ins Ausland und versuchen, ohne deren Landessprche zu sprechen, Arbeit zu bekommen. Man darf wohl wenigstens Grundkenntnisse in Deutsch erwarten, oder sollen wir nun alle Sprachen der Welt lernen, nur damit wir jeden verstehen, der hier arbeiten und leben will, aber zu faul ist deutsch zu lernen?
    Wenn wir in andere Länder gehen müssen wir uns auch an deren Regeln halten, sonst gibt es Ärger. Wenn die aber hierher kommen, muß sich scheinbar keiner an unsere Regeln halten und können tun und lassen was sie wollen, und wir sollen uns auch noch zum Deppen für sie machen.

    ... das Interview offenbar nicht über die Überschrift hinaus gelesen, oder? Sonst hätten Sie bemerkt, dass es hier nicht um das deutsche Wesen geht, an dem die Welt genesen soll, auch nicht um deutsche Geschichte, sondern um ein rein pragmatisches Verhalten auf dem Fußballplatz.

    "Ich bin für ein weltoffenes, multienthinisches und multilinguales Deutschland."

    Genau, Deutsch als die in Deutschland verbindende Sprache wird aber echt aber auch wirklich völlig überbewertet! Also eigentlich: doofes Deutsch - weg damit! An dem Ziel wird ja schon fleißg gebastelt: Satzzeichenarmut, Stiltristesse, Wegfall von Präpositionen, Deppenleerzeichen und und und..... In ein paar Jahrzehnten habt ihr's geschafft!

    P.S.: Was ist eigentlich "multienthinisch"? Schönes Wort zumindest; vom Klang her, mein ich.

    Ihre multilinguale Traumwelt ist ja schön und gut, aber schwer umzusetzen. Warum ist da Kleingeist am Werk? Warum glauben Sie gibt es mit Englisch eine Weltsprache? Wäre Multilingualität nicht besser? Sprache ist identitätsstiftend und sorgt für Geschlossenheit. Wie mein Vorredner bereits betonte: Fußball ist ein Teamsport. Dazu gehört auch, dass man sich versteht. Und man kann sich besser verstehen, wenn man sich auf eine Sprache einigt. Die Sprache des Landes des Arbeitsgebers zu lernen hat auch etwas mit Respekt vor dem Land zu tun. Diese Selbstverständlichkeit würde in keinem anderen Land der Welt hinterfragt werden - nur hier. Deutscher Kleingeist?

    • eazy-i
    • 24.10.2011 um 17:44 Uhr

    Wie schon in dem Artikel steht: es geht darum, dass sich ein Teamgeist bildet und das ist ohne gemeinsame Sprache schwer möglich. Das ist auch außerhalb des Fußballs so.

    Tja, offenbar können Sie sowenig mit der deutschen Sprache anfangen, dass Sie von Artikeln nur die Überschrift lesen.
    Die Antworten auf Ihren Beitrag hat Arne Friedrichs schon haarklein beantwortet.

    Ja, und sie sind der beste Beweis für deutschen Kleingeist (sieht englischer und französischer Kleingeist eigentlich anders aus? und lässt der sich auch nicht beseitigen?).

    Wie ein pawlowscher Kläffer geht der Alarmbereich im Kopf los, wenn "Deutschland" irgendwo steht.

    Denn eigentlich will man gar kein Deutschland mehr, es überwinden, wie man ja auch selber gleich zugibt.("Ich bin für ein weltoffenes, multienthinisches und multilinguales Deutschland.")

    Esperanto sprechende Abwehrholzer - sicherlich eine lustige Vorstellung.

    Bin ich jetzt ein Kleingeist, weil ich hier deutsch schreibe?
    In welcher Sprache unterhält sich MaxData eigentlich hier in Deutschland?

    Es ist schon etwas skuril, wenn jemand daran Anstoß nimmt, daß man in Deutschland deutsch spricht!

    Dann gehen sie mal ins Ausland und versuchen, ohne deren Landessprche zu sprechen, Arbeit zu bekommen. Man darf wohl wenigstens Grundkenntnisse in Deutsch erwarten, oder sollen wir nun alle Sprachen der Welt lernen, nur damit wir jeden verstehen, der hier arbeiten und leben will, aber zu faul ist deutsch zu lernen?
    Wenn wir in andere Länder gehen müssen wir uns auch an deren Regeln halten, sonst gibt es Ärger. Wenn die aber hierher kommen, muß sich scheinbar keiner an unsere Regeln halten und können tun und lassen was sie wollen, und wir sollen uns auch noch zum Deppen für sie machen.

    ... das Interview offenbar nicht über die Überschrift hinaus gelesen, oder? Sonst hätten Sie bemerkt, dass es hier nicht um das deutsche Wesen geht, an dem die Welt genesen soll, auch nicht um deutsche Geschichte, sondern um ein rein pragmatisches Verhalten auf dem Fußballplatz.

    "Ich bin für ein weltoffenes, multienthinisches und multilinguales Deutschland."

    Genau, Deutsch als die in Deutschland verbindende Sprache wird aber echt aber auch wirklich völlig überbewertet! Also eigentlich: doofes Deutsch - weg damit! An dem Ziel wird ja schon fleißg gebastelt: Satzzeichenarmut, Stiltristesse, Wegfall von Präpositionen, Deppenleerzeichen und und und..... In ein paar Jahrzehnten habt ihr's geschafft!

    P.S.: Was ist eigentlich "multienthinisch"? Schönes Wort zumindest; vom Klang her, mein ich.

    Ihre multilinguale Traumwelt ist ja schön und gut, aber schwer umzusetzen. Warum ist da Kleingeist am Werk? Warum glauben Sie gibt es mit Englisch eine Weltsprache? Wäre Multilingualität nicht besser? Sprache ist identitätsstiftend und sorgt für Geschlossenheit. Wie mein Vorredner bereits betonte: Fußball ist ein Teamsport. Dazu gehört auch, dass man sich versteht. Und man kann sich besser verstehen, wenn man sich auf eine Sprache einigt. Die Sprache des Landes des Arbeitsgebers zu lernen hat auch etwas mit Respekt vor dem Land zu tun. Diese Selbstverständlichkeit würde in keinem anderen Land der Welt hinterfragt werden - nur hier. Deutscher Kleingeist?

    • eazy-i
    • 24.10.2011 um 17:44 Uhr

    Wie schon in dem Artikel steht: es geht darum, dass sich ein Teamgeist bildet und das ist ohne gemeinsame Sprache schwer möglich. Das ist auch außerhalb des Fußballs so.

    Antwort auf "Deutscher Kleingeist"
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    • Buh
    • 27.10.2011 um 8:46 Uhr

    Gibt es dazu Studien?

    Das schlimme ist doch, dass solche Vorschläge schnell zu Vorderungen werden, die Rechte der MIgranten einschränken ode rganz wegnehmen. Das Zuzugsrecht für Familienmitglieder war für Deutschland immer eine soziale und teilweise auch religiöse(was ich ablehne) notwendigkeit. Seit Deutschland aber wieder Stolz auf sich und seine Geschichte sein darf, weil es ja Weltmeister der Herzen wurde und uns Kosnervative regieren, und Sarrazinisten die Straßen bevölkern, wird es immer ärger für MIgranten. Plötzlich sind sie alle Parasiten und nicht integriert. Migrant wird zuM Schimpfwort. Und das Zuzugsrecht evident eingeschränkt. Heute darf nur der Zuziehen, der einen Sprachkurs erfolgreich abgeschlossen hat. Und zwar IN DER Türkei. WO das Angebot solcher Kurse mager ist, Geld kostet, und natürlich Analphabetismus erfordert, den nicht alle Familienangehörige haben. So werden Familien auseinandergerissen oder lange voneinander Fern gehalten. Wegen eurem widerlichen Sprachenfaschismus.

    Natürlich gilt das nicht für andere Länder. Amerikaner, Franzosen, Schweden: Alle herzlich willkommen. Es sind die besseren Menschen.

    Sprache ist euch wichtiger als das Wohl von Menschen. Ihr konstruiert Gebote anstatt Sprachlernen so zu verstehen, wie es Sprachlernforscher begreifen, damit es erfolgreich ist: Als Freiwilligkeit.

    • Buh
    • 27.10.2011 um 8:46 Uhr

    Gibt es dazu Studien?

    Das schlimme ist doch, dass solche Vorschläge schnell zu Vorderungen werden, die Rechte der MIgranten einschränken ode rganz wegnehmen. Das Zuzugsrecht für Familienmitglieder war für Deutschland immer eine soziale und teilweise auch religiöse(was ich ablehne) notwendigkeit. Seit Deutschland aber wieder Stolz auf sich und seine Geschichte sein darf, weil es ja Weltmeister der Herzen wurde und uns Kosnervative regieren, und Sarrazinisten die Straßen bevölkern, wird es immer ärger für MIgranten. Plötzlich sind sie alle Parasiten und nicht integriert. Migrant wird zuM Schimpfwort. Und das Zuzugsrecht evident eingeschränkt. Heute darf nur der Zuziehen, der einen Sprachkurs erfolgreich abgeschlossen hat. Und zwar IN DER Türkei. WO das Angebot solcher Kurse mager ist, Geld kostet, und natürlich Analphabetismus erfordert, den nicht alle Familienangehörige haben. So werden Familien auseinandergerissen oder lange voneinander Fern gehalten. Wegen eurem widerlichen Sprachenfaschismus.

    Natürlich gilt das nicht für andere Länder. Amerikaner, Franzosen, Schweden: Alle herzlich willkommen. Es sind die besseren Menschen.

    Sprache ist euch wichtiger als das Wohl von Menschen. Ihr konstruiert Gebote anstatt Sprachlernen so zu verstehen, wie es Sprachlernforscher begreifen, damit es erfolgreich ist: Als Freiwilligkeit.

  3. 4. Yeah!

    "Fußballer sollten verpflichtet sein, Deutsch zu lernen"

    ...besonders die in Asien und Afrika.

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    und überhaupt alle, die irgendwie mit Sport zu tun haben. Nicht zu vergessen die, die nichts mit Sport zu tun haben. Wer sich weigert sollte ausgeschlossen werden. Wovon ?! Das...Das ist doch egal !!

    Aber im Ernst: Auf dem Fußballplatz, da sagt man oft "Leo", was "lass" bedeutet, aber auch mal "Scheiße"...
    Dies lässt sich hervorragend kombinieren, etwa so: "Leo, scheiße!", was frei übersetzt bedeutet: "Lass die Scheiße". Auch als Imperativ wäre das zu gebrauchen, vorausgesetzt man hat einen Mitspieler mit dem Namen Leo. Diesem könnte man dann auch bei einem Gegentor sagen: "Scheiße, Leo."
    Nicht zu vergessen im anschließenden Interview, wenn der Reporter fragt, warum das Spiel verloren gegangen ist, wäre eine passable Antwort: "Scheiß Leo."

    Mindestens also auf den Fußballplätzen weltweit wäre deutsch die perfekte Amtssprache.

    und überhaupt alle, die irgendwie mit Sport zu tun haben. Nicht zu vergessen die, die nichts mit Sport zu tun haben. Wer sich weigert sollte ausgeschlossen werden. Wovon ?! Das...Das ist doch egal !!

    Aber im Ernst: Auf dem Fußballplatz, da sagt man oft "Leo", was "lass" bedeutet, aber auch mal "Scheiße"...
    Dies lässt sich hervorragend kombinieren, etwa so: "Leo, scheiße!", was frei übersetzt bedeutet: "Lass die Scheiße". Auch als Imperativ wäre das zu gebrauchen, vorausgesetzt man hat einen Mitspieler mit dem Namen Leo. Diesem könnte man dann auch bei einem Gegentor sagen: "Scheiße, Leo."
    Nicht zu vergessen im anschließenden Interview, wenn der Reporter fragt, warum das Spiel verloren gegangen ist, wäre eine passable Antwort: "Scheiß Leo."

    Mindestens also auf den Fußballplätzen weltweit wäre deutsch die perfekte Amtssprache.

  4. Tja, offenbar können Sie sowenig mit der deutschen Sprache anfangen, dass Sie von Artikeln nur die Überschrift lesen.
    Die Antworten auf Ihren Beitrag hat Arne Friedrichs schon haarklein beantwortet.

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    Ihren Beitrag hat Arne Friedrichs schon haarklein beantwortet.

    ... so wenig?

    Ihren Beitrag hat Arne Friedrichs schon haarklein beantwortet.

    ... so wenig?

  5. 6. Pawlow

    Ja, und sie sind der beste Beweis für deutschen Kleingeist (sieht englischer und französischer Kleingeist eigentlich anders aus? und lässt der sich auch nicht beseitigen?).

    Wie ein pawlowscher Kläffer geht der Alarmbereich im Kopf los, wenn "Deutschland" irgendwo steht.

    Denn eigentlich will man gar kein Deutschland mehr, es überwinden, wie man ja auch selber gleich zugibt.("Ich bin für ein weltoffenes, multienthinisches und multilinguales Deutschland.")

    Esperanto sprechende Abwehrholzer - sicherlich eine lustige Vorstellung.

    15 Leser-Empfehlungen
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    • Buh
    • 27.10.2011 um 8:57 Uhr

    Deutschland steht überall. Diese Nation nationalisiert ihre Kultur immer mehr. Das freut euch Deutsche, denn ihr seid wieder ein "Wir" wie in alten Zeiten. Nur wir Migranten leiden darunter. Im ARD wird regelmäßig der Klügste Deutsche oder andere Deutschen-Rätzel veranstaltet. Als Migrant ist man da aussen vor. Alle zwei Tage erklärt mir ein bildungsferner Politiker oder Fußballer, dass ich mich anzupassen habe, die Sprache gefälligst zu sprechen habe und meinesgleichen für mich halten muss, wir sind ja alles Migranten und zerstören die Sozialsysteme. Deutsche sind wieder wer! Die Einwanderungsgesetze sind so restriktiv, dass ihr immer wieder mit Menschenrechten in Konflikt geratet. Aber das ist euch egal, denn die Migranten sind nicht wertvoll,Asyl-Suchende erst recht nicht. Die Lügen alle nur, wollen nur euer Geld. Deswegen lasst ihr sie wie Kakerlaken in kleinen, heruntergekommenen Einrichtungen in Bayern hausen und ignorieren ihre Lage vollends. Denn Deutscher sein, das bedeutet wieder was. Das Selbstbewusstsein ist wieder da, es gibt ein WIR und deswegen gibt es auch ein "Ihr".

    Als ich Jugendliche war, habe ich mich nie als Migrant oder Ausländerin gefühlt. Mein Pass war mir egal. Ich bin hier aufgewachsen, ich kenne keine andere Kultur. Heute fühle ich mich als Außenseiter. Ich bin zwar Studentin, bin aber Wohngeldberechtigt. Ich nuckle an euren Sozialsystemen, bin keine Deutsche die beim ARD gesucht wird.

    PS: Pawlow war ein skrupelloser Tierquäler.

    • Buh
    • 27.10.2011 um 8:57 Uhr

    Deutschland steht überall. Diese Nation nationalisiert ihre Kultur immer mehr. Das freut euch Deutsche, denn ihr seid wieder ein "Wir" wie in alten Zeiten. Nur wir Migranten leiden darunter. Im ARD wird regelmäßig der Klügste Deutsche oder andere Deutschen-Rätzel veranstaltet. Als Migrant ist man da aussen vor. Alle zwei Tage erklärt mir ein bildungsferner Politiker oder Fußballer, dass ich mich anzupassen habe, die Sprache gefälligst zu sprechen habe und meinesgleichen für mich halten muss, wir sind ja alles Migranten und zerstören die Sozialsysteme. Deutsche sind wieder wer! Die Einwanderungsgesetze sind so restriktiv, dass ihr immer wieder mit Menschenrechten in Konflikt geratet. Aber das ist euch egal, denn die Migranten sind nicht wertvoll,Asyl-Suchende erst recht nicht. Die Lügen alle nur, wollen nur euer Geld. Deswegen lasst ihr sie wie Kakerlaken in kleinen, heruntergekommenen Einrichtungen in Bayern hausen und ignorieren ihre Lage vollends. Denn Deutscher sein, das bedeutet wieder was. Das Selbstbewusstsein ist wieder da, es gibt ein WIR und deswegen gibt es auch ein "Ihr".

    Als ich Jugendliche war, habe ich mich nie als Migrant oder Ausländerin gefühlt. Mein Pass war mir egal. Ich bin hier aufgewachsen, ich kenne keine andere Kultur. Heute fühle ich mich als Außenseiter. Ich bin zwar Studentin, bin aber Wohngeldberechtigt. Ich nuckle an euren Sozialsystemen, bin keine Deutsche die beim ARD gesucht wird.

    PS: Pawlow war ein skrupelloser Tierquäler.

  6. Ihren Beitrag hat Arne Friedrichs schon haarklein beantwortet.

    Antwort auf "Deutsche Sprache"
  7. Bin ich jetzt ein Kleingeist, weil ich hier deutsch schreibe?
    In welcher Sprache unterhält sich MaxData eigentlich hier in Deutschland?

    Es ist schon etwas skuril, wenn jemand daran Anstoß nimmt, daß man in Deutschland deutsch spricht!

    11 Leser-Empfehlungen
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    Deutsch zu sprechen??

    I ch bin DE geboren und habe dort 24 Jahre gelebt bevor ich ausgewandert bin nach Australien in 1968.

    Seit der Zeit spreche ich Australisches Englisch.

    Da meine Frau Australierin ist hat es keinen Zweck Deutsch zu sprechen. Sie versteht nur einige Woerter und ein paar Saetze.

    Was Deutsch betrifft, mein deutsch stammt von Geburt bis 1968. Danach habe ich Jahrelang nur Briefe auf Deutsch geschrieben oder telelefoniert.

    Mit dem internet war es leichter etwas Verbindung aufzunehmen and ich konnte deutsche Zeitungen lesen.

    Was mir besonders auffiel in den letzten 10 oder so Jahren ist wie die Deutsche Sprache sich veraendert hat. Der Benutz von vielen Englischen Woertern die man verdeutsched hat ist so auffallend vor allem fuer mich, vorallem weil viele dieser Woerter verdeutsched grausam zu lesen sind. Sie auszusprechen versuche ich gar nicht.

    Ausser den neuesten Technischen Woertern gibt es fuer viele der anderen Woerter gute Deutsche Woerter die vorallem man lesen kann ohne sich zu wundern was das wWort ueberhaupt bedeutet.

    Das ist besonders bei Kommentaren von Lesern auffaellig weil die benutzen gewisse dieser neuen Woerter die meistens keinen Sinn machen.

    handy??
    Bei uns ist es mobile oder mobile phone (kurz fuer mobiles Telephone).

    handy = bequem zu benutzen ( laut E+D Woerterbuch)

    Es gibt viele Dinge die bequem zu benutzen sind. Sollte man die alle as handy bezeichnen?

    Spricht und schreibt Deutsch.

    Deutsch zu sprechen??

    I ch bin DE geboren und habe dort 24 Jahre gelebt bevor ich ausgewandert bin nach Australien in 1968.

    Seit der Zeit spreche ich Australisches Englisch.

    Da meine Frau Australierin ist hat es keinen Zweck Deutsch zu sprechen. Sie versteht nur einige Woerter und ein paar Saetze.

    Was Deutsch betrifft, mein deutsch stammt von Geburt bis 1968. Danach habe ich Jahrelang nur Briefe auf Deutsch geschrieben oder telelefoniert.

    Mit dem internet war es leichter etwas Verbindung aufzunehmen and ich konnte deutsche Zeitungen lesen.

    Was mir besonders auffiel in den letzten 10 oder so Jahren ist wie die Deutsche Sprache sich veraendert hat. Der Benutz von vielen Englischen Woertern die man verdeutsched hat ist so auffallend vor allem fuer mich, vorallem weil viele dieser Woerter verdeutsched grausam zu lesen sind. Sie auszusprechen versuche ich gar nicht.

    Ausser den neuesten Technischen Woertern gibt es fuer viele der anderen Woerter gute Deutsche Woerter die vorallem man lesen kann ohne sich zu wundern was das wWort ueberhaupt bedeutet.

    Das ist besonders bei Kommentaren von Lesern auffaellig weil die benutzen gewisse dieser neuen Woerter die meistens keinen Sinn machen.

    handy??
    Bei uns ist es mobile oder mobile phone (kurz fuer mobiles Telephone).

    handy = bequem zu benutzen ( laut E+D Woerterbuch)

    Es gibt viele Dinge die bequem zu benutzen sind. Sollte man die alle as handy bezeichnen?

    Spricht und schreibt Deutsch.

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