Bundesliga, 13. Spieltag Erster Heimsieg für HSV, knapper Heimsieg des VfB
Durch seinen ersten Heimerfolg seit März verlässt Hamburg die Abstiegsränge. Stuttgart benötigt Glück, um Augsburg zu schlagen. Alle Berichte des 13. Spieltags
Hamburger SV – TSG Hoffenheim 2:0 (1:0)
Nach 246 Tagen hat der Hamburger SV seinen Heimfluch beendet und Thorsten Fink den ersten Bundesliga-Sieg als Trainer beschert. Paolo Guerrero (25.) und Marcell Jansen (65.) trafen beim Sieg gegen 1899 Hoffenheim. Erstmals in dieser Saison feierten die Hamburger Fans – 46.237 waren gekommen – ihr Team mit La-ola-Wellen. Die Hoffenheimer Anhänger hatten das ungeliebte Auswärtsspiel am Sonntagabend boykottiert.
Ausgerechnet Kapitän Andreas Beck sorgte in seinem einhundertsten Hoffenheimer Bundesligaspiel für die Hamburger Glücksmomente. Beck legte den Ball an der Strafraumgrenze in den Lauf von Guerrero. Der Peruaner traf zunächst nur den Pfosten, verwandelte dann aber den Abpraller. Die erste, ganz dicke Chance für die Gäste vergab Salihovic, der nach 17 Minuten freistehend vom Elfmeterpunkt am Tor vorbeizielte.
Als Braafheid nach einer halben Stunde verletzt vom Platz musste, brachte Trainer Holger Stanislawski einen weiteren Stürmer, Mlapa, und Johnson rückte in die Abwehr. Der HSV hatte nun Platz zum Kontern und war auch gefährlich bei Standardsituationen. Der starke Guerrero hätte nach einer Ecke von Töre kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 machen müssen.
Nach dem Wechsel gab der HSV den Ton an, versuchte die Vorentscheidung zu erzwingen. Das Spiel wurde turbulenter. Kacar (49.) hätte erhöhen, Salihovic (61.) den Ausgleich schaffen können. Doch dann war es Jansen, der die beste HSV-Leistung seit langer Zeit krönte. Mit viel Elan war der Nationalverteidiger in den Strafraum gestürmt und hatte Keeper Starke keine Chance gelassen.
Später durfte der bisherige Tabellensiebzehnte dann endgültig jubeln – trotz der Minuskulisse. Letztmals hatte der HSV am 19. März ein Heimspiel gewonnen, 6:2 gegen den 1. FC Köln. Damals saß erstmals Michael Oenning als Trainer auf der HSV-Bank.
Thorsten Fink darf nun für sich in Anspruch nehmen, sein Team aus der Abstiegszone geführt zu haben. Der Bundesliga-Dino ist mit dreizehn Punkten immerhin auf Platz 14 geklettert. Hoffenheim hat noch vier Zähler mehr. Die TSG ist nach der vierten Auswärtsniederlage am Stück aber nur noch Tabellen-Neunter. Stanislawski war bedient. So hatte sich der ehemalige Trainer des FC St. Pauli seine Rückkehr nach Hamburg nicht vorgestellt.
Hamburger SV: Drobny – Diekmeier, Bruma, Westermann, Aogo – Rincón, Kacar (78. Jarolim) – Töre (77. Ilicevic), Jansen – Berg, Guerrero (87. Son)
1899 Hoffenheim: Starke – Beck, Vestergaard, Compper, Braafheid (30. Mlapa) – Weis (84. Musona), Rudy (68. Roberto Firmino) – Johnson, Salihovic – Babel – Ibisevic
Schiedsrichter: Fritz (Korb)
Zuschauer: 46.237
Tore: 1:0 Guerrero (25.), 2:0 Jansen (65.)
Gelbe Karten: - / Beck (5), Compper (2), Rudy (3)
Beste Spieler: Bruma, Drobny, Guerrero / Salihovic
- Datum 20.11.2011 - 19:58 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Von einem Bundestrainer inklusive Mitspieler wurde Ballack mies behandelt: Backpfeife, Hinhaltetaktik und Kapitänsamt-Übernahme durch einen Emporkömmling.
In jedem "Käseblatt" wurde ihm seine Begabung abgesprochen, weil er nach seiner Verletzung einige Zeit für seine Regeneration brauchte.
Die Kritik in den Medien, die Kritik von Fußballanhängern, Kritik im Verein:
Wer so zurückkommt, ist ein ganz Großer.
Leider richten sich auch die eigenen Ansprüche von M. Ballack nicht an Kaiserslautern aus. Und ob er gegen andere Gegner auf einem ähnlichen Niveau spielen kann muss er zeigen.
Das Talent und fussballerische Können hat Ballack sicher noch niemand abgesprochen. Er will auf höchstem internationalen Niveau spielen und auf diesem Niveau fällt es ihm schwer regelmässig solche guten Leistungen zu zeigen. Im übrigen hat er das Pech, dass sich das Spielsystem bei den Top Mannschaften inklusive der Nationalmannschaft geändert hat. Und dafür ist Ballack einfach nicht schnell genug. Vermutlich weder im Kopf noch in den Beinen.
Leider richten sich auch die eigenen Ansprüche von M. Ballack nicht an Kaiserslautern aus. Und ob er gegen andere Gegner auf einem ähnlichen Niveau spielen kann muss er zeigen.
Das Talent und fussballerische Können hat Ballack sicher noch niemand abgesprochen. Er will auf höchstem internationalen Niveau spielen und auf diesem Niveau fällt es ihm schwer regelmässig solche guten Leistungen zu zeigen. Im übrigen hat er das Pech, dass sich das Spielsystem bei den Top Mannschaften inklusive der Nationalmannschaft geändert hat. Und dafür ist Ballack einfach nicht schnell genug. Vermutlich weder im Kopf noch in den Beinen.
Auch ich mag ihn nicht.
Selbstverliebt und egozentrisch.
Trotzdem einer der Top 10 6er der Liga.
Und Deutschland kann froh sein ihn in so einer schwierigen Phase in der Nationalmannschaft gehabt zu haben.
Schade, dass das alle immer so schnell vergessen.
ist den die 106 ?
...na, ob das in einem 18er-Feld so eine Riesenauszeichnung ist....
ist den die 106 ?
...na, ob das in einem 18er-Feld so eine Riesenauszeichnung ist....
muss man zugeben, dass Ballack gestern der beste Mann auf dem Platz war. Körpersprache, Einsatzbereitschaft, Charisma und die physische Präsenz waren wie zu seinen besten Zeiten.
So jemanden würde auch der Nationalmannschaft gut zu Gesicht stehen. Ohne selbst jemals einen großen internationalen Titel gewonnen zu haben, verkörpert er dennoch wie kein zweiter die Tugenden, die zu je drei Weltmeister- und Europameistertiteln geführt haben. Ob allerdings die jetzigen (durchaus schön spielenden) jungen Dribbelkünstler nächstes Jahr in Polen und der Ukraine titelfähig sein werden, wird sich erst noch zeigen müssen.
die Liga wieder spannend. Heja BVB!!!
ist den die 106 ?
Denken.
Und gute Augen bzw. eine gute Brille.
;-)
1. Denken.
2. Gute Augen bzw. ein guter Optiker.
Denken.
Und gute Augen bzw. eine gute Brille.
;-)
1. Denken.
2. Gute Augen bzw. ein guter Optiker.
Denken.
Und gute Augen bzw. eine gute Brille.
;-)
ziemlich viel, aber trotzdem kann ich lesen und denken.
Die Lücke zwischen 10er und 6er (106) wär der 8 er.
Das ist natürlich sehr kompliziert. wenn man keine Ahnung von Fussball hat.
ziemlich viel, aber trotzdem kann ich lesen und denken.
Die Lücke zwischen 10er und 6er (106) wär der 8 er.
Das ist natürlich sehr kompliziert. wenn man keine Ahnung von Fussball hat.
1. Denken.
2. Gute Augen bzw. ein guter Optiker.
Die Liga kann möglicherweise wieder spannend werden, das ist richtig. Und es bieten sich etliche andere Einsichten an:
Dortmund hat verdient gewonnen, keine Frage. Der BVB hatte vier Torchancen, die Bayern nur zwei oder drei halbe Chancen.
Leider (für Bayern Fans) hatte Weidenfeller wie schon so oft, mal wieder einen Glanztag in München.
Der BVB hat gezeigt, dass man gegen die Bayern mitspielen kann, wenn man Bundeslige Niveau hat. Leider hat sich dadurch der Verdacht bestätigt, dass es derzeit bestenfalls sechs Teams gibt die gut genug sind, der Rest spielt gegen den Abstieg auf Zweitliga Niveau.
Wie ich seit vielen Wochen vorhersage sind die beiden Schwachstellen der Bayern ein gewisser Herr Gomez, der leider wie ein gewisser Herr Podolski auch, nur gegen klägliche Defensiven gross aufspielen kann. Beim nicht gepfiffenen Foul im oder am Strafraum in der 80. hatte er aber zugegebenermassen Pech.
Die andere entscheidende Schwachstelle ist der geistig und körperliche viel zu unbewegliche und zu langsame Boateng. Bevor der auch nur ahnte wo der Ball war, hatte der brilliante Goetze ihn schon im kurzen Eck versenkt. Zudem hat Boateng es der Gnade des Schiris zu verdanken, dass er wegen seiner Unbeherrschtheit nicht zum zweiten Male innerhalb weniger Wochen vom Platz geflogen ist.
Die Bayern haben net soo viele Schwachstellen...die größte ist wohl der nicht vorhandene Ersatz für Schweinsteiger.
Dortmund hat gestern gut gespielt, gut genug um die Bayern zu schlagen...aber deswegen ist Dortmund noch lange keine Top Mannschaft.
Das können sie in der CL beweisen und wenn sie sich dort weiterschlagen können verdienen sie auch Respekt.
Nur in der Bundesliga gewinnen haben schon viele Teams vorgemacht, deshalb sind diese nicht gleich Top Mannschaften.
Die Bayern haben net soo viele Schwachstellen...die größte ist wohl der nicht vorhandene Ersatz für Schweinsteiger.
Dortmund hat gestern gut gespielt, gut genug um die Bayern zu schlagen...aber deswegen ist Dortmund noch lange keine Top Mannschaft.
Das können sie in der CL beweisen und wenn sie sich dort weiterschlagen können verdienen sie auch Respekt.
Nur in der Bundesliga gewinnen haben schon viele Teams vorgemacht, deshalb sind diese nicht gleich Top Mannschaften.
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