Bundesliga Fink bleibt mit HSV unbesiegt
Der HSV triumphiert. Auch Schalke siegt. Der FC Bayern profitiert von der Punkteteilung zwischen Gladbach und Dortmund. Insgesamt gibt es fünf Remis. Die Spielberichte
Hamburger SV - 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0)

HSV-Torschütze Paolo Guerrero (r.) im Duell mit Timmy Simons
Schlitzohr Paolo Guerrero und Marcell Jansen haben den Hamburger SV aus dem Tabellenkeller der Bundesligageschossen. Durch das 2:0 gegen den Lieblingsgegner 1. FC Nürnberg verbesserte sich der HSV auf Rang elf - so hoch waren die Hanseaten in dieser Saison noch nicht platziert. Der Peruaner Guerrero brachte mit einem aus Nürnberger Sicht umstrittenen Einsatz die Hamburger am Sonntag in der 23. Minute in Führung, Jansen (62.) sorgte vor 45.473 Zuschauern für die Entscheidung.
Damit trafen zwei Spieler, die erst unter dem neuen HSV-Trainer Thorsten Fink wieder zu alter Stärke zurückfanden. Fink blieb auch in seinem sechsten Bundesliga-Spiel auf der HSV-Bank ungeschlagen. Sein Nürnberger Trainerkollege Dieter Hecking kassierte hingegen die fünfte Auswärtsniederlage in Serie. Der "Club" ist zudem seit 19 Jahren an der Elbe sieglos und als Tabellen-15. mit 15 Punkten nur einen Zähler vom Relegationsplatz entfernt.
Beide Trainer verzichteten auf personelle Experimente und brachten ihre Anfangsformationen der Vorwoche. Nach dem Ausfall von Mladen Petric und Marcus Berg (beide Muskelfaserriss) spielte erneut Son Heung Min neben Guerrero als zweite Hamburger Spitze. Der Koreaner fand aber keine Bindung zum Spiel, unterbrach den Spielfluss mit Fehlpässen.
Anders Sons Sturmpartner Guerrero, der bei der ersten Chance des Spiels den Außenpfosten traf (11.). Danach aber übernahm Nürnberg das Kommando und nutzte die sich bietenden Räume. Daniel Didavi (16./20.) und Tomas Pekhart wenig später scheiterten aber am gut reagierenden Hamburger Schlussmann Jaroslav Drobny.
Als Nürnberg sich richtig eingeschossen hatte, fiel mit einem Konter im eigenen Stadion die HSV-Führung. Drobnys weiter Abschlag erreichte Guerrero. Der Peruaner setzte sich geschickt gleich zweimal im Zweikampf gegen den zu Boden gehenden Timmy Simons durch und traf - alle wütenden Nürnberger Proteste nutzten nichts.
Die Franken waren nach dem Rückstand geschockt, doch die im Angriff viel zu biedereren Hanseaten setzten nicht nach. So kam der "Club" wieder besser ins Spiel, erneut Pekhart traf mit seinem Kopfball nur die Oberkante der Latte.
Nach einem zerfahrenen Beginn der zweiten Halbzeit sorgte der für Son eingewechselte Ivo Illicevic für neuen Schwung im Hamburger Spiel. Der Kroate setzte nach Doppelpass mit Gökhan Töre Jansen geschickt in Szene, so dass der Ex-Nationalspieler frei zum 2:0 einschoss. Danach passierte nicht mehr viel, einzig Nürnbergs bester Spieler Alexander Esswein sorgte noch einmal für Gefahr (68.).
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Bruma (46. Mancienne - 76. Tesche), Aogo - Kacar, Rincón - Töre, Jansen - Guerrero, Son (61. Ilicevic)
1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt - Simons (77. Feulner) - Eigler (60. Mak), Hegeler (85. Cohen), Didavi, Esswein - Pekhart
Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)
Zuschauer: 45.473
Tore: 1:0 Guerrero (23.), 2:0 Jansen (62.)
Gelbe Karten: Bruma (1), Diekmeier (2), Mancienne (4) / Chandler (2)
Beste Spieler: Guerrero, Töre / Esswein
- Datum 04.12.2011 - 19:43 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Und das ist gut so!
Werksmannschaften wie Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim haben in dieser Liga nichts zu suchen.
"Werksmannschaften ... haben in dieser Liga nichts zu suchen." Äh - warum?
"Werksmannschaften ... haben in dieser Liga nichts zu suchen." Äh - warum?
die den Gegner so vorsätzlich attackieren, daß mit dem schlimmsten gerechnet werden muss. Gott seis gedankt, dass Nationalspieler Toni Kroos mit dem Schrecken davon kam. Mit Anlauf und gestrecktem Bein wurde er von einem Bremer Spieler geradezu gefällt. Ich wünsche mir harte Strafen vom DFB für diese rüde Atacke. Mit Fussball hat das rein gar nichts mehr zu tun.
Fußball gespielt, oder? Mittlerweile kicke ich auch nicht mehr im Verein und springe hoch, wenn ich solche Grätschen sehe. Auf der anderen Seite weiss ich aber, wie es ist, selbst jemanden umzulatzen. Das passiert ganz einfach und es ist diese berühmte Millisekunde, in der man weiss: "Oh, das war jetzt zu hart von dir." Und dann sieht man gelb oder rot, oder mit Glück keine von beiden.
Das ist eben Fußball und es gehört dazu. Auch wenn es weh tut. Der Unterschied ist: Wenn man Bezirksoberliga kickt und man verletzt wird, dann hat das nur sportliche, bzw. gesundheitliche Auswirkungen und keine existenziellen. Aber Fußball ist und bleibt ein harter Sport, der zwar auch mit dem Kopf gespielt wird, aber manchmal sind die Beine eben schneller als die Denke.
cu
aktiv Fussball gespielt. Ich kann zwischen spielerischer Härte und vorsätzlichem Foulspiel unterscheiden. Was ich auf den Fernsehbildern sehen konnte ist für mich eindeutig vorsätzlich. Der Bremer Spieler ist sich seiner Aktion voll bewusst. Er grätscht nicht sondern springt mit ausgestrecktem Bein, Stollen voran, auf das Schienbein von Toni Kroos. Ich empfehle ihnen diese Situation nochmals genau anzuschauen. Was das kicken in den unteren Ligen betrifft. Auch hier wird mit einem solchen Übereifer gekickt, dass man meinen könnte es geht um persönliche Existenzen. Dabei haben die Spieler doch in der Regel einen Beruf und tragen somit die Verantwortung für Arbeitgeber und letztlich auch für die Familie.
aktiv Fussball gespielt. Ich kann zwischen spielerischer Härte und vorsätzlichem Foulspiel unterscheiden. Was ich auf den Fernsehbildern sehen konnte ist für mich eindeutig vorsätzlich. Der Bremer Spieler ist sich seiner Aktion voll bewusst. Er grätscht nicht sondern springt mit ausgestrecktem Bein, Stollen voran, auf das Schienbein von Toni Kroos. Ich empfehle ihnen diese Situation nochmals genau anzuschauen. Was das kicken in den unteren Ligen betrifft. Auch hier wird mit einem solchen Übereifer gekickt, dass man meinen könnte es geht um persönliche Existenzen. Dabei haben die Spieler doch in der Regel einen Beruf und tragen somit die Verantwortung für Arbeitgeber und letztlich auch für die Familie.
Wohl kaum. Ich habe das Spiel gesehen, im Gegensatz zum Autor, und konnte an Gomez' Spiel nichts überaus tolles (auch nichts überaus schlechtes) erkennen.
mfg, BG
bayern gewinnt 4:1, wobei ein reguläres tor nicht gegeben wird und ein fälliger elfmeter ebensowenig. und die zeit spricht von "fehlendem glanz"?
"Werksmannschaften ... haben in dieser Liga nichts zu suchen." Äh - warum?
aktiv Fussball gespielt. Ich kann zwischen spielerischer Härte und vorsätzlichem Foulspiel unterscheiden. Was ich auf den Fernsehbildern sehen konnte ist für mich eindeutig vorsätzlich. Der Bremer Spieler ist sich seiner Aktion voll bewusst. Er grätscht nicht sondern springt mit ausgestrecktem Bein, Stollen voran, auf das Schienbein von Toni Kroos. Ich empfehle ihnen diese Situation nochmals genau anzuschauen. Was das kicken in den unteren Ligen betrifft. Auch hier wird mit einem solchen Übereifer gekickt, dass man meinen könnte es geht um persönliche Existenzen. Dabei haben die Spieler doch in der Regel einen Beruf und tragen somit die Verantwortung für Arbeitgeber und letztlich auch für die Familie.
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