DFB-PokalReus ist auch im Pokal Borussias Garantie

Die Glanzvorstellung ihres Jungstars sichert Gladbach den Viertelfinaleinzug. Der VfB schlägt den HSV. Mainz scheidet in Kiel aus. Die Hertha ist weiter. Die Spielberichte

Herthas Ronny und Lauterns Florian Dick im Zweikampf

Herthas Ronny und Lauterns Florian Dick im Zweikampf

Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern 3:1 (1:0)

Markus Babbel ist bei Hertha BSC längst Geschichte, den Traum des beurlaubten Trainers vom Pokalsieg der Berliner kann nun sein Nachfolger Michael Skibbe verwirklichen. Der Hauptstadtclub befreite sich mit einem Sieg im Achtelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern von den Aufgeregtheiten der vergangenen Tage und steht erstmals nach fünf Jahren im finanziell attraktiven DFB-Pokal wieder unter den letzten acht Teams. Mitten in den Sieg der Berliner hinein bestätigte Michael Skibbe seinen neuen Hertha-Vertrag bis Sommer 2014.

Babbel hatte im vergangenen Sommer den Pokalsieg überraschend als Ziel des Neulings ausgegeben. Unter seinem Assistenten Rainer Widmayer, der als Chef für einen Tag die Berliner coachte, kam Hertha dem Finale im eigenen Stadion einen Schritt näher. Adrian Ramos (43. Minute), Pierre-Michel Lasogga (59.) und Patrick Ebert (90.+1) sorgten für die entscheidenden Tore. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Pfälzer hatte Itay Shechter (51.) geschafft.

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Am Mittwoch, in seinem ersten und letzten Spiel als Cheftrainer, hatte Widmayer, Babbels ehemaliger Assistent, für die Hertha die Parole "Sicherheit ist Trumpf" ausgegeben. 18 Tage nach dem 1:1 im Bundesligaspiel auf dem Betzenberg war auch der FCK nicht allzu forsch – es war nicht viel los. Als die Skibbe-Verpflichtung die Runde machte, jubelten die Berliner über die Führung nach einem Konter. Ronny, der für seinen rotgesperrten Bruder Raffael ins Team gerückt war, brachte den Ball zurück zu Ramos, der aus gut zehn Metern mit einem Flachschuss traf.

Kurz nach der Halbzeit spielte Kaiserslauterns Stürmer mit der Hertha-Abwehr Katz und Maus, Shechter traf nach toller Vorarbeit von Olcay Sahan. Doch es dauerte nicht lange, da lagen die Vorteile wieder auf Seiten der Berliner. U21-Nationalspieler Lasogga nutzte einen Fehler in der Gäste-Verteidigung und traf nach einer Energieleistung mit seinem Solo. Er feierte sein Tor, indem er Widmayer in die Arme lief, dem er genau wie Babbel viel zu verdanken hat. In einem nun mitreissenden Pokal-Fight hielt Hertha-Keeper Thomas Kraft gegen Shechter den Sieg fest. Dann kam Ebert und machte alles klar.

Geht es nach Skibbe, darf Widmayer bleiben. Er sei anerkannt beim Team, mache seine Sache gut. "Wer gut ist, den muss man nicht wegschicken", sagte Skibbe. Vor dem Anpfiff hatte sich das Hertha-Präsidium mit der Babbel-Nachfolge beschäftigt. Kundgebungen für den am Sonntag gefeuerten Trainer gab es kaum. "Danke Babbel - danke für eine geile Zeit", stand auf einem einzigen Plakat im weiten Rund.

Hertha BSC: Kraft - Lell, Janker, Mijatovic, Kobiaschwili - Ottl, Lustenberger (80. Niemeyer) - Ebert, Ramos, Ronny (90. Ben-Hatira) - Lasogga

1. FC Kaiserslautern: Trapp - Dick, Abel (46. Amedick), Rodnei, Bugera - Kirch, Tiffert - Fortounis (77. de Wit), Nemec (67. Kouemaha), Sahan - Shechter

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 40 944

Tore: 1:0 Ramos (43.), 1:1 Shechter (51.), 2:1 Lasogga (59.), 3:1 Ebert (90.+1)

Gelbe Karten: Ebert / -

Beste Spieler:

Ramos, Kraft / Sahan

Leserkommentare
  1. Im Spiel Düsseldorf gegen Dortmund musste zwar auch der Elfmeter vom Düsseldorfer Lambertz wiederholt werden. Doch entgegen den Aussagen in dem Text, hatte er seinen ersten Elfmeter verschossen und beim zweiten Versuch gelangte der Ball ins Tor.
    Das erklärt dann auch eher den Auslöser der Gelben Karte wegen Meckerns von Weidenfäller

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    • Psy03
    • 21.12.2011 um 8:56 Uhr

    Ich kann es ihm auch nicht verdenken, der verschossene Elfmeter und die Karten hinterher waren die einzigen Aktionen die meine Augen noch Offen gehalten haben.

    Schlimm wars vor Allem, wenn man eigentlich nur die anderen Spielberichte sehen wollte, denn neben der Verlängerung und dem Elfmeterschießen wurde ja hinterher auch noch endlos Sinnloses Zeug gequatscht.

    • Psy03
    • 21.12.2011 um 8:56 Uhr

    Ich kann es ihm auch nicht verdenken, der verschossene Elfmeter und die Karten hinterher waren die einzigen Aktionen die meine Augen noch Offen gehalten haben.

    Schlimm wars vor Allem, wenn man eigentlich nur die anderen Spielberichte sehen wollte, denn neben der Verlängerung und dem Elfmeterschießen wurde ja hinterher auch noch endlos Sinnloses Zeug gequatscht.

  2. 2. [...]

    Entfernt wegen Spam. Danke, die Redaktion/jz

  3. 6 verletzte Stammspieler und 90 Minuten zu 10
    Trotzdem durchgebissen...toller Auftritt.
    Selten dämliche Gelb-Rote von Owomoyela.

    Bayern glücklich aber hochverdient gewonnen.
    Robben macht sich mal wieder lächerlich.
    Kroos bester Mann auf dem Platz.

    Greuther Fürth kämpft sich zum Derby-Sieg.
    Schön für sie!

    Hoffenheim schlägt harmlose Augsburger.
    Die werdens nicht mehr so weit bringen im Pokal.

    Eine Leserempfehlung
    • Psy03
    • 21.12.2011 um 8:56 Uhr

    Ich kann es ihm auch nicht verdenken, der verschossene Elfmeter und die Karten hinterher waren die einzigen Aktionen die meine Augen noch Offen gehalten haben.

    Schlimm wars vor Allem, wenn man eigentlich nur die anderen Spielberichte sehen wollte, denn neben der Verlängerung und dem Elfmeterschießen wurde ja hinterher auch noch endlos Sinnloses Zeug gequatscht.

    Antwort auf "Fehlerhaft"
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    ...war eine Frechheit die Trainer nach dem Spiel noch so lange quatschen zu lassen. Dazu kam, dass beide sich eigentlich nach ihrem ersten Kommentar nur noch wiederholt haben. Aber das ZDF will eben alles aus den gezahlten TV-Rechten herausholen.

    ...war eine Frechheit die Trainer nach dem Spiel noch so lange quatschen zu lassen. Dazu kam, dass beide sich eigentlich nach ihrem ersten Kommentar nur noch wiederholt haben. Aber das ZDF will eben alles aus den gezahlten TV-Rechten herausholen.

  4. 5. Es...

    ...war eine Frechheit die Trainer nach dem Spiel noch so lange quatschen zu lassen. Dazu kam, dass beide sich eigentlich nach ihrem ersten Kommentar nur noch wiederholt haben. Aber das ZDF will eben alles aus den gezahlten TV-Rechten herausholen.

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  5. ...der König des Unentschiedens. Mit ihm gibts Siege am Fließband. Ein fantastischer Spieler. Man darf auch bei der Euro gespannt sein.

  6. ... der absichtliche und damit vorsätzliche Tritt auf den Linken Fuss von Reus, als das Spiel unterbrochen war sollte Grund sein das Jones längere Zeit gesperrt wird. Solche Spieler gehören in keine Mannschaft, Schalke sollte sich von ihm verabschieden und in die Wüste schicken.

    • Henboe
    • 22.12.2011 um 9:46 Uhr

    Ich empfinde die Berichterstattung über Borussia Mönchengladbach in letzter Zeit als sehr einseitig auf Reus gemünzt.
    Sowohl Daems,als auch Hermann haben gestern ein exzellentes Spiel gemacht, werden aber mit keinem Wort erwähnt.
    Ebenso, dass die Änderung von der Absteiger-Mannschaft zum Fast-Bayern-Jäger durch die Entwicklung hin zu einem Team geschuldet ist und eben nicht mehr die Leistung Einzelner darstellt. Dies wird, denke ich, durch die Medien nahezu ignoriert.

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