Wer spielte wie gegen wen?

Hamburger SV - 1. FC Nürnberg 2:0
FC Schalke 04 - FC Augsburg 3:1
FC Bayern München - SV Werder Bremen 4:1
Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund 1:1
VfB Stuttgart - 1. FC Köln 2:2
SC Freiburg - Hannover 96 1:1
VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05 2:2
1. FC Kaiserslautern - Hertha BSC Berlin 1:1
Bayer Leverkusen - 1899 Hoffenheim 2:0

Welches Spiel durften Sie auf keinen Fall verpassen?

Kaum war das Traumduo Arjen Robben und Franck Ribéry wieder vereint, beseitigte es die Kurzzeit-Krise des FC Bayern. Beim 4:1 gegen Werder Bremen trafen beide jeweils doppelt. Dieser schön heraus gespielte Sieg führte den FC Bayern nicht nur zurück an die Tabellenspitze, er offenbarte auch einen tiefen Blick in das Innere von Arjen Robben. Rückenprobleme, eine Schambeinentzündung und eine Leistenverletzung ließen den Niederländer physisch lange leiden . Noch mehr scheint ihm aber die in der erfolgreichen Bayern-Zeit diskutierte Frage, ob er überhaupt noch gebraucht werde, sowie die Kritik nach seinen Kurzeinsätzen zuletzt zugesetzt zu haben. Nach seinem ersten Treffer jubelte er emotional wie selten, dabei hatte er doch nur einen schnöden Elfmeter ins Tor geschoben. " Mein letztes Jahr war sehr schwierig. Ich war nicht so sicher, dass ich wieder zurückkommen kann, auf meinem Niveau", sagte er. Um spätere Zweifel zu beseitigen, klaute er Mario Gomez den Ball verwandelte auch gleich den zweiten Strafstoß in ein Tor. Derlei niederländische Eigensinnigkeit ist nicht neu. Der FC Bayern weiß: Ein gesunder Arjen Robben bringt auch immer etwas ungesunden Egoismus mit ins Kollektiv. Weshalb es auch kritische Worte des anderen Doppeltorschützen gab. " Ich dachte, dass Mario diesen zweiten Elfer macht. Für ihn, für sein Selbstvertrauen. Ich glaube, wir müssen ein bisschen an alle Spieler denken", sagte Franck Ribéry. Arjen Robben aber dachte zumindest an diesem Samstag zuallererst an sich selbst.

Welches Spiel konnten Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Neun Spiele, fünf Unentschieden. Das hört sich nach Langeweile, Nichtangriffspakten, Chancenarmut an. Stimmte aber nicht. Fast alle Partien, in denen sich kein Sieger ermitteln ließ, hatten Qualität. Nur Kaiserslautern gegen Hertha fiel etwas ab. Verpassen aber durfte man diese Begegnung auch nicht, wie weiter unten noch zu lesen sein wird.

Wie verlief das Top-Spiel?

ZEIT ONLINE twittert ein Topspiel des jeweiligen Spieltages live. Björn Brodermanns hat für uns das Spiel der beiden Borussen im Gladbacher Stadion verfolgt. Hier drei seine Tweets. Alle Beiträge zum Spiel können Sie hier nachlesen.

zeitonlinesport Die Mannschaften machen sich warm-schon jetzt ist die Stimmung prächtig. Freunde-das wird ein geiles Spiel um es mit Klopps Worten zu sagen.
zeitonlinesport Beide Fan-Kurven duellieren sich lautstark. Gänsehaut pur, es kribbelt. Freunde - Trikot an, Ticker verfolgen, hier passiert heute einiges.
zeitonlinesport Toooooor - Mike Hanke mit einem herrlichen Schuss aus knapp 18 Metern. Keine Chance für Weidenfeller.