Bundesliga, 19. Spieltag Gladbach zeigt auch in Stuttgart Stärke
Mit einem Sieg beim VfB halten die Borussen Anschluss an die Tabellenspitze. Mainz entfernt sich durch einen Sieg gegen Freiburg von den Abstiegsrängen. Alle Spielberichte
© Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Die Gladbacher nehmen die Hürde Stuttgart locker.
VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:1)
Borussia Mönchengladbach mischt mit Zauberfußball weiter im Titelrennen mit. Durch den hochverdienten Triumph beim bisherigen Angstgegner VfB Stuttgart beendeten die Rheinländer ihre schwarze Serie und feierten den ersten Sieg bei den Schwaben seit über siebzehn Jahren. Das geniale Trio Mike Hanke (31. Minute), Marco Reus (81.) und Igor de Camargo (84.) bescherte dem Tabellenvierten den zwölften Saisonsieg.
Während Gladbach nur einen Punkt hinter dem Top-Trio lauert, steckt der VfB nach dem sechsten Spiel ohne Sieg weiter im grauen Mittelmaß. Vor 53.600 Zuschauern revanchierten sich die Himmelsstürmer vom Rhein für die 0:7-Klatsche im September 2010.
Auch diesmal begann der VfB forsch, musste gegen die Konterkünstler aber immer auf der Hut sein. Martin Harnik setzte sich bei der ersten Strafraumaktion des VfB nicht konsequent durch (3.). Die Gladbacher hielten sich vornehm zurück, sorgten mit überfallartigen Gegenstößen aber ständig für Gefahr.
Das Spiel der Gäste hatte Hand und Fuß, der VfB hatte keinen Plan, vieles blieb dem Zufall überlassen. Das 1:0 fiel nicht nach einem Konter, sondern bei einer Standardsituation. Einen Freistoß von Marco Reus verlängerte der am Elfmeterpunkt lauernde Hanke mit dem Kopf ins Tor.
Kurz zuvor hatte Tamas Hajnal die erste Großchance der Borussen durch Juan Arango auf der Linie vereitelt. Die Mannschaft der Stunde von Trainer Lucien Favre beherrschte die Partie, doch auch die Hausherren gaben noch Lebenszeichen ab: Der Ungar Hajnal, vor der Pause der auffälligste Stuttgarter, hatte gleich zweimal die Chance zum 1:1 (39./45.).
Vom Stuttgarter Neuzugang Vedad Ibisevic war bis zur 56. Minute nichts zu sehen, dann hatte der Bosnier die Riesenchance zum Ausgleich, doch Tony Jantschke spitzelte ihm den Ball noch vom Fuß. VfB-Coach Bruno Labbadia hatte große Hoffnungen in den Torjäger gesetzt, der für rund fünf Millionen Euro von 1899 Hoffenheim kam.
Mit Blitzreaktionen verhinderte der überragende VfB-Keeper Sven Ulreich das mögliche 0:2 durch Arango (38.) und später gegen Patrick Herrmann (65.). Doch Reus schloss einen schulmäßigen Konter zur Vorentscheidung ab, Joker de Camargo machte alles klar.
VfB Stuttgart: Ulreich - Rüdiger (79. Holzhauser), Tasci, Maza, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic (46. Okazaki) - Harnik (68. Schieber), Hajnal - Cacau, Ibisevic
Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dante, Wendt - Nordtveit, Neustädter - Herrmann (84. Marx), Arango - Reus (89. Leckie), Hanke (53. de Camargo)
Schiedsrichter: Perl (Pullach)
Zuschauer: 53.600
Tore: 0:1 Hanke (31.), 0:2 Reus (81.), 0:3 de Camargo (84.)
Gelbe Karten: - / Nordtveit (3)
Beste Spieler: Hajnal / Dante, Herrmann, Reus
- Datum 27.01.2012 - 23:14 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Es stand zur Pause schon 1:0. Folglich:
Hannover 96 – 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0)
Danke, Hellas82, ist korrigiert.
Ich hätte es Wolfsburg gegönnt. Nicht weil sie es verdient hatten, sondern weil ich Dortmund-Fan bin.
Bayern spielt nicht wirklich gut, gewinnt aber hochverdient.
Dortmund hätte genau wie Bayern bei mehr Konsequenz was für die Tordifferenz tun können.
Habe heute in der Sportschau die Spielzusammenfassungen gesehen.
Ich ziehe den Hut vor den jungen Dortmundern! Die spielen richtigen"Mannschaftssport". Ich hoffe das bleibt so! Sie spielen super zusammen (siehe Tor durch Rückpass von Großßkopf).
Die Bayern sind sehr ehrgeizig,super fit, aber keine Mannschaft! Alles Solisten! Der, der die meiste Unruhe bringt ist der Holländer, der dann auch noch glücklich die Tore schießt. Das erste Tor von Gomez war genau so ein "Gewusel-Tor" wie das gegen Mönch. Gladbach. Meiner Meinung nach kann jedes "Team" die Bayern schlagen. Also liebe Trainer, nur wahre Teams schlagen die Bayern!
LANGWEILIG
Bitte beteiligen Sie sich konstruktiv. Danke, die Redaktion/se
Gleich drei Mannschaften aus NRW jagen die Bayern. Und das auch noch sehenswert! Reicht die Bayern durch, und feiert am Ende zusammen. Am liebsten in Dortmund. Gelsenkirchen wäre auch nett. Und Mönchengladbach sowieso(Köln und Leverkusen sollten mal ein wenig Gas geben). Nächstes Jahr kommt dann noch Düsseldorf in Frage. Und transferiert Eure Spieler innerhalb NRW`s, die Bayern und die anderen Großeinkäufer können ja allein schauen ob man mit Geld, oder eben mit Spaß am Kicken gewinnt.
Seit Klopp hab ich richtig Freude beim Zuschauen.
Der HSV wird auf keinen Fall absteigen, weil man jetzt einen guten Trainer hat, einen Göckhan Töre, einen Petric und weil man auch noch andere gute Spieler(zB. Guerreo, Jansen, Westermann)im Kader hat.
Eher komm der HSV in die Europa Leauge als das sie absteigen was gar nicht so unwahrscheinlich ist.
Und zum Thema Adler der kommt im sommer ablösefrei.
http://sportbild.bild.de/...
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