Bundesliga, 19. Spieltag Gladbach zeigt auch in Stuttgart Stärke
Mit einem Sieg beim VfB halten die Borussen Anschluss an die Tabellenspitze. Mainz entfernt sich durch einen Sieg gegen Freiburg von den Abstiegsrängen. Alle Spielberichte
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Die Gladbacher nehmen die Hürde Stuttgart locker.
VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:1)
Borussia Mönchengladbach mischt mit Zauberfußball weiter im Titelrennen mit. Durch den hochverdienten Triumph beim bisherigen Angstgegner VfB Stuttgart beendeten die Rheinländer ihre schwarze Serie und feierten den ersten Sieg bei den Schwaben seit über siebzehn Jahren. Das geniale Trio Mike Hanke (31. Minute), Marco Reus (81.) und Igor de Camargo (84.) bescherte dem Tabellenvierten den zwölften Saisonsieg.
Während Gladbach nur einen Punkt hinter dem Top-Trio lauert, steckt der VfB nach dem sechsten Spiel ohne Sieg weiter im grauen Mittelmaß. Vor 53.600 Zuschauern revanchierten sich die Himmelsstürmer vom Rhein für die 0:7-Klatsche im September 2010.
Auch diesmal begann der VfB forsch, musste gegen die Konterkünstler aber immer auf der Hut sein. Martin Harnik setzte sich bei der ersten Strafraumaktion des VfB nicht konsequent durch (3.). Die Gladbacher hielten sich vornehm zurück, sorgten mit überfallartigen Gegenstößen aber ständig für Gefahr.
Das Spiel der Gäste hatte Hand und Fuß, der VfB hatte keinen Plan, vieles blieb dem Zufall überlassen. Das 1:0 fiel nicht nach einem Konter, sondern bei einer Standardsituation. Einen Freistoß von Marco Reus verlängerte der am Elfmeterpunkt lauernde Hanke mit dem Kopf ins Tor.
Kurz zuvor hatte Tamas Hajnal die erste Großchance der Borussen durch Juan Arango auf der Linie vereitelt. Die Mannschaft der Stunde von Trainer Lucien Favre beherrschte die Partie, doch auch die Hausherren gaben noch Lebenszeichen ab: Der Ungar Hajnal, vor der Pause der auffälligste Stuttgarter, hatte gleich zweimal die Chance zum 1:1 (39./45.).
Vom Stuttgarter Neuzugang Vedad Ibisevic war bis zur 56. Minute nichts zu sehen, dann hatte der Bosnier die Riesenchance zum Ausgleich, doch Tony Jantschke spitzelte ihm den Ball noch vom Fuß. VfB-Coach Bruno Labbadia hatte große Hoffnungen in den Torjäger gesetzt, der für rund fünf Millionen Euro von 1899 Hoffenheim kam.
Mit Blitzreaktionen verhinderte der überragende VfB-Keeper Sven Ulreich das mögliche 0:2 durch Arango (38.) und später gegen Patrick Herrmann (65.). Doch Reus schloss einen schulmäßigen Konter zur Vorentscheidung ab, Joker de Camargo machte alles klar.
VfB Stuttgart: Ulreich - Rüdiger (79. Holzhauser), Tasci, Maza, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic (46. Okazaki) - Harnik (68. Schieber), Hajnal - Cacau, Ibisevic
Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dante, Wendt - Nordtveit, Neustädter - Herrmann (84. Marx), Arango - Reus (89. Leckie), Hanke (53. de Camargo)
Schiedsrichter: Perl (Pullach)
Zuschauer: 53.600
Tore: 0:1 Hanke (31.), 0:2 Reus (81.), 0:3 de Camargo (84.)
Gelbe Karten: - / Nordtveit (3)
Beste Spieler: Hajnal / Dante, Herrmann, Reus
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Eric Maxim Choupo-Moting, zweifacher Mainzer Torschütze (links), in einer Szene mit Oliver Sorg
FSV Mainz 05 – SC Freiburg 3:1 (3:0)
Nach 17 Minuten war das Kellerduell entschieden. Dank eines anfänglichen Offensivspektakels beendete der FSV Mainz 05 gegen den Tabellenletzten Freiburg seine Negativserie von zuletzt fünf sieglosen Spielen. Vor 30.938 Zuschauern stellten Eric Maxim Choupo-Moting (3./17.) mit seinen Saisontoren fünf und sechs und Eugen Polanski per Foulelfmeter (6.) schon früh den Sieg sicher.
Die schwachen Freiburger spielten wie ein Absteiger, steigerten sich aber nach der Pause. Dennoch war das 1:3 durch Pavel Krmas (68.) nur ein schwacher Trost. Zudem verloren die Breisgauer im zweiten Spiel ihres neuen Trainers Christian Streich auch noch Wintereinkauf Fallou Diagné durch eine Rote Karte wegen einer Notbremse (4.).
Seit dem 27. November 2011, seit dem 3:2 gegen Bayern München, hatte der FSV nicht mehr gesiegt. Coach Thomas Tuchel forderte eine Trotzreaktion. Seine Elf tat ihm den Gefallen und trat von der ersten Sekunde an mit einer bemerkenswerten Intensität, Begeisterung und Dringlichkeit auf, die den SC Freiburg überforderte.
Die Mainzer Mischung aus bedingungsloser Offensivtaktik und giftigem Zweikampfverhalten zeigte früh Wirkung. Elkin Soto erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, Polanski setzte Choupo-Moting in Szene und der 22-Jährige verwertete den Pass zum 1:0. Der Angreifer hatte bereits beim 2:1-Hinspielsieg in Freiburg getroffen.
Hochtourig ging es weiter. Die aufgedrehten Mainzer waren ideenreicher, energischer und in den entscheidenden Situationen gedanklich schneller. Die Folge: Einbahnstraßenfußball. Die Freiburger wussten nicht, wie ihnen geschah. In der 4. Minute konnte Diagné im Strafraum den agilen Ungarn Adam Szalai nur durch ein Foul bremsen und wurde von Schiedsrichter Markus Schmidt sofort vom Platz gestellt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der starke Polanski zum 2:0 (6.).
Tuchel lächelte, die Partyatmosphäre auf der Tribüne war genau nach seinem Geschmack. Der FSV machte in Überzahl weiter Dauerdruck. Caligiuri schickte erneut Choupo-Moting steil, und der veredelte den Angriff mit seinem sechsten Saisontor zum 3:0 (17.). Es war Gegentor Nummer 42 für die Freiburger, die in der ersten Halbzeit kein einziges Mal gefährlich vor das gegnerische Tor kamen.
Auch kurz nach der Pause sangen die Mainzer Fans noch, obwohl ihre Lieblinge jegliche Zielstrebigkeit vermissen ließen. Die spielerische Linie ging verloren, die Partie dümpelte vor sich hin, und nach 60 Minuten gab's die ersten Pfiffe gegen die Heimmannschaft.
Der SC bewies dagegen Moral und versuchte, sich in die Partie zurückzuarbeiten. Gleich bei ihrer ersten echten Offensivaktion wurden die tapferen Breisgauer belohnt. Dem Tschechen Krmas gelang mit einem eingesprungenen Hackentrick der Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es allerdings nicht.
FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Bungert, Noveski, Zabavnik - Caligiuri (90.+1 Baumgartlinger), Polanski (78. Kirchhoff), Soto - Nicolai Müller - Szalai (65. Yilmaz), Choupo-Moting
SC Freiburg: Baumann - Sorg, Krmas, Diagné, Lumb – Schmid, Rosenthal (76. Reisinger), Makiadi - Caligiuri (81. Freis) - Ginter, Jendrisek (7. Ferati)
Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)
Zuschauer: 30.938
Tore: 1:0 Choupo-Moting (3.), 2:0 Polanski (6./Foulelfmeter), 3:0 Choupo-Moting (17.), 3:1 Krmas (68.)
Gelbe Karten: Bungert (4), Noveski (2) / Ginter (1), Schmid (1)
Rote Karten: - / Diagné (4./Notbremse)
Beste Spieler: Szalai, Choupo-Moting / Krmas, Makiadi
© Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

Zweifacher Schalker Torschütze: Ciprian Marica
1. FC Köln – FC Schalke 04 1:4 (1:0)
Die Fußballprofis von Schalke 04 bleiben unbeirrt auf Titelkurs. Der Erfolg beim 1. FC Köln untermauerte die königsblauen Hoffnungen auf den ersten Meistertitel seit 1958. Ciprian Maricas erste Treffer für Schalke in der 60. und 72. Minute und der von Klaas-Jan Huntelaar verwandelte Foulelfmeter (78.) machten vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Kölner Stadion den fünften Sieg der Stevens-Elf nacheinander perfekt. Marco Höger (82.) erhöhte bei seiner Tor-Premiere auf 4:1.
Köln muss sich nach der dritten Niederlage in Serie wieder nach unten orientieren, obwohl Torjäger Lukas Podolski (4.) sein Team schon früh in Führung geschossen hatte. Zudem sah Kölns Miso Brecko wegen einer Notbremse an Julian Draxler die Rote Karte.
Kölns ehemaliger Zweitliga-Meistertrainer Huub Stevens (2004/2005) musste an alter Wirkungsstätte kräftig improvisieren, weil unter anderem Raúl, Kapitän Benedikt Höwedes, Lewis Holtby, Jefferson Farfan und Alexander Baumjohann wegen Verletzungen und der bis zum 1. März gesperrte US-Nationalspieler Jermaine Jones fehlten. Marica versuchte sich zunächst mehr schlecht als recht auf Raúls Position, die der Spanier wegen einer Wadenverhärtung nicht einnehmen konnte.
Bei den Gastgebern war der zu Wochenbeginn erkältete Torjäger Podolski auf die Minute topfit. Die Kölner begannen fulminant. Schalkes Japaner Atsuto Uchida musste gegen Milivoje Novakovic auf der Linie klären (3.). Knapp sechzig Sekunden danach fühlte sich keiner aus dem Stevens-Team für Podolski zuständig. Diese Nachlässigkeit bestrafte der Publikumsliebling aus knapp zwanzig Metern mit seinem starken linken Fuß und seinem fünfzehnten Saisontreffer gnadenlos.
Die Gäste fanden sich langsam besser zurecht und produzierten bei einem Doppelkopfball von Joel Matip und Kyriakos Papadopoulos auf das Tornetz (16.) ihre erste Chance. Danach erhöhten sie ihren Druck, ohne das Tor von Michael Rensing ernsthaft gefährden zu können. Im Gegenteil, kurz vor der Halbzeit stand Podolski in Nahdistanz frei vor dem gegnerischen Tor, drosch den Ball aber gut einen Meter über die Querlatte.
Nach dem Wechsel wollte Schalke es wissen. Zugang Chinedu Obasi traf das Außennetz (48.), dann wurde es hektischer. Bei einem unabsichtlichen Handspiel von Papadopoulos blieb der Elfmeterpfiff ebenso aus wie auf der anderen Seite, als Schalkes Spielführer Christoph Metzelder zu Fall kam.
Dann belohnte der Rumäne Marica das Vertrauen seines Trainers und köpfte nach einer Linksflanke von Christian Fuchs mit seinem ersten Tor für Schalke zum Ausgleich ein. Danach ging es Schlag auf Schlag, Köln brach in der Schlussphase in sich zusammen.
1. FC Köln: Rensing - Sereno, McKenna (69. Brecko), Geromel, Eichner - Jajalo, Riether - Clemens (69. Roshi), Peszko (82. Lanig) - Novakovic, Podolski
FC Schalke 04: Unnerstall - Uchida (46. Jurado), Papadopoulos, Metzelder, Fuchs - Höger, Matip - Obasi, Marica (83. Moritz), Draxler (86. Pukki) - Huntelaar
Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim)
Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Podolski (4.), 1:1 Marica (60.), 1:2 Marica (72.), 1:3 Huntelaar (78./Foulelfmeter), 1:4 Höger (82.) Gelbe Karten: Geromel (1) / Matip (3), Uchida (2)
Rote Karten: Brecko (78./Notbremse) / -
Beste Spieler: Podolski / Marica, Fuchs
Bayern München – VfL Wolfsburg 2:0 (0:0)
Mario Gomez und Arjen Robben haben dem FC Bayern im Fernduell mit dem Meister Dortmund die Tabellenführung gerettet. Der Torjäger erzielte in der 60. Spielminute das erlösende Führungstor gegen den VfL Wolfsburg. In der Nachspielzeit konnte der angeschossene Robben erhöhen (90.+2). Für Matchwinner Gomez war das bahnbrechende 1:0 der 118. Treffer in seinem 200. Bundesligaspiel – eine bemerkenswerte Quote. Die Bayern kehren mit dem mühsamen, aber verdienten Sieg in die Erfolgsspur zurück.
Jupp Heynckes hatte nach der 1:3-Pleite in Gladbach eine Reaktion seiner Mannschaft gefordert. Der Bayern-Trainer wollte sein Team "in einem anderen Gewand sehen", mit mehr Leidenschaft und Dampf. Das Bemühen war dem Ex-Meister nicht abzusprechen, es dauerte aber lange, bis der Aufwand zum Erfolg führte. Insbesondere Franck Ribéry strahlte nach seiner Sperre Ehrgeiz aus. Der Franzose rannte sich bei seinen Dribblings häufig fest, war aber an den gefährlichen Aktionen meist beteiligt.
Heynckes stellte mutig auf, Toni Kroos agierte als offensiver Sechser neben Bastian Schweinsteiger. Das Bayern-Spiel war dennoch über weite Strecken zu statisch. Die Wolfsburger, bei denen Felix Magath vier Umstellungen vornahm und drei seiner Zugänge aufbat, standen geordnet und ließen mit viel Laufarbeit wenig zu. Ein Kopfballtor von Gomez nach abgewehrtem Schuss von Ribéry wurde wegen Abseits nicht anerkannt (7.).
Gomez vergab auch die beste Chance der ersten Spielhälfte, als er nach einem feinen Zuspiel von Schweinsteiger den Ball nicht traf (19.). Auch Thomas Müller, eingesetzt von Ribéry, verzog mit links (40.). Die Gäste igelten sich zwar nicht ein, waren nach vorne aber insgesamt zu harmlos. Ein Schuss von Torjäger Mario Mandzukic wurde von Schweinsteiger abgeblockt (45.).
Nach der Pause rannten die Bayern weiter an. Ribéry erzwang gegen Makoto Hasebe einen Freistoß, der zum verdienten Führungstor führte. Nach der Hereingabe von Kroos staubte Gomez aus kurzer Distanz ab, erzielte sein siebzehntes Saisontor. Der Bann war gebrochen, aber vorentscheidend nachlegen konnten die Münchner nicht. Ribéry scheiterte aus halbrechter Position mit seinem Schuss am gut reagierenden VfL-Tormann Diego Benaglio (80.).
Bei Wolfsburg kam am Ende noch der junge Sebastian Polter als Joker, aber auch er stach nicht mehr für die Niedersachsen, die in München weiterhin auf einen Sieg warten. Es war die 14. Niederlage im 15. Vergleich bei den Bayern. In der Nachspielzeit war noch Robben für die Bayern erfolgreich, der bei einem Abwehrversuch im Weg stand. Den größten Anteil an dem Tor hatte aber der eingewechselte Ivica Olic mit einem Heber über Benaglio hinweg.
Bayern München: Neuer - Rafinha, Boateng, Badstuber, Lahm - Schweinsteiger, Kroos - Robben, Müller (66. Luiz Gustavo), Ribéry (89. Alaba) - Gomez (75. Olic)
VfL Wolfsburg: Benaglio - Träsch, Russ, Felipe Lopes, Rodriguez - Chris (41. Koo) - Hasebe (82. Polter), Jiracek (66. Sio), Schäfer - Dejagah - Mandzukic
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Gomez (60.), 2:0 Robben (90.+2)
Gelbe Karten: Rafinha (5) / Hasebe (3), Russ (6)
Beste Spieler: Schweinsteiger, Ribéry / Rodriguez, Felipe Lopes
Borussia Dortmund – TSG Hoffenheim 3:1 (2:0)
Angstgegner 1899 Hoffenheim hat für Borussia Dortmund seinen Schrecken verloren. Nach drei erfolglosen Anläufen gegen die TSG gelang dem abermals groß aufspielenden Meister der erste Heimsieg über das Team aus der Kraichgau. Vor 80.500 Zuschauern sorgten die Torschützen Shinji Kagawa (16./55. Minute) und Kevin Großkreutz (31.) für den verdienten Sieg. Damit setzte der seit nunmehr dreizehn Spielen ungeschlagene BVB seine Erfolgsserie fort und liegt im Kampf um eine erfolgreiche Titelverteidigung weiter glänzend im Rennen. Den Treffer für Hoffenheim erzielte Fabian Johnson (63.)
Die bis auf die Torhüter-Position unveränderte Borussia begann ähnlich stürmisch wie beim Kantersieg am vorigen Spieltag in Hamburg. So boten sich Robert Lewandowski bereits in den ersten zehn Minuten zwei große Chancen zur Führung. Doch sowohl beim Kopfball (5.) des Polen als auch bei dessen Schuss von der Strafraumgrenze (8.) reagierte Gäste-Keeper Tom Starke prächtig.
Dem immensen Druck des Gegners hielt die Hoffenheimer Abwehr, anders als beim 1:0 im Hinspiel, allerdings nicht lange stand. Einen kapitalen Fehler von Mittelfeldspieler Sebastian Rudy, der den Ball dreißig Meter vor dem eigenen Tor an Sebastian Kehl verlor, nutzte Kagawa zur Führung. Nach einem sehenswerten Solo erzielte der Japaner aus kurzer Distanz seinen fünften Saisontreffer.
Ohne den vor wenigen Tagen zum VfB Stuttgart transferierten Torjäger Vedad Ibisevic blieb das Angriffsspiel der Gäste harmlos. Lediglich bei einem Freistoß von Sejad Salihovic (29.) und einer Möglichkeit von Ryan Babel (34.) war der von einer Rückenverletzung genesene BVB-Torhüter Roman Weidenfeller gefordert. Sonst beherrschte der Titelverteidiger das Geschehen. Nach Flanke von Jakub Blaszczykowski drückte Großkreutz den Ball aus vier Metern über die Linie und sorgte für die beruhigende Pausenführung.
Nach dem Wiederanpfiff setzten die Dortmunder ihren Sturmlauf fort. Ein traumhaftes Zusammenspiel der beiden besten Spieler auf den Platz ebnete den Weg zum 3:0. Mit einem feinen Hackentrick bediente Großkreutz seinen Mitspieler Kagawa, der aus kurzer Distanz vollendete.
Im Gefühl des sicheren Sieges drosselte der BVB das enorm hohe Tempo. Das verschaffte den Gästen mehr Freiräume, die sie zum glückhaften Anschlusstreffer von Johnson nutzten. Gleichwohl geriet der verdiente Sieg der Borussen in der Schlussphase nicht mehr in Gefahr.
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender, Kehl - Blaszczykowski (77. Perisic), Kagawa, Großkreutz (85. Gündogan) - Lewandowski (77. Barrios)
1899 Hoffenheim: Starke - Beck, Williams, Vestergaard, Braafheid - Weis, Rudy (79. Musona), Salihovic - Roberto Firmino, Johnson (77. Mlapa) - Babel
Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 80.500
Tore: 1:0 Kagawa (16.), 2:0 Großkreutz (31.), 3:0 Kagawa (55.), 3:1 Johnson (63.)
Gelbe Karten: Bender (2) / Babel (4), Beck (9), Braafheid (1), Weis (1)
Beste Spieler: Großkreutz, Kagawa / Starke, Johnson
Hertha BSC Berlin – Hamburger SV 1:2 (0:2)
In Berlin ist die Abstiegsangst zurück. Hertha BSC hat gegen den Hamburger SV auch das Heim-Debüt von Trainer Michael Skibbe verpatzt. Mit 20 Punkten ist die "rote Zone" in der Tabelle für den Aufsteiger, der schon seit drei Monaten auf einen Sieg wartet, nun nur noch zwei Zähler entfernt. Der HSV dagegen konnte sich nach dem 1:5-Schock zum Hinrundenstart gegen Meister Dortmund mit jetzt 22 Punkten an den Berlinern vorbei auf Rang 11 schieben.
Vor 49.168 Zuschauern im kalten Olympiastadion brachte Marcell Jansen die reiferen und besser organisierten Gäste in Führung (24. Minute). Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Mladen Petric per Kopf auf 2:0 (45.+1). Vor beiden Treffern hatte sich Hamburgs Verteidiger Dennis Diekmeier auf der rechten Außenbahn gegen Berlins Routinier Lewan Kobiaschwili durchgesetzt und nach innen geflankt. Hertha steigerte sich nach der Pause. Pierre-Michel Lasogga schaffte mit seinem siebenten Saisontor das 1:2 (82.), verpasste aber den Ausgleich.
"Angst und Skepsis haben im Profifußball keinen Platz", hatte Skibbe noch kurz vor seinem zweiten Spiel als neuer Berliner Coach erklärt. Auf dem Platz aber sah das in Halbzeit eins anders aus. Lediglich in der Startphase konnten die Hausherren über kurze Zeit die eigenen Fans mit einigen Offensivaktionen erwärmen. Doch ein Treffer von Roman Hubnik wurde zu Recht wegen Abseits nicht anerkannt.
Der HSV, erstmals seit September des Vorjahrs wieder mit Ex-Kapitän David Jarolim in der Mittelfeldzentrale, zeigte vor der Pause die bessere Spielanlage. Jansen und Petric hatten schon vor der Führung gute Chancen. Dann marschierte der zweiundzwanzig Jahre junge Diekmeier los, flankte, und Jansen hielt sechs Meter vor dem Hertha-Tor den linken Fuß hin. Vor dem zweiten Treffer ließen Christian Lell und Hubnik den Kroaten Petric unbedrängt einköpfen.
Wie schon beim 0:2 in Nürnberg schaffte es Hertha lange nicht, die Lücke in der Kreativzentrale zu füllen, die der noch immer rot-gesperrte Raffael hinterlässt. Gegen den HSV durfte sich der Ex-Hamburger Tunay Torun als Offensivantreiber versuchen – wie zuletzt Raffael-Bruder Ronny ohne große Wirkung. Erst mit Fabian Lustenberger wurde es besser.
Zu allem Überfluss musste auch noch Verteidiger Christoph Janker zeitig nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem HSV-Tormann Jaroslav Drobny mit Verdacht auf Jochbeinbruch ausgewechselt werden. Für ihn kam Andre Mijatovic ins Spiel, der sich jedoch gleich seine fünfte Gelbe Karte abholte und im kommenden Heimspiel gegen Hannover fehlt.
Nach der Pause entwickelte Hertha mehr Druck. Jarolim rettete vor Lustenberger (58.); ein Kopfball des eingewechselten Peter Niemeyer strich am HSV-Tor vorbei (66.). Als Niemeyer Hamburgs Verteidiger Jeffrey Bruma an die Hand schoss, forderten die Berliner vergebens und irrtümlicherweise Elfmeter (68.).
Schließlich köpfte Lasogga nach Flanke von Kobiaschwili zum Anschluss ein. Der Stürmer vergab danach jedoch noch zwei gute Chancen. So nahmen die Gäste, die durch Paolo Guerrero (52., 72.) und Dennis Aogo (57.) weitere Tormöglichkeiten besaßen, drei Punkte aus Berlin mit.
Hertha BSC: Kraft - Lell, Hubnik, Janker (22. Mijatovic), Kobiaschwili - Ottl (75. Ronny), Lustenberger - Ebert, Ramos, Torun (46. Niemeyer) - Lasogga
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Bruma, Westermann, Aogo - Rincón, Jarolim - Sala (90.+3 Son), Jansen (90.+1 Rajkovic) - Guerrero, Petric (85. Kacar)
Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)
Zuschauer: 49.168
Tore: 0:1 Jansen (24.), 0:2 Petric (45.+1), 1:2 Lasogga (81.)
Gelbe Karten: Lell (5), Mijatovic (5), Niemeyer (4) / Rincón (4)
Beste Spieler: Lustenberger / Jansen, DiekmeierWerder Bremen – Bayer Leverkusen
Werder Bremen – Bayer Leverkusen 1:1 (1:0)
Im Verfolgerduell haben Werder Bremen und Bayer Leverkusen den Anschluss an die ersten vier Tabellenplätze verpasst. Vor 40.600 Zuschauern im Weserstadion brachte Claudio Pizarro (29. Minute) die Bremer mit seinem dreizehnten Saisontor in Front, Leverkusens Stefan Reinartz (57.) schaffte nach einem Fehler von Werders Tormann Tim Wiese den Ausgleich. Damit warten die stark ersatzgeschwächten Bremer seit nun acht Spielen gegen Bayer auf einen Sieg. Mit einem Punkt Vorsprung und nun 31 Zählern bleibt Werder als Fünfter aber vor Leverkusen (30 Punkte).
Bei den Gästen schmorte Ex-Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack nach den Querelen in den vergangenen Tagen neunzig Minuten lang auf der Bank. Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hatte den 98-maligen Nationalspieler scharf attackiert und die Verpflichtung Ballacks 2010 sinngemäß als Fehler bezeichnet.
Ohne den zuletzt schwachen Routinier fehlte es Leverkusen gegen die Werder-Rumpftruppe lange an Durchschlagskraft. Bremens Trainer Thomas Schaaf musste auf insgesamt neun Profis verzichten. In Florian Hartherz, Tom Trybull und dem eingewechselten Niclas Füllkrug setzte Schaaf notgedrungen auf drei Achtzehnjährige. Auch der erst in der vergangenen Woche verpflichtete zwanzig Jahre alte Schweizer Francois Affolter gab sein Debüt im Abwehrzentrum.
Das Spiel nahm nach hektischem und unstrukturiertem Beginn erst spät Fahrt auf. Die erste Chance hatten die Gäste; Reinartz scheiterte mit einem Schuss aus rund 18 Metern an Werder-Keeper Tim Wiese (18.). Kurz darauf setzte Pizarro auf der Gegenseite einen Schuss von der Strafraumgrenze am langen Eck vorbei. Besser machte es der Peruaner sieben Minuten später, als er eine schöne Flanke des Youngsters Trybull freistehend ohne Probleme im Tor versenkte.
Nach dem Tor spielten bis zur Pause nur noch die Bremer. Markus Rosenberg hatte gleich zweimal die Gelegenheit zu erhöhen. In der 38. Minute brachte der Schwede den Ball frei vor Leverkusens Torhüter Bernd Leno nicht unter Kontrolle, so dass Michal Kadlec in höchster Not retten konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff klärte Daniel Schwaab kurz vor der Torlinie für den von Rosenberg schon ausgespielten Leno.
In der Halbzeit brachte Bayer-Coach Robin Dutt mit Eren Derdiyok eine zweite Sturmspitze. Die Rheinländer erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte, profitierten beim Ausgleich von einem bösen Patzer von Wiese. Der Nationaltorhüter griff nach einer Ecke von Kadlec daneben, so dass Reinartz ins leere Tor einköpfen konnte. Danach drückte Leverkusen auf den Siegtreffer, erarbeitete sich aber zu wenig gute Chancen. Die beste Möglichkeit vergab Derdiyok in der 78. Minute, als er nur das Außennetz traf.
Werder Bremen: Wiese - Fritz, Sokratis, Affolter, Hartherz - Bargfrede - Trybull (77. Wesley), Ignjovski - Ekici (63. Füllkrug) - Pizarro, Rosenberg
Bayer Leverkusen: Leno - da Costa (46. Derdiyok), Schwaab, Friedrich, Kadlec - Castro, Reinartz, Rolfes - Bender, Schürrle - Kießling
Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)
Zuschauer: 40.600
Tore: 1:0 Pizarro (29.), 1:1 Reinartz (57.)
Gelbe Karten: Bargfrede (5), Ignjovski (4), Rosenberg (1) / Castro (4), Kadlec (1)
Beste Spieler: Hartherz, Pizarro / Rolfes, Derdiyok
FC Augsburg – 1. FC Kaiserslautern 2:2 (1:1)
Trotz einer vielversprechenden Vorstellung haben die Augsburger Bundesliga-Neulinge dem 1. FC Kaiserslautern im Kellerkrimi nur einen Punkt abgejagt. Dabei wäre für die Schwaben mehr drin gewesen, doch immer wieder scheiterte die Elf von Trainer Jos Luhukay beim Torabschluss am ausgeprägten Unvermögen in den eigenen Reihen. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung sicherte Nachwuchsstürmer Stephan Hain den Gastgebern in der 66. Minute immerhin einen Zähler. Dadurch hat der FCA zumindest bis zum Sonntag den letzten Platz an den SC Freiburg weitergereicht.
Ein Freistoß-Kracher des Holländers Marcel de Jong (5.) krönte die sehenswerte erste Viertelstunde der Gastgeber. Mit ungekannter Spielstärke düpierten Luhukays Jungs in dieser Phase bisweilen die FCK-Defensive. Umso überraschender gelang dem Außenverteidiger Florian Dick (25.) vor 30.028 Zuschauern aus dem Nichts per Kopf der schmeichelhafte Ausgleich. Direkt nach der Pause traf der Aushilfstorjäger ein zweites Mal (48.), ehe Hain zuschlug. Für Dick waren es die ersten beiden Saisontore.
Gerade mal 180 Sekunden dauerte es bis zur ersten Gelben Karte – ein frühes Indiz für die Härte in einem umkämpften Match. Die in schwarz-weiß-gestreiften Trikots angetretenen "Roten Teufel" wussten sich in der Anfangsphase nur durch Fouls zu helfen, um Augsburgs flinke Offensivkräfte überhaupt zu stoppen. Durch de Jongs Premierentor in der Bundesliga steigerte sich deren Selbstvertrauen noch zusätzlich, das Ergebnis waren schöne Spielzüge, aber zum Leidwesen von Trainer Luhukay fielen keine weiteren Treffer.
Schon Hajime Hosogai (12.) hätte treffen können. Auch Tobias Werner (14.) und Sascha Mölders (40./63.), doch beide scheiterten unbedrängt und ganz allein vor dem FCK-Tor an den eigenen Nerven: Werner ballerte den Ball aus kurzer Distanz in den Himmel; Mölders zielte bei seiner ersten Großchance knapp neben den Pfosten, bei seiner zweiten nach der Pause zu hoch. Kurz vor Schluss reihte sich auch der eingewechselte Marcel Ndjeng ein. Allein vor dem Tor schoss er links vorbei (81.).
Die Augsburger Nachlässigkeiten dienten als Weckruf für die Gäste, bei denen überhaupt nur zwei Akteure in der Anfangself standen, die zuvor in dieser Bundesligasaison schon einmal getroffen hatten: Christian Tiffert und Olcay Sahan. Das Fehlen der gesetzten Stürmer Dorge Kouemaha (verletzt) und Itay Shechter (Rotsperre) blieb unübersehbar, die beiden Zugänge Sandro Wagner und Jakub Swierczok taten sich im Angriffszentrum schwer.
Und dennoch wurde Lautern immer gefährlicher. Nach einem Freistoß nutzte wiederum der aufgerückte Dick eine Unachtsamkeit im Augsburger Strafraum und schoss am langen Pfosten zum 2:1 ein. Mittelfeldmotor Sahan (60.) hätte die Führung kurz darauf sogar ausbauen können, traf aber aus der Distanz nur die Latte. Stattdessen bekam der FCA die zweite Luft. Nach einem Zuspiel von Hosogai rettete Jungprofi Hain mit seiner ersten Ballberührung einen verdienten Punkt.
FC Augsburg: Jentzsch - Verhaegh, Callsen-Bracker, Langkamp, de Jong - Hosogai, Brinkmann - Baier, Oehrl, Werner (77. Ndjeng) - Mölders (65. Hain)
1. FC Kaiserslautern: Trapp - Dick, Simunek, Rodnei, Bugera - Sahan, Tiffert, Kirch (70. Petsos), Fortounis (85. Jørgensen) - Wagner, Swierczok (74. Sukuta-Pasu)
Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 30.028
Tore: 1:0 de Jong (5.), 1:1 Dick (25.), 1:2 Dick (48.), 2:2 Hain (66.)
Gelbe Karten: Brinkmann (4), de Jong (4) / Fortounis (2), Jørgensen (1), Swierczok (2), Wagner (2)
Beste Spieler: Hosogai / Sahan
Hannover 96 – 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0)
Die Spieler von Hannover 96 haben das Siegen noch nicht verlernt. Nach acht erfolglosen Bundesliga-Partien mit zuletzt fünf Unentschieden in Serie gewann das Team von Trainer Mirko Slomka zum Auftakt des 19. Spieltags gegen den 1. FC Nürnberg verdient. Das zehnte Saisontor von Top-Stürmer Mohammed Abdellaoue (18. Minute) festigte am Freitag vor 35.400 Zuschauern den 7. Tabellenplatz der Niedersachsen.
Dagegen erlitten die Nürnberger einen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg. Sie zeigten sich zu harmlos in der Offensive und zu anfällig in der Abwehr. Ihre beste Chance hatten die Gäste erst zwei Minuten vor Schluss, als Daniel Didavi knapp den Ausgleich verpasste.
Die Spieler zeigten sich reumütig. Der Torhüter Raphael Schäfer kritisierte: "Wir haben das Spiel nicht so angenommen wie wir das vorhatten und haben deshalb auch verdient verloren. In der ersten Halbzeit war das eindeutig zu wenig, so geht das nicht." Sein Teamkollege Philipp Wollscheid sagte, dass es ärgerlich sei, "dass wir es nicht verstanden haben, mit der gleichen Kampfkraft zu spielen wie letzte Woche".
Mit der Rückkehr von Torjäger Jan Schlaudraff und Mittelfeldspieler Sergio Pinto kam der zuletzt so häufig vermisste Schwung in die Angriffsaktionen der Hannoveraner zurück. Vor allem weil Pinto groß auftrumpfte, spielten die 96er vor der Pause fast wie zu ihren besten Zeiten. Allerdings machte es der Gegner der Slomka-Elf leicht.
Die mit der Empfehlung von zwei Siegen, aber ohne den angeschlagenen Ex-Hannoveraner Hanno Balitsch angereisten Franken enttäuschten. Trainer Dieter Hecking, ebenfalls Ex-Hannoveraner, ließ Tomas Pekhart erst einmal draußen und beorderte dafür Alexander Esswein in die Spitze. Diese Maßnahme zahlte sich jedoch nicht aus.
Kein Nürnberger Torschuss in der ersten Halbzeit
So stellten die Hausherren zunächst die klar spielbestimmende Mannschaft. Abdellaoue schoss bereits in der 7. Minute auf das Tor, kurz danach versuchte sich Pinto (9.). Das verdiente 1:0 gelang schließlich Abdellaoue, der sich von Dominic Maroh löste und Stindls Flanke zu seinem zehnten Saisontor verwandelte.
Drei Minuten vor dem Seitenwechsel verhinderte Schäfer mit seiner Fußabwehr gegen Schlaudraff das zweite Gegentor. Auf der Gegenseite war 96-Keeper Ron-Robert Zieler nur damit beschäftigt, Flanken abzufangen und Rückgaben aufzunehmen. Einem Nürnberger Torschuss musste Zieler 45 Minuten lang nicht entgegentreten.
Nach Wiederbeginn legte Nürnberg seine Zurückhaltung ab und ging entschlossener in die Zweikämpfe. Dem eingewechselten Pekhart bot sich nach 55 Minuten per Kopf die Chance zum Ausgleich, doch Zieler verhinderte ihn. Auch als Hecking in der Schlussphase Albert Bunjaku, einen weiteren Angreifer, aufs Feld schickte, stellte sich der Erfolg nicht ein. Bei den meist über Schlaudraff vorgetragenen Kontern war Hannover am Ende einem zweiten Tor näher als die Franken dem Ausgleich.
Der 96-Coach Mirko Slomka sagte nach dem Spiel: "Wir hätten das Spiel früher klar entscheiden müssen, dann wären wir nicht mehr in Bedrängnis geraten."
Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Pogatetz, Pander - Schmiedebach, Pinto (90.+2 Chahed) - Stindl, Rausch - Schlaudraff (84. Stoppelkamp), Abdellaoue (89. Sobiech)
1. FC Nürnberg: Schäfer - Feulner, Maroh, Wollscheid, Hlousek - Simons, Cohen (46. Pekhart) - Hegeler, Didavi, Eigler (72. Bunjaku) - Esswein (82. Frantz)
Schiedsrichter: Fritz (Korb)
Zuschauer: 35.400
Tor: 1:0 Abdellaoue (18.)
Gelbe Karten: Abdellaoue (2), Pinto (8), Schlaudraff (2) / Eigler (3), Wollscheid (3)
Beste Spieler: Pinto, Stindl / Schäfer
- Datum 27.01.2012 - 23:14 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Fehler im Text!
Es stand zur Pause schon 1:0. Folglich:
Hannover 96 – 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0)
Danke, Hellas82, ist korrigiert.
Ich hätte es Wolfsburg gegönnt. Nicht weil sie es verdient hatten, sondern weil ich Dortmund-Fan bin.
Bayern spielt nicht wirklich gut, gewinnt aber hochverdient.
Dortmund hätte genau wie Bayern bei mehr Konsequenz was für die Tordifferenz tun können.
Habe heute in der Sportschau die Spielzusammenfassungen gesehen.
Ich ziehe den Hut vor den jungen Dortmundern! Die spielen richtigen"Mannschaftssport". Ich hoffe das bleibt so! Sie spielen super zusammen (siehe Tor durch Rückpass von Großßkopf).
Die Bayern sind sehr ehrgeizig,super fit, aber keine Mannschaft! Alles Solisten! Der, der die meiste Unruhe bringt ist der Holländer, der dann auch noch glücklich die Tore schießt. Das erste Tor von Gomez war genau so ein "Gewusel-Tor" wie das gegen Mönch. Gladbach. Meiner Meinung nach kann jedes "Team" die Bayern schlagen. Also liebe Trainer, nur wahre Teams schlagen die Bayern!
LANGWEILIG
Bitte beteiligen Sie sich konstruktiv. Danke, die Redaktion/se
Gleich drei Mannschaften aus NRW jagen die Bayern. Und das auch noch sehenswert! Reicht die Bayern durch, und feiert am Ende zusammen. Am liebsten in Dortmund. Gelsenkirchen wäre auch nett. Und Mönchengladbach sowieso(Köln und Leverkusen sollten mal ein wenig Gas geben). Nächstes Jahr kommt dann noch Düsseldorf in Frage. Und transferiert Eure Spieler innerhalb NRW`s, die Bayern und die anderen Großeinkäufer können ja allein schauen ob man mit Geld, oder eben mit Spaß am Kicken gewinnt.
Seit Klopp hab ich richtig Freude beim Zuschauen.
Der HSV wird auf keinen Fall absteigen, weil man jetzt einen guten Trainer hat, einen Göckhan Töre, einen Petric und weil man auch noch andere gute Spieler(zB. Guerreo, Jansen, Westermann)im Kader hat.
Eher komm der HSV in die Europa Leauge als das sie absteigen was gar nicht so unwahrscheinlich ist.
Und zum Thema Adler der kommt im sommer ablösefrei.
http://sportbild.bild.de/...
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