Fifa-Auszeichnung : Messi ist Weltfußballer des Jahres

Zum dritten Mal in Folge ist Lionel Messi zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Bei den Frauen erhielt die japanische Weltmeisterin Homare Sawa die Trophäe.

Lionel Messi ist zum dritten Mal nacheinander zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Der 24-Jährige vom Champions-League-Sieger FC Barcelona erhielt bei der Fifa-Gala in Zürich den Goldenen Ball. Bei der Abstimmung setzte er sich gegen seinen Vereinskollegen Xavi und den Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid durch. Die deutschen Nationalspieler Mesut Özil , Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller hatten es nicht in die Endauswahl geschafft.

Bei den Frauen erhielt die japanische Weltmeisterin Homare Sawa die Trophäe als weltbeste Spielerin 2011. Trainer des Jahres war nach Meinung der Trainer und Kapitäne der Nationalmannschaften sowie ausgewählter Journalisten Messis Vereinscoach Josep Guardiola vom FC Barcelona.

"Eine Einzelauszeichnung ist immer etwas Besonderes, aber das Wichtigste ist das, was wir mit dem Team erreichen. Allein wäre ich nicht hier", hatte Messi schon am Nachmittag bei der Pressekonferenz vor der Gala gesagt. "Er ist einfach der beste Fußballer weltweit", sagte Xavi über seinen Mitspieler.

Messi gewann im vergangenen Jahr mit Barça im Finale gegen Manchester United die Champions League und führte seinen Club zur spanischen Meisterschaft. Im Dezember 2011 sicherte er sich mit den Katalanen auch die Trophäe bei der Club-Weltmeisterschaft in Japan .

Der Titel Bester Fußballer der Welt wurde zum zweiten Mal vom Weltverband Fifa und der Zeitschrift France Football gemeinsam vergeben. Bis 2010 gab es die Auszeichnung Weltfußballer des Jahres durch die Fifa und den Goldenen Ball für Europas Fußballer des Jahres.

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Kommentare

15 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Ich weiß nicht

Hat er es wirklich zum dritten Male hintereinander verdient? Ich erinnere mich dunkel, das er 2010 bei der Weltmeisterschaft eher einen unglücklichen Eindruck hinterlassen hat und da hat er den Titel bereits bekommen.

Nun wird zwar die Saison 2011 prämiert, aber es gäbe andere, die diesen Titel auch verdient hätten. Xavi Hernández beispielsweise, über den die ZEIT heute auch berichtet hat. Zu einem ganz Großen (und das ist man, wenn man dreimal hintereinander Fußballer des Jahres ist), zählt meines Erachtens auch eine große Karriere als Nationalspieler. Und die fehlt bisher.