Bundesliga, 22. Spieltag Torreiche Heimsiege für Hannover und Schalke
Hannover lässt Stuttgart zwar rankommen, siegt aber verdient und klar. Bei seiner Rückkehr nach Schalke muss Felix Magath mit Wolfsburg ein 0:4 einstecken. Alle Spiele
© Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Hannover feiert den Sieg gegen Stuttgart, im Vordergrund der Torschütze Lars Stindl.
Hannover 96 – VfB Stuttgart 4:2 (2:0)
Drei Ecken, drei Tore – Hannover 96 hat dank seiner Klasse bei Standardsituationen auch den 295. Tag ohne Heimniederlage überstanden. Der Europa-League-Teilnehmer bezwang drei Tage nach dem Erfolg gegen den FC Brügge den Rivalen VfB Stuttgart hochverdient. Dank der Tore von Karim Haggui (25.), Mame Diouf (32.), Christian Pander (46.) und Lars Stindl (73.) sowie einem bärenstarken Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler schafften die Niedersachsen diesen souveränen Sieg in ihrem insgesamt 800. Bundesligaspiel.
Die beiden Treffer von Martin Harnik (75.) und Shinji Okazaki (79.) kamen für die Stuttgarter zu spät. Das Team von Trainer Bruno Labbadia wirkte bei den brandgefährlichen Ecken der Gastgeber vor 37.800 Zuschauern orientierungslos. Der überragende Christian Pander war es, der die Stuttgarter Niederlage mit zwei maßgerechten Eckbällen einleitete. Zunächst köpfte Haggui eine Ecke aus vier Metern zur Führung ein.
Danach hatte Stuttgart wenigstens ein paar starke Minuten. Doch Zieler hielt den Vorsprung fest. Gegen Harnik parierte der Torhüter in der 38. Minute mit einem sensationellen Reflex. Auch gegen den Japaner Shinji Okazaki war er zu Stelle.
Sieben Minuten später fiel die Vorentscheidung, als Pander die nächste Ecke in den Strafraum brachte. Diesmal war der Senegalese Dioff zur Stelle und bejubelte seinen ersten Treffer für Hannover. Einen Kunstfehlschuss leistete sich Hannovers Manuel Schmiedebach kurz vor der Pause. Ganz allein tauchte er nach einem Fehlpass des Dänen William Kvist vor Sven Ulreich auf. Doch statt sich über sein erstes Bundesligator zu freuen, dürfte er nach seinem Außennetz-Treffer den Titel "Fehlschütze des Monats" bekommen.
Der VfB griff erst nach dem 4:0 ins Spiel ein. Nach den beiden Treffern hatte Vedad Ibisevic vier Minuten vor Schluss sogar die Chance zu Anschlusstreffer, doch Zieler zeigte erneut seine Klasse.
Hannover, seit April 2011 zu Hause unbesiegt, hat nun 34 Punkte und ist mit Bayer Leverkusen, dem Rivalen um den wichtigen sechsten Platz, gleichgezogen. Durch den Erfolg im 400. Bundesliga-Heimspiel vergrößerten die Hausherren den Abstand auf die abwehrschwachen Schwaben auf acht Punkte. Es war bei fünf Unentschieden der sechste Heimerfolg der Saison für das Team von Trainer Mirko Slomka.
Hannover 96: Zieler - Chahed, Eggimann, Haggui, Pander (67. Schulz) - Schmiedebach, Pinto - Schlaudraff (74. Rausch), Stindl - Diouf (77. Stoppelkamp), Ya Konan
VfB Stuttgart: Ulreich - Boulahrouz, Maza, Niedermeier, Sakai - Kvist, Gentner (46. Cacau) - Harnik, Hajnal (76. Kuzmanovic), Okazaki - Ibisevic
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 37.800
Tore: 1:0 Haggui (25.), 2:0 Diouf (32.), 3:0 Pander (46.), 4:0 Stindl (73.), 4:1 Harnik (75.), 4:2 Okazaki (79.)
Gelbe Karten: - / -
Beste Spieler: Pander, Schlaudraff / Okazaki
- Datum 19.02.2012 - 17:48 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 27
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Herr Vukcevic hat auf dem Spielfeld ein semantisches Problem, er verwechselt ein "ch" mit einem "x".
War das das sexte Eigentor?
Nicht Vukcevic, sondern Noveski schoss sein Rekordeigentor. Arme Sau. ;-)
@1 ich meine natürlich:
Er verwechselt ein "chs" mit einem "x".
Auf jeden Fall:
Ein toller sportlicher Erfolg: Sein Sex(s)tes Eigentor.
@2, wer auch immer. Tor ist Tor.
Danke, der Zwischentitel ist korrigiert.
Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um sachliche Diskussionsbeiträge. Danke. Die Redaktion/vn
Entfernt. Kritik nehmen wir gerne entgegen. Dennoch bitten wir Sie, diese an community@zeit.de zu richten. Danke. Die Redaktion/vn
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Zwei mal hintereinander 1:0...Respekt.
Bayern fällt nur durch Riberys Schwalben auf... Respekt an Freiburg.
Leverkusen feiert sich nachdem man nen fast sicheren Absteiger abschießt...
und den schönsten Fußball spielt Gladbach, auch noch auf dem schlechtesten Platz.
Selbst als Dortmundfan muss ich zugeben dass Gladbach im Moment einfach besser ist als Bayern, Schalke und Dortmund.
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