FangewaltDynamo Dresden darf doch im Pokal mitspielen

Wegen schwerer Ausschreitungen seiner Fans sollte Dresden 2012/13 eigentlich vom DFB-Pokal ausgeschlossen werden. In der Revision wurde das Urteil aber nun abgeschwächt.

Dynamo Dresden darf nun doch in der kommenden Saison im DFB-Pokalwettbewerb spielen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes beantragte in der Berufung vor dem Bundesgericht in Frankfurt eine Änderung der Strafe gegen den Verein.

Danach muss Dresden nun am 11. März sein Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen. Am 16. März dürfen Dynamo-Fans nicht mit zur Auswärtspartie bei Eintracht Frankfurt reisen. Zudem erhielt der Verein eine Geldstrafe von 100.000 Euro.

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Nach massiven Ausschreitungen rund um das Zweitrunden-DFB-Pokalspiel von Dresden am 25. Oktober bei Borussia Dortmund waren die Sachsen in erster Instanz aus dem DFB-Pokalwettbewerb 2012/2013 ausgeschlossen worden.
 

 
Leserkommentare
  1. 100000 € Strafe - ein Geisterspiel und ein Spiel auswärts ohne eigene Fans. Die finanziellen Einbußen nach diesem Urteil dürften die Einnahmen aus den ZWEI Spielen DFB Pokal bei weitem übersteigen. Um den Einnahmenverlust zu kompensieren muss Dynamo mindest die dritte Runde im DFB Pokal erreichen. Ich kann mich über dieses Urteil nicht freuen!

  2. Es ist eine Frechheit von Seiten des Herrn Meyer (DFB-Sicherheitsausschuss) während der Verhandlung zu suggerieren Beschäftigte wie Caterer oder gar Sicherheitspersonal hätten Pyrotechnik ins Stadion gebracht. Auch die Strafe für den gastgebenden Verein (damit Hausrecht + Verantwortung) mit 8000€ ist eine absolute Frechheit. Ich wundere mich echt wie sich Dortmund da aus der Verantwortung winden kann. Als Beispiel: wenn morgen einer mit FC Bayern München Schal irgendwo in D eine Synagoge abbrennt dann ist auf einmal der FC Bayern antisemitisch?

    Eine Leserempfehlung

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