Dirk Nowitzki "Es wird Zeit, dass die Mavericks nach Deutschland kommen"

Eine Weile traf er nicht, nun ist er wieder der Alte. Im ZEIT-ONLINE-Interview spricht NBA-Star Nowitzki über seine Form und Hoffnung auf ein Testspiel in der Heimat.

Im Januar empfängt Präsident Obama die NBA-Sieger aus Dallas um Dirk Nowitzki.

Im Januar empfängt Präsident Obama die NBA-Sieger aus Dallas um Dirk Nowitzki.

ZEIT ONLINE: Herr Nowitzki, nach überstandener Knieverletzung und einer eingeschobenen Trainingspause läuft es wieder bei Ihnen. Zwar haben Sie am Sonntag mit den Mavericks gegen die New York Knicks verloren, aber die 34 Punkte sind Ihre Saisonbestmarke. Sind Sie wieder ganz der Alte?

Dirk Nowitzki: Ja, es läuft wieder und ich fühle mich gut. Die ersten Monate dieser Spielzeit waren einfach schwer. Ich hatte immer Schmerzen im ständig geschwollenen Knie.

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ZEIT ONLINE: Hätten Sie gedacht, dass es so lange dauert, Ihre Form wiederzufinden?

Nowitzki: Man wusste halt nicht genau, wie lange es dauern wird. So eine Streiksaison ist immer ein bisschen anders. Erst war nicht klar, wann es wieder losgeht. Und innerhalb von zwei Wochen mussten wir von null auf hundert starten. Dann hat es ein paar Wochen gedauert, bis mein Knie wieder besser war, jetzt läuft es wieder gut.

ZEIT ONLINE: Sind Sie in der Phase zu Saisonbeginn, als Ihr Punkteschnitt unerwartet niedrig war, nervös geworden oder hat Ihnen Ihre Erfahrung geholfen, Ruhe zu bewahren?

Nowitzki: Was heißt nervös? Es hat halt einfach ein bisschen länger gedauert, ich bin auch keine zwanzig mehr.

ZEIT ONLINE: Bereuen Sie im Rückblick Ihre Teilnahme an der EM mit der deutschen Nationalmannschaft im vergangenen Jahr?

Nowitzki: Ich bereue es nicht. Es war eine Entscheidung, die ich für den deutschen Basketball getroffen habe. Im Endeffekt war es schade, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben und uns nicht für das vorolympische Turnier qualifiziert haben. Aber jetzt ist das Thema auch durch.

ZEIT ONLINE: Bereuen Sie inzwischen Ihre Loyalität? Hätten Sie bei einer Absage ein schlechtes Gewissen bekommen?

Nowitzki: Ich möchte nicht rumheulen. Ich habe gespielt und es ist vorbei. Wir haben unser Ziel nicht erreicht, ich habe in Litauen leider nicht meine beste Leistung abrufen können. Aber jetzt geht es weiter mit den Mavericks und wir versuchen, unseren NBA-Titel zu verteidigen.

ZEIT ONLINE: Sie haben es angesprochen, Sie sind 33 Jahre alt. Was bedeutet das für Ihre Nationalmannschaftskarriere?

Leser-Kommentare
  1. Gibts mittlerweile eigentlich wieder ne Möglichkeit das All Star Game im TV zu sehen? Hat sich Sky wieder mit der NBA geeinigt? Hab im Netz nichts brauchbares gefunden...

  2. "Ja. Gesundheit vorausgesetzt, bin ich ein Allstar. Das weiß die ganze Liga."

    Das klingt beinahe etwas arrogant, für Nowitzki allemal. Hat er das wirklich so gesagt?

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