BundesligaDortmund besiegt Bayern, Debakel für Hamburg
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1. FC Nürnberg – Schalke 04

Nürnbergs Spieler Mike Frantz nach einem Foul durch Kyriakos Papadopoulos

Nürnbergs Spieler Mike Frantz nach einem Foul durch Kyriakos Papadopoulos

1. FC Nürnberg – Schalke 04 4:1 (3:0)

Der 1. FC Nürnberg hat den Champions-League-Anwärter Schalke 04 entzaubert. Nach fünf Spielen ohne Sieg boten die Franken gegen den Tabellendritten eine starke Leistung. Hanno Balitsch (25. Minute), Timmy Simons per Foulelfmeter (37.) und Daniel Didavi (45./87.) sorgten mit zwei Toren für klare Verhältnisse. "Das Wichtigste war, dass wir richtig gezeigt haben, was wir können", sagte Didavi. "Das lief heute perfekt."

Schalke blamierte sich drei Tage vor dem Revier-Derby gegen Borussia Dortmund und büßt seinen Vorsprung auf Verfolger Borussia Mönchengladbach leicht ein. Mehr als der Treffer durch Lewis Holtby (85.) gelang den Gästen nicht. "Wir haben uns das Spiel komplett anders vorgestellt. Wir haben Nürnberg stark gemacht und müssen uns bei den mitgereisten Fans entschuldigen", sagte Schalkes Verteidiger Tim Hoogland.

Jermaine Jones und Joel Matip wurden nach ihren abgelaufenen Gelb-Sperren von Coach Huub Stevens in die Startelf beordert, und aus ihrer anfangs sicher stehenden Defensive heraus suchten die Gelsenkirchener das Spiel nach vorne. Holtby sorgte nach Vorarbeit von Raúl für einen frühen Warnschuss (7.).

Schalke spielt fast nur in der eigenen Hälfte

Nach einer Viertelstunde legte der Gastgeber seine Zurückhaltung ab. Nach einer Hereingabe von Timothy Chandler konnte Schalke-Keeper Lars Unnerstall vor Nürnbergs Stürmer Tomas Pekhart klären (18.).

Wenig später war es dann soweit: Eine lange Freistoßflanke von Didavi nutzte Balitsch per Kopf zur Führung. Nun kam Schalke kaum noch aus der eigenen Hälfte. Nach dem Foul von Kyriakos Papadopoulos an Mike Frantz erhöhte Routinier Simons sicher vom Elfmeterpunkt. Nach einem Ballverlust ging es wieder einmal zu schnell für die Schalker Defensive. Chandler konnte erneut flanken und Didavi sorgte per Kopf für die sichere Pausenführung.

Schalkes Coach Stevens reagierte zur Pause und brachte mit Teemu Pukki und Jefferson Farfan zwei neue Spieler. Auch wenn Holtby noch einmal verkürzte. Zwei Minuten später stellte Didavi den alten Abstand wieder her.

1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Maroh, Wollscheid, Pinola - Balitsch (73. Cohen), Simons - Mak, Didavi (88. Wießmeier), Frantz (73. Hegeler) - Pekhart
FC Schalke 04: Unnerstall - Hoogland, Papadopoulos, Matip, Escudero - Jones (64. Metzelder), Höger (46. Farfán) - Holtby, Raúl, Draxler (46. Pukki) - Huntelaar
Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)
Zuschauer: 44.031
Tore: 1:0 Balitsch (25.), 2:0 Simons (37./Foulelfmeter), 3:0 Didavi (45.), 3:1 Holtby (85.), 4:1 Didavi (87.)
Gelbe Karten: Pinola (3) / Hoogland (1), Jones (11), Papadopoulos (9)
Beste Spieler: Didavi, Schäfer / Holtby

Leserkommentare
    • Asura
    • 11.04.2012 um 23:01 Uhr

    Robben 3 - 0 FC Bayern

    Dortmund fand in Halbzeit 2 faktisch nicht statt. Dann infolge des einzigen ernsthaften Konters (regulärer Angriffsspielzüge bedient Dortmund sich ja gegen Bayern seit Jahren nicht mehr) und der daraus resultierenden Ecke sowie die Unachtsamkeit Robbens auch noch zum Torerfolg zu kommen ist bitter.
    Noch bitterer ist es, wenn man einem '99er ManU-Revival (dieses Mal allerdings für den BVB und nicht Bayern) dann so nahe ist und Robben nicht nur den Elfer kläglichst verschießt, sondern auch noch einen Gomez-Österreich-Gedächtnisdeckenschuss als Kunststück vollführt.

    Robben hat den FC Bayern heute wahrlich im Alleingang besiegt und dem BVB die Meisterschaft geschenkt (dass eine Mannschaft, die sich nun seit 2 Jahren im Spitzenspiel gegen den FC Bayern nur reinstellt und zugegeben sehr gut kontert, erneut Meister wird, ist schon eine Schande an sich, aber was soll's...)

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    Manchmal könnte man glauben, die Bayernfans sehen ein anderes Spiel, als der Rest :D
    4. Sieg in Folge gegen den FCB. Borussenherz, was willst Du mehr.
    Im Übrigen sind sich wohl die meisten einig, dass neben Gladbach in der Hinrunde, der schönste Fußball im Pott gespielt wird.

    • vonDü
    • 12.04.2012 um 5:51 Uhr

    Ich glaube, selbst Jürgen Klopp würde bestätigen, dass der Bayernkader die besten Individualisten der Liga aufbieten kann. Die beste Chance dagegen zu punkten, ist die laufintensie Beherrschung des Raumes, bei dem es vor allem auf die Teamarbeit ankommt. Dann läuft auch ein FC Bayern mit seinen Stars gegen die Wand, bzw. verfängt sich in den Abwehrketten. Dortmund ist nicht das erste Team, dass die Bayern mit einer sehr gut organisierten Raumaufteilung ausgebremst hat.

    Selbst wenn es wahr wäre, dass die Dortmunder sich nur hinten rein gestellt haben (ich habe ien anderes Spiel gesehen), eine Mannschaft mit den Ansprüchen des FCB muss damit fertig werden, anstatt sich hinterher darüber zu beschweren, dass der Gegener nicht dumm genug war, um ins offene Messer zu laufen.

    Schoen zu reden...

    Der FCB hatte in der zweiten haelfte nur in zwei statistikpunkten die nase vorn. Ecken 3 4 und ballbesitzt. Der BVB besser in flanken torschuesse toren und zweikaempfen. Also bitte nicht yolch ei en schmarrn erzaehlen. Goetzes tor war niemals ein kontertor und sahins geiler kunstschuss sicher auch nicht.

    • Kdoris
    • 12.04.2012 um 10:49 Uhr

    Es scheint so schwer zu verdauen seine eigene Mannschaft seit 2 Jahren einer anderen Mannschaft HINTERHERRENNEN zu sehen, dass man schon nicht mehr Fußballspiele analysieren kann.

    Dortmunds Spiel hat mit hintenreinstellen gar nichts zu tun. In der ersten HZ hat Dortmund doch Bayern fast an die Wand gespielt. In der zweiten HZ ist Bayern mehr gekommen, hatte mehr Spielanteile aber konnte aufgrund Dortmund's sehr guter Raumdeckung nicht zur Entfaltung kommen. Guter Fußball zeichnet sich durch mehr aus als nur blind nach vorn zu spielen.

    Wenn Dortmund seine Chancen besser nutzt, sind sie außerdem nicht auf Robben's schlechte Tagesform angewiesen.

    • arteve
    • 12.04.2012 um 10:50 Uhr

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.

    Manchmal könnte man glauben, die Bayernfans sehen ein anderes Spiel, als der Rest :D
    4. Sieg in Folge gegen den FCB. Borussenherz, was willst Du mehr.
    Im Übrigen sind sich wohl die meisten einig, dass neben Gladbach in der Hinrunde, der schönste Fußball im Pott gespielt wird.

    • vonDü
    • 12.04.2012 um 5:51 Uhr

    Ich glaube, selbst Jürgen Klopp würde bestätigen, dass der Bayernkader die besten Individualisten der Liga aufbieten kann. Die beste Chance dagegen zu punkten, ist die laufintensie Beherrschung des Raumes, bei dem es vor allem auf die Teamarbeit ankommt. Dann läuft auch ein FC Bayern mit seinen Stars gegen die Wand, bzw. verfängt sich in den Abwehrketten. Dortmund ist nicht das erste Team, dass die Bayern mit einer sehr gut organisierten Raumaufteilung ausgebremst hat.

    Selbst wenn es wahr wäre, dass die Dortmunder sich nur hinten rein gestellt haben (ich habe ien anderes Spiel gesehen), eine Mannschaft mit den Ansprüchen des FCB muss damit fertig werden, anstatt sich hinterher darüber zu beschweren, dass der Gegener nicht dumm genug war, um ins offene Messer zu laufen.

    Schoen zu reden...

    Der FCB hatte in der zweiten haelfte nur in zwei statistikpunkten die nase vorn. Ecken 3 4 und ballbesitzt. Der BVB besser in flanken torschuesse toren und zweikaempfen. Also bitte nicht yolch ei en schmarrn erzaehlen. Goetzes tor war niemals ein kontertor und sahins geiler kunstschuss sicher auch nicht.

    • Kdoris
    • 12.04.2012 um 10:49 Uhr

    Es scheint so schwer zu verdauen seine eigene Mannschaft seit 2 Jahren einer anderen Mannschaft HINTERHERRENNEN zu sehen, dass man schon nicht mehr Fußballspiele analysieren kann.

    Dortmunds Spiel hat mit hintenreinstellen gar nichts zu tun. In der ersten HZ hat Dortmund doch Bayern fast an die Wand gespielt. In der zweiten HZ ist Bayern mehr gekommen, hatte mehr Spielanteile aber konnte aufgrund Dortmund's sehr guter Raumdeckung nicht zur Entfaltung kommen. Guter Fußball zeichnet sich durch mehr aus als nur blind nach vorn zu spielen.

    Wenn Dortmund seine Chancen besser nutzt, sind sie außerdem nicht auf Robben's schlechte Tagesform angewiesen.

    • arteve
    • 12.04.2012 um 10:50 Uhr

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mo.

  1. 2. :-)..

    Geil :-) sehr geil...

    3 Leserempfehlungen
  2. ein Punktegleichstand hätte wenigstens Spannung in die Liga gebracht.

  3. >>In der ersten Halbzeit konnten sich die Bayern bei Neuer bedanken, dass es da nicht schon 3:0 fuer den BVB stand <<
    ------------------------------------
    Aufgrund solch ueberheblichen Geschwetzes mag ich die Dortmunder nicht, nicht weil sie keinen guten Fussball spielen.

    Eine Leserempfehlung
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    • Asura
    • 11.04.2012 um 23:27 Uhr

    orthographische Abscheulichkeit als latente Provokation ebenfalls eingebaut haben. Chapeau. ;)

    Hoch lebe die Eintracht :)

    • Asura
    • 11.04.2012 um 23:27 Uhr

    orthographische Abscheulichkeit als latente Provokation ebenfalls eingebaut haben. Chapeau. ;)

    Hoch lebe die Eintracht :)

    • Asura
    • 11.04.2012 um 23:25 Uhr

    einzelne Angriff des BVBs war ein Konter.

    Das funktioniert nur so lange, wie der Gegner seinerseits "das Spiel macht" (deshalb sit der BVB in der CL auch gnadenlos baden gegangen gegen Mannschaften wie Marseille und Piräus, die ihrerseits sehr defensiv und mit Kontern agierten) oder der Gegner in Grund und Boden gerannt werden kann und individuell unterlegen ist.

    Als "neutraler" Beobachter scheinen sie noch etwas mehr Fußball gucken zu müssen, wenn sie das immer gleiche Spiel des BVB noch nicht durchschaut haben.
    Das hat nichts mit bayrischer Arroganz zu tun.

    Wenn der BVB dem FC Bayern im Aufeinandertreffen je spielerisch auf Augenhöhe und nicht mit dem ach so modernen Konterfußball, dann werde ich dem BVB auch meinen Respekt zollen, wenn er dann siegreich aus den Partien hervorgeht.

    Den BVB-Fußball haben gegen uns auch Hannover, Mainz, Gladbach & Co. mit nicht zu verachtendem Erfolg gespielt. Das geht bei solchen Mannschaften ab und an gut, ab und an wieder nicht. Der BVB ist individuell jedoch besser besetzt als diese Mannschaften und hat es dementsprechen geschafft, 4x in Folge zu gewinnen. Meinen Respekt verdient der Verein sich deswegen noch lange nicht.
    Aber immer brav dem ach so tollen Fußball des BVB bejubeln... dass ich nicht lache. ;)

    Antwort auf "...wohl ein Witz"
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    • Asura
    • 11.04.2012 um 23:37 Uhr

    "je spielerisch auf Augenhöhe und nicht mit dem ach so modernen Konterfußball," <- da fehlt noch ein "begegneen sollte"

    "Aber immer brav dem ach" <- Der Finger hätte das "n" für "den" treffen sollen.

    Ist ja grässlich. Aber bin noch immer zu aufgewühlt... Robben, warum nur??? :P

    Wenn der BVB nur erfolgreich kontern könnte gegen spielerisch überlegene Mannschaften, dann müsste die Bundesliga ja voll sein von Spitzenmannschaften.
    Die Wahrheit ist, dass der BVB nicht nur besser kontern kann als die Bayern, sondern auch die bessere Abwehr hat, die einen Angriff sehr gut aufbauen kann. Der BVB hat in der CL so schlecht ausgesehen, weil er permanent offensiven Fussball gespielt hat, unglücklicherweise aber seine Torchancen nicht nutzen konnte. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich das nächstes Jahr wiederholen wird. Das wissen auch der Trainer und die Spieler, die sich von solchen Rückschlägen - oder dem Geschwätz von Hoeness - nicht beirren lassen.

    Von mir aus, wie Sie meinen. Aber wie kommen die Leute nur immer wieder darauf, dass es kein schoener Fussball ist, wenn man gut kontert? Also ich finde das sehr attraktiv, ueberfallartig unter zehn Sekunden von hinten nach vorne zum Tor zu kombinieren (s. z.B. Bayern gegen Marseille).

    Und die ach so genial spielenden Bayern haben es eben nicht geschafft, die excellente Dortmunder Defensive zu knacken (der Elfmeter war individuelle Dummheit von Weidenfeller). Wo war Robben? In der Regel auf dem Boden! Wo war Ribery? In der Regel langsamer als Piszek! Kroos? Nada! Mueller? Absolut Nada! Erst mit Schweini kam bisschen Spielkultur rein.

    Was auch immer Sie vom Verteidigen und Kontern halten, ein spielerisches Feuerwerk haben die Bayern definitiv nicht abgebrannt. Da hat mir die Kombi am Anfang Kagawa auf Grosskreutz mitten im Sechzehner der Bayern deutlich besser gefallen.
    Ach uebrigens, der Kopfball an den Pfosten war mit Sicherheit kein Konter!

    • Asura
    • 11.04.2012 um 23:37 Uhr

    "je spielerisch auf Augenhöhe und nicht mit dem ach so modernen Konterfußball," <- da fehlt noch ein "begegneen sollte"

    "Aber immer brav dem ach" <- Der Finger hätte das "n" für "den" treffen sollen.

    Ist ja grässlich. Aber bin noch immer zu aufgewühlt... Robben, warum nur??? :P

    Wenn der BVB nur erfolgreich kontern könnte gegen spielerisch überlegene Mannschaften, dann müsste die Bundesliga ja voll sein von Spitzenmannschaften.
    Die Wahrheit ist, dass der BVB nicht nur besser kontern kann als die Bayern, sondern auch die bessere Abwehr hat, die einen Angriff sehr gut aufbauen kann. Der BVB hat in der CL so schlecht ausgesehen, weil er permanent offensiven Fussball gespielt hat, unglücklicherweise aber seine Torchancen nicht nutzen konnte. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich das nächstes Jahr wiederholen wird. Das wissen auch der Trainer und die Spieler, die sich von solchen Rückschlägen - oder dem Geschwätz von Hoeness - nicht beirren lassen.

    Von mir aus, wie Sie meinen. Aber wie kommen die Leute nur immer wieder darauf, dass es kein schoener Fussball ist, wenn man gut kontert? Also ich finde das sehr attraktiv, ueberfallartig unter zehn Sekunden von hinten nach vorne zum Tor zu kombinieren (s. z.B. Bayern gegen Marseille).

    Und die ach so genial spielenden Bayern haben es eben nicht geschafft, die excellente Dortmunder Defensive zu knacken (der Elfmeter war individuelle Dummheit von Weidenfeller). Wo war Robben? In der Regel auf dem Boden! Wo war Ribery? In der Regel langsamer als Piszek! Kroos? Nada! Mueller? Absolut Nada! Erst mit Schweini kam bisschen Spielkultur rein.

    Was auch immer Sie vom Verteidigen und Kontern halten, ein spielerisches Feuerwerk haben die Bayern definitiv nicht abgebrannt. Da hat mir die Kombi am Anfang Kagawa auf Grosskreutz mitten im Sechzehner der Bayern deutlich besser gefallen.
    Ach uebrigens, der Kopfball an den Pfosten war mit Sicherheit kein Konter!

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