Peking : Die verrosteten Reste der Olympischen Spiele

2008 richtete Peking die Olympischen Sommerspiele aus. Vier Jahre später gammeln viele der Gebäude vor sich hin. Ein fotografischer Rundgang über die neuen Brachen.

Ein Schild als Platzhalter: Das Wukesong-Stadion, in dem Südkorea 2008 Olympiasieger im Baseball wurde, ist längst abgerissen. Nur noch dieser Aufsteller im Zentrum der chinesischen Hauptstadt Peking weist darauf hin, was war. Viele andere Sportstätten stehen noch, bleiben aber wegen gewaltiger Überkapazitäten ungenutzt.

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Kommentare

14 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Der vollkommene Unsinn

Das Beispiel zeigt doch den vollkommenen Unsinn der sich daraus ergibt, Olympische Spiele in nicht entwickelte Gebiete zu vergeben.

Es müßte ein Index des Entwicklungsstandes eines landes geben, der als Mindestvoraussetzung erfüllt werden muß damit die Spiele dorthin überhaupt erst vergeben werden dürfen. Dies müßte auch die anschließende Nutzung der Mehrheit der Sportstätten einschließen.

Warum müssen Mittel vernichtet werden, nur damit dieser Zirkus in Länder fährt die ganz andere (und wesentlich existenziellere) Probleme haben, als die Ausrichtung eines Sporteregnisses. Bei der Fußball WM in Südafrika war es genau so...

nicht-entwickeltes Peking ?

Eine Fußball WM ist zwar auf eine Sportart fixiert, dafür auf ein Land verteilt. Olympische Spiele haben viel Sportarten und sind auf eine Stadt fixiert.
Das macht insgesamt doch einen sehr großen Unterschied ?

Auch lustig, dieser seltsame Mythos das man Fahrradschläuche unter Wasser halten muß um ein Loch darin zu finden. Da kann man nur was sehen, was man ohne weiteres fühlen und höhren und sehen kann, aber ohne das es Blasen macht, also zugegeben "irgendwie" schöner ist das. ;)