Die verrosteten Reste der Olympischen Spiele
Ein Schild als Platzhalter: Das Wukesong-Stadion, in dem Südkorea 2008 Olympiasieger im Baseball wurde, ist längst abgerissen. Nur noch dieser Aufsteller im Zentrum der chinesischen Hauptstadt Peking weist darauf hin, was war. Viele andere Sportstätten stehen noch, bleiben aber wegen gewaltiger Überkapazitäten ungenutzt.
- Datum 12.04.2012 - 15:03 Uhr
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Zurück zur Ausgangsseite
-00016015524752-HighRes-940x.jpg)




Das Beispiel zeigt doch den vollkommenen Unsinn der sich daraus ergibt, Olympische Spiele in nicht entwickelte Gebiete zu vergeben.
Es müßte ein Index des Entwicklungsstandes eines landes geben, der als Mindestvoraussetzung erfüllt werden muß damit die Spiele dorthin überhaupt erst vergeben werden dürfen. Dies müßte auch die anschließende Nutzung der Mehrheit der Sportstätten einschließen.
Warum müssen Mittel vernichtet werden, nur damit dieser Zirkus in Länder fährt die ganz andere (und wesentlich existenziellere) Probleme haben, als die Ausrichtung eines Sporteregnisses. Bei der Fußball WM in Südafrika war es genau so...
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Einfach mal hin fliegen und dann wie viele Europäer ,die zum ersten Mal in Peking sind, mit offenem Maul da stehen und staunen.Und plötzlich einsehen ,wie peinlich Deutschland mittlerweile ist.
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Einfach mal hin fliegen und dann wie viele Europäer ,die zum ersten Mal in Peking sind, mit offenem Maul da stehen und staunen.Und plötzlich einsehen ,wie peinlich Deutschland mittlerweile ist.
Eine Fußball WM ist zwar auf eine Sportart fixiert, dafür auf ein Land verteilt. Olympische Spiele haben viel Sportarten und sind auf eine Stadt fixiert.
Das macht insgesamt doch einen sehr großen Unterschied ?
Auch lustig, dieser seltsame Mythos das man Fahrradschläuche unter Wasser halten muß um ein Loch darin zu finden. Da kann man nur was sehen, was man ohne weiteres fühlen und höhren und sehen kann, aber ohne das es Blasen macht, also zugegeben "irgendwie" schöner ist das. ;)
...der antiken Spiele, lebten die Menschen in den heute Gebieten in der Steinzeit...
...heute entwickelten Gebieten, sollte es heissen.
Wenn man genau hinschaut, sieht man doch ganz wunderbar, wie die Bauwerke scheinbar in kurzer Zeit mit ohne einen Gedanken an Nachnutzung oder Dauerhaftigkeit hingeschludert wurden. Der Beton bröselt und reißt, der Stahl rostet vor sich hin.
Wenn wir in DE / Europa so bauen würden, könnten wir auch innerhalb kurzer Zeit riesige Imageprojekte aus dem Boden stampfen, vor denen sich die Welt erfürchtig verneigt.
"Leider" achten wir darauf, daß alles länger als 4 Jahre hält.
- Einer vom Bau -
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Einfach mal hin fliegen und dann wie viele Europäer ,die zum ersten Mal in Peking sind, mit offenem Maul da stehen und staunen.Und plötzlich einsehen ,wie peinlich Deutschland mittlerweile ist.
Warum zeigt man nicht die anderen Becken des Water Cube? Also da wo täglich hunderte von Besuchern im Freizeitbad rumtoben? Und natürlich auch viele Touristen durchmaschieren. Oder das Warmmachbecken, wo von morgens bis abends Schwimmunterricht stattfindet?
Achja, ich vergaß, das hätte nicht ins Bild gepasst. ;)
Übrigens finden auch im Vogelnest noch sehr viele Veranstaltungen statt, aber nur sooo..
Letztens gab es eine Reportage üebr die Macht der Pressefotografen. Je nachdem was der Artikel aussagen soll wählt er die Motive und Bildausschnitte. Ich bin mir sicher, dass für einen positiven Nachnutzungsartikel ebenso viele Bilder hätten gezeigt werden können.
Allein die Aufnahmen des trockenen Grases. In der Vegetationsperiode mit viel grün und hohen Pflanzen hätten die Fotos eine ganz andere Aussage gehabt. Außerdem empfinde ich es nicth als schlimm, wenn sich die Natur auch einmal etwas wiederholt und man sie lässt.
Und dass Großveranstaltungsbauten in den (anderen) großen Industrienationen wesentlich besser genutzt werden, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
Letztens gab es eine Reportage üebr die Macht der Pressefotografen. Je nachdem was der Artikel aussagen soll wählt er die Motive und Bildausschnitte. Ich bin mir sicher, dass für einen positiven Nachnutzungsartikel ebenso viele Bilder hätten gezeigt werden können.
Allein die Aufnahmen des trockenen Grases. In der Vegetationsperiode mit viel grün und hohen Pflanzen hätten die Fotos eine ganz andere Aussage gehabt. Außerdem empfinde ich es nicth als schlimm, wenn sich die Natur auch einmal etwas wiederholt und man sie lässt.
Und dass Großveranstaltungsbauten in den (anderen) großen Industrienationen wesentlich besser genutzt werden, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
Olympia ist überflüssig, besonders für Länder, wo keine Nachnutzung gewährleistet ist.
Leider ist dies bei 80% aller Länder der Fall, gleiches gilt auch für die Winterspiele und die Fußball WM.
So etwas kann sich nicht rechnen, auch nicht mittelfristig. Es funktioniert nur durch schönreden, ignorieren der Umweltschäden..
Dumm nur, dass immer wieder selbstverliebte Politiker meinen, sie täten dem Land / der Stadt etwas gutes, mit einer Bewerbung.
Abgesehen davon, dass die Vergabe nur mit sehr viel Geld erkauft wird. ( s. Katar, Sotchi)
Wenn in DE Nachhaltigkeit Vorrang hat und wenigstens ein Hauch von Demokratie vorhanden ist, ist das gut und nicht peinlich!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren