Bundesliga-RückschauHoeneß kennt die Unterwäsche der Dortmunder Journalisten

In München sind die Attacken des Präsidenten spannender als der Fußball. Für den BVB trifft der Älteste zum Derbysieg. Und Hertha zappelt noch. Alles zum 31. Spieltag

Weltklasse san nur mia: Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern

Weltklasse san nur mia: Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern

Wer spielte wie gegen wen?

VfB Stuttgart – Werder Bremen 4:1
Schalke 04 – Borussia Dortmund 1:2
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg 0:2
Hamburger SV – Hannover 96 1:0
VfL Wolfsburg – FC Augsburg 1:2
Bayer Leverkusen – Hertha BSC 3:3
Bayern München – FSV Mainz 05
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln 3:0
SC Freiburg – TSG Hoffenheim 0:0

Welches Spiel durften Sie auf keinen Fall verpassen?

Leverkusen gegen Hertha, entgegen unserer Vorhersage. Dabei hätten wir es wissen müssen. Ein Blick auf die Torfolge im Hinspiel, die sich als identisch mit der im Rückspiel erweisen sollte, hätte genügt: 2:0, 2:3, 3:3. Drei Tore in fünfzehn Minuten, zwei davon in Unterzahl, und eine solche Moral hatten wir der Hertha einfach nicht zugetraut. Auch dass Otto Rehhagel ein solches Händchen beweisen sollte, die Torschützen Pierre-Michel Lasogga und Tunay Torun (2) hatte er kurz zuvor eingewechselt. Nach dem Abpfiff waren die Berliner mit der Beute von einem Punkt sogar unzufrieden. Lebt die Hertha tatsächlich noch oder sind es letzte Zuckungen wie die von Aalen, die noch in der Pfanne zappeln?

Welches Spiel konnten Sie mit guten Gewissen verpassen?

Bayern-Spiele gehören zu den Höhepunkten jedes Spieltags. Die eine Hälfte des Lands heult, wenn sie verlieren, die andere, wenn sie gewinnen. Doch diesmal hat es keinen gejuckt. Nachdem der Tabellenführer die schwere Hürde in Schalke genommen hatte, ließen ihn die Bayern im Abendspiel gegen Mainz kapitulierend davonziehen. Jupp Heynckes setzte fünf Stammkräfte auf die Bank, um für das Champions-League-Halbinfale morgen Kraft zu sparen. Thomas Tuchel versuchte, Real Madrid zu imitieren, wenigstens äußerlich: "Wir haben extra die weißen Trikots angezogen." Ein desillusionierter Ex-Meister, ein Bundesligatopspiel als Test für den Europapokal, ein Sparringpartner aus Mainz – dieses Duell musste und wollte sich keiner antun.

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Wer stand im Blickpunkt?

Sebastian Kehl. Zum Titelgewinn im Vorjahr trug der Kapitän Borussia Dortmunds wenig bei, nur sechs Mal kam er zum Einsatz, zwei Mal musste er sogar in der zweiten Mannschaft aushelfen. An mehr hinderten ihn Verletzungen und die starken Konkurrenten Nuri Sahin und Sven Bender. Auch wenn Sahin ging, traute man dem heute 32-Jährigen vor der Saison keine Schlüsselrolle zu, zumal zwei junge Hochtalentierte, Ilkay Gündogan und Moritz Leitner, für seine Position verpflichtet wurden. Doch Kehl, der älteste BVB-Spieler, ist eine der Überraschungen der Saison, er gehört zur Stammbesetzung des Tabellenführers. Am Samstag gelang ihm ein wichtiger Beitrag zum Dortmunder Titel, dem dritten mit Kehl nach 2002 und 2011. Es war ein schweres Spiel. Die Atmosphäre war giftig, Fans schmierten Parolen mit Schweineblut an die Stadionmauern, Schalkes Elf machte dem BVB zu schaffen, war der Führung nahe. Aber mit seinem Tor entschied Kehl das Revierderby. Er behielt die Nerven, staubte einen liegengebliebenen Ball aus kurzer Entfernung ab. Es war kein schönes Tor, aber es nahm dem Gegner den Glauben und es beseitigte die letzten Zweifel an der Dortmunder Meisterschaft.

Leserkommentare
  1. Da ist sie wieder, die Frage nach der Stamm-Elf:
    "Doch Kehl, der älteste BVB-Spieler, ist eine der Überraschungen der Saison, er gehört zur Stammbesetzung des Tabellenführers. Am Samstag gelang ihm ein wichtiger Beitrag zum Dortmunder Titel, ..."

    Und das, wo er doch gerade in diesem Spiel eingewechselt wurde! Was ja nach Definition aller Sportredaktionen in Deutschland etwas schrecklich negatives, böses ist - ja geradezu eine Degradierung!

    Wie ein Kommentator hier letztens schon meinte: diese blödsinnige Definition von Stamm oder nicht Stamm und das skandalisieren wenn einer aus der vermeintlichen Stamm-Eld mal nicht spielt, sollte der Vergangenheit angehören.

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    Redaktion

    Das halte ich für einseitig. Es gibt Fußballer, die erachten es nach wie vor für unter ihrer Würde, sich auf die Bank zu setzen. Das gilt natürlich nicht immer und nicht für alle. Aber ich habe als Amateurtrainer Fußballer erlebt, die sich weigern wollten.

    Wie erklären Sie denn, dass Robben noch Wochen, nachdem ihn Heynckes drei Mal draußen ließ, dagegen gestänkert hat? Und was sagen Sie zu Diego, dass er beim entscheidenden Spiel in Hoffenheim gar nicht teilnehmen wollte, weil Magath ihn nicht für die Startelf nominierte? Alles durch Medien ferngelenkte Reaktionen?

    Die Wechselregel im Fußball ist antiquiert. Erst wenn man sie modernisiert (z.B. Rückwechseln, und fliegender Wechsel) wird sich am Verhalten der Spieler etwas ändern. Ob das eine gute Idee ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Redaktion

    Das halte ich für einseitig. Es gibt Fußballer, die erachten es nach wie vor für unter ihrer Würde, sich auf die Bank zu setzen. Das gilt natürlich nicht immer und nicht für alle. Aber ich habe als Amateurtrainer Fußballer erlebt, die sich weigern wollten.

    Wie erklären Sie denn, dass Robben noch Wochen, nachdem ihn Heynckes drei Mal draußen ließ, dagegen gestänkert hat? Und was sagen Sie zu Diego, dass er beim entscheidenden Spiel in Hoffenheim gar nicht teilnehmen wollte, weil Magath ihn nicht für die Startelf nominierte? Alles durch Medien ferngelenkte Reaktionen?

    Die Wechselregel im Fußball ist antiquiert. Erst wenn man sie modernisiert (z.B. Rückwechseln, und fliegender Wechsel) wird sich am Verhalten der Spieler etwas ändern. Ob das eine gute Idee ist, steht auf einem anderen Blatt.

    • Kelhim
    • 16.04.2012 um 11:11 Uhr

    Mir kommen die Tränen, der Bayern-Münchel-Jubel-Journalismus wird langsam aufgebrochen, weil Dortmund in zwei Saisons den besseren Fußball gespielt hat.

    Auch das Gerede von der Doppelbelastung durch die Champions League: vier Spiele hat Bayern mehr gespielt, wegen vier Spielen fangen die jetzt an, die Niederlagen ihrer millionenschweren Stars zu verteidigen? Die haben nicht aus Erschöpfung verloren, sondern weil sie dem System der Dortmunder einfach nicht gerecht wurden, obwohl sie bereits dreimal daraus hätten lernen können. Hätten sie anders gespielt, hätten die Bayern mit ihren Stars diese Spiele auch gewinnen können.

    Überhaupt: Dortmunds Siegesserie begann schon, da waren sie noch in der Champions League. Nach Hoeneß' Logik hätte Dortmund vor seinem Ausscheiden ja viel zu erschöpft sein müssen, um in der Liga zu gewinnen.

    Mein Gott, dann wird Bayern eben nächste Saison wieder Meister, aber kann Hoeneß nicht einmal zugeben, dass diesmal die Leistung seiner Mannschaft eben nicht zur Meisterschaft berechtigte, weil es eine bessere Mannschaft gab? Man bricht sich keine Zacke aus der Krone, Leistung anzuerkennen, gerade wenn man selber sich (mit dem nötigen Kleingeld natürlich) alles mühsam erarbeitet haben will.

    5 Leserempfehlungen
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    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:31 Uhr

    Arjen Robben das Abseits aufhob, welches das Tor des BVB sicher verhindert hätte, einen Elfmeter verschoss und ein Gomez-Österreich-Schieß-an-die-Decke-Gedächtnisschuss aus Torentfernung vllt. 3 Metern hingelegt hat - nicht, weil Bayern dem Dortmunder System "nicht gerecht" geworden wäre.

    Tatsächlich haben sie in den letzten 4 Begegnungen dem Dortmunder Konterfußball noch nie so gut Paroli geboten, wie letzten Mittwoch.
    Abgesehen vllt. von der 1. Halbzeit in der Hinrunde letzte Saison, wo Gomez allein dem BVB schon 3 Tore hätte einschenken müssen.

    ... wenn seine FirstClass-Kicker am Ende der Saison ohne jeden Titel da stehen, und zum kröneneden Abschluss zum fünften Mal in Folge gegen eine SecondClass-Dortmunder-Mannschaft verloren haben?

    Vielleicht sagt er ja dann voller Weisheit: 'Mir san nix mehr'.

    ;-)

    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:31 Uhr

    Arjen Robben das Abseits aufhob, welches das Tor des BVB sicher verhindert hätte, einen Elfmeter verschoss und ein Gomez-Österreich-Schieß-an-die-Decke-Gedächtnisschuss aus Torentfernung vllt. 3 Metern hingelegt hat - nicht, weil Bayern dem Dortmunder System "nicht gerecht" geworden wäre.

    Tatsächlich haben sie in den letzten 4 Begegnungen dem Dortmunder Konterfußball noch nie so gut Paroli geboten, wie letzten Mittwoch.
    Abgesehen vllt. von der 1. Halbzeit in der Hinrunde letzte Saison, wo Gomez allein dem BVB schon 3 Tore hätte einschenken müssen.

    ... wenn seine FirstClass-Kicker am Ende der Saison ohne jeden Titel da stehen, und zum kröneneden Abschluss zum fünften Mal in Folge gegen eine SecondClass-Dortmunder-Mannschaft verloren haben?

    Vielleicht sagt er ja dann voller Weisheit: 'Mir san nix mehr'.

    ;-)

  2. ...wenn es Hoeneß nicht mehr gibt.

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    denn seit der FC Bayern München den anderen Vereinen die
    besten Spieler wegkauft und dann auf die Reservebank setzt,
    nur um keine Konkurrenz aufkommen zu lassen, ist mir dieser
    Verein suspekt. Der Glücksfall dieses Vereines war, einen
    Manager Robert Schwan von Anfang an zu haben, der ein
    Wirtschaftsfachmann war und von dem Beckenbauer und vor allem
    Uli Höneß alles gelernt haben, was zur Führung eines Wirtschafts Unternehmens Voraussetzung für ein erfolgreiches
    Handeln und Bestehen ist.

    denn seit der FC Bayern München den anderen Vereinen die
    besten Spieler wegkauft und dann auf die Reservebank setzt,
    nur um keine Konkurrenz aufkommen zu lassen, ist mir dieser
    Verein suspekt. Der Glücksfall dieses Vereines war, einen
    Manager Robert Schwan von Anfang an zu haben, der ein
    Wirtschaftsfachmann war und von dem Beckenbauer und vor allem
    Uli Höneß alles gelernt haben, was zur Führung eines Wirtschafts Unternehmens Voraussetzung für ein erfolgreiches
    Handeln und Bestehen ist.

    • vonDü
    • 16.04.2012 um 11:19 Uhr

    Es waren die O5er, die im November mit ihrem Heimsieg die Bayern von der Spitze gestürzt haben und jetzt im Rückspiel die bayerischen Träume von der Meisterschaft endgültig zum Platzen gebracht haben.

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    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:34 Uhr

    Meisterschaft allerspätestens nach der Schalker Niederlage bereits verloren hat, der soll sich dann gegen Mainz noch einmal reinhängen?
    Wer da jetzt eine Trotzreaktion oder ähnliches erwartet hat, den kann ich auch nicht ganz verstehen...
    Die Bundesliga ist für den FC Bayern in dieser Saison schlicht nicht mehr von Interesse. Nach unten und oben geht quasi nichts mehr. So what?

    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:34 Uhr

    Meisterschaft allerspätestens nach der Schalker Niederlage bereits verloren hat, der soll sich dann gegen Mainz noch einmal reinhängen?
    Wer da jetzt eine Trotzreaktion oder ähnliches erwartet hat, den kann ich auch nicht ganz verstehen...
    Die Bundesliga ist für den FC Bayern in dieser Saison schlicht nicht mehr von Interesse. Nach unten und oben geht quasi nichts mehr. So what?

    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:31 Uhr

    Arjen Robben das Abseits aufhob, welches das Tor des BVB sicher verhindert hätte, einen Elfmeter verschoss und ein Gomez-Österreich-Schieß-an-die-Decke-Gedächtnisschuss aus Torentfernung vllt. 3 Metern hingelegt hat - nicht, weil Bayern dem Dortmunder System "nicht gerecht" geworden wäre.

    Tatsächlich haben sie in den letzten 4 Begegnungen dem Dortmunder Konterfußball noch nie so gut Paroli geboten, wie letzten Mittwoch.
    Abgesehen vllt. von der 1. Halbzeit in der Hinrunde letzte Saison, wo Gomez allein dem BVB schon 3 Tore hätte einschenken müssen.

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    • SteB
    • 16.04.2012 um 11:47 Uhr

    Nur, weil die Dortmunder sofort nach der Balleroberung ihr Angriffsspiel aufziehen und nicht wie die Bayern erstmal den Ball halten und sich sortieren, ist das noch lange kein Konterspiel. Das wird dem System der Dortmunder nicht gerecht.

    unzähligen Torchancen die der BvB hatte ganz zu schweigen ne ? Übliches Bayern gerede
    ...

    • SteB
    • 16.04.2012 um 11:47 Uhr

    Nur, weil die Dortmunder sofort nach der Balleroberung ihr Angriffsspiel aufziehen und nicht wie die Bayern erstmal den Ball halten und sich sortieren, ist das noch lange kein Konterspiel. Das wird dem System der Dortmunder nicht gerecht.

    unzähligen Torchancen die der BvB hatte ganz zu schweigen ne ? Übliches Bayern gerede
    ...

    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:34 Uhr

    Meisterschaft allerspätestens nach der Schalker Niederlage bereits verloren hat, der soll sich dann gegen Mainz noch einmal reinhängen?
    Wer da jetzt eine Trotzreaktion oder ähnliches erwartet hat, den kann ich auch nicht ganz verstehen...
    Die Bundesliga ist für den FC Bayern in dieser Saison schlicht nicht mehr von Interesse. Nach unten und oben geht quasi nichts mehr. So what?

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    • SteB
    • 16.04.2012 um 11:52 Uhr

    Aber nicht durch den FCB. An dessen Stelle hätte wohl jeder Verein so reagiert (auch der BVB), sondern durch den DFB, der durch die Zerfledderung der Spieltage solche Konstellationen zuläßt.
    Nächste Woche könnte es noch absurder werden, sollte Bayern am Nachmittag verlieren. Dann wäre Dortmund bereits Meister, bevor sie am Abend antreten. Wenn sie dann (verständlicher Weise) nicht ganz bei der Sache sind und Gladbach deswegen gewinnt, ist das Wettbewerbsverzerrung zuungunsten von Schalke als direkten CL-Konkurrenten von Gladbach.
    Mal drüber nachdenken, lieber DFB (allen Vermarktungs- und Sponsoren-Argumenten zum Trotz)

    • SteB
    • 16.04.2012 um 11:52 Uhr

    Aber nicht durch den FCB. An dessen Stelle hätte wohl jeder Verein so reagiert (auch der BVB), sondern durch den DFB, der durch die Zerfledderung der Spieltage solche Konstellationen zuläßt.
    Nächste Woche könnte es noch absurder werden, sollte Bayern am Nachmittag verlieren. Dann wäre Dortmund bereits Meister, bevor sie am Abend antreten. Wenn sie dann (verständlicher Weise) nicht ganz bei der Sache sind und Gladbach deswegen gewinnt, ist das Wettbewerbsverzerrung zuungunsten von Schalke als direkten CL-Konkurrenten von Gladbach.
    Mal drüber nachdenken, lieber DFB (allen Vermarktungs- und Sponsoren-Argumenten zum Trotz)

  3. Bitte lassen Sie doch künftig ihre unqualifizierten Äußerungen gegenüber dem BVB. Im Wortlaut sagen Sie, der BVB habe "keine Weltklassespieler". Dabei möchte ich Sie daran erinnern, dass der große FC Bayern an Mario Götze interessiert war (Und wahrscheinlich nicht nur an ihm). Somit würden Sie sich mit Ihrer Aussage also ins eigene Bein schießen, denn der FC Bayern verpflichtet doch sicher keinen Nicht-Weltklassespieler.

    Konzentrieren Sie sich also in Zukunft lieber auf Ihre Würstchenbude. Den FC Bayern München.

    7 Leserempfehlungen
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    Was immer man von Hoeneß halten mag, in diesem Punkt hat er völig Recht.
    Weltklassespieler sind Spieler, die über zumindest einige Jahre auf höchstem Niveau (d. h. in der Champions League oder bei den großen Turnieren) gute Leistungen gezeigt haben.
    Mario Götze ist mit seinen 19 Jahren sicherlich noch kein Weltklassespieler und auch kein anderer BVB-Profi. Übrigens verpflichtet auch der FCB äußerst selten Weltklassespieler, da sie schlichtweg zu teuer sind (Manuel Neuer z.B. kostete mit 1 Jahr Vertrag bei Schalke bis zu 25 mio €).
    Manchmal sollte man sich mit dem Inhalt der selbst verwendeten Begriffe auseinandersetzen; wenn man den zentralen Begriff seiner Argumentation nicht versteht schießt man sich nämlich auch selbst ins Bein.

    • Hickey
    • 16.04.2012 um 13:01 Uhr

    Die sind alle noch sehr jung und keiner von denen ist bereits heute ein Weltklassespieler.

    Müller hats seit der WM irgendwie verkackt, zuviel Hype um ihn.

    Und die anderen Götze`s beim BVB müssen sich, für Weltklassespieler, ersteinmal international beweisen, in der CL sowie bei der EM.

    Götze, Alaba, Müller, Reus, usw... das sind alles Investitionen für die Zukunft und ob diese ihre Leistungen konstant abrufen ist fraglich.

    Leider ist Müller das beste Beispiel, der war während und kurz nach der WM richtig gut, ab dann kam das Formtief das eigentlich noch immer nicht vorbei ist...selbst Toni Kroos wird mittlerweile höher eingeschätzt und dem gelingt mehr als dem Müller.

    • tinic
    • 16.04.2012 um 17:17 Uhr

    hauptsache anti fcb, anti-uli, anti bayern usw. frust pure

    Was immer man von Hoeneß halten mag, in diesem Punkt hat er völig Recht.
    Weltklassespieler sind Spieler, die über zumindest einige Jahre auf höchstem Niveau (d. h. in der Champions League oder bei den großen Turnieren) gute Leistungen gezeigt haben.
    Mario Götze ist mit seinen 19 Jahren sicherlich noch kein Weltklassespieler und auch kein anderer BVB-Profi. Übrigens verpflichtet auch der FCB äußerst selten Weltklassespieler, da sie schlichtweg zu teuer sind (Manuel Neuer z.B. kostete mit 1 Jahr Vertrag bei Schalke bis zu 25 mio €).
    Manchmal sollte man sich mit dem Inhalt der selbst verwendeten Begriffe auseinandersetzen; wenn man den zentralen Begriff seiner Argumentation nicht versteht schießt man sich nämlich auch selbst ins Bein.

    • Hickey
    • 16.04.2012 um 13:01 Uhr

    Die sind alle noch sehr jung und keiner von denen ist bereits heute ein Weltklassespieler.

    Müller hats seit der WM irgendwie verkackt, zuviel Hype um ihn.

    Und die anderen Götze`s beim BVB müssen sich, für Weltklassespieler, ersteinmal international beweisen, in der CL sowie bei der EM.

    Götze, Alaba, Müller, Reus, usw... das sind alles Investitionen für die Zukunft und ob diese ihre Leistungen konstant abrufen ist fraglich.

    Leider ist Müller das beste Beispiel, der war während und kurz nach der WM richtig gut, ab dann kam das Formtief das eigentlich noch immer nicht vorbei ist...selbst Toni Kroos wird mittlerweile höher eingeschätzt und dem gelingt mehr als dem Müller.

    • tinic
    • 16.04.2012 um 17:17 Uhr

    hauptsache anti fcb, anti-uli, anti bayern usw. frust pure

    • SteB
    • 16.04.2012 um 11:47 Uhr

    Nur, weil die Dortmunder sofort nach der Balleroberung ihr Angriffsspiel aufziehen und nicht wie die Bayern erstmal den Ball halten und sich sortieren, ist das noch lange kein Konterspiel. Das wird dem System der Dortmunder nicht gerecht.

    Eine Leserempfehlung
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    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:58 Uhr

    Es ist schlichter Konterfußball. Von der herkömmlichen Version unterscheidet sich das System einzig insofern, als dass es mit unheimlicher Laufstärke verbunden wird, sodass der Gegner (vor allem technisch weniger versierte und/oder weniger laufstarke) regelrecht in Grund und Boden gerannt werden können.
    Spieleröffnung über die IV und mit Abstrichen über die AVs, das Mittelfeld wird dabei möglichst schnell überbrückt, um den Ball direkt in die Spitze oder aber meist eher mit Umweg über die Flügel vor's gegnerische Tor zu bringen.
    Ist de facto noch immer schlicht Konterfußball.
    Ein System übrigens, womit zumindest in der Theorie auch die größte Versagertruppe eine Chance gegen auf dem Papier bessere Gegner, die sich eher einem "regulärem" Angriffsspiel widmen und eher "das Spiel machen".
    Es verwundert also nicht, dass der BVB mit seinem System gegen defensive Mannschaften wie Piräus und Marseille, die ihrerseits kontern konnten, auf Granit biss.

    Das Dortmunder System ist gut, da es eine perfektionierte Variante eines gleichzeitig altbewährten, wie ebenfalls wieder modernen System darstellt.
    Gegen Gegner wie Bayern funktioniert es gar hervorragend. Dennoch hat es mitunter Schwächen.

    • Asura
    • 16.04.2012 um 11:58 Uhr

    Es ist schlichter Konterfußball. Von der herkömmlichen Version unterscheidet sich das System einzig insofern, als dass es mit unheimlicher Laufstärke verbunden wird, sodass der Gegner (vor allem technisch weniger versierte und/oder weniger laufstarke) regelrecht in Grund und Boden gerannt werden können.
    Spieleröffnung über die IV und mit Abstrichen über die AVs, das Mittelfeld wird dabei möglichst schnell überbrückt, um den Ball direkt in die Spitze oder aber meist eher mit Umweg über die Flügel vor's gegnerische Tor zu bringen.
    Ist de facto noch immer schlicht Konterfußball.
    Ein System übrigens, womit zumindest in der Theorie auch die größte Versagertruppe eine Chance gegen auf dem Papier bessere Gegner, die sich eher einem "regulärem" Angriffsspiel widmen und eher "das Spiel machen".
    Es verwundert also nicht, dass der BVB mit seinem System gegen defensive Mannschaften wie Piräus und Marseille, die ihrerseits kontern konnten, auf Granit biss.

    Das Dortmunder System ist gut, da es eine perfektionierte Variante eines gleichzeitig altbewährten, wie ebenfalls wieder modernen System darstellt.
    Gegen Gegner wie Bayern funktioniert es gar hervorragend. Dennoch hat es mitunter Schwächen.

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