Bundesliga, 33. SpieltagAugsburg und Hamburg bleiben in der Liga
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Wolfsburg – Bremen

Der zweifache Torschütze Patrick Helmes

Der zweifache Torschütze Patrick Helmes  |  © Martin Rose/Bongarts/Getty Images

VfL Wolfsburg - SV Werder Bremen 3:1 (1:1)

Der VfL Wolfsburg hat dank seines Doppel-Torschützen Patrick Helmes seine kleine Europapokal-Chance gewahrt. Die Wolfsburger gewannen gegen Werder Bremen. Während die Bremer nur noch eine theoretische Möglichkeit haben, die Europa League zu erreichen, darf der VfL dank des Patzers von Hannover 96 in Leverkusen weiter träumen. Hasan Salihamidzic (40.) und Helmes (66., 89.) schossen die Wolfsburger Tore. Für Werder traf nur Markus Rosenberg (45.+1) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Beide Mannschaften zeigten eine engagierte Partie, in der die Bremer die meiste Zeit dominierten. Werder machte von Beginn an Druck und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Die Wolfsburger konterten allerdings clever.

Nachdem Mario Mandzukic bereits in der zehnten Sekunde eine Riesenchance hatte und am glänzend reagierenden Werder-Torwart Tim Wiese scheiterte, übernahmen die Bremer das Kommando. Aber auch bei den Wolfsburgern überzeugte der Torwart. Diego Benaglio parierte mehrfach stark – vor allem gegen Claudio Pizarro (6.) und kurz danach gegen Rosenberg (10.).

Als die Partie etwas ruhiger wurde und die Chancen rarer, ging der VfL überraschend in Führung. Der für den verletzten Ashkan Dejagah eingewechselte Salihamidzic traf nach schöner Vorarbeit von Helmes mit einem Schuss aus knapp 18 Metern.

Die Bremer wirkten nur kurz geschockt und fanden wieder zu ihrem Spiel. Belohnt wurde Werder durch Rosenbergs Kopfballtor nach Vorarbeit von Tom Trybull. Nach dem Wechsel verlief die Partie ausgeglichener und weniger turbulent. Torchancen gab es kaum, ehe Helmes zwei Konter abschloss.

Aus finanzieller Sicht war es für Werder ein guter Tag. Marko Marin wechselt für eine geschätzte Ablösesumme von acht Millionen Euro vom Bundesligisten in die englische Premier League zum Champions-League-Finalisten FC Chelsea. Dies bestätigte Werders Klubchef Klaus Allofs kurz vor dem Spiel. "Wir haben im Laufe des Tages die letzten Formalitäten geklärt", sagte Allofs. Der 23 Jahre alte Offensivspieler soll nach übereinstimmenden Medienangaben einen Fünfjahresvertrag bei den Londonern erhalten.

VfL Wolfsburg: Benaglio - Schäfer, Madlung, Russ, Rodriguez - Josué, Polak (57. Träsch) - Vieirinha, Dejagah (23. Salihamidzic) - Mandzukic, Helmes

Werder Bremen: Wiese - Alexander Stevanovic (65. Füllkrug), Sokratis, Naldo, Schmitz - Trybull (78. Prödl) - Fritz, Junuzovic (74. Trinks) - Hunt - Rosenberg, Pizarro

Schiedsrichter: Brych (München)

Zuschauer: 30 000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Salihamidzic (40.), 1:1 Rosenberg (45.+1), 2:1 Helmes (66.), 3:1 Helmes (89.)

Gelbe Karten: Josué (7), Salihamidzic (3) / Alexander Stevanovic (1), Rosenberg (3), Sokratis (11)

Beste Spieler: Helmes, Benaglio / Naldo, Sokratis

Leserkommentare
  1. Aus dem absoluten Underdog ist eine Mannschaft geworden, die richtig schwer zu schlagen ist. Neben Mönchengladbach hat sich selbst der Dt. Meister 90 Minuten die Zähne an ihr ausgebissen.

    Ob es auf Dauer reichen wird, in der BL zu bestehen, ist egal. Aus Sicht des Vereins hat man eine sensationelle Saison hinter sich - das können nicht viele von sich behaupten.

    • Puki
    • 29. April 2012 8:07 Uhr
    2. Schade

    Das mit der Relegation maximal 3 Absteigen, verdient hätten es viel mehr Vereine. Was der HSV wieder abgeliefert hat.... das war ein Abstiegsspiel in der 2. Liga, aber kein Bundesligaspiel....

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Diese Saison des HSV war unteirdisch. Eigentlich hätten die absteigen müssen. Mit so einer Performance auch noch die Klasse halten geht eigentlich gar nicht. Man kann nur hoffen, dass die Sommerpause genutzt wird, um sich und das Team mal auf Reset zu setzen.

    So kann man sich nichts dafür kaufen, wenn man sich rühmen kann, der Dino der Bundesliga zu sein. Dann lieber absteigen als so eine würdelose Saison.

  2. Diese Saison des HSV war unteirdisch. Eigentlich hätten die absteigen müssen. Mit so einer Performance auch noch die Klasse halten geht eigentlich gar nicht. Man kann nur hoffen, dass die Sommerpause genutzt wird, um sich und das Team mal auf Reset zu setzen.

    So kann man sich nichts dafür kaufen, wenn man sich rühmen kann, der Dino der Bundesliga zu sein. Dann lieber absteigen als so eine würdelose Saison.

    Antwort auf "Schade"
  3. .. entgegen den zu beginn der saison von den fachleuten allerorts geäußerten abstiegsprognosen hat sich der fca
    als echte mannschaft gezeigt und sinen verbleib in der ersten liga durchaus gerechtfertigt.
    der meister der unentschieden entwickelte sich gerade in der zweiten hälfte der spielzeit als echt harte nuss.
    man möchte hoffen das der verein auch weiterhin seine
    bodenhaftung nicht verliert und den kampf um die
    manifestierung in der ersten liga im nächsten jahr noch erfolgreicher bestreitet ..

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