Champions-League-Finale: Bayern verliert gegen Chelsea
Trotz Überlegenheit gelingt es Bayern nicht, das Champions-League-Finale in 120 Minuten für sich zu entscheiden. Im Elfmeterschießen unterliegen die Münchner Chelsea 3:4.
© John MacDougall/AFP/GettyImages

Nach der 3:4-Niederlage liegen die Bayern-Spieler am Boden.
Bayern München - FC Chelsea 3:4 (1:1,1:1,0:0)
Es war ein Traum, ein Traum von dahoam. Es wurde ein Trauma. Der FC Bayern München hat das Finale der Champions League gegen den FC Chelsea im eigenen Stadion nach Elfmeterschießen verloren. Nahezu das gesamte Spiel hatten die Bayern dominiert, hatten sich Chancen erarbeitet, aber keine Tore gemacht. Letztlich reichten den Engländern zwei Minuten Fußball, um den Führungstreffer von Müller auszugleichen und die Verlängerung zu erzwingen. Die brachte auch keine Tore.
Dann hatte Philipp Lahm die schwere Aufgabe übernommen, den ersten Elfmeter zu schießen. Und er verwandelte, sicher, aber ohne Erleichterung.
Anschließend war es an Manuel Neuer, Juan Mata abzuwehren. Das gelang auch. Und als danach Mario Gomez endlich auch mal traf, schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber David Luiz traf. Und Neuer schritt zur nächsten Tat. Sicher verwandelte er gegen Cech, hatte dann aber gegen Frank Lampard keine Chance. Das Drama nahm seinen Lauf. Ivica Olic scheiterte und Ashley Cole traf. Dann ging Bastian Schweinsteiger zum Punkt, der nervenstarke. Er lief an, stoppte seinen Lauf, tippte den Ball an und Cech lenkte ihn an den Pfosten. Dann kam Drogba. Der traf ins Tor, ins Mark, ins Herz.
Ein Funken Hoffnung
Kurz war Hoffnung aufgekeimt, die Bayern könnten das Spiel vor dem Elfmeterschießen für sich entscheiden. Da war es Didier Drogba, der, kaum, dass drei Minuten der Verlängerung gespielt waren Franck Ribery im Strafraum zu Fall brachte. Der humpelte vom Feld. Und Arjen Robben, sein Kontrahent vom Faustgefecht vor einigen Wochen schritt zur Rache. Er verschoss diesen Elfmeter, zu schwach zu unplatziert, kein Problem für Peter Cech. Vorbei die Chance, in der Verlängerung schnell in Führung zu gehen. Zudem musste Ribery verletzt draußen bleiben, für ihn kam Ivica Olic. Und vergab in der 107. Minuten die große Chance auf die Führung. Geschmeidiger wurde das Spiel dadurch nicht, bis zum Ende der Verlängerung nicht, es blieb mühsam bis zum Abpfiff.
Dass es zäh werden würde, war schon vorher zu erwarten gewesen. Der FC Chelsea, der eher eine italienische denn englische Spielweise bevorzugt – hinten helfen alle, vorne allenfalls Didier Drogba, ansonsten der liebe Gott - tat denn auch wie ihm geheißen und orientierte sich von Anfang an stark defensiv. Was alleine schon belegt ist durch den Umstand, dass er das erste Mal in die Nähe des Münchner Tors in der 35. Minute kam. Arjen Robben hatte schon zwei Tage vor dem großen Fest prophezeit, dass sie gegen diese Art und Weise des kick and nicht rush Lösungen finden müssten. Sie suchten sie. Wahrlich, das taten die Münchner, nur fanden sie zunächst keine.
Allen voran nicht Mario Gomez, der gleich drei, in Worten drei! Großchancen mehr oder wenig kläglich versemmelte, in der elften Minute, in der 40. und dann gleich darauf noch einmal in der 43. Minute. Dem Gesetz der vergebenen Chancen nach sah es zu diesem Zeitpunkt nicht gut aus für die Bayern. Sie hatten die erste Hälfte dominiert, hatten mit Bastian Schweinsteigers Schuss in der 5. Minute begonnen zu demonstrieren, dass sie hier dahoam sind und diese Demonstration mit weiteren Möglichkeiten fortgesetzt. Unter anderen in der 21. Minute, als Robben erst nur Cech traf, dann den Pfosten. Und die schönste Szene ging mal wieder von Franck Ribery aus, der in der 36. Minute seinen Mitspieler Diego Contento eingesetzt hatte. Dieser hatte auf Thomas Müller geflankt. Der nahm den Ball sehr schön volley, traf aber auch das Tor nicht. 0:0 zur Halbzeit, zäh eben, diese Angelegenheit.
Und beide machten weiter, wie begonnen. Chelsea verhalten mit den unausgesprochenen Drohung Drogba, und der FC Bayern feldüberlegen, dominierend, mit Chancen, aber eben keinen zwingenden. Auch nicht in der 53. Minute als Müller ein umjubeltes Tor erzielte, aber leider auch aus einer Abseitsposition heraus.
Zum Glück zeigte sich zu diesem Zeitpunkt die eigentliche Sorge, dass die umgebaute Abwehr zu brüchig sein werde, als unbegründet. Sie wurde erst gar nicht gefordert, der FC Chelsea blieb italienisch.
Gomez hat das Vergeben von Chancen aufgegeben
Allein, was nützt es, wenn den Bayern vorne der liebe Gott partout nicht helfen wollte. Auch nicht Arjen Robben in der 59. Minute, der fein von Gomez frei gespielt worden war, auch fein schoss, aber nur irgendein dazwischen fliegendes Abwehrbein traf. Man muss allerdings auch festhalten, ob mit oder ohne Gott, dass sich die Bayern in ihren Angriffsbemühungen zunehmend verzettelten. Noch einen Schlenker, und noch einen Schlenker, bis die nächste mögliche Chance gar nicht erst zu einer wurde. Mario Gomez hatte zu diesem Zeitpunkt das Vergeben von Chancen ganz eingestellt, allerdings auch das Erarbeiten der Möglichkeiten.
Und immer droht Drogba. Wie in der 72. Minute, in der Contento in höchster Not vor dem Mann, den sie einst Naturgewalt nannten, retten konnte. Zwei Minuten später war es Manuel Neuer, der erst eine Flanke schwach abwehrte, dann aber bei Drogbas Schuss auf der Hut war. Immerhin waren das Momente, in denen sich die vermeintlich unsichere Abwehr auszeichnen konnte. Timoschtschuk und Contento, die Stellvertreter, machten ihre Sachen sehr ordentlich, wenngleich letzterer im zweiten Abschnitt als Helferlein von Ribery etwas nachließ.
Zäh war es weiterhin und lief auf eine Verlängerung hinaus. Dann flankte Robben. Dann köpfte Thomas Müller. Und er köpfte ins Glück. Das war in der 83. Minute und München, das ohnehin schon den ganzen Tag über im Ausnahmezustand war, stellte sich auf eine Ausnahmenacht ein. Die war zunächst in der 89. Minute vorbei. Da drohte Drogba nicht mehr, da traf er zum Ausgleich und zur Verlängerung.
Bayern München: Neuer - Lahm, Timoschtschuk, Boateng, Contento - Kroos, Schweinsteiger - Robben, Müller (87. van Buyten), Ribéry (96. Olic) - Gomez
FC Chelsea: Cech - Bosingwa, Cahill, David Luiz, Cole - Mikel, Lampard - Kalou (84. Torres), Mata, Bertrand (73. Malouda) - Drogba
Schiedsrichter: Proença (Portugal)
Zuschauer: 62.500 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Müller (83.), 1:1 Drogba (88.)
Besonderes Vorkommnis: Robben (Bayern München) scheitert mit Foulelfmeter an Cech (95.)
Elfmeterschießen: 1:0 Lahm, Mata gehalten, 2:0 Gomez, 2:1 David Luiz, 3:1 Neuer, 3:2 Lampard, Olic gehalten, 3:3 Cole, Schweinsteiger verschossen, 3:4 Drogba
Gelbe Karten: Schweinsteiger / Cole, David Luiz, Drogba, Torres
Beste Spieler: Neuer, Lahm / Cech, Drogba









Chelsea war cooler. Und seien wir ehrlich über die Jahre haben sie es auch verdient. Drogba schätze ich schon seit Jahren und man glaube es mir oder nicht, ich habe es geahnt, dass er den Ausschlag geben würde. Wird jetzt schwierig die Jungs für die EM zu motivieren. Auf gehts. Pack mas.
wurden noch zu Zeiten totaler Bayern-Dominanz nominiert,
und nicht aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit.
mit dem pack mas ist das so eine sache, es können auch die sachen sein und heim geht es nach der vorrunde.
löw ist taktisch genauso einfallslos wie der jupp und seine truppe stirbt genauso in schönheit, wie die bayern im finale.
wenn ein gegner sich zurückzieht und das mittelfeld aufgibt, dann ist man nicht die bessere mannschaft, weil man mehr vor dem gegnerischen tor rumsteht.
und das hat bayern gemacht, vor dem tor gestanden und die bälle rumgeschoben.
einfallslos und ohne biss.
gomez ist das paradebeispiel für dieses rumstehen.
eine mannschaft die gewinnen will, macht vorchecking ab dem 16zehner des passivgegners und erzwingt über diesen dauerdruck fehler der hintermannschaft usw.
schwache bayern, gespielt wie ihr trainer aufgestellt ist, bieder ...
wurden noch zu Zeiten totaler Bayern-Dominanz nominiert,
und nicht aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit.
mit dem pack mas ist das so eine sache, es können auch die sachen sein und heim geht es nach der vorrunde.
löw ist taktisch genauso einfallslos wie der jupp und seine truppe stirbt genauso in schönheit, wie die bayern im finale.
wenn ein gegner sich zurückzieht und das mittelfeld aufgibt, dann ist man nicht die bessere mannschaft, weil man mehr vor dem gegnerischen tor rumsteht.
und das hat bayern gemacht, vor dem tor gestanden und die bälle rumgeschoben.
einfallslos und ohne biss.
gomez ist das paradebeispiel für dieses rumstehen.
eine mannschaft die gewinnen will, macht vorchecking ab dem 16zehner des passivgegners und erzwingt über diesen dauerdruck fehler der hintermannschaft usw.
schwache bayern, gespielt wie ihr trainer aufgestellt ist, bieder ...
Bayern weiter in Richtung Realität unterwegs und trotzdem wieder in der CL; wie auch Chelsea, die es ansonsten (Platz 6 ...) nicht geschafft hätten. Alle "tsufrieden"; vor allem auch diejenigen, denen die Mir-san-mir-Bayern schon lange auf den Senkel gehen.
Ich bezweifle langsam, ob die jemals in der Realität ankommen. Der Trainer hätte sich nur die letzten drei Niederlagen gegen Dortmund ansehen müssen um zu sehen, wie man erfolgreich stürmt. Die Dortmunder benöten drei Stationen um vors Tor zu kommen - die Bayern sechs bis sieben. Die einen stürmen - Bayern spielt in die Breite, daß ist ihr Spiel bis heute.
Aber nur mit schönen Routinen ist einem Gegner wir Chelsea nicht beizukommen. Sicher, die Bayer waren überlegen, aber eine Überlegenheit, die sich nicht auszahlt, ist absolut wertlos. Da stellt sich vielleicht auch die Frage nach dem tatsächlichen Wert dieser zig- Millionentruppe.
Nur die besten Spieler den anderen Vereinen weg zu kaufen, um die zu schwächen, reicht eben nicht mehr. Heynkes braucht ein neues Konzept - oder Bayern einen neuen Trainer.
Ich bezweifle langsam, ob die jemals in der Realität ankommen. Der Trainer hätte sich nur die letzten drei Niederlagen gegen Dortmund ansehen müssen um zu sehen, wie man erfolgreich stürmt. Die Dortmunder benöten drei Stationen um vors Tor zu kommen - die Bayern sechs bis sieben. Die einen stürmen - Bayern spielt in die Breite, daß ist ihr Spiel bis heute.
Aber nur mit schönen Routinen ist einem Gegner wir Chelsea nicht beizukommen. Sicher, die Bayer waren überlegen, aber eine Überlegenheit, die sich nicht auszahlt, ist absolut wertlos. Da stellt sich vielleicht auch die Frage nach dem tatsächlichen Wert dieser zig- Millionentruppe.
Nur die besten Spieler den anderen Vereinen weg zu kaufen, um die zu schwächen, reicht eben nicht mehr. Heynkes braucht ein neues Konzept - oder Bayern einen neuen Trainer.
...ich als "Bayern-Hasser" bin froh, dass es Chelsea geworden ist. Ooops...darf ich das überhaupt so sagen? ;)
War ein spannendes Spiel. Robben am Ende glücklich, dass Schweinsteiger der Depp geworden ist und nicht er selber. ^^
Man kann einen Verein unsympathisch finden, ihn nicht mögen - aber einen Fußballverein hassen? Das spricht Bände. Nicht über den Verein, sondern über denjenigen, der das geschrieben hat.
Man kann einen Verein unsympathisch finden, ihn nicht mögen - aber einen Fußballverein hassen? Das spricht Bände. Nicht über den Verein, sondern über denjenigen, der das geschrieben hat.
Zeit zum Runterkommen.
Mein Glüchwunsch an Chelsea,
sie haben ganz cool ihre Taktik stur durchspielt, ganz genau wie gegen Barcelona. Taktisch ganz schwach von Bayern, denn wie Chelsea spielen wird, war von Anfang an klar. Erschreckend wie wenig Chanchen Bayern herausgespielt haben, im ganzen Spiel gerade mal vier halbwegs aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten. Das reicht einfach nicht gegen einen so ausgefuchsten Gegner, der wie in den Spielen zuvor nur eine Chance für einen Torerfolg benötigt. Ich war schwer enttäuscht von Bayern, äußerst unkreativ gespielt und die wenigen Chancen auch ganz schwach versemmelt. Insofern geht der Sieg von Chelsea vollkommen in Ordnung, zumal das Tor von Müller ja durchaus haltbar war.
würde mich durchaus interessieren welches spiel Sie gesehen haben, das um das es hier geht sicherlich nicht ...
das gehampel um den äusseren strafraum sieht vielleicht gut aus aber es bringt nur zufallstore. daran kranken die bayern schon lange und auch keinem fällt es scheinbar auf.
wem nützt dieser bayernfussball wenn er keine wirklichen szenen im 5 meter raum erzeugt
würde mich durchaus interessieren welches spiel Sie gesehen haben, das um das es hier geht sicherlich nicht ...
das gehampel um den äusseren strafraum sieht vielleicht gut aus aber es bringt nur zufallstore. daran kranken die bayern schon lange und auch keinem fällt es scheinbar auf.
wem nützt dieser bayernfussball wenn er keine wirklichen szenen im 5 meter raum erzeugt
sind in diesen Minuten ganz bei Uli Höneß.
Er führt eine Weißwurstfabrik und muß am Montag wieder zeitig 'raus.
Da muß man den Kopf frei haben.
Die Herstellung von Weißwürsten ist wichtig!
Und sie erfordert den ganzen Mann.
Uli, laß Dir nicht beeindrucken, hörste?
Fußball ist wichtig - Weißwurst ist wichtiger!
Weißwürschtl. Herr Hoeneß produziert BRATWÜRSTE, keine Weißwürschtl. Seine Würste kommen auch aus dem Raum Nürnberg, nicht aus München...
Weißwürschtl. Herr Hoeneß produziert BRATWÜRSTE, keine Weißwürschtl. Seine Würste kommen auch aus dem Raum Nürnberg, nicht aus München...
mir bleibt ein Rätsel
warum Heynckes in der 86 min. van Buyten für Müller gebracht
hat,die eigene Abwehr durcheinander gemacht und dadurch die ganze Mannschaft Mental und Physisch geschwächt hat.
Chelsea hatte bis zu diesem Zeitpunkt weder eine Ecke noch einen Torschuss abgegeben.
Sie geben sich die Antwort eigentlich selbst: Heynckes wechselt einen Abwehrspieler (van Buyten) gegen einen ausgepumpten Offensivspieler (Müller) ein, weil sein Team sechs Minuten vor Schluss führt. Das Chelsea mit seiner einzigen wirklichen Chance nur zwei Minuten später den Ausgleich schafft, kann kein Trainer der Welt ahnen. Taktisch war der Wechsel absolut richtig.
Sie geben sich die Antwort eigentlich selbst: Heynckes wechselt einen Abwehrspieler (van Buyten) gegen einen ausgepumpten Offensivspieler (Müller) ein, weil sein Team sechs Minuten vor Schluss führt. Das Chelsea mit seiner einzigen wirklichen Chance nur zwei Minuten später den Ausgleich schafft, kann kein Trainer der Welt ahnen. Taktisch war der Wechsel absolut richtig.
Weißwürschtl. Herr Hoeneß produziert BRATWÜRSTE, keine Weißwürschtl. Seine Würste kommen auch aus dem Raum Nürnberg, nicht aus München...
Immerhin, er machts mit Herrn WEISS, Hoeness & Weiss = HoWe
http://www.howe-nuernberg...
Immerhin, er machts mit Herrn WEISS, Hoeness & Weiss = HoWe
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