Wenn es zu blöd ist, können die Hunde gehen
"Die Tiere treten ohne Leine und Halsband auf. Wenn es ihnen zu blöd wird, können sie jederzeit gehen", sagt Nardelli nach dem Auftritt, mit geröteten Wangen und noch leicht außer Atem. Vor wenigen Minuten noch hatte Border Collie Sunny bewiesen, dass sie keineswegs weg will. Die Zuschauer, die bunten Werbebanden, den Lärm kann die neunjährige Hündin ausblenden. Dann ist es wie im Training: Sie darf springen, sich auf dem Boden rollen, toben. Sie folgt den subtilen Gesten, spürt die Zufriedenheit ihres Frauchens und weiß um die Leckerchen, die es bald geben wird. Alles ist Schwanzwedeln.
- Hundesport
Gemeinsamer Sport von Mensch und Hund liegt im Trend. Jüngst hat der Verein für Deutsche Schäferhunde seinen traditionellen Rang als größte Fraktion innerhalb des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) verloren. Mitgliederstärkster Unterverband ist nun der Deutsche Hundesportverband mit rund 120.000 Mitgliedern. Die meisten Hundesportler üben Hindernislauf (Agility), Gehorsamkeit (Obedience) oder Fährten lesen, Zubeißen und Loslassen auf Kommando (Vielseitigkeitssport).
- Dog-Dancing
Der gemeinsame Tanz von Mensch und Hund entwickelte sich in den neunziger Jahren aus Aufwärmübungen vor anderen Hundesport-Wettbewerben. Seriöse Trainer legen Wert darauf, die Tiere nicht zu unnatürlichen Bewegungen zu zwingen, sondern ihre natürliche Intelligenz und Lust an der Bewegung auszunutzen. Hauptberuflich beschäftigen sich Denise Nardelli (Deutschland) und Claudia Moser (Schweiz) mit Dogdance.
Der Kontrast zum Rest der Hundemesse in Dortmund könnte größer nicht sein. Bei den Züchtern wird mit heiligem Ernst gestriegelt, gesprüht, gekämmt und geföhnt. Toupierte Frauen im Kostümchen zerren ihre Hunde vor die Blicke der aus Großbritannien eingeflogenen Zuchtrichter. Mischlinge sind hier verpönt, bei den Tänzern sehr willkommen. "Dogdance ist für alle da", sagt Nardelli. Selbst Hunde mit Handicap werden eingebunden, manche Tanzpaare haben fünf statt sechs Beine.
Jedem Hund – egal ob Chihuahua oder Dogge – verpasst Nardelli ein Lied, dessen Rhythmus zu seiner natürlichen Bewegungen passt. Im Training wird der Hund auf Klickgeräusche und lobende Worte konditioniert. Schnell versteht er, dass die Leckerlis erst später kommen, dafür aber umso zahlreicher, je besser er seine Aufgabe macht. "Das funktioniert ähnlich wie im Job", sagt Nardelli. "Da müssen Sie ja auch 30 Tage durchhalten, bis das nächste Geld kommt."
Nardelli ist glücklich, das Tanzen mit den Tieren ihrem Bürojob vorgezogen zu haben. Damals habe sie "kein Haus und kein Kind" gehabt, sagt sie. Heute hat sie beides. Nicht trotz Dogdance, sondern deswegen.









Er sitzt am liebsten im Auto. Badet gern, auch im Salzwasser, was ihm nicht gut bekommt da er auch davon trinkt.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass er gerne tanzen würde.
Ich bin eigentlich immer für Katze/Kater gewesen.
Mit 7 bekam ich eine Cockerspaniel, war hin und weg.
Später bin zu der Erkenntnis gekommen, dass Hunde viel Aufmerksamkeit und Gassigehen brauchen.
Der Mensch hat einen Hund, die Katze hat einen Menschen.
Der Hund schaut zu seinem Herrchen auf und denkt: "Er krault micht, er füttert mich, er geht mit mir Gassi... ER muss Gott sein!"
Die Katze schaut zu ihrem Herrchen und denkt sich: "Er krault und bürstet mich, er füttert mich, er streichelt mich... ICH muss Gott sein!"
Zurück zum Thema: Man sollte derlei Themen immer mit einem schmunzelnen Augen sehen, ändern kann man bei diesen Menschen eh nichts. Meine Katze brachte mich auch dazu mit ihr Gassi zu gehen. Ob ich nun unterwürfig bin, diskutiere ich gerade mit ihr aus, ich wohne schließlich in ihrer Wohnung. :)
Der Hund schaut zu seinem Herrchen auf und denkt: "Er krault micht, er füttert mich, er geht mit mir Gassi... ER muss Gott sein!"
Die Katze schaut zu ihrem Herrchen und denkt sich: "Er krault und bürstet mich, er füttert mich, er streichelt mich... ICH muss Gott sein!"
Zurück zum Thema: Man sollte derlei Themen immer mit einem schmunzelnen Augen sehen, ändern kann man bei diesen Menschen eh nichts. Meine Katze brachte mich auch dazu mit ihr Gassi zu gehen. Ob ich nun unterwürfig bin, diskutiere ich gerade mit ihr aus, ich wohne schließlich in ihrer Wohnung. :)
Massenveranstaltungen mit Tieren mag ich prinzipiell auch nicht, egal, ob es sich jetzt um Zirkus, Pferderennen oder sowas handelt!
Der Hund schaut zu seinem Herrchen auf und denkt: "Er krault micht, er füttert mich, er geht mit mir Gassi... ER muss Gott sein!"
Die Katze schaut zu ihrem Herrchen und denkt sich: "Er krault und bürstet mich, er füttert mich, er streichelt mich... ICH muss Gott sein!"
Zurück zum Thema: Man sollte derlei Themen immer mit einem schmunzelnen Augen sehen, ändern kann man bei diesen Menschen eh nichts. Meine Katze brachte mich auch dazu mit ihr Gassi zu gehen. Ob ich nun unterwürfig bin, diskutiere ich gerade mit ihr aus, ich wohne schließlich in ihrer Wohnung. :)
Danke zuerst einmal für den Hund-Katze-Vergleich, merkbefreit - den kannte ich noch gar nicht ;-) !
Auch dem Schmunzeln-Sollen kann ich nur zustimmen. Gerade Hunde sind doch wie kleine Kinder - sie *wollen* Einsatz zeigen, sie *wollen* etwas tun, wofür sie ehrlich gelobt werden. Ein 08/15-Lächeln und -Streicheln, ein Leckerli sind sicher auch was Feines, aber sich richtig "verdient gemacht" zu haben, das schlägt alles andere um Längen. Ob das nun Tanzen ist oder aus Lawinen Verschüttete ausbuddeln...
Und mal ehrlich, wegen möglicher Knochenprobleme in X Jahren immer nur herumliegen zu dürfen, nie mal richtig lostoben und das Leben genießen zu dürfen - wär' das nicht ein rechtes Hundeleben? Da scheint mir das richtige Maß aus dem Blick gekommen.
MGv Oyamat
Danke zuerst einmal für den Hund-Katze-Vergleich, merkbefreit - den kannte ich noch gar nicht ;-) !
Auch dem Schmunzeln-Sollen kann ich nur zustimmen. Gerade Hunde sind doch wie kleine Kinder - sie *wollen* Einsatz zeigen, sie *wollen* etwas tun, wofür sie ehrlich gelobt werden. Ein 08/15-Lächeln und -Streicheln, ein Leckerli sind sicher auch was Feines, aber sich richtig "verdient gemacht" zu haben, das schlägt alles andere um Längen. Ob das nun Tanzen ist oder aus Lawinen Verschüttete ausbuddeln...
Und mal ehrlich, wegen möglicher Knochenprobleme in X Jahren immer nur herumliegen zu dürfen, nie mal richtig lostoben und das Leben genießen zu dürfen - wär' das nicht ein rechtes Hundeleben? Da scheint mir das richtige Maß aus dem Blick gekommen.
MGv Oyamat
Danke zuerst einmal für den Hund-Katze-Vergleich, merkbefreit - den kannte ich noch gar nicht ;-) !
Auch dem Schmunzeln-Sollen kann ich nur zustimmen. Gerade Hunde sind doch wie kleine Kinder - sie *wollen* Einsatz zeigen, sie *wollen* etwas tun, wofür sie ehrlich gelobt werden. Ein 08/15-Lächeln und -Streicheln, ein Leckerli sind sicher auch was Feines, aber sich richtig "verdient gemacht" zu haben, das schlägt alles andere um Längen. Ob das nun Tanzen ist oder aus Lawinen Verschüttete ausbuddeln...
Und mal ehrlich, wegen möglicher Knochenprobleme in X Jahren immer nur herumliegen zu dürfen, nie mal richtig lostoben und das Leben genießen zu dürfen - wär' das nicht ein rechtes Hundeleben? Da scheint mir das richtige Maß aus dem Blick gekommen.
MGv Oyamat
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