Hertha BSC hat sich offiziell für Verfehlungen seiner Profis im Zusammenhang mit dem Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf entschuldigt. Das Verhalten einiger Spieler entspreche nicht den "Grundsätzen" des Klubs, hieß es in einer Vereinsmitteilung. Anlässlich der Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht seien erstmals Umstände zur Sprache gekommen, die sich nach Spielschluss im Kabinentrakt des Stadions ereignet hätten.

Es gehe dabei um das von Schiedsrichter Wolfgang Stark geschilderte Auftreten von Hertha-Spielern. "Nach den Angaben des Schiedsrichters soll es dabei innerhalb einer verständlicherweise allseits emotionalisierten Atmosphäre auch zu Beleidigungen und anderen, zum Teil schwerwiegenden Unsportlichkeiten gekommen sein. Wir entschuldigen uns deshalb bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den Schiedsrichtern", teilte Hertha mit.

Einzelheiten und Verantwortlichkeiten seien noch aufzuklären. "Es bleibt jedoch schon jetzt beim Eindruck eines nicht ordnungsgemäßen und sportlich einwandfreien Verhaltens. Solche Unsportlichkeiten sind nicht mit den Grundsätzen und Werten unseres Klubs in Einklang zu bringen und werden von uns verurteilt", hieß es in der Erklärung.

Stark hatte vor dem DFB-Gericht erklärt, er sei von Hertha- Spielern angegriffen worden und habe ein Hämatom am Hinterkopf erlitten. Er sprach von einer "Hetzjagd". Gegen Lewan Kobiaschwili, Christian Lell , Thomas Kraft und Andre Mijatović leitete der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen ein .