Krassimir Balakow bei einer Trainingseinheit mit Spielern des 1. FC Kaiserslautern (Archivbild) © Uwe Anspach/dpa/lrs

Der Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern plant einen völligen Neustart: Der Verein hat sich Medienberichten zufolge am Donnerstag von seinem Trainer Krassimir Balakov und von dessen Assistent Ilia Gruev getrennt. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Clubs, Dieter Rombach, bestätigte die Entlassungen im Radiosender SWR.

Zu den Hintergründen wollte sich Rombach nicht äußern. Nach Informationen der Rheinpfalz habe eine eingehende Analyse der acht Spiele unter Balakovs Regie zu dieser Entscheidung geführt. Der FCK wolle einen totalen Neuaufbau, schreibt die Zeitung.

Erst Mitte März hatte sich der Verein vom damaligen Trainer Marco Kurz getrennt. Mit Balakov war schnell ein Nachfolger gefunden. Doch auch Balakov konnte den Abstieg des 1. FC Kaiserslautern nicht verhindern.

Neuer Trainer, neuer Kader

Die Suche nach einem Nachfolger für die Position des Cheftrainers habe bereits begonnen, schreibt Die Rheinpfalz. Parallel dazu arbeite FCK-Vorstandschef Kuntz am neuen Kader.

Balakov sei wohl nicht überrascht von der Entscheidung, aber enttäuscht von der Entwicklung, heißt es. Der Bulgare habe beweisen wollen, was er mit einer von ihm zusammengestellten Mannschaft erreichen könne.

Bereits Mitte der Woche hatte Kuntz dies bezweifelt und die Arbeit Balakovs kritisiert: "Hinterher ist man immer klüger – nichts wurde besser. Wir haben noch schlechter gespielt als vorher", sagte er am Mittwoch. "Da hätte man auch mit Marco weitermachen können."