Fußball-EMPolen erkämpft sich Remis gegen Russland

In einer brisanten Partie haben die Gastgeber 1:1 gegen den Geheimfavorit aus Russland gespielt. Jetzt hoffen die Polen auf das Viertelfinale. Der Spielbericht

Polens Jakub Blaszczykowski feiert sein Tor

Polens Jakub Blaszczykowski feiert sein Tor

Polen - Russland 1:1 (0:1)

Ein Traumtor von Dortmunds Meisterspieler Jakub Błaszczykowski hat Polens Hoffnungen bei der Heim-EM gewahrt. Das Unentschieden verhindert den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug von Russland. Die polnische Mannschaft und ihre Fans feierten das Remis wie einen Sieg – gilt Russland doch als EM-Geheimfavorit.

Überschattet wurde die politisch brisante Partie von Krawallen in der Warschauer Innenstadt. Polnische Hooligans griffen russische Fans an, mindestens elf Menschen wurden verletzt. Die Polizei nahm 100 Gewalttäter fest. Auch im Stadion provozierten die russischen Anhänger die Gastgeber mit Sprechchören und Plakaten.

Unbeeindruckt davon erwischten die Polen den besseren Start. Trainer Franciszek Smuda hatte sein Team gut auf die russische Offensive eingestellt, die zu Beginn die Leichtigkeit des 4:1 gegen Tschechien vermissen ließen.

Die erste große Chance der Gastgeber hatte Sebastian Boenisch, als er in der sechsten Minute einen Freistoß von Ludovic Obraniak mit dem Knie Richtung russisches Tor lenkte. Doch Keeper Wjatscheslaw Malafejew stand richtig und bewahrte die "Sbornaja" vor einem frühen Rückstand.

Danach wurde es für den deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark bei seinem ersten EM-Einsatz knifflig. Zunächst fiel der Russe Alexander Kerschakow nach einem Zweikampf mit Damien Perquis im polnischen Strafraum, Stark ließ jedoch zurecht weiterspielen. Kurz darauf lag der Schiedsrichter erneut richtig, als er bei einem Treffer von Polens Eugen Polanski auf Abseits entschied.



Ein zu unplatzierter Kerschakow-Kopfball in der 25. Minute war dann für die Russen das Zeichen zum Aufbruch. In der Nacht vor dem Spiel hatten polnische Fans vor dem Hotel des Gegners noch Lärm gemacht, von Schlafentzug war aber spätestens in der 37. Minute nichts mehr zu spüren. Der frei stehende Dsagojew verlängerte einen Freistoß von Andrej Arschawin aus sechs Metern zum 1:0 per Kopf ins Tor. Polens Ersatztorwart Przemysław Tytoń, zum EM-Start noch Elfmeter-Held, war machtlos.

Anders als beim ernüchternden 1:1 gegen die Griechen zum Auftakt ging den Polen diesmal nicht die Luft aus. Im Gegenteil: Mit großem Willen und enormer Laufbereitschaft kämpften sie sich zurück und brachten die Russen mehr und mehr in Verlegenheit.

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Lohn der Mühe war Błaszczykowskis Ausgleich, als er aus 16 Metern den Ball halbhoch ins linke Toreck schoss. Staatspräsident Bronislaw Komorowski setzte auf der Tribüne zum Jubelsprung an.

Nun nahm die Partie noch einmal richtig Fahrt auf. Kein Team gab sich mit dem Remis zufrieden. Der bislang beste EM-Torschütze Dsagojew blieb eine Gefahr für die Polen, aber auch Błaszczykowski hatte auf der anderen Seite seinen zweiten Treffer auf dem Fuß (69.). Malafejew war jedoch ebenso zur Stelle wie zwölf Minuten später bei einem Schuss von Obraniak und sicherte damit die gerechte Punkteteilung.

Polen: Tyton - Piszczek, Wasilewski, Perquis, Boenisch - Dudka (73. Mierzejewski), Polanski (85. Matuschyk) - Błaszczykowski, Murawski, Obraniak (90.+3 Brozek) - Lewandowski

Russland: Malafejew - Anjukow, Beresuzki, Ignaschewitsch, Schirkow - Schirokow, Denissow, Sirjanow - Dsagojew (79. Ismailow), Kerschakow (70. Pawljutschenko), Arschawin

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)

Zuschauer: 55.920

Tore: 0:1 Dsagojew (37.), 1:1 Błaszczykowski (57.)

Gelbe Karten: Lewandowski, Polanski / Denissow, Dsagojew

Beste Spieler: Polanski, Błaszczykowski / Arschawin, Dsagojew

 

 
Leserkommentare
    • baara
    • 13.06.2012 um 1:16 Uhr

    ..."Dortmunds Meisterspieler Jakub Błaszczykowski hat Polens Hoffnungen bei der Heim-EM gewahrt"...

    ich denke Herr Blaszczykowski ist in erster Linie ein Pole, polnischer Nationalspieler, der zufällig zur Zeit für Dortmund spielt, nicht ein Dortmunder, der zufällig das Tor für die polnische Nationalmannschaft geschossen hat!

    Eine Leserempfehlung
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    Was ist an dem Satz falsch?
    Kuba spielt nunmal zufällig gerade beim amtierenden dt. Meister Dortmund und ist zudem Kapitän der Polnischen Nationalmannschaft.

    Ich denke, Herr Błaszczykowski ist vor allem Mensch und zudem guter Fußballer. Da ist mir relativ egal, ob er für Dortmund, Bayern, Polen oder Kuba aufläuft, um ansehnliche Leistungen zu mit schönen Tore zu krönen.

    Wenn eine polnische Zeitung über das DFB-Pokalfinale berichtet (oder auch nicht...wer weiß), dann schreibt sie auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit:
    "Der Pole Jakub Błaszczykowski sichert Dortmund den nationalen Deutschen Pokal."
    Fragen Sie dann mal Polen nach, ob sich irgendeiner dafür interessiert ob der jetzt nicht eher Dortmunder spieler als Pole ist.

    Es werden immer nationale Bezüge hergestellt. In erster Linie ist Herr Błaszczykowski Fußballer und wenn eine polnische Zeitung berichtet ist er der Landsmann und wenn eine deutsche Zeitung berichtet ist er der Dortmunder Meisterspieler.

    Ich geh schwer davon aus, dass englische Zeitung auch von "Gunner Podolski" schreiben, wenn sie im Rahmen dieser EM über ihn berichten und nicht vom Deutschpolen Podolski, der zwar in Polen geboren aber in Deutschland aufgewachsen ist.
    Für mich ist er zB Bergheimer und werder Gunner noch Deutschpole...aber das ist auch was anderes :D

    Was ist an dem Satz falsch?
    Kuba spielt nunmal zufällig gerade beim amtierenden dt. Meister Dortmund und ist zudem Kapitän der Polnischen Nationalmannschaft.

    Ich denke, Herr Błaszczykowski ist vor allem Mensch und zudem guter Fußballer. Da ist mir relativ egal, ob er für Dortmund, Bayern, Polen oder Kuba aufläuft, um ansehnliche Leistungen zu mit schönen Tore zu krönen.

    Wenn eine polnische Zeitung über das DFB-Pokalfinale berichtet (oder auch nicht...wer weiß), dann schreibt sie auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit:
    "Der Pole Jakub Błaszczykowski sichert Dortmund den nationalen Deutschen Pokal."
    Fragen Sie dann mal Polen nach, ob sich irgendeiner dafür interessiert ob der jetzt nicht eher Dortmunder spieler als Pole ist.

    Es werden immer nationale Bezüge hergestellt. In erster Linie ist Herr Błaszczykowski Fußballer und wenn eine polnische Zeitung berichtet ist er der Landsmann und wenn eine deutsche Zeitung berichtet ist er der Dortmunder Meisterspieler.

    Ich geh schwer davon aus, dass englische Zeitung auch von "Gunner Podolski" schreiben, wenn sie im Rahmen dieser EM über ihn berichten und nicht vom Deutschpolen Podolski, der zwar in Polen geboren aber in Deutschland aufgewachsen ist.
    Für mich ist er zB Bergheimer und werder Gunner noch Deutschpole...aber das ist auch was anderes :D

  1. Was ist an dem Satz falsch?
    Kuba spielt nunmal zufällig gerade beim amtierenden dt. Meister Dortmund und ist zudem Kapitän der Polnischen Nationalmannschaft.

    Ich denke, Herr Błaszczykowski ist vor allem Mensch und zudem guter Fußballer. Da ist mir relativ egal, ob er für Dortmund, Bayern, Polen oder Kuba aufläuft, um ansehnliche Leistungen zu mit schönen Tore zu krönen.

    2 Leserempfehlungen
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    • baara
    • 13.06.2012 um 7:23 Uhr

    Natürlich ist es zuallererst wichtig und steht ausser Frage, dass Herr Blaszczykowski ein Mensch ist, im Kontext einer EM stört es mich persönlich - ich bin eine Polin - dass viele der polnischen Nationalspieler, je nachdem wo sie sonst noch spielen, als Bremer oder Dortmunder bezeichnet werden, seitens der deutschen Medien.
    Aber vielleicht ist es nur ein Verständnisproblem meinerseits.... .
    Es liegt alleine am Attribut, als ob es nicht reichen würde die Nachnamen der Spieler zu verwenden. In der Bundesliga wiederrum fände ich es auch wieder schwierig von Polen oder Franzosen zu sprechen.

    • baara
    • 13.06.2012 um 7:23 Uhr

    Natürlich ist es zuallererst wichtig und steht ausser Frage, dass Herr Blaszczykowski ein Mensch ist, im Kontext einer EM stört es mich persönlich - ich bin eine Polin - dass viele der polnischen Nationalspieler, je nachdem wo sie sonst noch spielen, als Bremer oder Dortmunder bezeichnet werden, seitens der deutschen Medien.
    Aber vielleicht ist es nur ein Verständnisproblem meinerseits.... .
    Es liegt alleine am Attribut, als ob es nicht reichen würde die Nachnamen der Spieler zu verwenden. In der Bundesliga wiederrum fände ich es auch wieder schwierig von Polen oder Franzosen zu sprechen.

    • baara
    • 13.06.2012 um 7:23 Uhr

    Natürlich ist es zuallererst wichtig und steht ausser Frage, dass Herr Blaszczykowski ein Mensch ist, im Kontext einer EM stört es mich persönlich - ich bin eine Polin - dass viele der polnischen Nationalspieler, je nachdem wo sie sonst noch spielen, als Bremer oder Dortmunder bezeichnet werden, seitens der deutschen Medien.
    Aber vielleicht ist es nur ein Verständnisproblem meinerseits.... .
    Es liegt alleine am Attribut, als ob es nicht reichen würde die Nachnamen der Spieler zu verwenden. In der Bundesliga wiederrum fände ich es auch wieder schwierig von Polen oder Franzosen zu sprechen.

    Antwort auf "Ja und?"
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    • TDU
    • 13.06.2012 um 8:51 Uhr

    Hier geht es um Fussball. Da weiss jeder, dass mit Dortmund Borussia Dormund gemeint ist, der Fussballverein und nicht die Stadt an sich.

    Wenn ein Spieler in der polnischen Nationalmannschaft spielt, dann weiss ich bereits, dass er Pole ist, das muss nicht noch extra betont werden.

    Durch den Zusatz "der Dortmunder Spieler" weiss ich auch noch in welchem Verein.

    • TDU
    • 13.06.2012 um 8:51 Uhr

    Hier geht es um Fussball. Da weiss jeder, dass mit Dortmund Borussia Dormund gemeint ist, der Fussballverein und nicht die Stadt an sich.

    Wenn ein Spieler in der polnischen Nationalmannschaft spielt, dann weiss ich bereits, dass er Pole ist, das muss nicht noch extra betont werden.

    Durch den Zusatz "der Dortmunder Spieler" weiss ich auch noch in welchem Verein.

    • Lieps
    • 13.06.2012 um 8:25 Uhr

    Das 1:1 zwischen Rußland und Polen war sportlich gerecht.
    Beide Manschaften haben mit hohem Einsatz gekämpft.
    Die Nebenerscheinungen zeigten allerdings ein wenig schönes Gesicht und einen existierenden Nationalismus beiderseits,
    welcher von wenig Toleranz spricht.
    Beide Botschaften sowohl in Warschau als auch in Moskau mußten zusätzlich gesichert werden.
    Die Gräben der Historie sind nicht überwunden und die Wunden offensichtlich noch immer nicht geheilt.

    Lieps
    Preußischer Diplomat

    Eine Leserempfehlung
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    • TDU
    • 13.06.2012 um 9:12 Uhr

    Abgesehen davon, dass Hooligans eh alles nehmen, was als Begründung zum Krawall tauglich ist. Hier alles auf Nationalismus zu schieben, ist ein bisschen einfach. Diplomatie heisst ja nicht "alles in eine Topf" um des lieben Friedens Willen.

    Immerhin war Polen von Russland Jahrzehnte lang beherrscht, der Solidarnosc drohte schon eine Zeitlang russische Intervention. Und die wollen Sie sicher nicht auf blossen polnischen Nationalismus reduzieren.

    Einer hats auf den Punkt gebracht: Wenn Deutsche in Frankreich am 3. Oktober mit Symbolen alter Herrschaft durch die Strassen ziehen würden, gäbs auch Ärger.

    Und zwar zu allererst in Deutschland selbst. Da hätte vermutlich auch die Politik appelliert, es sein zu lassen. Ein Wort von der rusisschen Führung wäre also nicht das Schlechteste gewesen. Die deutsch-französiche "Erbfeindschaft" ist auch nicht von selbst verschwunden.

    Aber vielleicht wird auch wieder ein wenig aufgebauschelt, sieht man wie friedlich es im Stadion war.

    • TDU
    • 13.06.2012 um 9:12 Uhr

    Abgesehen davon, dass Hooligans eh alles nehmen, was als Begründung zum Krawall tauglich ist. Hier alles auf Nationalismus zu schieben, ist ein bisschen einfach. Diplomatie heisst ja nicht "alles in eine Topf" um des lieben Friedens Willen.

    Immerhin war Polen von Russland Jahrzehnte lang beherrscht, der Solidarnosc drohte schon eine Zeitlang russische Intervention. Und die wollen Sie sicher nicht auf blossen polnischen Nationalismus reduzieren.

    Einer hats auf den Punkt gebracht: Wenn Deutsche in Frankreich am 3. Oktober mit Symbolen alter Herrschaft durch die Strassen ziehen würden, gäbs auch Ärger.

    Und zwar zu allererst in Deutschland selbst. Da hätte vermutlich auch die Politik appelliert, es sein zu lassen. Ein Wort von der rusisschen Führung wäre also nicht das Schlechteste gewesen. Die deutsch-französiche "Erbfeindschaft" ist auch nicht von selbst verschwunden.

    Aber vielleicht wird auch wieder ein wenig aufgebauschelt, sieht man wie friedlich es im Stadion war.

    • TDU
    • 13.06.2012 um 8:51 Uhr

    Hier geht es um Fussball. Da weiss jeder, dass mit Dortmund Borussia Dormund gemeint ist, der Fussballverein und nicht die Stadt an sich.

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    • baara
    • 13.06.2012 um 9:42 Uhr

    Im Zuge der EM wäre es richtiger die Spieler mit ihren Herkunftsländern für die sie auch bei der EM spielen in Verbindung zu bringen, natürlich weiß ich was mt Dortmund gemeint ist, die polnischen Medien sprechen da auch nicht in Bundesligakathegorien sondern sehen ganz klar die Nationalelf als wichtigstes Untscheidungsmerkmal hierbei!

    oder wie titelte die Bild online Gestern:
    "Dortmund-Star rettet Polen"
    - inhaltlich sicher richtig, hat für mich an dieser Stelle einen faden Beigeschmack, weil der Dortmund-Star in erster Linie natürlich ein Mensch, danach im Kontext der EM ein Pole ist, und das ist auch gut so :-)

    • baara
    • 13.06.2012 um 9:42 Uhr

    Im Zuge der EM wäre es richtiger die Spieler mit ihren Herkunftsländern für die sie auch bei der EM spielen in Verbindung zu bringen, natürlich weiß ich was mt Dortmund gemeint ist, die polnischen Medien sprechen da auch nicht in Bundesligakathegorien sondern sehen ganz klar die Nationalelf als wichtigstes Untscheidungsmerkmal hierbei!

    oder wie titelte die Bild online Gestern:
    "Dortmund-Star rettet Polen"
    - inhaltlich sicher richtig, hat für mich an dieser Stelle einen faden Beigeschmack, weil der Dortmund-Star in erster Linie natürlich ein Mensch, danach im Kontext der EM ein Pole ist, und das ist auch gut so :-)

    • TDU
    • 13.06.2012 um 9:12 Uhr

    Abgesehen davon, dass Hooligans eh alles nehmen, was als Begründung zum Krawall tauglich ist. Hier alles auf Nationalismus zu schieben, ist ein bisschen einfach. Diplomatie heisst ja nicht "alles in eine Topf" um des lieben Friedens Willen.

    Immerhin war Polen von Russland Jahrzehnte lang beherrscht, der Solidarnosc drohte schon eine Zeitlang russische Intervention. Und die wollen Sie sicher nicht auf blossen polnischen Nationalismus reduzieren.

    Einer hats auf den Punkt gebracht: Wenn Deutsche in Frankreich am 3. Oktober mit Symbolen alter Herrschaft durch die Strassen ziehen würden, gäbs auch Ärger.

    Und zwar zu allererst in Deutschland selbst. Da hätte vermutlich auch die Politik appelliert, es sein zu lassen. Ein Wort von der rusisschen Führung wäre also nicht das Schlechteste gewesen. Die deutsch-französiche "Erbfeindschaft" ist auch nicht von selbst verschwunden.

    Aber vielleicht wird auch wieder ein wenig aufgebauschelt, sieht man wie friedlich es im Stadion war.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Sportlich gerecht"
    • baara
    • 13.06.2012 um 9:42 Uhr

    Im Zuge der EM wäre es richtiger die Spieler mit ihren Herkunftsländern für die sie auch bei der EM spielen in Verbindung zu bringen, natürlich weiß ich was mt Dortmund gemeint ist, die polnischen Medien sprechen da auch nicht in Bundesligakathegorien sondern sehen ganz klar die Nationalelf als wichtigstes Untscheidungsmerkmal hierbei!

    oder wie titelte die Bild online Gestern:
    "Dortmund-Star rettet Polen"
    - inhaltlich sicher richtig, hat für mich an dieser Stelle einen faden Beigeschmack, weil der Dortmund-Star in erster Linie natürlich ein Mensch, danach im Kontext der EM ein Pole ist, und das ist auch gut so :-)

    Antwort auf "B@ 1 baara"
  2. frei nach dem kommentator in der ard gestern:
    "gehörten mit zu den besten auf dem platz: das deutsche schiedsrichterteam um schiedsrichter stark."

    da dachte ich dann, ok deutsche und russen haben polen schon öfters aufgeteilt, die russen halten das 1:0 und gewinnen >.<
    auch das erste von mir gesehen spiel, bei dem mir der kommentator nicht durch totale unfähigkeit aufgefallen war.
    ein echt spannendes spiel, zwar nicht auf ganzer strecke hochwertig, aber die revalität lag in der luft - besonders dass beide manschaften nicht mit einem remis zufrieden waren, hat mir gefallen!

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