Polen – RusslandEin Geschichtsseminar auf dem grünen Rasen

Schlägereien, Verletzte, Festnahmen: Warum es bei dem packenden Remis zwischen Polen und Russland nicht nur um Fußball ging, erklärt unser EM-Pate Johannes Voswinkel.

Ein Banner der russischen Fans in Warschau

Ein Banner der russischen Fans in Warschau

Das Spiel der Polen gegen die Russen hat an die Seminare zur gemeinsamen Geschichte mit Vertretern beider Länder erinnert: Die Veranstalter laden dabei gerne eine dritte Nation hinzu. Oft sind es die Deutschen – in Opfer- und vor allem Tätergeschichte mit den anderen eng verbunden. Solch ein Dreiertreffen soll die zweiseitigen Spannungen aufweichen.

In Warschau pfiff gestern Abend der Schiedsrichter Wolfgang Stark und bewahrte die Weißen und Roten vor zu viel Nahkampf. "Wolfgang Stark aus Ergolding", wie es so schön heißt, als Beispiel einer komplett überflüssigen Information. Was bedeutet uns Ergolding, wenn es in Warschau um die west- und ostslawische Ehre geht?

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Johannes Voswinkel
Johannes Voswinkel

Johannes Voswinkel lebt in Moskau, ist Korrespondent der ZEIT und sammelt Witze über die russische Nationalmannschaft.

Die Brisanz des Aufeinandertreffens von Polen und Russland liegt im historischen Erbe beider Nationen: die Vertreibung der Polen aus dem Kreml, die polnischen Teilungen, die Ermordung polnischer Kriegsgefangener durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD bei Katyn, der Absturz des polnischen Präsidentenflugzeugs in der Nähe des russischen Smolensk. Jede Menge Erinnerungslast liegt da schwer auf den Schultern und rumort in den Seelen. Politische Spannungen schwingen mit jedem Beinschuss mit.

Da ist es besser, auf alle fragwürdigen Wortspiele und Assoziationen zu verzichten: bloß kein "Stark-Schirokow-Pakt" nach einem angeblichen Foul an Schirokow und unrechtmäßigen Pfiff für Russland und kein Wort von der polnischen Teilung in Abwehrriegel und Offensivtrio! Sonst tut sich ein Minenfeld auf.

"Es geht hier nur um Fußball", würde der Uefa-Präsident Michel Platini vermutlich sagen und wieder einmal ziemlich daneben liegen. Der harte Kern der Fußballfans beider Lager hat zwar nur geringfügige Geschichtskenntnisse, dafür aber ein hervorragendes Gespür für Krawallpotenzial. In der Nacht vor dem Spiel belagerten polnische Fans das Hotel der russischen Mannschaft und grölten bis zum frühen Morgen, um den Spielern den Schlaf zu rauben. Am Nachmittag, dem russischen Nationalfeiertag, zog eine Kolonne von mehreren Tausend russischen Fans durch Warschau zum Stadion. Ursprünglich hatte es geheißen, die Russen würden sich mit alten Sowjetsymbolen ausstatten. Für die Polen eine Provokation.

Die polnischen Kollegen ließen sich nicht lange bitten, schwenkten Plakate mit den durchkreuzten Abbildern von Präsident Wladimir Putin und Stalin und zettelten Schlägereien an. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Es gab 15 Verletzte und mehr als 130 Festnahmen. Wer es ins Stadion schaffte, sah auch dort Politik. "Stoppt Putin und den KGB", hieß es auf einem Plakat, das ein Pole dem russischen Fanblock entgegenstreckte. Als russische Fans während der Nationalhymnen vor dem Anpfiff eine riesige Flagge mit martialischem Schwert und der Aufschrift "This is Russia" enthüllten, gellten Pfiffe durch das Stadion.

Wer es ins Stadion schaffte, sah aber auch ein packendes Spiel zweier Mannschaften mit Tordrang und ohne übermäßige Härte. Was bleibt in Erinnerung? Dass Arschawin, der noch immer wie ein kleiner Junge auf dem Bolzplatz aussieht, einen Freistoß auf Dsagojew schlug. Der Nordossete nickte per Kopf und Schulter zum 1:0 ein. Wie sich der Schütze zum Ausgleich richtig buchstabiert: B-L-A-S-Z-C-Z-Y-K-O-W-S-K-I. Dass der polnische Trainer an der Seitenlinie seinen Spielern mit der Wasserflasche in der Hand und beängstigenden Ausholbewegungen drohte und Russlands Kerschakow später den Rasen als den schlechtesten bezeichnete, den er je bei einer Europameisterschaft gesehen habe. Allerdings waren das noch nicht so viele. Kerschakow hatte bei früheren Turnieren nur ein einziges Spiel absolviert, und das nicht einmal über 90 Minuten.

"Was für ein Kampf!", rief der russische Fernsehkommentator in der Schlussphase dann doch begeistert aus, als die meisten Spieler mit letzter Kraft rannten und stolperten. Dann kam der Schlusspfiff für ein gerechtes Ergebnis, das immerhin keine neuen Gräben aufreißt. Die polnische Polizei hatte auch so nach dem Spiel noch viel zu tun.

 
Leserkommentare
  1. Leider gibt es in Russland nicht wenige, die Polen als russische Provinz ansehen. Auf der anderen Seite sitzt der Stachel der vielen polnischen Teilungen und der Verrat der Westalliierten, die Polen - entgegen anderslautender Versprechungen - 1945 an die Sowjets auslieferten, noch tief.

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    • russe1
    • 13.06.2012 um 16:24 Uhr

    Ich komme aus Russland und für meine fast 30 Jahre Leben dort habe ich niemanden getroffen, der Polen als russische Provinz gesehen hätte. Haben Sie Beweise für Ihre Behauptungen?

    Ich bin sehr oft in Russland, wurde da geboren und beherrsche die Sprache. Ich muss zugeben, dass ich kein anderes Land, außer vielleicht die Staaten, kenne das so sehr auf sich selbst fixiert ist wie Russland. Die Mensche interessieren sich überhaupt nicht für Polen und sehen dieses Land sicherlich nicht als russisches Staatsgebiet an! Das sind vollkommen irrationale Behauptungen polnischer Nationalisten.
    Das ist sehr traurig, dass manche versuchen die Gewaltexzesse stumpfer Hooligans mit der Vergangenheit zu entschuldigen, denn wenn es so sein sollte wird die Gewalt nie aufhören.
    Denn das was nach 1945 passiert ist, ist eine direkte Folge der polnischen Gräueltaten an der russischen und ukrainischen Bevölkerung im Polnisch-Sowjetischer Krieg!

    • russe1
    • 13.06.2012 um 16:24 Uhr

    Ich komme aus Russland und für meine fast 30 Jahre Leben dort habe ich niemanden getroffen, der Polen als russische Provinz gesehen hätte. Haben Sie Beweise für Ihre Behauptungen?

    Ich bin sehr oft in Russland, wurde da geboren und beherrsche die Sprache. Ich muss zugeben, dass ich kein anderes Land, außer vielleicht die Staaten, kenne das so sehr auf sich selbst fixiert ist wie Russland. Die Mensche interessieren sich überhaupt nicht für Polen und sehen dieses Land sicherlich nicht als russisches Staatsgebiet an! Das sind vollkommen irrationale Behauptungen polnischer Nationalisten.
    Das ist sehr traurig, dass manche versuchen die Gewaltexzesse stumpfer Hooligans mit der Vergangenheit zu entschuldigen, denn wenn es so sein sollte wird die Gewalt nie aufhören.
    Denn das was nach 1945 passiert ist, ist eine direkte Folge der polnischen Gräueltaten an der russischen und ukrainischen Bevölkerung im Polnisch-Sowjetischer Krieg!

    • NoG
    • 13.06.2012 um 9:58 Uhr

    aber hooligans suchen nach gegnern.
    da sind nunmal russen, polen, deutsche und englaender erste adressen. den antrieb fuer diesbezuegliche gewalt in der geschichte zu suchen, bringt nicht sonderlich viel.

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    ... jedoch trotzdem einen Effekt auf das Geschehen. Wenn Pauli gegen Cottbus spielt, ist das etwas anderes, als wenn Hamburg gegen Bielefeld spielt. Eine ausgeprägte Feindschaft, wodurch auch immer entstanden (Derby-Rivalität, historisch begründete Rivalität wie hier oder andere), potenziert die Angriffsbereitschaft der Beteiligten noch. Die Aggressivität steigt noch über das Maß der - bei diesen Schwachmaten - allgemein üblichen Freude an körperlicher Auseinandersetzung hinaus.
    Deswegen gibt es auch die sogenannten Risiko-Spiele, welche besonders durch ein größeres Polizeiaufgebot erkennbar sind. Zahlen tut das Ganze - wie immer - der (idiotische) Steuerzahler. Danke für nichts...

    richtig, die Hooligans würden auch andere Gründe finden um aufeinander los zu gehen. Aber da könnte man z.B. ja auch die Kroaten nehmen, die sind auch nicht zimperlich.
    Es aber halt doch so, die Geschichte, bzw. die Wahrnehmung der Geschichte eine Rolle spielt und aus diesem Grund schlagen sich die Polane besonderst gerne mir Deutschen und Russen. Genauso, wie es der Auto schreibt.
    'Der harte Kern der Fußballfans beider Lager hat zwar nur geringfügige Geschichtskenntnisse, dafür aber ein hervorragendes Gespür für Krawallpotenzial.'

    ... jedoch trotzdem einen Effekt auf das Geschehen. Wenn Pauli gegen Cottbus spielt, ist das etwas anderes, als wenn Hamburg gegen Bielefeld spielt. Eine ausgeprägte Feindschaft, wodurch auch immer entstanden (Derby-Rivalität, historisch begründete Rivalität wie hier oder andere), potenziert die Angriffsbereitschaft der Beteiligten noch. Die Aggressivität steigt noch über das Maß der - bei diesen Schwachmaten - allgemein üblichen Freude an körperlicher Auseinandersetzung hinaus.
    Deswegen gibt es auch die sogenannten Risiko-Spiele, welche besonders durch ein größeres Polizeiaufgebot erkennbar sind. Zahlen tut das Ganze - wie immer - der (idiotische) Steuerzahler. Danke für nichts...

    richtig, die Hooligans würden auch andere Gründe finden um aufeinander los zu gehen. Aber da könnte man z.B. ja auch die Kroaten nehmen, die sind auch nicht zimperlich.
    Es aber halt doch so, die Geschichte, bzw. die Wahrnehmung der Geschichte eine Rolle spielt und aus diesem Grund schlagen sich die Polane besonderst gerne mir Deutschen und Russen. Genauso, wie es der Auto schreibt.
    'Der harte Kern der Fußballfans beider Lager hat zwar nur geringfügige Geschichtskenntnisse, dafür aber ein hervorragendes Gespür für Krawallpotenzial.'

    • T.M.
    • 13.06.2012 um 10:05 Uhr
    3. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Relativierungen. Danke, die Redaktion/ds

    3 Leserempfehlungen
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    Man sollte auch den Polnisch-Sowjetischen Krieg von 1920 berücksichtigen, als Polen unter Marschall Piłsudski weite Landstriche der Ukraine besetzte - dies wurden von der SU nach dem zweiten Weltkrieg auf Kosten des Verlierers Deutschland wieder korrigiert.

    Man sollte auch den Polnisch-Sowjetischen Krieg von 1920 berücksichtigen, als Polen unter Marschall Piłsudski weite Landstriche der Ukraine besetzte - dies wurden von der SU nach dem zweiten Weltkrieg auf Kosten des Verlierers Deutschland wieder korrigiert.

  2. dass einige Hunderte Landsleute stellvertretend für ihre Nationen ihre Scharmützel an jenem Tag in Warschau miteinander austrugen. Dabei dachte ich doch tatsächlich, dass dem Verhalten dieser Dummköpfe eben keine repräsentative Rolle zusteht...nein hoppla, es sind ja wieder nur die Medien, natürlich auch die Zeitonline, die einen solchen Unsinn behaupten.
    Ich freue mich jedenfalls darauf, demnächst ähnliche Thesen nach dem Aufeinandertreffen verfeindeter Stadt-Staaten in der Bundesliga serviert zu bekommen. Meine Güte, die Fans sollen ja angeblich nicht nur Flaggen in den Stadien hissen und sich böse niedergrölen, sondern sich richtig eines auf die Mütze geben - an diesen Exzessen gemessen bedeutet das wohl: wir stehen vor dem Bürgerkrieg.

    Eine Leserempfehlung
    • Panic
    • 13.06.2012 um 10:13 Uhr

    Ich gebe NoG zu 100% recht. Hätte es nie einen Konflikt zwischen beiden Ländern gegeben, hätten sich die Hooligans dann gegenseitig mit Blumen beschenkt? Wohl kaum. In diesem Sinne könnte man für alle Auseinandersetzungen mit gewaltbereiten Fußballfans einen politischen Hintergrund finden. Auch wenn es da, wie vom Author schon angeführt, jede Menge Gründe gibt, wird aus primitiven Kloppen von Fans auf einmal eine rein politische Keilerei. Hooligans gehen zum Fußball, um sich gegenseitig in die Schnauze zu hauen. Die Vergangenheitsbewältigung spielt da eher einer untergeordnete Rolle.

    cheers

    5 Leserempfehlungen
  3. Die Gräben zwischen Polen und Russland sind ebenso tief wie zwischen Polen und Deutschland.
    Wie T.M. schrib, ghört der Hitler-Stalin-Pakt noch in die Aufstellung der historischen Ereignisse.
    Seit 1945 gehört die Ostukraine nicht mehr zu Polen, aber dafür die ehem. Preussischen Länder: Schlesien-Pommern und Ost-Preussen.
    Der Fussball kann die Nationen mit einem 1 : 1 wieder entspannen.
    Ein besseres Ergebnis konnte sich keiner wünschen.
    - Und jetzt auf gegen die Tschechen resp. die Griechen! -

    2 Leserempfehlungen
  4. es hat mit der Causa Timoschenko begonnen und nun sowas....
    ohne Rücksicht auf den Sport wird die EM 2012 für den jeweilgen politischen Zweck instrumentalisiert. Es ist echt Schade!

    Polen tut sich, damit sicherlich keinen Gefallen, wenn sie sich als schlechter und unsportlicher Gastgeber präsentiert.

    Warum kann man einfach die Manschaften nicht Fußball spielen lassen.......

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    • Zungui
    • 13.06.2012 um 10:58 Uhr

    Die seltsame Idee, dass Länder "National"mannschaften schicken, die dann irgendwie das Land darstellen sollen, sorgt ganz automatisch dafür.

    Man redet ja auch immer so: "Land A hat Land B besiegt." statt "Mannschaft A hat Mannschaft B besiegt." usw.usf.

    Das ist erwünscht, denn EMs und WMs sind von der Politik der jeweiligen Ländern organisierte Spiele für ihre Bevölkerungen. Es geht darum, gute Laune zu verbreiten und wiedergewählt zu werden. Sonst ließe sich ja auch die Menge an Steuergeld, die direkt und indirekt in Nationalmannschaften und Großereignisse fließt, kaum erklären.

    • Pangea
    • 13.06.2012 um 15:10 Uhr

    ist ein Politikum. Dazu gehört auch Fußball. Versuchen Sie bitte nicht zu trennen, was eins ist, nur weil es für Sie Denken bedeutet.

    • Zungui
    • 13.06.2012 um 10:58 Uhr

    Die seltsame Idee, dass Länder "National"mannschaften schicken, die dann irgendwie das Land darstellen sollen, sorgt ganz automatisch dafür.

    Man redet ja auch immer so: "Land A hat Land B besiegt." statt "Mannschaft A hat Mannschaft B besiegt." usw.usf.

    Das ist erwünscht, denn EMs und WMs sind von der Politik der jeweiligen Ländern organisierte Spiele für ihre Bevölkerungen. Es geht darum, gute Laune zu verbreiten und wiedergewählt zu werden. Sonst ließe sich ja auch die Menge an Steuergeld, die direkt und indirekt in Nationalmannschaften und Großereignisse fließt, kaum erklären.

    • Pangea
    • 13.06.2012 um 15:10 Uhr

    ist ein Politikum. Dazu gehört auch Fußball. Versuchen Sie bitte nicht zu trennen, was eins ist, nur weil es für Sie Denken bedeutet.

  5. Eigentlich gab es im Vergleich zu den Straßenschlachten mit der Polizei nach Fußballspielen wie zum Beispiel in Hamburg (St. Pauli-Spiele) nur wenig Randale! Im Stadion wurden, im Gegensatz zum Spiel Deutschland-Portugal keine Gegenstände auf die Spieler geworfen, die Akteure selbst spielten betont fair gegeneinander, im Zentrum Warschaus feierten Polen und Russen gemeinsam ein zünftiges Fußballfest - in den Nebenstrassen hat man sich geprügelt - wohl gemerkt, weniger als bei vielen Bundesligaspielen in Deutschland. Auffallend war vielmehr die Ungeduld der Fernsehreporter, doch endlich mal über die Randale berichten zu können - das war schon peinlich. Warum nur muß ständig in den alten Geschichten gewühlt werden. Der deutsche Journalismus kann es einfach nicht lassen, immer und immer wieder die Stimmungen aufzuputschen. Ihre Zeitung macht hier leider keine Ausnahme, schade! Übrigens, die meisten der polnischen und russischen Zuschauer kennen die immer wieder aufgewärmten bösen Geschichten gar nicht mehr - und wollen davon auch gar nichts mehr wissen - lassen Sie uns alle doch endlich in Ruhe damit!!!

    4 Leserempfehlungen
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    "Auffallend war vielmehr die Ungeduld der Fernsehreporter, doch endlich mal über die Randale berichten zu können - das war schon peinlich."

    Wie wahr, wie wahr. Was sagte der ARD-Korrespondent aus Warschau gestern nach dem Spiel: "Schätzungen gehen von bislang 100 Festnahmen und etwa 12 Verletzten aus, aber ich bin zuversichtlich, dass wir die Zahlen noch nach oben korrigieren müssen" Das hat er tatsächlich so gesagt.

    Und damit >ist< auch eigentlich alles gesagt. Irgendwie erinnert das alles an die Switch-Parodie mit Peter Klöppel und Antiona Rados, die immer mit "wir freuen uns auf weitere Krisen in Lampukistan" beendet wurde.

    "Auffallend war vielmehr die Ungeduld der Fernsehreporter, doch endlich mal über die Randale berichten zu können - das war schon peinlich."

    Wie wahr, wie wahr. Was sagte der ARD-Korrespondent aus Warschau gestern nach dem Spiel: "Schätzungen gehen von bislang 100 Festnahmen und etwa 12 Verletzten aus, aber ich bin zuversichtlich, dass wir die Zahlen noch nach oben korrigieren müssen" Das hat er tatsächlich so gesagt.

    Und damit >ist< auch eigentlich alles gesagt. Irgendwie erinnert das alles an die Switch-Parodie mit Peter Klöppel und Antiona Rados, die immer mit "wir freuen uns auf weitere Krisen in Lampukistan" beendet wurde.

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