EM-TopspielerDie elf Männer des Turniers

Ein Perfekter, ein Tätowierter, ein Krieger, eine tragische Figur und natürlich Mario Balotelli. Wir haben unsere Mannschaft der EM 2012 zusammengestellt.

Ein Turnier wie die Europameisterschaft schreibt immer Geschichten. Kleine Kurzgeschichten am Rande, große historische Erzählungen am Ende. Die Protagonisten dieser Fußballlektüre stehen nicht immer, aber häufig, auf dem Rasen. Ob im 4-4-2, 4-6-0 oder 4-2-3-1, immer sind es elf Spieler, mit denen man jubelt, leidet und gelegentlich auch schimpft.

Wir stellen Ihnen zum Abschluss des Turniers unsere persönliche Elf vor. Spieler, die uns in Erinnerung blieben, sei es durch schöne Tore, große Gesten oder durch ihren besonderen Charakter. Es geht nicht um die Spieler, die mit phänomenaler Tor,- Pass- oder Zweikampfquote überzeugen konnten. Auch wenn sie es sicherlich verdient hätten. Die folgende Elf ist vielmehr eine, die während der vergangenen vier Wochen Geschichten schrieb – persönliche, sportliche, abseitige und beeindruckende.

Unsere Elf:

Eingewechselt, Elfmeter gehalten, Remis gesichert: Przemysław Tytoń

Eingewechselt, Elfmeter gehalten, Remis gesichert: Przemysław Tytoń

Przemysław Tytoń, Polen

Viele Sportjournalisten atmeten auf, als sich in der Vorrunde Polen, Russland und die Ukraine verabschiedet hatten. Zu komplizierte Spielernamen: Wawrzyniak, Ignaschewitsch, Timoschtschuk. Oder eben Przemysław Tytoń – als wäre ein Fußball auf die Tastatur geplumpst. Sein frühes Ausscheiden aber bedrückte, weil das Turnier kaum 70 Minuten alt war, als Tytoń dessen erste und vielleicht auch schönste Geschichte schrieb. Für den des Platzes verwiesenen polnischen Torwart Wojciech Szczęsny (sehen Sie!?) kam er aufs Feld, hielt gleich einen Elfmeter und rettete seinen Polen das Unentschieden und die EM-Euphorie. Das die eine Woche später vorbei war, dafür kann Przemysław Tytoń nichts. Sein Name aber steht mittlerweile in vielen Notizbüchern. Ob mit oder ohne Fehler dürfte ihm egal sein.

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Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Auf Wunsch des Users entfernt. Die Redaktion/lv

  2. 2. [...]

    Auf Wunsch des Users entfernt. Die Redaktion/lv

    • W4YN3
    • 02.07.2012 um 15:59 Uhr

    Bruno Alves hätte in jedem Spiel vom Platz gestellt werden sollen, weil er bei jedem Kopfball die Arme ausgefahren hat oder sich beim Gegner aufgestützt hat. Genug ist genug, ich war im Halbfinale für Portugal bis zu dem Zeitpunkt, wo er zum Elfmeter angetreten ist. Diese Spielart hat nichts mehr mit internationaler Härte zu tun, schließlich sind diese Attacken auf Kopfhöhe!

    Mats Hummels: kein Krieger, dafür überragend in der Defensive, ruhig, kontrolliert, hat einen Fehler gemacht, dafür war er allen anderen Szenen überzeugend und FAIR!

    4 Leserempfehlungen
  3. es ist eine ganz frische New von heute, er soll Vater werden..dann wünsche ich ihm, dass er mal richtig Erwachsen wird.

    Grüße
    Pitti Griffi Della Rovere

    • Slater
    • 02.07.2012 um 16:17 Uhr

    "Als Alphatier mit Kapitänsbinde sah Karagounis im letzten Gruppenspiel Gelb-Rot für eine Schwalbe. Zugestanden hätte ihm ein Elfmeter."

    wie kann so ein Satz allen anderen Quellen der Welt widersprechen?
    wenn mit Link eingebunden und überhaupt die zentrale Info des Absatzes, dann nicht überprüft
    oder hier bewußt überhöht?

    es war doch wohl nur eine Gelbe, die zweite, und damit gesperrt für VF

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    Freier Autor

    @Slater: Sie haben Recht. Karagounis sah in diesem Spiel zum ersten Mal Gelb - die "Furia Roja" hat dort nichts zu suchen. Die Textstelle ist korrigiert, aber das hätte nicht passieren dürfen, Nachtschicht hin oder her. Besten Dank für den Hinweis!

    Freier Autor

    @Slater: Sie haben Recht. Karagounis sah in diesem Spiel zum ersten Mal Gelb - die "Furia Roja" hat dort nichts zu suchen. Die Textstelle ist korrigiert, aber das hätte nicht passieren dürfen, Nachtschicht hin oder her. Besten Dank für den Hinweis!

  4. Freier Autor

    @Slater: Sie haben Recht. Karagounis sah in diesem Spiel zum ersten Mal Gelb - die "Furia Roja" hat dort nichts zu suchen. Die Textstelle ist korrigiert, aber das hätte nicht passieren dürfen, Nachtschicht hin oder her. Besten Dank für den Hinweis!

    Antwort auf "Gelb-Rot?"
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    • Kunar
    • 05.07.2012 um 0:23 Uhr

    Wenn Sie schon dabei sind, ändern Sie doch bitte die Bildunterschrift. Dort steht derzeit: "Georgios Karagounis nach seinem Platzverweis". Das stimmt definitiv nicht. Nach der gelben Karte blieb er auf dem Platz und wurde später nur ausgewechselt.

    • Kunar
    • 05.07.2012 um 0:23 Uhr

    Wenn Sie schon dabei sind, ändern Sie doch bitte die Bildunterschrift. Dort steht derzeit: "Georgios Karagounis nach seinem Platzverweis". Das stimmt definitiv nicht. Nach der gelben Karte blieb er auf dem Platz und wurde später nur ausgewechselt.

  5. ...Volleyschuss an das Gebälk von Joe Hart..

    wenn man die Karriere von De Rossi verfolgt hat, dann weißt man, dass er Tore schießen kann und, dass seine Schusstechnik exzellent ist. Der Drang nach vorne hat De Rossi schon immer gehabt, so spielt er beim AS Rom (33 Tore) und bei der Nationalmannschaft hat er schon 10 Tore erzielt. Insofern ist die Frage: Ich? nach vorne? nicht richtig: Ich finde ihn ein Klasse Spieler, mir gefallen solche Typen wie er. Ich finde Khedira könnte ihn in der Spielweise ziemlich ähnlich werden. De Rossi wollte nicht nach Madrid und auch nicht nach England, er ist Römer durch und durch und nicht zu vergessen Weltmeister 2006.

    Gruß
    P.G. Della Rovere

    Eine Leserempfehlung
  6. 8. Typen

    Von Typen wie Balotelli lebt der Fußball. Was Sie offenbar propagieren, ist Angepasstheit und Langeweile.

    2 Leserempfehlungen
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    Sohn ghanaischer Einwanderer:
    Ganz selbstverständlich bekennt er sich kämpferisch zu Italien und singt mit allen anderen ebenso selbstverständlich die italienische Nationalhymne mit.
    Seine Abstammung spielte keine Rolle. Er, wie z.B. auch der Deutschitaliener Riccardo Montolivo, zeigten sich mustergültig in die Squadra Azzurra integriert.

    Als ich dagegen die demonstrativ versteiften Münder unserer millionenschweren "Migrationshintergründler", den z.T. hier geborenen deutschen Staatsbürgern wie Özil ,Podolski & CO sah, verging mir die Lust, für die "deutsche" National-Mannschaft die Daumen zu drücken.

    Das ham se nu davon ...

    Sohn ghanaischer Einwanderer:
    Ganz selbstverständlich bekennt er sich kämpferisch zu Italien und singt mit allen anderen ebenso selbstverständlich die italienische Nationalhymne mit.
    Seine Abstammung spielte keine Rolle. Er, wie z.B. auch der Deutschitaliener Riccardo Montolivo, zeigten sich mustergültig in die Squadra Azzurra integriert.

    Als ich dagegen die demonstrativ versteiften Münder unserer millionenschweren "Migrationshintergründler", den z.T. hier geborenen deutschen Staatsbürgern wie Özil ,Podolski & CO sah, verging mir die Lust, für die "deutsche" National-Mannschaft die Daumen zu drücken.

    Das ham se nu davon ...

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