Olympia-Vorschau: In London boxen jetzt auch Frauen
Der schnellste Mann der Welt, so viele Olympionikinnen wie nie zuvor, und diese feiernden Londoner: Christian Spiller erklärt, was in den nächsten Olympia-Wochen wichtig wird.
© F. Fife/AFP/GettyImages

Einen Tag vor dem Olympiastart fotografiert eine Frau das französische Haus der Spiele.
Was dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?
Die Frauen der Spiele, die Spiele der Frauen. 4.847 Sportlerinnen werden in London dabei sein. Noch nie waren es so viele. Die Frauenquote liegt bei 44 Prozent. Die Mannschaften aus den USA und Kanada schicken sogar mehr Frauen als Männer nach London. Und es gibt mehrere Premieren: Erstmals werden auch Frauen olympisch boxen, womit endlich auch die letzte Men-only-Bastion bei den Sommerspielen geschliffen wäre. Und erstmals schicken nun auch selbst die letzten Men-only-Länder mindestens eine Frau zu den Spielen. Für Brunei wird eine Hürdenläuferin starten, die auch die Fahne tragen darf, für Katar eine Schützin, eine Sprinterin und eine Schwimmerin. Saudi-Arabien, das sich am längsten geziert hatte und erst auf sanften Druck des IOC genderte, sendet eine Judoka und eine Läuferin. Nur Pierre die Coubertin, der Gründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, würde sich im Grabe umdrehen. Frauen bei den Spielen seien "unpraktisch, uninteressant, unästhetisch und unrichtig", palaverte er 1896. Lang ists her. Das hat auch Vorteile.
Was dürfen Sie mit gutem Gewissen verpassen?
Den Blick auf den Medaillenspiegel. Zumindest wenn Sie die Spiele ganz im offiziellen DOSB-Gewand schauen wollen. "Ich habe nie Medaillen gezählt, ich möchte nur so schnell schwimmen, wie ich kann", sagte Michael Phelps noch am Donnerstag. Der Mann hat gut reden, schließlich hat der Jahrhundertschwimmer schon 14 Goldorden zu Hause liegen. Nur zwei weniger als die gesamte deutsche Olympiamannschaft von 2008 gewinnen konnte. Doch halt, genau diese Vergleiche bringen uns doch nicht weiter, heißt es vom deutschen Sport. Edelmetallfetisch führt ja das olympische Motto vom Dabeisein ad absurdum und baut auch Druck auf Sportler auf, der zu Doping und Schlimmerem führt. Oft wird das Medaillenranking daher von den Funktionären als Erfindung der Medien gegeißelt. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, hält die Sache mit den Medaillen gar für eine "Symboldiskussion". Wir würden ihm ja gerne Recht geben, vermuten aber, dass hinter solchen Sportentschleunigungstönen eher die Angst vor dem endgültigen deutschen Abstieg ins sportliche Mittelfeld steht. Und warum schreibt der DOSB seinen Verbänden eigentlich alle vier Jahre in ominösen Zielvereinbarungen vor, wie viele Medaillen es denn bitteschön werden sollen?
Wer steht im Blickpunkt?
Alexander Boris de Pfeffel Johnson, Londons Bürgermeister mit dem Namen wie ein Gedicht. Boris, wie der Mann mit dem semmelblonden Haar von allen nur genannt wird, hat das Zeug zur olympischen Kultfigur, obwohl er kaum sportlicher wirkt als eine Portion Fish and Chips. Er ist oberster Gastgeber "der größten Show der Welt in der großartigsten Stadt der Welt", wie er sagt. Für Sätze wie diesen lieben ihn die Engländer. "Wenn Sie konservativ wählen, wird das Ihren Frauen größere Brüste verschaffen und Ihre Chancen erhöhen, einen BMW zu gewinnen", versprach der Konservative einmal im Wahlkampf. Und während der Bootsprozession zu Ehren des 60. Thronjubiläums Elisabeths der II. vor ein paar Wochen sagte er: "Wie Dünkirchen, nur spaßiger". Wenn die Queen am Freitag die Spiele eröffnet, wird auch der Polit-Clown Johnson nicht weit sein. Als Johnson 2008 bei der Abschlusszeremonie die olympische Fahne übergeben wurde, schwenkte er sie so wild hin und her, dass dem chinesischen Kollegen fast der Fünf-Jahres-Plan aus dem Gesicht fiel. Johnsons hielt völlig aufgekratzt eine der unterhaltsamsten Politikerreden aller Zeiten.






unästhetischer geht es kaum noch..[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Dem Jahrhundert in dem die Emanzipation der Frau vollendet werden wird und die Misogynie endgültig im Mülleimer der Geschichte verschwindet (irgentwann ...)
Wer Frauenboxen für unasthetisch hält hats entweder nie gesehen oder hat keinen Sinn für Ästhetik.
Dem Jahrhundert in dem die Emanzipation der Frau vollendet werden wird und die Misogynie endgültig im Mülleimer der Geschichte verschwindet (irgentwann ...)
Wer Frauenboxen für unasthetisch hält hats entweder nie gesehen oder hat keinen Sinn für Ästhetik.
Dem Jahrhundert in dem die Emanzipation der Frau vollendet werden wird und die Misogynie endgültig im Mülleimer der Geschichte verschwindet (irgentwann ...)
Wer Frauenboxen für unasthetisch hält hats entweder nie gesehen oder hat keinen Sinn für Ästhetik.
Sinn für Ästhetik...genau...Frauen die das Gesicht grün und blau um die Ohren fliegt ist ja echt ästhetisch anzusehen....eine menge Ästhetik dabei...
das hat auch gar nichts mit Emanzipation zu tun..es ist einfach UNÄSTHETISCH.
Wollen Sie Männern bei Synchronschwimmen sehen.? Da gibt es sicher jede menge zum lachen und der Eintritt hätte sich dann zumindest gelohnt..
ist ja nicht zu fassen was man alles emanzipieren will...
Frau sollte weiblich bleiben und nicht männlich werden...
Inteligente Frauen finden das auch abscheußlich
Sollen sie boxen, schließlich haben wir ja Gleichberechtigung.
Trotzdem muss man es, gerade wenn man sie als gleichberechtigte Wesen ansieht, nicht toll finden, wenn sie im Laufe eines Boxkampfes irgendwann so ausehen wie auf einem Plakat von Terre des Femmes.
Sinn für Ästhetik...genau...Frauen die das Gesicht grün und blau um die Ohren fliegt ist ja echt ästhetisch anzusehen....eine menge Ästhetik dabei...
das hat auch gar nichts mit Emanzipation zu tun..es ist einfach UNÄSTHETISCH.
Wollen Sie Männern bei Synchronschwimmen sehen.? Da gibt es sicher jede menge zum lachen und der Eintritt hätte sich dann zumindest gelohnt..
ist ja nicht zu fassen was man alles emanzipieren will...
Frau sollte weiblich bleiben und nicht männlich werden...
Inteligente Frauen finden das auch abscheußlich
Sollen sie boxen, schließlich haben wir ja Gleichberechtigung.
Trotzdem muss man es, gerade wenn man sie als gleichberechtigte Wesen ansieht, nicht toll finden, wenn sie im Laufe eines Boxkampfes irgendwann so ausehen wie auf einem Plakat von Terre des Femmes.
Sinn für Ästhetik...genau...Frauen die das Gesicht grün und blau um die Ohren fliegt ist ja echt ästhetisch anzusehen....eine menge Ästhetik dabei...
das hat auch gar nichts mit Emanzipation zu tun..es ist einfach UNÄSTHETISCH.
Wollen Sie Männern bei Synchronschwimmen sehen.? Da gibt es sicher jede menge zum lachen und der Eintritt hätte sich dann zumindest gelohnt..
ist ja nicht zu fassen was man alles emanzipieren will...
Frau sollte weiblich bleiben und nicht männlich werden...
Inteligente Frauen finden das auch abscheußlich
Danke.
Sie haben ja so Recht.
Danke.
Sie haben ja so Recht.
Ich finde es unesthätisch wenn Männer sich gegen seitig schlagen und grüne und blaue Augen haben. Deshalb sollte das Boxen für Männer bitte abgeschafft werden. Desweiteren empfinde ich Männer die zu viele Muskeln besitzen als unesthätisch, deshalb fordere ich des weiteren das nur Männer die schmal gebaut sind zu den Olympiaden zugelassen werden. Ich möchte nicht das mein ästhetisches empfinden durch Männer dieser Art verletzt wird. Für mich entspricht dies nicht dem typischen Bild eines Mannes.
schon mal bessere Witze erzählt bekommen...Jedes Land will im Medallienranking soweit wie möglich oben stehen oder der maximale Ertrag aus Teilnehmern und Medaillen erzielen.
wie ästhetisch sehen eigtl alle Männer in diesem Fourm aus?! Das Sie sich erheben um über die ästhetik von Frauen zu reden. Frauen haben das Recht zu sein was sie wollen, wann und wie sie es wollen, esthätisch unesthätisch. Manchmal denke ich aber das es weiß männlich gut tuen würde eine Epoche der Diskriminierung zu erleben.Damit Sie von Ihrem hohen Roß herunterkommen. Sich nicht Sachen herausnehmen, die über ihre Rechte hinausgehen Ihr seit nicht allein auf der Welt! Und ihr seit nicht die einzigen die Frei leben wollen. Wenn Frau sich mit einer anderen Frau grün und blau und sich gegen Seitig die Fresse pulieren will ist das ihr ihr Recht!
Danke.
Sie haben ja so Recht.
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