Großbritannien: Gastgeber mit Ambitionen
© Stefan Wermuth/Reuters

Die Tennis-Wettbewerbe werden im altehrwürdigen Wimbledon stattfinden.
Die Gastgebernation Großbritannien stellt 2012 den größten Kader. Viele Sportler brennen darauf, bei ihren Heimspielen eine Medaille zu holen. Im Radsport und Reiten dürfen sich die Briten die meisten Chancen ausrechnen.
Athleten: 556
Medaillen 2008: 19x Gold, 13x Silber, 15x Bronze
Die Stars: Gleich am ersten Wochenende schicken die Briten einen aussichtsreichen Goldkandidaten ins Rennen: Der Radfahrer Marc Cavendish hat gute Chancen, das Straßenrennen zu gewinnen. Im Zeitfahren wenige Tage später ist der Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins Favorit.
Gut zu wissen: Als Gastgeber sind die Briten in allen Mannschaftssportarten automatisch qualifiziert. Da Handball jedoch jenseits des Ärmelkanals kaum gespielt wird, musste der Verband ein Casting für das Nationalteam veranstalten. Der Nationalcoach Dragan Djukic suchte in ganz Europa nach Spielern mit britischen Wurzeln und versuchte sogar, Rugby-Spieler umzuschulen.
Doping: Linford Christie ist der wohl bekannteste britische Dopingsünder der jüngeren Vergangenheit. 1992 gewann er Gold im 100-Meter-Sprint, 1999 wurde er positiv auf das Mittel Nandrolon getestet. Er behauptet bis heute, nie betrogen, sondern lediglich zu viele Avocados gegessen zu haben.
Prognose: Großbritannien hat vor Olympia aufgerüstet und viel Geld in Athleten und Mannschaften gesteckt. Platz 3 in der Medaillenwertung ist nicht unmöglich, dafür müssen aber einige Außenseiter über sich hinauswachsen.






... einen Staat wie die USA (311,5 Mio. Einwohner) mit einem Zwergstaat wie Andorra (85.000 Einwohner) zu vergleichen.
Dass eine bürgerreiche Nation mehr potentielle Sportler besitzt als ein bürgerarmes Kleinland ergibt sich ja von selbst.
Schließlich hat Berlin ja auch mehr Sporttreibende als Oberrüsselbach (absolut betrachtet)... :-)
ist nur sehr begrenzt, da hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. So ist es möglich, dass ein Einzelsportler in mehreren Disziplinen Medaillen holt (z. B. 100m, 200m; Einzel/Doppel/Vierer; Reck, Barren; usw.), während es in Mannschaftssportarten immer nur eine Goldmedaille für ein Land gibt. Eine Goldmedaille z. B. im Basketball, wo Superstars wie James und Bryant antreten, ist m.E. wertiger als z. B. eine im Kanu (wobei ich nichts geen Randsportarten sagen will, diese haben sich die alle 4 Jahre eintretende Aufmerksamkeit natürlich verdient). So bleibt der Spiegel nur eine nette Spielerei.
"'Ich habe nicht mehr die Leichtigkeit, die ich noch mit 16 hatte', erklärte die 17-Jährige."
Vielen Dank für diese Pointe!
Beim Turnen sind das Welten. Besonders bei den jungen Frauen, wenn die Proportionen sich so plötzlich verändern. Und in einem Jahr kann man mit 16 noch ziemlich wachsen. Aus beidem folgt ein ganz anderes Kraft-Last-Verhältnis...
Beim Turnen sind das Welten. Besonders bei den jungen Frauen, wenn die Proportionen sich so plötzlich verändern. Und in einem Jahr kann man mit 16 noch ziemlich wachsen. Aus beidem folgt ein ganz anderes Kraft-Last-Verhältnis...
"Alle Nationen wollen bei Olympia möglichst weit vorne im Medaillenspiegel landen."
Kommt drauf an, was man unter "Nation" versteht.
Die Staatsbürger der jeweiligen Nationen dürften zum Großteil ein sehr entspanntes bis uninteressiertes Verhältnis zum Medaillenspiegel haben.
Bei den nationalen Sport- und Politfunktionären dürfte das allerdings deutlich anders gelagert sein. Dort schmückt man sich (zum Zwecke der Werbung in eigener Sache) gern mit dem nationalen Ranking im Medaillenspiegel. Sofern es vorzeigbar ist, versteht sich ...
Korrekt. Große Sportereignisse (Olympia, WM, EM usw.)waren leider schon immer eine Bühne für Funktionäre aller Art und sind oft von diesen zur Selbstdarstellung missbraucht worden. Die Wirkung haben schon Diktatoren im Alten Rom und im vergangenen Jh. erkannt. In der heutigen Zeit wird diese Darstellungswirkung noch verstärkt durch den Medienhype. Das eigentliche SPORTereignis tritt hierdurch, befördert auch durch das Zählen von Medaillen in einem Medaillenspiegel, immer mehr in den Hintergrund.
Korrekt. Große Sportereignisse (Olympia, WM, EM usw.)waren leider schon immer eine Bühne für Funktionäre aller Art und sind oft von diesen zur Selbstdarstellung missbraucht worden. Die Wirkung haben schon Diktatoren im Alten Rom und im vergangenen Jh. erkannt. In der heutigen Zeit wird diese Darstellungswirkung noch verstärkt durch den Medienhype. Das eigentliche SPORTereignis tritt hierdurch, befördert auch durch das Zählen von Medaillen in einem Medaillenspiegel, immer mehr in den Hintergrund.
ein Recht bzw. einen Anspruch darauf zu haben, dass die Sportler, die in erster Linie für sich selber bzw. ihre Mannschaft antreten, gefälligst (in unserem Fall) "Gold für Deutschland" holen. Schaffen sie es nicht, glaubt die "Nation", kollektiv beleidigt sein und die Sportler hierfür angreifen zu dürfen. Als ob die Sportler der Nation hierüber Rechenschaft schuldig wären. Das ist das eigentlich Perfide an der Medaillenzählerei.
Korrekt. Große Sportereignisse (Olympia, WM, EM usw.)waren leider schon immer eine Bühne für Funktionäre aller Art und sind oft von diesen zur Selbstdarstellung missbraucht worden. Die Wirkung haben schon Diktatoren im Alten Rom und im vergangenen Jh. erkannt. In der heutigen Zeit wird diese Darstellungswirkung noch verstärkt durch den Medienhype. Das eigentliche SPORTereignis tritt hierdurch, befördert auch durch das Zählen von Medaillen in einem Medaillenspiegel, immer mehr in den Hintergrund.
Beste Chancen haben Ana Bolika und Do Ping. Usain Bolt meint dazu: "I do not inject, i inhale".
das Thema und der Spruch. Aber auch hier gilt, wie übrigens überall: Nicht Alle(s) über einen Kamm scheren. Sicher gibt es spezielle Sportarten, wo Doping ein besonderes Problem ist (z. B. Rad, Gewichtheben, Leichtathletik etc.). In Mannschaftssportarten wohl eher weniger. Vielen Sportlern ( auch und gerade den noch verbliebenen "Amateuren", aber auch "Stars" wie James, Sharapova, Federer etc., die sich Doping aufgrund ihres Status´gar nicht "erlauben" könnten), tut man mit Pauschalurteilen sicher Unrecht. Aber Doping wird, nicht zuletzt unter dem öffentlichen Druck des Gewinnenmüssens und eines Medaillenspiegels, leider immer ein Thema bleiben.
das Thema und der Spruch. Aber auch hier gilt, wie übrigens überall: Nicht Alle(s) über einen Kamm scheren. Sicher gibt es spezielle Sportarten, wo Doping ein besonderes Problem ist (z. B. Rad, Gewichtheben, Leichtathletik etc.). In Mannschaftssportarten wohl eher weniger. Vielen Sportlern ( auch und gerade den noch verbliebenen "Amateuren", aber auch "Stars" wie James, Sharapova, Federer etc., die sich Doping aufgrund ihres Status´gar nicht "erlauben" könnten), tut man mit Pauschalurteilen sicher Unrecht. Aber Doping wird, nicht zuletzt unter dem öffentlichen Druck des Gewinnenmüssens und eines Medaillenspiegels, leider immer ein Thema bleiben.
das Thema und der Spruch. Aber auch hier gilt, wie übrigens überall: Nicht Alle(s) über einen Kamm scheren. Sicher gibt es spezielle Sportarten, wo Doping ein besonderes Problem ist (z. B. Rad, Gewichtheben, Leichtathletik etc.). In Mannschaftssportarten wohl eher weniger. Vielen Sportlern ( auch und gerade den noch verbliebenen "Amateuren", aber auch "Stars" wie James, Sharapova, Federer etc., die sich Doping aufgrund ihres Status´gar nicht "erlauben" könnten), tut man mit Pauschalurteilen sicher Unrecht. Aber Doping wird, nicht zuletzt unter dem öffentlichen Druck des Gewinnenmüssens und eines Medaillenspiegels, leider immer ein Thema bleiben.
Das Wort zum Sonntag klingt ja ganz schön, ich stimme aber #7 zu. Ohne Doping läuft nichts. Da können Sie behaupten, was Sie wollen.
Das Wort zum Sonntag klingt ja ganz schön, ich stimme aber #7 zu. Ohne Doping läuft nichts. Da können Sie behaupten, was Sie wollen.
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