RadsportWiggins gewinnt als erster Brite Tour de France

Zwar fuhr Teamkollege Cavendish in Paris als Erster ins Ziel, den Gesamtsieg holte jedoch Bradley Wiggins. Er trug das Gelbe Trikot bereits seit der 7. Etappe. von dpa

Bradley Wiggins während der letzten Etappe der Tour de France

Bradley Wiggins während der letzten Etappe der Tour de France  |  © Charles Platiau/dpa

Der Brite Bradley Wiggins hat die 99. Tour de France gewonnen. Wiggins fährt für das Team Sky . In der Gesamtwertung lag er vor seinem Landsmann und Teamkollegen Christopher Froome sowie dem Italiener Vincenzo Nibali.

Der 32-Jährige ist der erste Brite, der das traditionelle Radrennen gewonnen hat. Wiggins hatte sich das begehrte Gelbe Trikot auf der 7. Etappe geholt und bis zum Finale in Paris getragen. Der dreimalige Bahn-Olympiasieger feierte zwei Etappensiege bei den Einzelzeitfahren in Besancon und Chartres.

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Die letzte Etappe der 99. Rundfahrt gewann am Sonntag Wiggins' Teamkollege Mark Cavendish . Es war der dritte Tageserfolg in diesem Jahr und der 23. Sieg bei der Tour für den Weltmeister Cavendish. Es war sein vierter Triumph auf der Schlussetappe.

Nach 120 Kilometern überholte er auf der Prachtstraße Champs Élysées den Slowaken Peter Sagan und den Australier Matthew Goss. Der Rostocker André Greipel wurde Achter und verpasste damit seinen vierten Etappensieg 2012.
 

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Leserkommentare
  1. Hätte es ja Froome gegönnt, aber Wiggins war von den Favouriten doch schon eindeutig der stärkste.

    Abwarten wie lange es dauert bis der erste Troll kommt

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    Exakt 50 Minuten! :D

    Eine Tour mit anspruchsvollen und abwechslungsreichen Strecken, allerdings, wie ich finde, ohne die großen Höhepunkte. Die Schlecks haben dann doch gefehlt.

    Grandios mal wieder die Vorstellung der beiden Verrückten Voeckler und Voigt. Die zwei machen seit vielen Jahren die Tour immer wieder sehenswert durch ihre Wahnsinns-Soloritte und Aufopferung.

    "Shut up legs, do what I tell you!" Und das mit 40. Reschpekt!

  2. 2. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen sachlichen Diskussionsbeitrag leisten möchten. Danke. Die Redaktion/ag

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    Ihr Kommentar zeigt, dass Sie a) keine Ahnung haben und b) sich anscheinend auch nicht wirklich mit der Materie beschäftigt haben. Geschenkt. Wenn es so ist, wie sie sagen, was sagen Sie dazu, dass die Team-Apotheke von Juventus Turin besser ausgestattet war als die eines normalen Krankenhauses? Wussten Sie nicht? Ja, so ist dass, wenn man seine Kommentare zu Themen niederschreibt, von denen man keinen blassen Schimmer hat.

  3. Oh, Mensch, wie gern habe ich (jetzt 37) früher die TDF geguckt. In den Sommerferien, oder später im Sommerurlaub, auf der Couch oder im Gartenstuhl ...

    Wie arm ist das, was von dieser Rundfahrt übrig geblieben ist. Zum heulen. Nur noch Betrug und schlechtes Blut, Schmutz und Fahrer, die so schlecht lügen können, das die Luft aus den Reifen geht.

    Ich finde es einfach nur schade und wünsche mir, dass die Tour irgendwann wieder auf die Beine kommt.

  4. Ihr Kommentar zeigt, dass Sie a) keine Ahnung haben und b) sich anscheinend auch nicht wirklich mit der Materie beschäftigt haben. Geschenkt. Wenn es so ist, wie sie sagen, was sagen Sie dazu, dass die Team-Apotheke von Juventus Turin besser ausgestattet war als die eines normalen Krankenhauses? Wussten Sie nicht? Ja, so ist dass, wenn man seine Kommentare zu Themen niederschreibt, von denen man keinen blassen Schimmer hat.

    Antwort auf "[...]"
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    Wo sehen Sie einen Zusammenhang ? Weil Juve eine grosse Apotheke hat ist es nicht verwerflich wenn die Tour Teams auch eine haben ?

    Schaut sich TomFynn die Spiele der italienischen Liga an. Argumentativ wird es immer dann besonders dünn wenn sinnentlerte Vergleiche gezogen werden nach dem Motto wenn A etwas macht ist es nicht schlimm wenn B das Gleiche macht.

    ihre fussball-doping-kommentare langweilen langsam. nehmen sie es doch einfach so hin, dass manche leute die nase vom radsport voll haben und nerven sie nicht andauernd mit ihrem unqualifizierten fussballkram. haben sie noch andere dinge zu tun als unbescholtene bürger ungebeten mit ihren weisheiten zu belästigen?

  5. Wo sehen Sie einen Zusammenhang ? Weil Juve eine grosse Apotheke hat ist es nicht verwerflich wenn die Tour Teams auch eine haben ?

    Schaut sich TomFynn die Spiele der italienischen Liga an. Argumentativ wird es immer dann besonders dünn wenn sinnentlerte Vergleiche gezogen werden nach dem Motto wenn A etwas macht ist es nicht schlimm wenn B das Gleiche macht.

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    Wenn es um den Radsport geht, fühlen sich so manche selbsternannte Experten berufen, den immer gleichen Senf abzusondern, alle Radprofis sind sowieso gedopt. Wenn über Fußball berichtet wird, fehlen diese Vorverurteilungen. Warum eigentlich? Ein Fußballprofi wird durchschnittlich 2x pro Jahr getestet, ein Radprofi alleine pro Tour divese Male, von den Trainingskontrollen ganz zu schweigen. Erwischt werden aber wenige. Wann gilt man in den Augen dieser Experten eigentlich als sauber? Gilt im Radsport nicht, im Zweifel für den Angeklakten, in allen anderen Sportarten aber schon?

    Diese Vorverurteilungen zeugen nur davon, dass man erstens keine Ahnung hat, zweitens sich auch gar nicht mit dem Thema auseinandersetzen will und die Welt gerne schwarz/weiß sehen will, nach dem Motto, alle Radsportler sind Doper, alle Politker korrupt und alle, die muslimischen Glauben sind, Terroristen. Das, mit Verlaub, ist Bildzeitungsniveau, mehr nicht. Diese Kommentare kann man gerne auf BILD-Online absondern, auf ZEIT-Online erwarte ich von der Leserschaft etwas mehr Differenzierung.

    Ich behaupte nicht, dass alle Fahrer eine weiße Weste haben. Ich bin mir sicher, der Radsport hat ein Problem, weil natürlich kein Fahrer 24 Stunden am Tag unter Beobachtung stehen kann, jedes Kontrollsystem also seine Lücken hat. Ich behaupte allerdings auch, dass wir wahrscheinlich seit langem eine der saubersten Touren der vergangenen Jahre erlebt haben. Dank der Kontrollen.

  6. 6. Falsch

    Wenn es um den Radsport geht, fühlen sich so manche selbsternannte Experten berufen, den immer gleichen Senf abzusondern, alle Radprofis sind sowieso gedopt. Wenn über Fußball berichtet wird, fehlen diese Vorverurteilungen. Warum eigentlich? Ein Fußballprofi wird durchschnittlich 2x pro Jahr getestet, ein Radprofi alleine pro Tour divese Male, von den Trainingskontrollen ganz zu schweigen. Erwischt werden aber wenige. Wann gilt man in den Augen dieser Experten eigentlich als sauber? Gilt im Radsport nicht, im Zweifel für den Angeklakten, in allen anderen Sportarten aber schon?

    Diese Vorverurteilungen zeugen nur davon, dass man erstens keine Ahnung hat, zweitens sich auch gar nicht mit dem Thema auseinandersetzen will und die Welt gerne schwarz/weiß sehen will, nach dem Motto, alle Radsportler sind Doper, alle Politker korrupt und alle, die muslimischen Glauben sind, Terroristen. Das, mit Verlaub, ist Bildzeitungsniveau, mehr nicht. Diese Kommentare kann man gerne auf BILD-Online absondern, auf ZEIT-Online erwarte ich von der Leserschaft etwas mehr Differenzierung.

    Ich behaupte nicht, dass alle Fahrer eine weiße Weste haben. Ich bin mir sicher, der Radsport hat ein Problem, weil natürlich kein Fahrer 24 Stunden am Tag unter Beobachtung stehen kann, jedes Kontrollsystem also seine Lücken hat. Ich behaupte allerdings auch, dass wir wahrscheinlich seit langem eine der saubersten Touren der vergangenen Jahre erlebt haben. Dank der Kontrollen.

    Antwort auf "Juventus Turin - TdF"
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    alle möglichen Themen die keine Verbindung zueinander haben mit dem Radsport ? Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Im übrigen ist es eine merkwürdige Unterstellung zu behaupten jemand hat keine Ahnung nur weil er behauptet bei der TdF wird zuviel gedopt. Mag sein, dass bei der Tour mehr kontrolliert wird als bei anderen Sportarten aber auch gerade deshalb weiss man, dass viel gedopt wird. Andere Sportarten interessieren erst mal gar nicht. Hier geht es um die TdF. Bei der mit Ausnahme von Cadel Evans im letzten Jahr alle Tour Sieger seit 1991 des Dopings überführt wurden oder zumindest stark belastet wurden.

    von den letzten Toursiegern, von 1996 bis jetzt. Wievielen Siegern wurde nachweislich Doping nachgewiesen? Und da fragen Sie sich, warum viele die Schn...auze voll haben? Ich habe es früher gern geschaut, vor allem zu Ulles Zeiten, aber heute? who cares

  7. alle möglichen Themen die keine Verbindung zueinander haben mit dem Radsport ? Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Im übrigen ist es eine merkwürdige Unterstellung zu behaupten jemand hat keine Ahnung nur weil er behauptet bei der TdF wird zuviel gedopt. Mag sein, dass bei der Tour mehr kontrolliert wird als bei anderen Sportarten aber auch gerade deshalb weiss man, dass viel gedopt wird. Andere Sportarten interessieren erst mal gar nicht. Hier geht es um die TdF. Bei der mit Ausnahme von Cadel Evans im letzten Jahr alle Tour Sieger seit 1991 des Dopings überführt wurden oder zumindest stark belastet wurden.

    Antwort auf "Falsch"
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    "7. sie vergleichen wieder

    alle möglichen Themen die keine Verbindung zueinander haben mit dem Radsport ? Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun."

    Halten Sie es für angemessen, dass Fußballprofis, wo es um sehr viel mehr Geld als beim Radsport geht, durchschnittlich 2x pro Jahr getestet werden? Und dass, wo es bereits mehrere Dopingskandale im Fußball gab, diese allerdings medial nicht so viel Aufmerksamkeit genossen, wie jeder noch so kleine Fall eines namenlosen Helfers bei der TdF?

    Noch mal zum Mitschreiben. Berichte über Radsport behandeln überwiegend das Thema Doping (sicher nicht ganz zu Unrecht), Doping im Fußball findet nahezu gar keine Erwähnung (sicher zu Unrecht). Auch andere Sportarten (Tennis, Reitsport) hatten bereits ihre Skandale, berichtenswert war das aber nur so am Rande.

    Was ich damit sagen will. Doping im Radsport verkauft sich medial immer gut, weil es genug Kleingeister (so auch hier) gibt, die genau das lesen wollen, Doping in anderen Sportarten interessiert kaum jemand, obwohl beispielsweise die Anfälligkeit für Doping im Schwimmsport genauso gegeben ist.

    Leute, die sich über mediale Verdummung aufregen, sollten sich mal fragen, ob es nicht genau das ist, wenn man beim Radsport zuerst über Doping berichtet und dann über den Sport, bei anderen, ebenfalls dopinganfälligen Sportarten das Wort Doping nahezu unerwähnt bleibt. Oder woher kommen die Fabelzeiten beim Schwimmen, Weitspringen, Kugelstoßen, Hammerwerfen? Von Müsli und Mineralwasser?

  8. oder ich fall' um!

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
  • Schlagworte Mark Cavendish | Sky | Paris
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