Bundesliga-VorschauJürgen Klopp rettet den Euro

Die Bundesliga kehrt zurück! Das erfreut den Fürther Henry Kissinger, den Putin-Freund Franz Beckenbauer und natürlich Autobauer-Versteher Jürgen Klopp.

Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund

Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund

Wer spielt wann gegen wen?

Borussia Dortmund – Werder Bremen (Freitag, 20.30 Uhr)
Borussia Mönchengladbach – TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SC Freiburg – FSV Mainz 05

FC Augsburg – Fortuna Düsseldorf

Hamburger SV – 1. FC Nürnberg
SpVgg Greuther Fürth – Bayern München
Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr)

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg (Samstag, 20.45 Uhr)

Hannover 96 – FC Schalke 05 (Sonntag, 17.30 Uhr)


Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Greuther Fürth gegen Bayern. Die Franken sind neu, das 52. Mitglied der Bundesliga, zudem die erste Spielvereinigung im Oberhaus, die diesen Namen auch verdient (Unterhaching hieß nur so). Mal sehen, ob der überfallartige Fußball, den Mike Büskens spielen lässt, auch in der Ersten Liga gegen den Dreifach-Vize der Vorsaison funktioniert. Auch Henry Kissinger, der in Fürth aufwuchs, wird die Premiere verfolgen. Der war schon immer großer Fußballfreund. Bei der WM 1978 soll der damalige US-Außenminister gemeinsam mit dem argentinischen Diktator General Videla die argentinischen Gegner in deren Kabine eingeschüchtert haben. Das war vor dem ungewöhnlich hohen 6:0 des Gastgebers gegen Peru. Ein Sieg, um den Manipulationsgerüche wehen ("Operación Cóndor") – und ohne den Argentinien nicht Weltmeister geworden wäre. Die Bayern müssen Einschüchterungsversuche des Friedensnobelpreisträgers jedoch nicht fürchten, Kissinger wird erst zu einem der nächsten Heimspiele erwartet.

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Den Mitleidskick Stuttgart gegen Wolfsburg. Die Terminplaner der DFL wollten das Spiel ursprünglich am Sonntagnachmittag stattfinden lassen – nur 48 Stunden vor dem Stuttgarter Europapokal-Auftritt in Moskau. Stuttgarts Manager Fredi Bobic bettelte jeden Bundesligisten an, mit seinem Verein den Spieltermin zu tauschen, doch die Klubs zeigten sich hartherzig. Am Ende erklärte sich nur der als hartherzig verschriene Wolfsburger Trainer Felix Magath bereit, das Spiel auf Samstagabend, 20.45 Uhr vorzuverlegen. Magath scheint auf seine alten Tage den Samariter in sich zu entdecken – erst begnadigte er die Diva Diego, nun das. Die Fans aus Wolfsburg haben sich im Übrigen solidarisch gegeben. Proteste gegen die späte Anstoßzeit waren von keinem der beiden VfL-Anhänger zu vernehmen.

Wer steht im Blickpunkt?

Jürgen Klopp, der Heiland aus Westfalen. Es gibt nichts, was ihm nicht gelingt: Er ist Meistertrainer, Identifikationsfigur und Werbeträger in Personalunion. Reicht nicht. Jetzt, wo der BVB mit dem Autobauer Opel einen Werbevertrag abgeschlossen hat, hoffen die Opel-Arbeiter wieder. Jürgen Klopp wird sich erst um die Rettung des Euros kümmern und dann dafür sorgen, dass Opel-Autos bald weltweit verkauft werden dürfen.

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Leserkommentare
  1. wurde von einem Russischen Gericht wegen Vandalismus verurteilt, nicht von Präsident Putin. Warum könnt Ihr nicht in der Fußball-Columne beim Fußball bleiben?

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    Zum einen ist das eine mehr als sehr naive Sicht der Dinge, aber das sei mal dahin gestellt.
    Zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, sie befinden sich hier auf zeit.de und nicht auf kicker.de!!
    Also halten sie mal den sprichwörtlichen Ball flach.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es im Fussball längst nicht mehr um Sport geht, sondern um Sponsoren, Fernsehrechte und Millionen-Umsätze.

    Wer mit dem Privatgasunternehmen von Zar Putin auf seinen Trickots wirbt muss halt damit rechnen Hohn, Spott und in den meißten Fällen Kritik auf sich zu ziehen.
    Da hats Dortmund doch mit Opel jetzt besser gemacht. Scheinbar kommt man dort auch mal ein paar Jährchen ohne Dicke Sponsorengelder aus (so dicke hat Opel es ja im moment nicht), aber der PR-Gag ist gelungen. Wie damals bei Barcelona mit ihrer Unicef-PR-Veranstaltung.
    Aber (in Barcelona wie auch in der Bundesliga) wenn die Kohle mal wieder knapp wird, wird man auch wieder auf Zahlungskräfitgere Werbepartner umsteigen.

    Abschließend möchte ich Ihnen noch ans Herz legen die ignorante Haltung, dass es beim Fussball oder beim "Sport" nur um Sport ginge abzulegen. Fussballer und alle Vertreter dieses Zirkus haben aufgrund der medialen Präsenz eine Verantwortung. Leider haben nur wenige den Interlekt diese auch wahrzunehmen.

    Zum einen ist das eine mehr als sehr naive Sicht der Dinge, aber das sei mal dahin gestellt.
    Zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, sie befinden sich hier auf zeit.de und nicht auf kicker.de!!
    Also halten sie mal den sprichwörtlichen Ball flach.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es im Fussball längst nicht mehr um Sport geht, sondern um Sponsoren, Fernsehrechte und Millionen-Umsätze.

    Wer mit dem Privatgasunternehmen von Zar Putin auf seinen Trickots wirbt muss halt damit rechnen Hohn, Spott und in den meißten Fällen Kritik auf sich zu ziehen.
    Da hats Dortmund doch mit Opel jetzt besser gemacht. Scheinbar kommt man dort auch mal ein paar Jährchen ohne Dicke Sponsorengelder aus (so dicke hat Opel es ja im moment nicht), aber der PR-Gag ist gelungen. Wie damals bei Barcelona mit ihrer Unicef-PR-Veranstaltung.
    Aber (in Barcelona wie auch in der Bundesliga) wenn die Kohle mal wieder knapp wird, wird man auch wieder auf Zahlungskräfitgere Werbepartner umsteigen.

    Abschließend möchte ich Ihnen noch ans Herz legen die ignorante Haltung, dass es beim Fussball oder beim "Sport" nur um Sport ginge abzulegen. Fussballer und alle Vertreter dieses Zirkus haben aufgrund der medialen Präsenz eine Verantwortung. Leider haben nur wenige den Interlekt diese auch wahrzunehmen.

  2. warum fallen mir bei diesem Namen immer gleichzeitig auch "Pinochet" und "Pol Pot" ein?

    OK, hat jetzt nichts mit Fußball zu tun, aber der Artikel war ja auch nicht rein sportlich gemeint, so wie ich ihn verstanden habe

  3. "Wo ist für den BVB die Grenze für Sponsoren? Würde der BVB mit dem Logo eines Rüstungskonzerns wie EADS auflaufen?

    Ein Rüstungskonzern ist für mich nicht per se schlecht. Einen Sponsor nur deshalb abzulehnen, fände ich albern."

    http://www.taz.de/H-J-Watzke-zur-50-Bundesliga-Saison/!100275/

    Moralisch einwandfrei?!?

  4. Zum einen ist das eine mehr als sehr naive Sicht der Dinge, aber das sei mal dahin gestellt.
    Zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, sie befinden sich hier auf zeit.de und nicht auf kicker.de!!
    Also halten sie mal den sprichwörtlichen Ball flach.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es im Fussball längst nicht mehr um Sport geht, sondern um Sponsoren, Fernsehrechte und Millionen-Umsätze.

    Wer mit dem Privatgasunternehmen von Zar Putin auf seinen Trickots wirbt muss halt damit rechnen Hohn, Spott und in den meißten Fällen Kritik auf sich zu ziehen.
    Da hats Dortmund doch mit Opel jetzt besser gemacht. Scheinbar kommt man dort auch mal ein paar Jährchen ohne Dicke Sponsorengelder aus (so dicke hat Opel es ja im moment nicht), aber der PR-Gag ist gelungen. Wie damals bei Barcelona mit ihrer Unicef-PR-Veranstaltung.
    Aber (in Barcelona wie auch in der Bundesliga) wenn die Kohle mal wieder knapp wird, wird man auch wieder auf Zahlungskräfitgere Werbepartner umsteigen.

    Abschließend möchte ich Ihnen noch ans Herz legen die ignorante Haltung, dass es beim Fussball oder beim "Sport" nur um Sport ginge abzulegen. Fussballer und alle Vertreter dieses Zirkus haben aufgrund der medialen Präsenz eine Verantwortung. Leider haben nur wenige den Interlekt diese auch wahrzunehmen.

    Antwort auf "Pussy Riot"
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    ...was schreiben Sie denn da.
    Der BxB kann auf "dicke" Sponsorengelder verzichten? Das kann ich ja gar nicht glauben. Vielmehr wollte mit denen keiner werben. Außerdem, kennen Sie Details des Werbevertrags? Die Dortmunder waren pleite und haben den eigenen Fans die Kohle aus der Tasche gezogen (Aktien, Stadion). Die Lüdenscheider sind eben zu jeder Schandtat bereit.
    Bei Opel fürchten die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze, verzichten auf Einkommen, und das Unternehmen gibt fette Gelder an einen Fußballclub. Lesen Sie mal den verlinkten Artikel, für die Unternehmen (Mitarbeiter) hat sich die Werbung nicht gelohnt. Ein toller Gag!

    ...was schreiben Sie denn da.
    Der BxB kann auf "dicke" Sponsorengelder verzichten? Das kann ich ja gar nicht glauben. Vielmehr wollte mit denen keiner werben. Außerdem, kennen Sie Details des Werbevertrags? Die Dortmunder waren pleite und haben den eigenen Fans die Kohle aus der Tasche gezogen (Aktien, Stadion). Die Lüdenscheider sind eben zu jeder Schandtat bereit.
    Bei Opel fürchten die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze, verzichten auf Einkommen, und das Unternehmen gibt fette Gelder an einen Fußballclub. Lesen Sie mal den verlinkten Artikel, für die Unternehmen (Mitarbeiter) hat sich die Werbung nicht gelohnt. Ein toller Gag!

  5. ...was schreiben Sie denn da.
    Der BxB kann auf "dicke" Sponsorengelder verzichten? Das kann ich ja gar nicht glauben. Vielmehr wollte mit denen keiner werben. Außerdem, kennen Sie Details des Werbevertrags? Die Dortmunder waren pleite und haben den eigenen Fans die Kohle aus der Tasche gezogen (Aktien, Stadion). Die Lüdenscheider sind eben zu jeder Schandtat bereit.
    Bei Opel fürchten die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze, verzichten auf Einkommen, und das Unternehmen gibt fette Gelder an einen Fußballclub. Lesen Sie mal den verlinkten Artikel, für die Unternehmen (Mitarbeiter) hat sich die Werbung nicht gelohnt. Ein toller Gag!

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    Prüfen Sie doch bitte endlich mal Ihre Thesen bei sich und anderen gegen. Ansonsten erfüllen Sie den Anspruch Ihres Spitznamens. Für die Abteilung des DFB war noch nie was zu Schade

    • SteB
    • 27.08.2012 um 10:55 Uhr

    Da isser wieder.
    Fundiert wie eh und je... ;-)))

    Prüfen Sie doch bitte endlich mal Ihre Thesen bei sich und anderen gegen. Ansonsten erfüllen Sie den Anspruch Ihres Spitznamens. Für die Abteilung des DFB war noch nie was zu Schade

    • SteB
    • 27.08.2012 um 10:55 Uhr

    Da isser wieder.
    Fundiert wie eh und je... ;-)))

  6. Prüfen Sie doch bitte endlich mal Ihre Thesen bei sich und anderen gegen. Ansonsten erfüllen Sie den Anspruch Ihres Spitznamens. Für die Abteilung des DFB war noch nie was zu Schade

    Antwort auf "Herrje,..."
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    Abteilung Attacke des FCB.

    Abteilung Attacke des FCB.

  7. Abteilung Attacke des FCB.

    Antwort auf "Nichts gelernt?"
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    "Abteilung Attacke des FCB"
    Aber sischer datt.
    Sie erfassen wohl auch nur die Zeit, wie?

    "Abteilung Attacke des FCB"
    Aber sischer datt.
    Sie erfassen wohl auch nur die Zeit, wie?

  8. "Abteilung Attacke des FCB"
    Aber sischer datt.
    Sie erfassen wohl auch nur die Zeit, wie?

    Antwort auf "Korrektur"

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