London 2012Gold für den Deutschland-Achter

Die Ruderer haben sich bei den Olympischen Spielen im Achter gegen Kanada und Großbritannien durchgesetzt. Die Mannschaft holte die dritte Goldmedaille für Deutschland.

Der deutsche Ruder-Achter gewinnt das Rennen auf dem Dorney Lake von Eton.

Der deutsche Ruder-Achter gewinnt das Rennen auf dem Dorney Lake von Eton.

Der deutsche Ruder-Achter ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat das dritte Gold für Deutschland bei den Olympischen Spielen in London geholt. Der Weltmeister siegte auf dem Dorney Lake von Eton nach einem spannenden Rennen vor den Booten aus Kanada und Großbritannien. Die deutschen Männer um Schlagmann Kristof Wilke aus Radolfzell sicherten sich den Sieg mit einem energischen Endspurt auf den letzten 500 Metern.

Zuvor hatte am ersten Finaltag im Rudern der Doppelvierer der Frauen die Silbermedaille gewonnen. Der Weltmeister musste sich nur dem favorisierten Boot aus der Ukraine geschlagen geben. Bronze ging an die USA. Das deutsche Team um Schlagfrau Britta Oppelt aus Berlin hängte die Amerikanerinnen im Schlussspurt deutlich ab. Die Ukrainerinnen, die in dieser Saison zumeist sogar deutlich gewonnen hatten, lagen von Beginn an vorn und waren zu stark.

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In der ersten der drei Entscheidungen hatte Gastgeber Großbritannien seine erste Goldmedaille bei den Heim-Spielen eingefahren. Der Zweier ohne Steuerfrau siegte überlegen vor Australien und Weltmeister Neuseeland. Kerstin Hartmann aus Ulm und Marlene Sinnig aus Krefeld waren ohne Chance auf eine Medaille und belegten Rang sechs.

 
Leserkommentare
    • SteB
    • 01.08.2012 um 14:08 Uhr

    Ach nee, in welcher Sportart denn sonst... ;-)

    Glückwunsch an die Jungs. Ein absolut beeindruckendes Rennen. Es ist immer wieder eine Freude, diesem Team zuzusehen.

    5 Leserempfehlungen
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    ... eine Überraschung und Grund zur Freude war und ist es dennoch. Ich glaube daran, das Deutschland eines Tages - und sei es auch in 40 Jahren - Träger der meisten Medaillen sein wird. Die positive körperliche Grundlage und das disziplinierte und harte Training lässt einen eher verwundern, wieso wir nicht viel mehr Medaillen holen!
    Außerdem zeigt man es dadurch China richtig, denn die trimmen mit menschenverachtenden Methoden ihre Sportler zu Höchstleistungen, während bei uns derjenige, der Talent hat, gefördert und unterstützt wird - ganz ohne Zwang. Das ist es, was mich so unglaublich stolz macht in Deutschland zu leben!
    Grautlation!

    ... eine Überraschung und Grund zur Freude war und ist es dennoch. Ich glaube daran, das Deutschland eines Tages - und sei es auch in 40 Jahren - Träger der meisten Medaillen sein wird. Die positive körperliche Grundlage und das disziplinierte und harte Training lässt einen eher verwundern, wieso wir nicht viel mehr Medaillen holen!
    Außerdem zeigt man es dadurch China richtig, denn die trimmen mit menschenverachtenden Methoden ihre Sportler zu Höchstleistungen, während bei uns derjenige, der Talent hat, gefördert und unterstützt wird - ganz ohne Zwang. Das ist es, was mich so unglaublich stolz macht in Deutschland zu leben!
    Grautlation!

  1. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen. Danke. Die Redaktion/kvk

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    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

  2. ..die können es eben..

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  3. Hier heißt das Zauberwort eben Disziplin und nicht "Wir geben erstmal nur 80%, für die anderen reicht das schon..."
    Glückwunsch an diese 1a Sportler!

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  4. ... eine Überraschung und Grund zur Freude war und ist es dennoch. Ich glaube daran, das Deutschland eines Tages - und sei es auch in 40 Jahren - Träger der meisten Medaillen sein wird. Die positive körperliche Grundlage und das disziplinierte und harte Training lässt einen eher verwundern, wieso wir nicht viel mehr Medaillen holen!
    Außerdem zeigt man es dadurch China richtig, denn die trimmen mit menschenverachtenden Methoden ihre Sportler zu Höchstleistungen, während bei uns derjenige, der Talent hat, gefördert und unterstützt wird - ganz ohne Zwang. Das ist es, was mich so unglaublich stolz macht in Deutschland zu leben!
    Grautlation!

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    sehr aussagekräftig. Und jeder legt sie sich so zurecht, dass sie seinem Land am besten passt. Nachdem China mehr Goldmedaillen gewann als die USA wechselte man dort auf die Gesamtzahl der Medaillen und bewertete jede gleich, dadurch war man dann wieder erster. Als Deutscher könnte man die Einwohner je Medaille nehmen und Sommer- und Winterolympiade zusammen bewerten und schon wären wir wahrscheinlich die "sportlichste" Nation (oder eher Australien).

    .. an den Achter: eine beeindruckende Serie aus 36 Siegen in Folge, 3 WM-Titel, jetzt noch Olympia-Gold oben drauf - die extremen Erwartungen erfüllt. Ich freue mich für die Athleten, die nach so einem Turnier für die erlittenen Schmerzen belohnt wurden.

    "Die positive körperliche Grundlage und das disziplinierte und harte Training lässt einen eher verwundern, wieso wir nicht viel mehr Medaillen holen!"
    Spielen Sie auf "die positive körperliche Grundlage" des strammen Deutschblütigen an? Oder ist die unseren Breiten bereits weit verbreitete und weiter zunehmende Adipositas gemeint?

    Als ob hier härter und disziplinierter trainiert würde als in anderen Teilen der Welt...

    "Außerdem zeigt man es dadurch China richtig, denn die trimmen mit menschenverachtenden Methoden ihre Sportler zu Höchstleistungen, während bei uns derjenige, der Talent hat, gefördert und unterstützt wird - ganz ohne Zwang."

    Gute Realsatire :)

    Wir fordern Mittellose zum Verzicht und fördern vor allem die, die es am wenigsten brauchen. Wenn ich die Förderung deutscher Breitensportler disziplinübergreifend vergleiche mit der von China, Süd-Korea oder auch USA, dann sehe ich da wenig Anlaß, stolz zu sein.

    Talent setzt sich insbesondere in Deutschland vor allem auf sich selbst gestellt durch - zu groß ist die Angst, ja geradezu die Aversion, "Eliten" zu fördern (nur bei Geld-Eliten/Adel schauen alle weg). Bei Bildung. Beim Sport. Unsere größte Sport-Talentschmiede ist die Bundeswehr.

    sehr aussagekräftig. Und jeder legt sie sich so zurecht, dass sie seinem Land am besten passt. Nachdem China mehr Goldmedaillen gewann als die USA wechselte man dort auf die Gesamtzahl der Medaillen und bewertete jede gleich, dadurch war man dann wieder erster. Als Deutscher könnte man die Einwohner je Medaille nehmen und Sommer- und Winterolympiade zusammen bewerten und schon wären wir wahrscheinlich die "sportlichste" Nation (oder eher Australien).

    .. an den Achter: eine beeindruckende Serie aus 36 Siegen in Folge, 3 WM-Titel, jetzt noch Olympia-Gold oben drauf - die extremen Erwartungen erfüllt. Ich freue mich für die Athleten, die nach so einem Turnier für die erlittenen Schmerzen belohnt wurden.

    "Die positive körperliche Grundlage und das disziplinierte und harte Training lässt einen eher verwundern, wieso wir nicht viel mehr Medaillen holen!"
    Spielen Sie auf "die positive körperliche Grundlage" des strammen Deutschblütigen an? Oder ist die unseren Breiten bereits weit verbreitete und weiter zunehmende Adipositas gemeint?

    Als ob hier härter und disziplinierter trainiert würde als in anderen Teilen der Welt...

    "Außerdem zeigt man es dadurch China richtig, denn die trimmen mit menschenverachtenden Methoden ihre Sportler zu Höchstleistungen, während bei uns derjenige, der Talent hat, gefördert und unterstützt wird - ganz ohne Zwang."

    Gute Realsatire :)

    Wir fordern Mittellose zum Verzicht und fördern vor allem die, die es am wenigsten brauchen. Wenn ich die Förderung deutscher Breitensportler disziplinübergreifend vergleiche mit der von China, Süd-Korea oder auch USA, dann sehe ich da wenig Anlaß, stolz zu sein.

    Talent setzt sich insbesondere in Deutschland vor allem auf sich selbst gestellt durch - zu groß ist die Angst, ja geradezu die Aversion, "Eliten" zu fördern (nur bei Geld-Eliten/Adel schauen alle weg). Bei Bildung. Beim Sport. Unsere größte Sport-Talentschmiede ist die Bundeswehr.

  5. sehr aussagekräftig. Und jeder legt sie sich so zurecht, dass sie seinem Land am besten passt. Nachdem China mehr Goldmedaillen gewann als die USA wechselte man dort auf die Gesamtzahl der Medaillen und bewertete jede gleich, dadurch war man dann wieder erster. Als Deutscher könnte man die Einwohner je Medaille nehmen und Sommer- und Winterolympiade zusammen bewerten und schon wären wir wahrscheinlich die "sportlichste" Nation (oder eher Australien).

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  6. .. an den Achter: eine beeindruckende Serie aus 36 Siegen in Folge, 3 WM-Titel, jetzt noch Olympia-Gold oben drauf - die extremen Erwartungen erfüllt. Ich freue mich für die Athleten, die nach so einem Turnier für die erlittenen Schmerzen belohnt wurden.

    "Die positive körperliche Grundlage und das disziplinierte und harte Training lässt einen eher verwundern, wieso wir nicht viel mehr Medaillen holen!"
    Spielen Sie auf "die positive körperliche Grundlage" des strammen Deutschblütigen an? Oder ist die unseren Breiten bereits weit verbreitete und weiter zunehmende Adipositas gemeint?

    Als ob hier härter und disziplinierter trainiert würde als in anderen Teilen der Welt...

    "Außerdem zeigt man es dadurch China richtig, denn die trimmen mit menschenverachtenden Methoden ihre Sportler zu Höchstleistungen, während bei uns derjenige, der Talent hat, gefördert und unterstützt wird - ganz ohne Zwang."

    Gute Realsatire :)

    Wir fordern Mittellose zum Verzicht und fördern vor allem die, die es am wenigsten brauchen. Wenn ich die Förderung deutscher Breitensportler disziplinübergreifend vergleiche mit der von China, Süd-Korea oder auch USA, dann sehe ich da wenig Anlaß, stolz zu sein.

    Talent setzt sich insbesondere in Deutschland vor allem auf sich selbst gestellt durch - zu groß ist die Angst, ja geradezu die Aversion, "Eliten" zu fördern (nur bei Geld-Eliten/Adel schauen alle weg). Bei Bildung. Beim Sport. Unsere größte Sport-Talentschmiede ist die Bundeswehr.

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  7. Damit endlich Ruh wird mit dem Medaillenspiegelgedöhns.

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