Fußball: Hannover wird im DFB-Pokal der Favoritenrolle gerecht
Am heißesten Tag des Jahres hat sich der Hamburger SV gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals aus dem Wettbewerb verabschiedet. Auch der 1. FC Nürnberg ist gescheitert.
FC Nöttingen – Hannover 96 1:6 (0:2)
Hannover 96 ist locker in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Allerdings tat sich der Fußball-Bundesligist gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Amateure zunächst schwer. Nöttingen beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Defensive, sondern versuchte über Konter immer wieder, sich Entlastung zu verschaffen und selbst Druck auszuüben. Die größte Chance für den krassen Außenseiter in der ersten Halbzeit hatte Neziraj (30.). Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler konnte den Ausgleich jedoch verhindern.
Zuvor hatte Sergio da Silva Pinto die Niedersachsen mit einem präzisen Schuss in die linke obere Ecke in der 27. Minute in Führung gebracht. Der 31-Jährige sorgte fünf Minuten später mit einem Flachschuss für die Vorentscheidung.
Erstaunlicherweise brach Nöttingen nach dem Seitenwechsel weder spielerisch noch körperlich ein. Selbst nach dem schnellen 0:3 nach einem Kopfballtreffer des Dänen Leon Andreasen (47.) gaben die Badener nicht auf. Verdienter Lohn der couragierten Gegenwehr war Leutrim Nezirajs Treffer (53.). Er schob den Ball an Zieler vorbei, nachdem Hannovers Abseitsfalle nicht funktioniert hatte.
Postwendend stellte Ex-Nationalstürmer Jan Schlaudraff nach einem schnellen Angriff den alten Abstand wieder her (54.). Im Duell der Namensvetter ließ Hannovers Konstantin Rausch dann Nöttingens Schlussmann Sascha Rausch keine Chance und erhöhte auf 5:1 (78.). Schlaudraff machte mit seinem zweiten Tor das halbe Dutzend voll (83.). Aber selbst in dieser Phase und trotz des klaren Rückstands drängte der Fünftligist immer wieder auf den zweiten Treffer und hatte dabei mehrfach Pech.
Schiedsrichter: Cortus (Nürnberg)
Zuschauer: 3.186
Tore: 0:1 Pinto (27.), 0:2 Pinto (32.), 0:3 Andreasen (47.), 1:3 Neziraj (53.), 1:4 Schlaudraff (55.), 1:5 Rausch (79.), 1:6 Schlaudraff (83.)






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