Afrikanische SportlerFluchthelfer Olympia

Für manche Sportler ist Olympia nicht nur ein Sportereignis, sondern die Chance auf ein besseres Leben. Mehrere Afrikaner haben sich abgesetzt.

Die Mannschaft Kameruns bei der Eröffnungsfeier

Die Mannschaft Kameruns bei der Eröffnungsfeier

Tower, Big Ben, Buckingham Palace – London hat viel zu bieten. Doch es ist davon auszugehen, dass die sieben Athleten aus Kamerun, die seit ein paar Tagen nicht mehr im olympischen Dorf gesehen wurden, anderes vorhaben. Sie sind wohl untergetaucht, wollen nicht zurück in ihre Heimat, sondern lieber in England bleiben, in der Hoffnung auf ein besseres Leben und so oft den Tower anschauen zu können, wie sie wollen.

Am Dienstag schrieb der Delegationsleiter Kameruns, David Ojong, in einem Brief an sein heimatliches Sportministerium, dass sich bewahrheitete, was zuvor nur ein Gerücht war: Sieben Sportlerinnen und Sportler sind weg. Es wäre die größte Sportflucht in der Geschichte der Olympischen Spiele.

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London 2012

Vom 27. Juli bis zum 12. August 2012 richtet London die größte Sportveranstaltung der Welt aus. Bei den Sommerspielen der 30. Olympiade wird es in 26 Sportarten 302 Entscheidungen geben. Insgesamt werden mehr als 10.000 Sportler aus mehr als 200 Ländern in England erwartet. Außerdem werden ungefähr 30.000 Journalisten aus aller Welt aus London von den Spielen berichten. Insgesamt stehen 6,6 Millionen Tickets zum Verkauf.

Olympia auf ZEIT ONLINE

In unserem Ticker verpassen Sie keinen olympischen Wettkampf, keine Medaille und keinen Termin der Sommerspiele in London. Den an jedem Olympiatag spannendsten Wettkampf stellen wir in der Serie "Mein Olympia" vor. Alle Interviews, Reportagen und Essays der Redaktion finden Sie auf der Olympia-Seite. Die englische Hauptstadt London ist nach 1908 und 1948 die erste Metropole, die zum dritten Mal Gastgeber der Spiele ist. Für ZEIT ONLINE berichten Christian Spiller und Christof Siemes aus London. Im Blog der Sportredaktion lesen Sie die Erfahrungen der Olympiareporter.

Den Anfang machte die Ersatztorfrau des Fußballteams. Sie verschwand schon vor dem letzten Testspiel ihrer Mannschaft einige Tage vor Beginn der Spiele aus dem Trainingscamp in Schottland, nachdem ihr mitgeteilt worden war, dass sie es nicht in den Kader schaffen werde. Ein Schwimmer aus Kamerun verschwand, kurz bevor er über die 50 Meter Freistil antreten sollte. Und die komplette fünfköpfige Boxmannschaft wird seit Sonntagmorgen vermisst, nachdem einer nach dem anderen aus dem Turnier ausgeschieden war. Die Zeitung Le Messager aus Kamerun berichtet, dass die vermissten Sportler ihre Pässe, ihr Gepäck, ihre Sportausrüstung und die etwa 5.000 Dollar Qualifikationsprämie mitgenommen hätten.

Schon vor Beginn der Spiele gab es Berichte über einen sudanesischen Läufer, der in eine Polizeiwache gelaufen und um politisches Asyl gebeten haben soll. Die sudanesische Botschaft bestritt diese Darstellung, gab aber zu, dass drei Läufer, die sich in England aufhielten, aber sich nicht für die Spiele qualifiziert hatten, um Asyl gebeten hätten.

Dass Athleten große Sportereignisse zur Flucht oder einem Antrag auf Asyl nutzen, ist nicht neu. Viele kehren ihrer Heimat aus wirtschaftlichen Gründen den Rücken, andere aus politischen. Einige sehen in der westlichen Welt bessere Trainingsmöglichkeiten.

Bei einem Frauenfußballturnier in Berlin, das im vergangenen Jahr im Rahmen der Frauenfußball-WM stattfand, haben sich elf Spielerinnen aus Kamerun und Togo abgesetzt. Weil ihre Visa ausgelaufen sind, gelten sie in Deutschland derzeit als Illegale.

Leserkommentare
  1. So lange auf der Welt eine derart krasse Ungerechtigkeit herrscht, werden Menschen alles versuchen müssen, ihre Situation zu verbessern; und im reichen Westen bzw. Norden zwischen "politisch Verfolgten" und "Wirtschaftsflüchtlingen" zu unterscheiden und sich über Letztere zu empören, zeigt dabei nur die eigene Saturiertheit.
    http://misanthrope.blogge...

    6 Leserempfehlungen
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    Bei Kamerun würde ich vorsichtig sein:

    http://www.auswaertiges-a...

    > Unter den Staaten der zentralafrikanischen
    > Regionalorganisation CEMAC ist Kamerun das wirtschaftlich
    > stärkste Land.

    Warum flüchten nicht Menschen aus dem Kongo, Madagaskar oder gar Syrien? Dann wäre die Sache "Flüchtlinge" nachvollziehbar.

    ...es ist völlig verständlich, wenn man für sich und seine Familie aus dem Elend heraus bessere Verdienstmöglichkeiten im Westen sucht. Da es allerdings 80% der Weltbevölkerung schlechter geht als uns im Westen, ist es klar, dass wir nicht, jeden, der kommen will, hier wohnen und arbeiten lassen dürfen. Was erzählen Sie einem deutschen Niedriglöhner, wenn er plötzlich Konkurrenz von Leuten bekommt, die für 1-2 Euro pro Stunde arbeiten würden und für die der deutsche Hartz IV-Satz ein Spitzenverdienst ist? Die Probleme der sogenannten Dritten Welt können wir nicht bei uns lösen.

    Bei Kamerun würde ich vorsichtig sein:

    http://www.auswaertiges-a...

    > Unter den Staaten der zentralafrikanischen
    > Regionalorganisation CEMAC ist Kamerun das wirtschaftlich
    > stärkste Land.

    Warum flüchten nicht Menschen aus dem Kongo, Madagaskar oder gar Syrien? Dann wäre die Sache "Flüchtlinge" nachvollziehbar.

    ...es ist völlig verständlich, wenn man für sich und seine Familie aus dem Elend heraus bessere Verdienstmöglichkeiten im Westen sucht. Da es allerdings 80% der Weltbevölkerung schlechter geht als uns im Westen, ist es klar, dass wir nicht, jeden, der kommen will, hier wohnen und arbeiten lassen dürfen. Was erzählen Sie einem deutschen Niedriglöhner, wenn er plötzlich Konkurrenz von Leuten bekommt, die für 1-2 Euro pro Stunde arbeiten würden und für die der deutsche Hartz IV-Satz ein Spitzenverdienst ist? Die Probleme der sogenannten Dritten Welt können wir nicht bei uns lösen.

  2. Bei Kamerun würde ich vorsichtig sein:

    http://www.auswaertiges-a...

    > Unter den Staaten der zentralafrikanischen
    > Regionalorganisation CEMAC ist Kamerun das wirtschaftlich
    > stärkste Land.

    Warum flüchten nicht Menschen aus dem Kongo, Madagaskar oder gar Syrien? Dann wäre die Sache "Flüchtlinge" nachvollziehbar.

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    Antwort auf "Kein Wunder"
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    aufzudrücken, es ginge ihnen so gut, sollten wir fragen, warum sie meinen, es ginge ihnen nicht gut, und warum sie ihr land verlassen wollen auf eine so zukunftsunsichere Weise.

    Man ist schnell beim Verurteilen, wenn man aus einer Ecke kommt, die generell abneigend gegenüber Fremden Menschen ist.

    Es ist feige den Lebenstand von Menschen aufgrund ihres Gehaltes bemessen zu wollen. Es gibt schließlich nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge auf der Welt (wobei ich nicht darüber URteilen kann, ob diese welche waren oder nicht). In Kamerun mag es durchschnittlich wirtschaftlich nicht ganz so schlecht sein wie in anderen Ländern Zentralafrikas. Dennoch gibt es dort Unrecht und Elend. Ich verdenke es niemanden, dass er für sich un/oder seine Familie eine Zukunft sucht. Ich verdenke es eher dem Reichen Europa, dass es sein Reichtum auf dem Rücken der Armen erwirbt um sich dann von ihnen abzuschotten.

    Hier der aktuelle Amnesty International Bericht zu Kamerum:
    http://www.amnesty.de/jah...

    So etwas kann auch nur ein europäer schreiben.
    Ich frage Sie, haben sie schon einmal 2-3 Tage kaum etwas gegessen oder haben nicht gewusst wie sie bis zum monatsende durchstehen sollen??
    Ich leider schon, aber sie offensichtlich nicht!
    Das ist nicht nur physisch schwer zu verkraften, sondern drückt auch ordentlich auf die psyche!!

    RN

    aufzudrücken, es ginge ihnen so gut, sollten wir fragen, warum sie meinen, es ginge ihnen nicht gut, und warum sie ihr land verlassen wollen auf eine so zukunftsunsichere Weise.

    Man ist schnell beim Verurteilen, wenn man aus einer Ecke kommt, die generell abneigend gegenüber Fremden Menschen ist.

    Es ist feige den Lebenstand von Menschen aufgrund ihres Gehaltes bemessen zu wollen. Es gibt schließlich nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge auf der Welt (wobei ich nicht darüber URteilen kann, ob diese welche waren oder nicht). In Kamerun mag es durchschnittlich wirtschaftlich nicht ganz so schlecht sein wie in anderen Ländern Zentralafrikas. Dennoch gibt es dort Unrecht und Elend. Ich verdenke es niemanden, dass er für sich un/oder seine Familie eine Zukunft sucht. Ich verdenke es eher dem Reichen Europa, dass es sein Reichtum auf dem Rücken der Armen erwirbt um sich dann von ihnen abzuschotten.

    Hier der aktuelle Amnesty International Bericht zu Kamerum:
    http://www.amnesty.de/jah...

    So etwas kann auch nur ein europäer schreiben.
    Ich frage Sie, haben sie schon einmal 2-3 Tage kaum etwas gegessen oder haben nicht gewusst wie sie bis zum monatsende durchstehen sollen??
    Ich leider schon, aber sie offensichtlich nicht!
    Das ist nicht nur physisch schwer zu verkraften, sondern drückt auch ordentlich auf die psyche!!

    RN

  3. die Ihren Kopf nicht nur zum Haare schneiden haben, verdenken, daß sie versuchen sich in eine bessere Situation zu bringen? Nur ob das dann besser für sie wird, die aus ihrer Heimat meisten einen sehr starken, auch fürsorglichen Familienverbund kennen, bleibt für sie abzuwarten, denn mit offenen Armen werden sie in ihrer neuen "Heimat" bestimmt nicht empfangen!!! Auch das steht fest. Dazu kommt, daß es meisten auch kein zurück mehr gibt.

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  4. aufzudrücken, es ginge ihnen so gut, sollten wir fragen, warum sie meinen, es ginge ihnen nicht gut, und warum sie ihr land verlassen wollen auf eine so zukunftsunsichere Weise.

    Man ist schnell beim Verurteilen, wenn man aus einer Ecke kommt, die generell abneigend gegenüber Fremden Menschen ist.

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    > Man ist schnell beim Verurteilen, wenn man aus einer Ecke
    > kommt, die generell abneigend gegenüber Fremden Menschen
    > ist.

    Sie verurteilen mich gerade selbst, ohne meinen Kommentar verstanden zu haben - sehr einfach ist es auch anderen Rassismus zu unterstellen!

    Es ging um wirtschaftliche und politische "Flüchtlinge", wie es der Autor und mein Vorposter einseitig erörterten. Da England kaum bessere wirtschaftliche Perspektiven bietet (insbesondere für Ausländer) und in Kamerun keine Diktatur herrscht, ist auch nahe liegend, dass schon Verwandte / Bekannte dort leben, bei denen sie unterkommen..

    > Man ist schnell beim Verurteilen, wenn man aus einer Ecke
    > kommt, die generell abneigend gegenüber Fremden Menschen
    > ist.

    Sie verurteilen mich gerade selbst, ohne meinen Kommentar verstanden zu haben - sehr einfach ist es auch anderen Rassismus zu unterstellen!

    Es ging um wirtschaftliche und politische "Flüchtlinge", wie es der Autor und mein Vorposter einseitig erörterten. Da England kaum bessere wirtschaftliche Perspektiven bietet (insbesondere für Ausländer) und in Kamerun keine Diktatur herrscht, ist auch nahe liegend, dass schon Verwandte / Bekannte dort leben, bei denen sie unterkommen..

  5. Es ist feige den Lebenstand von Menschen aufgrund ihres Gehaltes bemessen zu wollen. Es gibt schließlich nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge auf der Welt (wobei ich nicht darüber URteilen kann, ob diese welche waren oder nicht). In Kamerun mag es durchschnittlich wirtschaftlich nicht ganz so schlecht sein wie in anderen Ländern Zentralafrikas. Dennoch gibt es dort Unrecht und Elend. Ich verdenke es niemanden, dass er für sich un/oder seine Familie eine Zukunft sucht. Ich verdenke es eher dem Reichen Europa, dass es sein Reichtum auf dem Rücken der Armen erwirbt um sich dann von ihnen abzuschotten.

    Hier der aktuelle Amnesty International Bericht zu Kamerum:
    http://www.amnesty.de/jah...

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    > Es ist feige den Lebenstand von Menschen aufgrund ihres
    > Gehaltes bemessen zu wollen.

    Beantworten Sie mir doch lieber die Frage, warum es ausgerechnet Kameruner sein müssen - und nicht Menschen aus Ländern, in denen es meilenweit schlechter aussieht. Ich denke die Beweggründe sind harmloser als sie sind. Und mit Wirtschaft und Politik hat mein Vorposter angefangen und sie weiter gemacht.

    Rassismus ist es übrigens auch, wenn man Länder in Afrika pauschalisiert und immer die Armuts- und Unterdrückungsschiene auf ALLE Länder der Region projiziert. Das mögen die auch nicht und verbessert die Ansichten beider Seiten kaum.

    > Es ist feige den Lebenstand von Menschen aufgrund ihres
    > Gehaltes bemessen zu wollen.

    Beantworten Sie mir doch lieber die Frage, warum es ausgerechnet Kameruner sein müssen - und nicht Menschen aus Ländern, in denen es meilenweit schlechter aussieht. Ich denke die Beweggründe sind harmloser als sie sind. Und mit Wirtschaft und Politik hat mein Vorposter angefangen und sie weiter gemacht.

    Rassismus ist es übrigens auch, wenn man Länder in Afrika pauschalisiert und immer die Armuts- und Unterdrückungsschiene auf ALLE Länder der Region projiziert. Das mögen die auch nicht und verbessert die Ansichten beider Seiten kaum.

  6. Immerhin ist laut AI-Bericht der gewählte Präsident bestens demokratisch legitimiert.

    Die Fälle, in denen man vermutet, dass Menschen wegen unerwünschter Meinungsäußerung verhaftet wurden, lassen sich aufzählen. Können also wohl zu keiner Massenflucht führen.

    Homosexualität wird verfolgt.

    Es gibt Korruption.

    Wenn man diesen Report benutzen will, um den nunmehr illegalen Aufenthalt der Kameruner in England zu rechtfertigen, würde das für weite Teile der Menschheit gelten.

    Wenn sie belastbare Asylgründe hätten vorweisen können, hätten sie Asyl beantragt. Stattdessen haben sie sich "abgesetzt".

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    von einer Massenflucht?

    Mein Punkt war, dass es viele Gründe gibt, aus denen Menschen Auswandern oder Flüchten. Ich weiß nicht, ob diese Menschen verfolgt wurden, ob sie HOmosexuell sind (Bei Olympia nicht selten der Fall), ob sie politisch in der falschen Ecke sind oder ob sie aufgrund einer Armut flüchteten. Ich weiß es nicht. Aber all dies kann sein.

    Von Asyl redet auch keiner. Ich würde mich auch eher absetzen, wenn ich nicht 100Prozentig beweisen kann, dass ich Asyl berechtigt bin. Schließlich werden nicht nur in Deutschland Asylbewerber wie Menschen 2. Klasse behandelt.

    Was mich an Ihrer Meinung stört ist, dass sie immer von dem für den Flüchtling/Auswanderer ungünstigsten Fall ausgehen, anstatt wenigstens zu erwägen, dass er Gründe, ja gute Gründe hat, sein Land zu verlassen.

    PS: Wo ist er "bestens demokratisch" legitimiert? Haben wir den selben Bericht gelesen? Es gibt schwere Vorwürfe der Wahlfälschung!

    von einer Massenflucht?

    Mein Punkt war, dass es viele Gründe gibt, aus denen Menschen Auswandern oder Flüchten. Ich weiß nicht, ob diese Menschen verfolgt wurden, ob sie HOmosexuell sind (Bei Olympia nicht selten der Fall), ob sie politisch in der falschen Ecke sind oder ob sie aufgrund einer Armut flüchteten. Ich weiß es nicht. Aber all dies kann sein.

    Von Asyl redet auch keiner. Ich würde mich auch eher absetzen, wenn ich nicht 100Prozentig beweisen kann, dass ich Asyl berechtigt bin. Schließlich werden nicht nur in Deutschland Asylbewerber wie Menschen 2. Klasse behandelt.

    Was mich an Ihrer Meinung stört ist, dass sie immer von dem für den Flüchtling/Auswanderer ungünstigsten Fall ausgehen, anstatt wenigstens zu erwägen, dass er Gründe, ja gute Gründe hat, sein Land zu verlassen.

    PS: Wo ist er "bestens demokratisch" legitimiert? Haben wir den selben Bericht gelesen? Es gibt schwere Vorwürfe der Wahlfälschung!

  7. von einer Massenflucht?

    Mein Punkt war, dass es viele Gründe gibt, aus denen Menschen Auswandern oder Flüchten. Ich weiß nicht, ob diese Menschen verfolgt wurden, ob sie HOmosexuell sind (Bei Olympia nicht selten der Fall), ob sie politisch in der falschen Ecke sind oder ob sie aufgrund einer Armut flüchteten. Ich weiß es nicht. Aber all dies kann sein.

    Von Asyl redet auch keiner. Ich würde mich auch eher absetzen, wenn ich nicht 100Prozentig beweisen kann, dass ich Asyl berechtigt bin. Schließlich werden nicht nur in Deutschland Asylbewerber wie Menschen 2. Klasse behandelt.

    Was mich an Ihrer Meinung stört ist, dass sie immer von dem für den Flüchtling/Auswanderer ungünstigsten Fall ausgehen, anstatt wenigstens zu erwägen, dass er Gründe, ja gute Gründe hat, sein Land zu verlassen.

    PS: Wo ist er "bestens demokratisch" legitimiert? Haben wir den selben Bericht gelesen? Es gibt schwere Vorwürfe der Wahlfälschung!

    Antwort auf "Überschrift.."
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    Der Präsident Kameruns wurde mit 80 % der abgegebenen Stimmen gewählt. Zur Wahl steht in dem Report:

    "Nach Einschätzung der Wahlbeobachter der Afrikanischen Union, der Internationalen Organisation der Frankophonie (Organisation Internationale de la Francophonie - OIF) und des Commonwealth verliefen sie überwiegend fair.
    Dagegen sagte der US-Botschafter in Kamerun, die Wahlbeobachter der US-Regierung hätten weit verbreitete Unregelmäßigkeiten auf allen Ebenen festgestellt."

    Wahrscheinlich waren einige Wahllokale nicht behindertengerecht, die Wahlhelfer nicht immer Freiberufler und manche Wähler kamen in Bussen. Oder so. Ich kann da wenig Konkretes entdecken.

    Der Präsident Kameruns wurde mit 80 % der abgegebenen Stimmen gewählt. Zur Wahl steht in dem Report:

    "Nach Einschätzung der Wahlbeobachter der Afrikanischen Union, der Internationalen Organisation der Frankophonie (Organisation Internationale de la Francophonie - OIF) und des Commonwealth verliefen sie überwiegend fair.
    Dagegen sagte der US-Botschafter in Kamerun, die Wahlbeobachter der US-Regierung hätten weit verbreitete Unregelmäßigkeiten auf allen Ebenen festgestellt."

    Wahrscheinlich waren einige Wahllokale nicht behindertengerecht, die Wahlhelfer nicht immer Freiberufler und manche Wähler kamen in Bussen. Oder so. Ich kann da wenig Konkretes entdecken.

  8. ...es ist völlig verständlich, wenn man für sich und seine Familie aus dem Elend heraus bessere Verdienstmöglichkeiten im Westen sucht. Da es allerdings 80% der Weltbevölkerung schlechter geht als uns im Westen, ist es klar, dass wir nicht, jeden, der kommen will, hier wohnen und arbeiten lassen dürfen. Was erzählen Sie einem deutschen Niedriglöhner, wenn er plötzlich Konkurrenz von Leuten bekommt, die für 1-2 Euro pro Stunde arbeiten würden und für die der deutsche Hartz IV-Satz ein Spitzenverdienst ist? Die Probleme der sogenannten Dritten Welt können wir nicht bei uns lösen.

    3 Leserempfehlungen
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    IHren Kommentar zwar empfohlen stimme aber mit ihrem Schluss nicht überein:
    " Die Probleme der sogenannten Dritten Welt können wir nicht bei uns lösen."

    Es ist das übliche Strohmannargumet. Niemand behauptet, dass wir ach so tollen Europäer die Probleme andere Lösen sollen. Es geht darum die Probleme anderer erst gar nicht entstehen zu lassen, soweit sie durch uns bedingt sind (Keine Wirtschaftskriege mehr! Keine Uhrwaldrodung für Deutsches Fleisch! Und vieles mehr!). Es geht darum so gut es geht zivile Entwicklungsarbeit zu fördern. Es geht darum Menschen nicht als Minderwertig anzusehen sobald sie sich als Flüchtling zeigen. Es geht darum Flüchtlinge endlich mit Würde zu behandeln und ihnen das Existenzminimum zuzusichern. Es geht darum, dass in den Herzen der Menschen der Satz wahr wird: Kein Mensch ist illegal!

    IHren Kommentar zwar empfohlen stimme aber mit ihrem Schluss nicht überein:
    " Die Probleme der sogenannten Dritten Welt können wir nicht bei uns lösen."

    Es ist das übliche Strohmannargumet. Niemand behauptet, dass wir ach so tollen Europäer die Probleme andere Lösen sollen. Es geht darum die Probleme anderer erst gar nicht entstehen zu lassen, soweit sie durch uns bedingt sind (Keine Wirtschaftskriege mehr! Keine Uhrwaldrodung für Deutsches Fleisch! Und vieles mehr!). Es geht darum so gut es geht zivile Entwicklungsarbeit zu fördern. Es geht darum Menschen nicht als Minderwertig anzusehen sobald sie sich als Flüchtling zeigen. Es geht darum Flüchtlinge endlich mit Würde zu behandeln und ihnen das Existenzminimum zuzusichern. Es geht darum, dass in den Herzen der Menschen der Satz wahr wird: Kein Mensch ist illegal!

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