Olympia 2012: Sebastian Brendel holt Gold im Einer-Canadier
Der viermalige Europameister hat auf dem Dorney Lake in Eton die Olympia-Konkurrenz hinter sich gelassen. Es ist der erste deutsche Sieg in der Disziplin seit 2000.
© Harry How/Getty Images

Der deutsche Ruderer Sebastian Brendel
Der Kanute Sebastian Brendel hat die siebte deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London gewonnen. Der viermalige Europameister wurde auf dem Dorney Lake in Eton im Einer-Canadier über 1.000 Meter Olympiasieger. Silber ging an David Cal aus Spanien, Bronze an den Kanadier Mark Oldershaw.
Brendel war sich schon früh relativ sicher, dass er triumphiert. "Das ist Wahnsinn. Nach 200 Metern habe ich gemerkt, dass es irgendwas wird", sagte Brendel.
Der Potsdamer errang den ersten deutschen Sieg im Einer-Canadier seit dem Erfolg von Andreas Dittmer 2000.
- London 2012
Vom 27. Juli bis zum 12. August 2012 richtet London die größte Sportveranstaltung der Welt aus. Bei den Sommerspielen der 30. Olympiade wird es in 26 Sportarten 302 Entscheidungen geben. Insgesamt werden mehr als 10.000 Sportler aus mehr als 200 Ländern in England erwartet. Außerdem werden ungefähr 30.000 Journalisten aus aller Welt aus London von den Spielen berichten. Insgesamt stehen 6,6 Millionen Tickets zum Verkauf.
- Olympia auf ZEIT ONLINE
In unserem Ticker verpassen Sie keinen olympischen Wettkampf, keine Medaille und keinen Termin der Sommerspiele in London. Den an jedem Olympiatag spannendsten Wettkampf stellen wir in der Serie "Mein Olympia" vor. Alle Interviews, Reportagen und Essays der Redaktion finden Sie auf der Olympia-Seite. Die englische Hauptstadt London ist nach 1908 und 1948 die erste Metropole, die zum dritten Mal Gastgeber der Spiele ist. Für ZEIT ONLINE berichten Christian Spiller und Christof Siemes aus London. Im Blog der Sportredaktion lesen Sie die Erfahrungen der Olympiareporter.
Zuvor hatte Max Hoff die Bronzemedaille im Kajak-Einer über 1.000 Meter geholt. Der 29 Jahre alte Europameister aus Essen musste sich nur dem Norweger Eirik Veras Larsen und dem Kanadier Adam van Koeverden geschlagen geben. "Es war ein schwieriges Rennen. Die anderen beiden sind grandios gefahren. Ich habe mich schwergetan", bilanzierte der zweimalige Weltmeister.
Es war die erste deutsche Olympia-Medaille in dieser Disziplin seit dem Bronze-Gewinn des Berliners André Wohllebe 1988 in Seoul.







wo unsere anderen Verbände so dermaßen in allem scheitern. Seit Ewigkeiten ein Garant für gute Leistungen, wo unsere Leichtathleten und Schwimmer so dermaßen versagen und sich keiner Schuld bewusst sind.
In "Randsportarten" ist es immer leichter Medallien zu gewinnen. In London starten nicht einmal 50 Nationen im Kanu-Sprint; davon max. 15-20 ernsthaft (alle aus Industriestaaten, die sich die Infrastruktur dafür leisten können).
Bei der Leichtathletik sind über 200 Nationen am Start. In Peking kamen die Medalliengewinner aus ca. 40 Nationen und die Finalteilnehmer aus ca. 70 Nationen.
In "Randsportarten" ist es immer leichter Medallien zu gewinnen. In London starten nicht einmal 50 Nationen im Kanu-Sprint; davon max. 15-20 ernsthaft (alle aus Industriestaaten, die sich die Infrastruktur dafür leisten können).
Bei der Leichtathletik sind über 200 Nationen am Start. In Peking kamen die Medalliengewinner aus ca. 40 Nationen und die Finalteilnehmer aus ca. 70 Nationen.
Kommentar wieder hergestellt. Die Redaktion/kvk
Paddler rudern nicht, und Ruderer fahren falschrum! ;-)
Statt meinen gutgemeinten und konstruktiven Hinweis zu zensieren, hätten Sie evtl. auch die Bildunterschrift korrigieren können.
In "Randsportarten" ist es immer leichter Medallien zu gewinnen. In London starten nicht einmal 50 Nationen im Kanu-Sprint; davon max. 15-20 ernsthaft (alle aus Industriestaaten, die sich die Infrastruktur dafür leisten können).
Bei der Leichtathletik sind über 200 Nationen am Start. In Peking kamen die Medalliengewinner aus ca. 40 Nationen und die Finalteilnehmer aus ca. 70 Nationen.
Die Sportwelt wird halt in allen Disziplinen größer und damit die Konkurrenz härter.
Schaue ich mir "meinen" Sport - das Fechten - an, dann sieht man es extrem. So haben die französischen Fechter nicht eine Medallie gewonnen, das war früher DIE Großmacht. Deutsche, Russen und Ungarn ebenfalls mit recht schmaler Ausbeute. von den alten Platzhirschen nur Italien mit der bekannten Stärke, allerdings auch nur im Florett. China und Südkorea dafür bärenstark.
Die Sportwelt wird halt in allen Disziplinen größer und damit die Konkurrenz härter.
Schaue ich mir "meinen" Sport - das Fechten - an, dann sieht man es extrem. So haben die französischen Fechter nicht eine Medallie gewonnen, das war früher DIE Großmacht. Deutsche, Russen und Ungarn ebenfalls mit recht schmaler Ausbeute. von den alten Platzhirschen nur Italien mit der bekannten Stärke, allerdings auch nur im Florett. China und Südkorea dafür bärenstark.
wohl zusammenhängen, jedoch sind auch die meisten Disziplinen in der Leichtathletik Randsportarten, und das noch im größeren Ausmaß als Kanusport (Diskus, Hammerwurf, Stabhochsprung und andere und dennoch kommen unsere Athleten da meistens auf keinen grünen Zweig.
Im Schwimmsport trifft dies natürlich zu. Da ist die Konkurrenz immer stark, jedoch ist dies selbst in Deutschland ein Breitensport.
Die Sportwelt wird halt in allen Disziplinen größer und damit die Konkurrenz härter.
Schaue ich mir "meinen" Sport - das Fechten - an, dann sieht man es extrem. So haben die französischen Fechter nicht eine Medallie gewonnen, das war früher DIE Großmacht. Deutsche, Russen und Ungarn ebenfalls mit recht schmaler Ausbeute. von den alten Platzhirschen nur Italien mit der bekannten Stärke, allerdings auch nur im Florett. China und Südkorea dafür bärenstark.
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