Somalia: Olympia-Sprinterin als Bootsflüchtling gestorben
Samia Yusuf Omar hatte 2008 in Peking Somalia vertreten, in London wollte sie wieder antreten. Nun wurde bekannt, dass sie auf der Überfahrt nach Italien gestorben ist.
Die somalische Sprinterin und Olympiateilnehmerin Samia Yusuf Omar ist im Mittelmeer bei der Überfahrt in Richtung Süditalien ums Leben gekommen. Omar hatte 2008 bei der Eröffnungsfeier der Spiele in Peking als Fahnenträgerin ihr Land vertreten. Die 21-Jährige, die in Peking über 200 Meter antrat, war vor mehreren Monaten mit anderen Migranten an Bord eines Fischerbootes aus Libyen abgefahren, um Italien zu erreichen.
Vermutlich Anfang April kam sie bei einem Schiffsbruch im Kanal von Sizilien unweit von der Küste Maltas ums Leben. Dies berichtete am Wochenende Abdi Bile, Weltmeister über 1.500 Meter in Rom 1987, bei Feierlichkeiten anlässlich der beiden Olympiasiege des britischen Läufers Mo Farah, der in Somalia geboren wurde.
"Wir sind über Mos Erfolge sehr glücklich, wir dürfen Samias Drama jedoch nicht vergessen", sagte Bile der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport. Samia Yusuf Omar hatte sich als 17-Jährige gegen den Widerstand in ihrer muslimischen Heimat den Olympiastart erkämpft.
"Geld gesammelt, um Reise zu zahlen"
"Ich renne gegen den Hass in meinem Land und um meiner Familie zu helfen", berichtete sie damals. Nach ihrem viel beachteten 200-Meter-Lauf, in dem sie in persönlicher Bestzeit von 32,16 Sekunden den letzten Platz belegte, wurde sie von den Zuschauern frenetisch gefeiert.
"Samia wollte unbedingt an den Olympischen Spielen in London teilnehmen", berichtete Samias Trainer Mustafa Abdelaziz. Es sei aber nicht klar gewesen, ob Somalia aus Geldgründen Athleten nach London werde schicken können.
"Sie hatte uns daher vorgeschlagen, allein London zu erreichen. Wir haben Geld gesammelt, um ihr die Reise zu zahlen", sagte Abdelaziz. Ihre Mutter habe sogar deswegen ein kleines Grundstück verkauft. Samia sei voller Hoffnungen abgereist. "Wir wussten, dass die Reise nach Europa gefährlich war, wir dachten jedoch nicht, dass sie das Leben verlieren würde", erklärte Abdelaziz. "Ihr Tod hat uns zutiefst erschüttert."









Entfernt, bitte verzichten Sie auf Respektlosigkeiten. Danke, die Redaktion/se
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Ich möchte mal nicht darauf eingehen, wie schlimm sowas ist, aber ich frage mich weshalb Sie nicht lieber Wettkämpfe genutzt hat um das Land zu verlassen?
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Ich möchte mal nicht darauf eingehen, wie schlimm sowas ist, aber ich frage mich weshalb Sie nicht lieber Wettkämpfe genutzt hat um das Land zu verlassen?
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ist auch ein Sinnbild unserer Zeit: während die 'olympische Idee' längst total verkommerzialisiert von vermutlich korrupten Komitees, Großsponsoren und Lokalpolitikern vereinnahmt ist, und sich die insbes. westliche Zuschauerwelt gut unterhält, müssen jene, die mit dem Sport ihr nacktes Überleben zu sichern versuchen, noch jung und hoffend auf das 'bessere Leben', so sterben.
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Jedes Einzelschicksal wie dieses erschüttert. Der Artikel berichtet seit langem endlich einmal wertfrei und neutral über eine solche Geschichte.
Ich finde es nicht in Ordnung, wie in vielen anderen Artikeln dem Leser immer ein schlechtes Gewissen eingeredet wird. Für solche Unglücke ist keiner von uns direkt verantwortlich.
Lösen kann man diese Flüchtlingsprobleme nur in den Ländern vor Ort und dort ist es, trotz aller Horrorgeschichten, schon viel besser geworden. Die Lebenserwartung und der Lebensstandard verbessert sich auch in Afrika immer weiter. Der Grund dafür ist auch der "böse Kapitalismus", der viele Rohstoffe und Agrarprodukte viel teuer gemacht hat. Davon können vor allem Entwicklungsländer profitieren.
Hungern müssen in Afrika meistens Menschen in Unruhegebieten oder unter Mugabe.
Viele andere haben längst ein Handy und können mit dem Internet mehr anfangen als Schmidtchen Müller in Deutschland.
und deren gibt es zuhauf, weil das durch Rohstoffe verdiente Geld in Rüstungsausgaben ,korrupte Politiker und deren Eliten versickert
auch ein Teil des "bösen Kapitalismus"
die Einnahmen aus Bodenschätzen ,die Spenden der westlichen Welt laufen seit Jahrzehnten und kommen so auf direkten Weg wieder zurück,hinterlassen oft nicht mehr als verbrannte Erde
da gibt es noch viel zu tun
Zitat: "Der Grund dafür ist auch der "böse Kapitalismus", der viele Rohstoffe und Agrarprodukte viel teuer gemacht hat. Davon können vor allem Entwicklungsländer profitieren."
Die Lebensmittel aus EU-Überschüssen sowie EU-Gebrauchtkleider überschwemmen Afrika zu konkurrenzlosen Preisen, und erstricken die eigene Produktionsenntwicklung in diesen zwei Basis-Bereichen im Keim. Auch ihre Küsten fischen wir ihnen vor der Nase leer.
und deren gibt es zuhauf, weil das durch Rohstoffe verdiente Geld in Rüstungsausgaben ,korrupte Politiker und deren Eliten versickert
auch ein Teil des "bösen Kapitalismus"
die Einnahmen aus Bodenschätzen ,die Spenden der westlichen Welt laufen seit Jahrzehnten und kommen so auf direkten Weg wieder zurück,hinterlassen oft nicht mehr als verbrannte Erde
da gibt es noch viel zu tun
Zitat: "Der Grund dafür ist auch der "böse Kapitalismus", der viele Rohstoffe und Agrarprodukte viel teuer gemacht hat. Davon können vor allem Entwicklungsländer profitieren."
Die Lebensmittel aus EU-Überschüssen sowie EU-Gebrauchtkleider überschwemmen Afrika zu konkurrenzlosen Preisen, und erstricken die eigene Produktionsenntwicklung in diesen zwei Basis-Bereichen im Keim. Auch ihre Küsten fischen wir ihnen vor der Nase leer.
Das Einzige was uns daran hindert, die Tueren weit aufzumachen und allen Menschen ungehindert Zugang nach Europa zu verschaffen, die bei uns leben moechten, sind die anachronistischen Sozialsysteme, die auf dem Prinzip der 'Solidaritaet' aufgebaut sind.
Baute man diese weitestgehend ab, dann gaebe es eigentlich keinen vernuenftigen Grund mehr, um Einwanderern aus Somalia und anderen Staaten den Zuzug nach Europa zu verwehren. Das Talent und die Arbeitskraft, die uns durch die bisherigen Regelungen verloren geht, ist vom Wert her unschaetzbar. Stattdessen haben wir ueppige Sozialbezuege ganzer Bevoelkerungsgruppen, die zur Wirtschaftsleistung herzlich wenig beitragen, wie Rentner, Hartz IV Empfaenger, um nur einige zu nennen.
Verstehe ich sie recht, dass nur Menschen die "ökonomisch" wertvoll für ein Land sind, einreisen bzw. Sozialleistungen empfangen sollten, alle anderen, die nicht zur "Wirtschaftsleistung" beitragen, aber nicht?!?!?!? Ich hoffe, sie meinen das ironisch. Denn das würde das Prinzip Solidarität völlig aushebeln und der Weg für einen reinen (wirtschaftlichen) Elite-Staat wäre geebnet, ganz nach Sarrazin und Konsorten. Wo kommen wir denn hin, wenn Menschen nach ihrer vermeintlichen (!) Wirtschaftsleistung bewertet werden! Beschämend!!!!
Zahlen Sie einfach den Rentnern ihre Beiträge zurück, und dann können wir das System ändern. Ich wäre heilfroh und wüßte meine Tausender gut anzulegen.
Bei ihrem Kommentar hat die Redaktion, so hoffe ich doch, anscheinend leider geschlafen - pauschal, respektlos und unsachlich am Thema vorbei kommentiert.
Das hört sich ja an also ob Hartz V1 Empfänger durch die Bank selbst schuld an ihrer Situation währen. Geringverdiener währen dann bei Arbeitsplatzverlust ruckzuck obdachlos. Und scheinbar hat in ihrer Welt auch jeder die Möglichkeit eine private Atersversorgung anzulegen. Mir fällt es wirklich schwer zu glauben, dass man sich allen ernstes eine funktionierende Gesellschaft ohne soziale Sicherungssysteme vorstellen kann.
Wenn man die sozialen Sicherungssysteme abschafft, sollte man Diebstahl legalisieren. Dann kann sich jeder einzelne um die Umverteilung kümmern.
Das hört sich ja an also ob Hartz V1 Empfänger durch die Bank selbst schuld an ihrer Situation währen. Geringverdiener währen dann bei Arbeitsplatzverlust ruckzuck obdachlos. Und scheinbar hat in ihrer Welt auch jeder die Möglichkeit eine private Atersversorgung anzulegen. Mir fällt es wirklich schwer zu glauben, dass man sich allen ernstes eine funktionierende Gesellschaft ohne soziale Sicherungssysteme vorstellen kann.
Wenn man die sozialen Sicherungssysteme abschafft, sollte man Diebstahl legalisieren. Dann kann sich jeder einzelne um die Umverteilung kümmern.
...dumm!!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Behauptungen. Danke, die Redaktion/au.
Verstehe ich sie recht, dass nur Menschen die "ökonomisch" wertvoll für ein Land sind, einreisen bzw. Sozialleistungen empfangen sollten, alle anderen, die nicht zur "Wirtschaftsleistung" beitragen, aber nicht?!?!?!? Ich hoffe, sie meinen das ironisch. Denn das würde das Prinzip Solidarität völlig aushebeln und der Weg für einen reinen (wirtschaftlichen) Elite-Staat wäre geebnet, ganz nach Sarrazin und Konsorten. Wo kommen wir denn hin, wenn Menschen nach ihrer vermeintlichen (!) Wirtschaftsleistung bewertet werden! Beschämend!!!!
Zahlen Sie einfach den Rentnern ihre Beiträge zurück, und dann können wir das System ändern. Ich wäre heilfroh und wüßte meine Tausender gut anzulegen.
Bei ihrem Kommentar hat die Redaktion, so hoffe ich doch, anscheinend leider geschlafen - pauschal, respektlos und unsachlich am Thema vorbei kommentiert.
Das hört sich ja an also ob Hartz V1 Empfänger durch die Bank selbst schuld an ihrer Situation währen. Geringverdiener währen dann bei Arbeitsplatzverlust ruckzuck obdachlos. Und scheinbar hat in ihrer Welt auch jeder die Möglichkeit eine private Atersversorgung anzulegen. Mir fällt es wirklich schwer zu glauben, dass man sich allen ernstes eine funktionierende Gesellschaft ohne soziale Sicherungssysteme vorstellen kann.
Wenn man die sozialen Sicherungssysteme abschafft, sollte man Diebstahl legalisieren. Dann kann sich jeder einzelne um die Umverteilung kümmern.
Das hört sich ja an also ob Hartz V1 Empfänger durch die Bank selbst schuld an ihrer Situation währen. Geringverdiener währen dann bei Arbeitsplatzverlust ruckzuck obdachlos. Und scheinbar hat in ihrer Welt auch jeder die Möglichkeit eine private Atersversorgung anzulegen. Mir fällt es wirklich schwer zu glauben, dass man sich allen ernstes eine funktionierende Gesellschaft ohne soziale Sicherungssysteme vorstellen kann.
Wenn man die sozialen Sicherungssysteme abschafft, sollte man Diebstahl legalisieren. Dann kann sich jeder einzelne um die Umverteilung kümmern.
...dumm!!
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fällt mir als Erstes Frotex und deren Rolle in ner Folge bei "Unter Verdacht" ein.
Hier hätte das Olympische Komitee mal ein Zeichen setzten und von den beträchtlichen Werbeeinnahmen einen kleinen Teil für Reisekosten dieser Athletin ausgeben können. Ich bin auch überzeugt davon, dass Sie nicht böse gewesen wäre wenn sie Ihr nur die Economy Klasse bezahlt hätten. Auch für die vielen Sponsoren wäre, dass doch eine prima Gelegenheit gewesen. Hoffentlich lernen die Beteiligten aus diesem dramatischen Fall. Diese Athletin hat offensichtlich begriffen was es mit dem olympischen Geist auf sich hat. Ich stimmt mich traurig, dass Samia es mit dem Leben bezahlen musste. Mein Beileid an alle Freunde und Angehörigen.
immerhin war mal das Motto von Olympia, "dabei sein ist alles" scheinbar kann man nichtmal, um dem Geist des Olympischen (den man seit einigen Jahrzehnten vergeebns sucht)zu huldigen, Athleten von aermeren Staaten, sollten diese sich qualifizieren, einen Teil der Reisekosten erstatten.
immerhin war mal das Motto von Olympia, "dabei sein ist alles" scheinbar kann man nichtmal, um dem Geist des Olympischen (den man seit einigen Jahrzehnten vergeebns sucht)zu huldigen, Athleten von aermeren Staaten, sollten diese sich qualifizieren, einen Teil der Reisekosten erstatten.
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