In Kiews sonderbarster Wohnung

Die Plattenbauhäuser im Wohngebiet von Tatjana Pika sind alle heruntergekommen. Vor ihrem Haus gibt es einen kleinen Parkplatz und einen Kiosk. | © Steffen Dobbert/ZEIT ONLINE
Gemeinsam mit ihrer Katze Marta lebt Tatjana Pika im 13. Stock in einer riesigen Plattenbausiedlung Kiews. "Mit den Figuren und Farben verarbeite ich meine eigenen Erlebnisse", sagt die 53-Jährige. Als sie 33 Jahre alt war, wurde ihr Leberkrebs diagnostiziert. Die staatlichen Ärzte konnten ihr nicht helfen. Sie fuhr nach Moskau und ließ sich von einem Naturheiler behandeln. Sie sagt, die Heilung habe ihr Denken geändert. Die Rettung vom Krebs verarbeitet sie nun in der Kunst in ihrer Wohnung.
(Texte: André Eichhofer, Fotos: Steffen Dobbert)
- Datum 21.09.2012 - 10:11 Uhr
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Diese Wohnung sticht alles aus, was ich bisher bei der Serie "Freunde von Freunden" sehen konnte. Diese Wohnung ist natürlich kein Teil der Serie. Warum nicht?
Liebe(r) Zwergenschelte
Der Name "Freunde von Freunden" ist Programm. Tatjana Pika ist schlicht und einfach (noch?) nicht mit den Bewohnern unserer Lebensart-Serie bekannt. Um diese bedauernswerte Lücke zu schliessen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und unseren Kollegen Steffen Dobbert vergangenen Sommer in die Ukraine geschickt.
(Neben den dort entstandenen Fotos sind übrigens auch eine Reihe wunderbarer Texte rund um die Fußball-Europameisterschaft 2012 entstanden ;-)
Liebe(r) Zwergenschelte
Der Name "Freunde von Freunden" ist Programm. Tatjana Pika ist schlicht und einfach (noch?) nicht mit den Bewohnern unserer Lebensart-Serie bekannt. Um diese bedauernswerte Lücke zu schliessen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und unseren Kollegen Steffen Dobbert vergangenen Sommer in die Ukraine geschickt.
(Neben den dort entstandenen Fotos sind übrigens auch eine Reihe wunderbarer Texte rund um die Fußball-Europameisterschaft 2012 entstanden ;-)
... das nenne ich originell und hatte die gleichen Gedanken wie Zwergenschelte - bei "Freunde von Freunden" schlafen mir die Zehennägel ein, wenn man eine wunderschöne Pariser Wohnung hat mit tollen Fenstern und Stukkatur, dann ist leicht einrichten - wurscht was man reinstellt, es ist schön ... aber ein Plattenbau in Kiew - das ist eine Herausforderung!
Liebe(r) Zwergenschelte
Der Name "Freunde von Freunden" ist Programm. Tatjana Pika ist schlicht und einfach (noch?) nicht mit den Bewohnern unserer Lebensart-Serie bekannt. Um diese bedauernswerte Lücke zu schliessen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und unseren Kollegen Steffen Dobbert vergangenen Sommer in die Ukraine geschickt.
(Neben den dort entstandenen Fotos sind übrigens auch eine Reihe wunderbarer Texte rund um die Fußball-Europameisterschaft 2012 entstanden ;-)
Tibor Bogun
Das liebe ich so am Forum der Zeitonline. Der Kommentator stellt eine Frage und bekommt sie oft beantwortet. Vielen Dank dafür.
wunderbar, ganz einfach
Anscheinend hat die Hausverwaltung ein Herz für "ungezähmte" Kreativität. Sonst hätte Tatjana wohl Druck gekriegt oder wäre gleich eingewiesen worden. Vielleicht bietet unser Leben aber viel mehr Freiräume für Ausdruck und Selbstverwirklichung, als die Verbote in unseren Köpfen uns glauben machen.
So schön die Wohnung ist, so gruslig laienhaft sind die Fotos. Weder die Perspektiven, noch die Anschnitte, noch die Gestaltung des Lichts können überzeugen. Traurig, dass dem Publikum solche Schnappschüsse als bemerkenswerte Fotos präsentiert werden.
Lieber Frechdachs, äh, Herr Brumme,
was soll ich dazu sagen. Wenn Sie meine Fotos für so schlecht halten, schauen Sie am besten nicht hin. Ich finde Ihre Behauptung ein wenig anmaßend und sehe es natürlich anders. Aber kommen Sie gerne mal vorbei, in die Redaktion, wenn Sie mir erklären möchten, wie die Perspektiven und Anschnitte besser werden, höre ich gerne zu.
Viele Grüße
Lieber Frechdachs, äh, Herr Brumme,
was soll ich dazu sagen. Wenn Sie meine Fotos für so schlecht halten, schauen Sie am besten nicht hin. Ich finde Ihre Behauptung ein wenig anmaßend und sehe es natürlich anders. Aber kommen Sie gerne mal vorbei, in die Redaktion, wenn Sie mir erklären möchten, wie die Perspektiven und Anschnitte besser werden, höre ich gerne zu.
Viele Grüße
sondern schlicht und ergreifend der Hammer. Schon der Kontrast zwischen Drinnen und Draußen.
Zudem merkt man den Unterschied zwischen kommentierten und unkommentierten Bildern. So kommt einfach mehr rüber.
Obwohl ich nicht weiß, was das Leben in solcher Umgebung mit der Psyche des Bewohners anstellt ;-)
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