Ehemaliger NationalspielerHandball-Legende Erhard Wunderlich gestorben

Gemeinsam mit Heiner Brand wurde er Weltmeister, später sogar zum Handballer des Jahrhunderts gewählt. Jetzt ist Erhard Wunderlich mit nur 55 Jahren gestorben.

Der frühere deutsche Handball-Nationalspieler Erhard Wunderlich ist tot. Das bestätigte der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand. Wunderlich erlag einem Hautkrebsleiden in einem Kölner Krankenhaus. Er wurde 55 Jahre alt.

Der Rückraumspieler war 1978 mit nur 21 Jahren jüngster Spieler des Weltmeister-Teams von Vlado Stenzel und gehörte zu den besten deutschen Handballern aller Zeiten. Alle seine großen nationalen und internationalen Titel gewann er mit dem VfL Gummersbach.

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Seine weiteren Stationen waren der CF Barcelona und der TSV Milbertshofen. In den Jahren 1981 und 1982 wurde er in Deutschland zum Handballer des Jahres gewählt.

Zu den größten Erfolgen des "Sepp" genannten, 2,04 Meter großen Rückraumspielers zählten neben dem Sieg bei der Weltmeisterschaft 1978 die olympische Silbermedaille 1984, vier Europapokalsiege, die Europameisterschaft für Vereinsmannschaften, zwei deutsche Meistertitel und vier deutsche Pokalsiege.

1999 wurde Wunderlich zum Handballer des Jahrhunderts in Deutschland gewählt. Er soll in seiner Heimatstadt Augsburg beerdigt werden.

 
Leserkommentare
  1. .. keiner hat den deutschen Handball in den 80er Jahren so geprägt wie Erhard! Großer Sportler!
    Mein Beileid der Familie!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn ich mir die recht überschaubare Liste der prominenten noch lebenden Ex - Sportler anschaue, kommen mir doch rechte Zweifel auf, ob der Gesundheit von Profisportlern auf.

    Wenn ich mir die recht überschaubare Liste der prominenten noch lebenden Ex - Sportler anschaue, kommen mir doch rechte Zweifel auf, ob der Gesundheit von Profisportlern auf.

  2. 2. Dito !

    Wenn ich mir die recht überschaubare Liste der prominenten noch lebenden Ex - Sportler anschaue, kommen mir doch rechte Zweifel auf, ob der Gesundheit von Profisportlern auf.

    Antwort auf "Unser Vorbild"
    • Pnin05
    • 05.10.2012 um 13:45 Uhr

    Ach, das ist jetzt doch sehr pauschal. Sehen Sie, ein Ottmar Walter lebt in hohem Alter, obwohl er mal schwerer Alkoholiker war, immer noch. Horst Eckel macht weiterhin bei seinen Auftritten einen putzmunteren und kerngesunden Eindruck. Das ließe sich fortsetzen, ich habe mit Absicht zwei besonders alte Beispielfälle gewählt.

    Der große Erhard Wunderlich ist einem Hautkrebsleiden erlegen (steht auch so im Text). Das ist tragisch und traurig, aber was das mit seinem früheren Sportlerdasein zu tun haben soll, will sich mir nicht erschließen.

    Wie so oft: mehr Differenzierung ist hilfreich zur Urteilsfindung (aber oft lästig).
    Übrigens: schönes Pseudonym!
    Sportliche Grüße!

    Eine Leserempfehlung
  3. ...mehr Differenzierung ist hilfreich zur Urteilsfindung...

    Das kann ich so nicht unterschreiben und sie haben recht, lästig ist es allemal. Selbstverständlich gibt es noch ältere Sportler; z.B. Rosi Mittermaier.Aber finden sie nicht auch, das Gevatter Hein besonders bei Leistungssportlern im unteren und mittleren Alterssegment wütet ? Angefangen von Fussballspielern, Gewichthebern usw., naja, kann sein, dass es einem auch nur so vorkommt, da sie prominent sind/waren. Vielen Dank für das Kompliment bzgl. meines Pseudonyms, kann ich leider nicht zurückgeben, oder steht "pnin05" für etwas ?
    Sportiven Gruß zurück !

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